#121

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 24.06.2010 09:58
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Die örtliche Zeitung berichtet heute vom Fortgang der Ermittlungen:


Mordfall Bögerl: Soko Flagge nimmt Speichelproben von Befragten

Im Entführungs- und Mordfall Maria Bögerl sind die Obduktionsergebnisse zwar noch immer nicht ausgewertet, doch nehmen die Beamten schon jetzt bei ihren Ermittlungen auf freiwilliger Basis Speichelproben von Befragten. Sowohl zum gesuchten Zopf-Mann als auch auf den Namen Schmid gingen bei der Polizei Hinweise auf Personen ein, denen die Ermittler nachgehen. So wurden mittlerweile etliche Zopfträger befragt, ebenso solche, die früher Zopf trugen sowie auch Menschen mit dem Namen Schmid. Mit diesem Namen hatte sich der Entführer und Mörder Maria Bögerls am Handy gemeldet. Einer der Befragten, der Schmid heißt und unangekündigten Besuch von Polizisten in Zivil erhielt, berichtet, dass er auch eine freiwillige Speichelprobe abgegeben habe. Dennoch macht sich der Mann Gedanken darüber, was nun mit seinen Daten passiert. „Ich habe einfach ein komisches Gefühl.“ Polizeisprecher Horst Baur sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die Proben aufbewahrt würden, damit sie, falls sie gebraucht würden, abgeglichen werden könnten. Dies wäre dann der Fall, wenn bei der Auswertung DNS-Spuren auftauchten, die dem Täter gehören könnten.

Quelle: http://www.hz-online.de/nc/nachrichten/lokales/nachrichten/detail-news/archive/2010/june/article/mordfall-boegerl-soko-flagge-nimmt-speichelproben-von-befragten.html
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#122

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 24.06.2010 12:49
von Rickybaby1977 • 299 Beiträge
Hab ich das richtig verstanden? Da meldet sich der Entführer und mutmaßlicher Mörder damals am Telefon mit "Schmid". Und die Polizei ermittet jetzt bei Leuten mit Namen "Schmid". Also ich bekomm ja immer mehr Lust, mal bei der Kripo anzurufen um denen den Tipp zu geben, dass der Name möglicherweise nicht der der richtige Name des Täters ist...
Das darf doch alles nicht wahr sein!

Und warum liegt nach WOCHEN offensichtlich noch nicht der endgültige Obduktionsbericht vor???
Ich bin mal gespannt, wann dem Ehemann endgültig der Geduldsfaden reißt...Ich finde, so eine Ermittlung hat wirklich niemand verdient.

Ricky

P.S.: Ich weiß, dass sich gewisse Dinge vom Wohnzimmersessel aus anders darstellen als in der Realität, aber wenn die Artikel so stimmen, kann man doch wirklich nur mit dem Kopf schütteln...
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#123

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 24.06.2010 17:21
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Zu dem Namen Schmid: Ja, es ist anzunehmen, dass der Entführer nicht so einfältig war, seinen richtigen Namen zu nennen. Trotzdem muss die Polizei eingehenden Hinweisen auf Leuten dieses Namens nachgehen. Das ist zwar ärgerlich und zeitraubend, aber nicht zu ändern.

Zum Maulwurf: Der STERN beruft sich heute erneut auf interne Polizeivermerke,

http://www.stern.de/panorama/mordfall-maria-boegerl-polizei-ortete-handy-am-entfuehrungstag-1576678.html

und ist dann noch so dreist, im selben Artikel zu meckern, dass die Polizei in Sachen Maulwurf ermittelt.
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#124

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 24.06.2010 21:45
von Rickybaby1977 • 299 Beiträge
@xyseit72: Vielen Dank für deine "Breaking News" in diesem Fall! Das ist echt ungeheuerlich, was sich für Abgründe in der Ermittlung auftun. Wenns nicht zu viel Arbeit macht, halt uns mal weiter auf dem Laufenden. So hat man direkt alle Entwicklungen in dem Fall auf einem Blick! Klasse Arbeit!

Liebe Grüße aus dem Münsterland!Ricky
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#125

Re[2]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 25.06.2010 02:44
von bd-vogel • 570 Beiträge
xyzuschauerseit72>Zu dem Namen Schmid: Ja, es ist anzunehmen, dass der Entführer nicht so einfältig war, seinen richtigen Namen zu nennen. Trotzdem muss die Polizei eingehenden Hinweisen auf Leute dieses Namens nachgehen. Das ist zwar ärgerlich und zeitraubend, aber nicht zu ändern.

Genauso ist es, da bleibt gar nix anderes übrig. (Und daß der Täter nicht seinen richtigen Namen genannt haben könnte, weiß die Polizei natürlich auch, so doof sind die nicht, auch wenn das so darzustellen bei manchen Medien die Auflage steigert.)

Pannen hin oder her (merke: Noch ist *keine einzige* tatsächliche Polizeipanne nachgewiesen!), einigen Presseberichten zu dem Fall steh ich immer noch sehr kritisch gegenüber. Man merkt schon, wo wenigstens Bemühen besteht, neutral zu berichterstatten und konstruktiv zu publizieren, und wo bewußt einfach Stimmung gemacht werden soll. Zum "Stern" sag ich nur: "Hitlers Tagebücher entdeckt!", und empfehle anschließend "Schtonk" auf DVD anzusehen...

Bernhard.
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#126

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 25.06.2010 16:26
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
das Benutzen von Namen kann durchaus einen Bezug zum Täter herleiten, so stimmen zB in vielen Fällen die Vornamen mit dem richtigen Namen überein. Aber auch falsche Nachnamen können aus einem persönlichen Umfeld des Täters kommen. Und wenn man sonst keine Spur hat, ist es nachvollziehbar, dieser Spur nachzugehen.

Also Pannen wurden in diesem Fall schon gemacht, aber ich halte auch die Kritik- jetzt auch auf andere Fälle bezogen- absolut für überzogen und nicht für vertretbar.
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#127

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 29.06.2010 22:24
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Die Polizei scheint immer noch nicht so recht voranzukommen. Und laut der Schwäbischen Post von heute soll das Gutachten über den genauen Todeszeitpunkt von Maria Bögerl frühestens Anfang Juli vorliegen.

Quelle: http://www.schwaebische-post.de/497268/
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#128

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 30.06.2010 21:20
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Schwäbische Post - klingt eigentlich recht seriös. Und auch der gestrige Bericht von denen war okay. Aber auf den heutigen Bericht über irgendwelche Gerüchte hätte man lieber verzichten sollen:

http://www.schwaebische-post.de/497526/
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#129

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 01.07.2010 22:23
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
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#130

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 01.07.2010 22:31
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Zwischenzeitlich hat sich ein Internetuser mal mit dem Phantombild des gesuchten "Zeugen" beschäftigt und das Bild etwas abgeändert:

http://phantombildfallbogerl.blogspot.com/
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#131

Re[2]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 02.07.2010 09:37
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
xyzuschauerseit72>Schwäbische Post - klingt eigentlich recht seriös. Und auch der gestrige Bericht von denen war okay. Aber auf den heutigen Bericht über irgendwelche Gerüchte hätte man lieber verzichten sollen:

xyzuschauerseit72>http://www.schwaebische-post.de/497526/

gestern haben sich die Gerüchte nochmal zugespitzt. Das der Ehemann in U- Haft sitzt ist definitiv falsch.

Es ist aber auch klar, dass in solchen Entführungsfällen Familienangehörige ganz besonders durchleuchtet werden.

Mich erstaunt aber auch, dass die Polizei in diesem Fall die Öffentlichkeitsfahndung nicht besser nutzt und eigentlich immer noch nur sparsam Informationen an die Öffentlichkeit weitergibt. Bis auf das Phantombild hat die Polizei sich noch nicht richtig an die Bevölkerung gewandet. Und wenn man die letzte xy- Sendung gesehen hat, dass auf dieses Bild nur in einem Nebensatz eingegangen wurde, wird eigentlich auch deutlich, dass sie Polizei diesen Mann wohl als Täter ausschließt und ihn nur als Zeuge sucht.

Und dann der Umstand, dass die Polizei so gut wie keine Infos rausgibt, könnte evt. doch bedeuten, dass sie einen Mann in Visier hat und wegen Verdunklungsgefahr die Öffentlichkeit im Dunkeln läßt. Das wäre ein typisches juristisches Verhalten eines Staatsanwaltes. Wir hatten dieses Thema auch beim xy- Treffen, bei dem wir genau diese Möglichkeit, gerade mit dir xyZS72 und auch Heimo, besprochen haben

Aber ich kann den Verdacht ehrlich gesagt auch nicht verstehen, wenn man den Ehemann in xy gesehen hat. Eine Aufklärung in diesem Fall wäre extrem wichtig. Für alle Beteiligte.
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#132

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 13.07.2010 10:45
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Die Stuttgarter Zeitung von heute beschreibt die aktuellen Fahndungsmaßnahmen:

Massenhaft Speicheltests im Mordfall Bögerl
Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 13.07.2010
Heidenheim Die Polizei nimmt täglich Proben von vage Verdächtigen. Von Rüdiger Bäßler

Die Jagd nach dem Mörder der Heidenheimer Bankiers-Ehefrau Maria Bögerl ist weiterhin erfolglos. Jetzt hat die Sonderkommission Flagge ihre Strategie verändert. Seit die Leiche der 54-Jährigen am 4. Juni im Wald unter Ästen gefunden wurde, seit einige Zeit danach Spezialisten am leblosen Körper DNA-Spuren generieren konnten, hat die Soko einen Großteil ihrer Kraft auf die Erhebung von Speichelproben gerichtet.

Seit knapp einem Monat klingeln die Zweierteams der Polizei an den Haustüren potenziell Verdächtiger und bitten um eine Speichelprobe. Es gebe "Hinweise auf Personen, gegen die ein Tatverdacht bestehen könnte", sagt ein Polizeisprecher. Männer mittleren Alters aus dem Kreis Heidenheim, die mit Nachnamen Schmidt oder Schmid heißen, stehen im Fokus der Ermittler, aber auch in der Vergangenheit durch hohe Verluste auffällig gewordene Bankkunden der Sparkasse Heidenheim, deren Vorstandsvorsitzender Thomas Bögerl ist. Gegenüber dem Ehemann hatte sich der Entführer und Mörder telefonisch als Mann namens "Schmid" ausgegeben und gedroht: "Machen Sie keine Sperenzle."

Weit mehr als hundert Speichelproben hat die Polizei nach Information der Stuttgarter Zeitung im Raum Heidenheim bisher erhoben, im Schnitt also mehrere pro Tag. Die Suche soll bis in den August weitergehen, was auch der Grund dafür sein dürfte, dass die Soko nach zwei Monaten immer noch nicht verkleinert wird. Von in der Spitze 4300 Spuren "haben wir erst etwa die Hälfte abgearbeitet", sagt der Polizeisprecher.

Das Suchraster der Polizei, das sich lediglich auf teilweise vage Zeugenhinweise stützt, ist grob. Doch es ist die einzige juristisch zulässige Möglichkeit von DNA-Vergleichen überhaupt. Ein Massengentest im Raum Heidenheim, polizeiintern "DNA-Reihenuntersuchung" genannt, wäre derzeit gegenüber keinem Richter begründbar. Einen Kreis um Heidenheim zu ziehen und Tausende Männer nur aufgrund von Alter und Geschlecht zur Abgabe von Speichelproben aufzufordern, das gibt die Strafprozessordnung nicht her. Sie verlangt "auf den Täter wesentlich zutreffende Prüfungsmerkmale". Wäre beispielsweise am Entführungstag in der Nähe des Tatorts ein Verdächtiger mit dem Shirt eines Vereins gesehen worden, dann wäre es durchsetzbar, alle Männer dieses Vereins zum Speicheltest aufzufordern. Doch solche konkreteren Hinweise hat die Polizei nie gehabt.

Wie viele der Verdächtigen die freiwillige Abgabe der Speichelprobe bisher verweigert haben, teilt die Polizei nicht mit. "Wir respektieren, wenn jemand das nicht machen will", erklärt der Polizeisprecher. Den Beamten vor Ort sei es in solchen Fällen auferlegt, nach einem Alibi für den Tatzeitpunkt zu fragen oder andere Verdachtsanhaltspunkte zu finden.

Alle Familienangehörigen der Familie Bögerl haben ihre Speichelproben längst abgegeben. Das sei Polizeiroutine, heißt es aus Heidenheim, es könne schließlich auch "berechtigte Spurenleger" geben. Der Polizeisprecher betont: "Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Familienmitglied verwickelt wäre." Schon Anfang Juli war die Polizei Gerüchten entgegengetreten, Thomas Bögerl sei von Beamten verhaftet und in Handschließen abgeführt worden.

Auch gestern gab es seitens der Staatsanwaltschaft keine Angabe zum Todeszeitpunkt Maria Bögerls. "Das entomologische Gutachten liegt noch nicht vor", sagt ein Sprecher der Justizbehörde. Das Gutachten soll anhand insektenkundlicher Spuren an der Leiche klären, wann die Bankiers-Ehefrau umgebracht wurde. Die klassischen Bestimmungsmethoden anhand von Totenflecken, der Leichenstarre oder dem Abfall der Körpertemperatur sind in der Regel maximal bis 72 Stunden nach Eintritt des Todes noch anwendbar. Maria Bögerls Leiche wurde jedoch erst drei Wochen nach der Bluttat entdeckt. Eine Altersbestimmung von sich an einer Leiche entwickelnden Insektenlarven kann von forensischen Entomologen indessen noch Wochen später vorgenommen werden, im Idealfall bis auf einen Tag genau.

Das Wissen um den Todeszeitpunkt Maria Bögerls könnte helfen, die Tatumstände am 12. Mai besser zu rekonstruieren. Nicht zuletzt geht es um die Frage, ob die Versäumnisse bei der Beschaffung des Lösegeldes, das gut eine halbe Stunde zu spät an der Autobahn 7 abgelegt worden war, ursächlich für die Ermordung der 54-Jährigen gewesen sein könnte. Starb Maria Bögerl am 12. Mai nach 14.30 Uhr, so ist wahrscheinlich, dass der Täter aus Zorn und Enttäuschung über entgangenes Geld gehandelt hat. Starb sie vor 14 Uhr, so dürfte ihr Tod vom Entführer von Anfang an eingeplant gewesen sein.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2556105_0_9223_-massenhaft-speicheltests-im-mordfall-boegerl.html
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#133

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 13.07.2010 14:07
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Laut einer heutigen Meldung von stern.de liegt das Gutachten vor, der genaue Todeszeitpunkt aber bleibt offen:

stern.de: Genauer Todeszeitpunkt im Mordfall Maria Bögerl nicht mehr zu bestimmen - Gutachten bringt keine neuen Erkenntnisse

Hamburg (ots) - Die Heidenheimer Polizei wird den Zeitpunkt des Todes der entführten Bankiersfrau Maria Bögerl voraussichtlich nicht mehr genau bestimmen können. Ein Gutachten, auf das die Ermittler große Hoffnungen gesetzt hatten, brachte keine neuen Erkenntnisse. Das berichtet das Online-Magazin stern.de.

Die Leiche der 54-Jährigen war am Abend des 3. Juni von einem Spaziergänger, der mit seinem Hund unterwegs war, gefunden worden - mehr als drei Wochen nach ihrer Entführung aus ihrem Haus in Schnaitheim. Die Fundstelle liegt am Rande eines Waldstücks nahe dem Ort Niesitz, nur rund 1,5 Kilometer nördlich des vom Kidnapper geforderten Lösegeld-Übergabeorts an einer Betriebseinfahrt der Autobahn A 7. Polizei-Suchtrupps dort frühzeitig im Einsatz waren, hatten sie die mit Messerstichen getötete Bankiersfrau nicht gefunden. Wie stern.de weiter berichtet, wurde an dieser Stelle nicht mit Hunden gesucht, obwohl die Polizei bereits am Entführungstag das Handy von Maria Bögerl in der näheren Umgebung zuletzt geortet hatte.

Dadurch wurde es erheblich erschwert, den genauen Todeszeitpunkt bestimmen zu können. Aufschluss versprach sich die Polizei von der Analyse insektenkundlicher Spuren an der Leiche von Maria Bögerl. Dieses entomologische Gutachten liegt sie Montagnachmittag vor, wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen am Dienstag auf Anfrage von stern.de erklärte. Es beinhalte aber "keine neuen Erkenntnisse zum Todeszeitpunkt", sagte ein Sprecher.

Auch die Polizei Heidenheim teilte stern.de mit, der Todeszeitpunkt sei "nicht näher eingrenzbar". Die Experten hätten in dem Gutachten einen Zeitraum angegeben, in dem der Tod der Bankiersgattin eingetreten sei. Wie konkret oder wie groß dieser Zeitraum ist, einige Stunden oder Tage, dazu wollte der Sprecher der Polizei nichts sagen.

Den genauen Todeszeitpunkt bestimmen zu können, wäre für die Rekonstruktion der dramatischen Ereignisse um die Entführung und Ermordung von Maria Bögerl von wesentlicher Bedeutung. Wurde sie am Entführungstag vor 14 Uhr, dem geforderten Zeitpunkt der Lösegeldübergabe, bereits umgebracht - oder nach der gescheiterten Übergabe der vom Kidnapper geforderten 300 000 Euro? Gescheitert war sie, nachdem die Polizei - die von Beginn an eingeschaltet war - das vollständige Lösegeld nicht rechtzeitig hatte beschaffen können. Erst gegen 15.30 Uhr hatte ihr Mann Thomas Bögerl die gesamte Summe nahe der A 7 ablegen können. Der oder die Kidnapper kamen danach nicht mehr zum Übergabeort und meldeten sich auch nicht mehr.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/21391/1647483/gruner_jahr_stern_de
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#134

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 13.07.2010 17:19
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Ein neuer Fahndungsflyer ist veröffentlicht worden. Dort ist der "Zopfzeuge" nicht mehr drin:

http://www.hz-online.de/uploads/media/Fahndungs-Flyer_Kloster_Neresheim.pdf
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#135

Re[2]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 14.07.2010 21:56
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
xyzuschauerseit72>Ein neuer Fahndungsflyer ist veröffentlicht worden. Dort ist der "Zopfzeuge" nicht mehr drin:

xyzuschauerseit72>http://www.hz-online.de/uploads/media/Fahndungs-Flyer_Kloster_Neresheim.pdf

damit dürfte wohl unsere Vermutung richtig sein, das der Mann auf dem Phantombild wohl "höchstens",wenn überhaupt, als Zeuge gesucht wird.

Ich möchte mich vorsichtig ausdrücken, aber gewisse Gerüchte aus den Medien könnten wohl stimmen, wie mir von einem Studienkollegen aus Heidenheim bestätigt wurde. Es gibt anscheinend zwei Tatsachen an der Tat, die insgesamt widersprüchlich sind.

Eine Festnahme ist allerdings noch nicht erfolgt.

Die Fahndungsmaßnahmen bzgl. des Flyers könnten auch daraufhin hindeuten, einen bestehendem Verdacht zu bestätigen. Schließlich werden keine Fragen allgemein nach der Tat gefragt, sondern gezielt auf einen bestimmten Tag, nämlich auf den Tag des Abstellens der A- Klasse des Opfers am Kloster.

Gegen eine bestimmte Person gibt es wohl einen Anfangsverdacht, da bin ich mir sicher. Wer das aber ist, ist nicht bekannt.
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