#46

Re[2]: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 22.03.2010 14:05
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
JB>Urteil soll wohl am Donnerstag verkündet werden.
JB>Die Staatsanwaltschaft forderte für Mazurek lebenslänglich und für seine Frau Freispruch aus Mangel an Beweisen.

JB>http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Familie-von-Ursula-Herrmann-zweifelt-noch-immer-_arid,2099610_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

JB>JB

Danke Jiri für den Link. Guter Artikel bzgl. der Plädoyers. Aber wie es scheint, ist sogar die Nebenklage inkl. der Familie Herrmann nicht 100% von der Schuld des M überzeugt. Da bin jetzt echt auf das Urteil gespannt, ich kann z.Zt. wirklich nicht sagen ob schuldig oder nicht schuldig.

Egal wie es ausgeht, ich bin mir sicher, dass es nach dem Urteil noch weitergeht
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#47

Re[3]: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 22.03.2010 17:11
von Heimo • 1.278 Beiträge
JB>>Urteil soll wohl am Donnerstag verkündet werden.
JB>>Die Staatsanwaltschaft forderte für Mazurek lebenslänglich und für seine Frau Freispruch aus Mangel an Beweisen.

JB>>http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Die-Familie-von-Ursula-Herrmann-zweifelt-noch-immer-_arid,2099610_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

JB>>JB

bastian2410>Danke Jiri für den Link. Guter Artikel bzgl. der Plädoyers. Aber wie es scheint, ist sogar die Nebenklage inkl. der Familie Herrmann nicht 100% von der Schuld des M überzeugt. Da bin jetzt echt auf das Urteil gespannt, ich kann z.Zt. wirklich nicht sagen ob schuldig oder nicht schuldig.

bastian2410>Egal wie es ausgeht, ich bin mir sicher, dass es nach dem Urteil noch weitergeht


Dass ist ja mein Punkt, der mir nach wie vor Probleme bereitet. Ich habe für mich nicht letzte Sicherheit, dass man den "richtigen" hat. Die Indizien sind zwar mitunter von guter Qualität, aber dennoch nicht immer eindeutig.

Außerdem ist bei allem Respekt vor dem Schicksal des Mädchens für mich nicht klar, dass der Täter mit Vorsatz den Tod des Mädchens herbeigeführt hat. Ob unter den Umständen eine "lebenslängliche Verurteilung" gerechtfertigt, ist eine Frage, auf die ich keine Antwort finden muss.
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#48

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 22.03.2010 19:57
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
bin vollkommen Deiner Meinung, Heimo

Aber juristisch ist es egal, ob der Mann das Kind töten wollte oder nicht. Er ist nicht(!!!!) wegen Mordes, sondern wegen Menschenraub mit Todesfolge angeklagt. Da genügt bzgl. der Tötung "überhöhte Fahrlässigkeit" (juristisch heißt das Leichtfertigkeit).
Wenn man einen Menschen unter Erde in eine Kiste sperrt, muss damit rechnen, dass dieser stirbt, auch wenn man es nicht will. Das ist leichtfertig.

Das Gesetz sieht dafür ne Strafe nicht unter 10 Jahre vor, oder halt auch lebenslang.

Wird der Angeklagte freigesprochen und war er wirklich nicht der Täter, wird diese Tat bald verjähren, denn Taten mit Todesfolge verjähren nach 30 Jahren (nicht Mord). Der wahre Täter könnte sogar ein Geständnis ablegen oder seine Geschichte verkaufen, strafrechtlich belangen könnte man ihm nicht mehr. Außer man beweist einen Mord, dafür braucht man aber Vorsatz, und den sehe bei dieser Tat- wie Heimo- nicht.
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#49

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 23.03.2010 16:13
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Für mich sind die Indizien und teilweise beweisgleiche Indizien zu viel und zu schlüssig um hier noch ein dubio sehen zu können.

Für mich ist M. der eiskalte Drahtzieher (der auch schon mal einen nervenden Hund in die Kühltruhe steckt) und der nicht mehr unter uns weilende Polizist mit dem Spaten und der Jagdlizenz in dem Bereich des Waldes sein Helfershelfer, der sich angesichts seiner Schuld um den Verstand gesoffen hat, leider.

Wünsche M. viel Spass im Knast.

JB
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#50

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 23.03.2010 18:14
von Astrid • 149 Beiträge
Wenn das Gericht zu der Überzeugung kommt das das Tonbandgerät seit der Entführung im Besitz des Angeklagten war wird es ihn schuldig sprechen. Und dann wird es lebenslänglich geben, denn auch bei wenigen und schwachen Indizien darf/muss ein Gericht ein hartes Urteil fällen.
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#51

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 23.03.2010 21:24
von Heimo • 1.278 Beiträge
Nach meiner Überzeugung ist es nicht besonders schlüssig, dass jemand, der in Verdacht steht, eine schwere Straftat begangen zu haben, bei dem unter anderem ein Tonband benutzt wurde, dann Jahre später ein Tonband irgendwo auf dem Flohmarkt wohl in Schleswig-Holstein kauft haben will, das dann bei der selben Straftat vermutlich das Tonband war, dass für Erpresseranrufe genutzt wurde. Einen derartigen Zufall kann ich mir nicht erklären. Ich hoffe, dass aber das Tonband einwandfrei identifiziert wurde.
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#52

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 24.03.2010 07:58
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Meiner Ansicht nach, war es eine gemeinsame Tat von Werner Ma. und dem späteren "Zeugen" und Es-Polizisten W.


Der Indizienlage nach, hätten sich die beiden nämlich perfekt ergänzt:

- Ma. war der Bastler und W. hatte den Ford Transit und die Ortskenntnis in dem betreffenden Waldstück. Er durfte sogar ungestraft damit in den Wald fahren (Jagdaufseher).

- Ma. kannte sich sowohl mit Bootsbau (entspricht den Materialien für die Kiste) als auch mit Elektrotechnik (Beleuchtungssystem) aus

- W. spricht in einem Telefonat von einer anderen Person als dem "Kistenbauer" (= Ma.?)

- Ma. spricht in einem Telefonat über den Tod von Ursula als "Betriebsunfall"

- Beide brauchten Geld (Forderung: 2 Millionen DM = für jeden eine?)

- W. säuft sich nach der Tat zu Tode und Ma. zieht möglichst weit weg.

- und sicher ist auch, dass einer allein die Kiste nicht in den Wald getragen und vergraben haben kann (EZ spricht auch von möglichen Komplizen und Mitwissern).

- W. wird zur Vorbereitungszeit gesehen, wie er mit einem dreckigen Spaten nach Hause kommt. Auch die nachträglich gepflanzten Fichten hätten gut und unauffällig in den Transit gepasst.

- W. sagt gegen Ma. aus, das Geständnis wird aber wieder zurückgezogen.

- Ma. konnte das Mädchen vor der Tat gekannt haben.

- Von Ma. ist bekannt, das er skrupellos und gefühlskalt ist (Hund in der Kühltruhe)

- Auf dem in der Kiste gefundenen Radio sind die Initialen "MA" eingekratzt!

Die Aufzählung ist sicher noch nicht komplett. Ich persönlich brauch kein Tonbandgerät um von der Schuld überzeugt zu sein.

JB
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#53

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 24.03.2010 11:51
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
die Anklage steht und fällt mit Tonbandgerät.

Die Aufzählung von Jiri ist zwar nett und schön, wird dir aber von jeden mittelmäßigen Verteidiger um die Ohren gehauen.

Könnte das Mädchen gekannt haben oder hatte zur Tatzeit einen Spaten? Dann muss man diese Kontakte nachweisen (gemeinsamer Sportverein etc.) und zB Erdreste am Spaten analysieren, ob diese übereinstimmen. Einzig der Namenskürzel MA hat eine Indizienwirkung. Geld braucht auch jeder und auch Skrupellosigkeit man dich auch noch nicht zum Mörder. Und Ortskenntnisse eines Einheimischen sind auch nicht ungewöhnlich.

Bei einer Verurteilung kann ich mir durchaus vorstellen, dass das Gericht auf ne zeitige Freiheitsstrafe entscheidet. Also zwischen 10- 15 Jahre, weil das Gericht selbst Bauchschmerzen hat.

Aber morgen sind wir schlauer!!!!!! Hoffentlich
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#54

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 24.03.2010 12:06
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Der Mann behauptet, dieses Teil viele Jahre nach der Tat im Urlaub auf einem Flohmarkt gekauft zu haben, wahrscheinlich wird diese Version von seiner Frau "bestätigt". Ich glaube nicht, dass man diese Version widerlegen kann.

Allgemein zu den Bauchschmerzen: Wenn das Gericht diese hat sprich Zweifel, ob der richtige Täter angeklagt ist, ist die Konsequenz nicht ein geringeres Strafmass, sondern Freispruch...

Aber wie Bastian schon mal hier sagte: Egal wie das morgige Urteil aussehen mag, der Prozess dürfte noch in eine weitere Runde gehen.
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#55

Re[2]: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 24.03.2010 16:47
von Jiri Brei • 520 Beiträge
bastian2410>Die Aufzählung von Jiri ist zwar nett und schön, wird dir aber von jeden mittelmäßigen Verteidiger um die Ohren gehauen.


Mag sein, dass jeder dieser Punkte für sich allein genommen nur ein schwaches Indiz ist, aber der Charme von Indizien liegt in ihrer Gesamtwürdigung

So wie ich unseren Rechtsstaat kenne, wirds aber wohl einen Freispruch geben, es sei denn, der Vorsitzende hat Rückgrat.

JB
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#56

Re[3]: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 24.03.2010 17:43
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
bastian2410>>Die Aufzählung von Jiri ist zwar nett und schön, wird dir aber von jeden mittelmäßigen Verteidiger um die Ohren gehauen.


JB>Mag sein, dass jeder dieser Punkte für sich allein genommen nur ein schwaches Indiz ist, aber der Charme von Indizien liegt in ihrer Gesamtwürdigung

JB>So wie ich unseren Rechtsstaat kenne, wirds aber wohl einen Freispruch geben, es sei denn, der Vorsitzende hat Rückgrat.

JB>JB

Jiri, ich habe den Prozeß nicht verfolgt. Indizien sind halt keine Bewiese, und die o.a. dürfen für eine Verurteilung nicht reichen. Indizien muss mann untermauern. Die treffen halt auf einige Leute aus dem Umfeld zu. Das Tonband ist halt "Tathandlungsobjekt". Hier Besitz zur Tatzeit nachzuweisen, ist halt in diesem Fall wie ne DNA.

Aber ich vertraue unserem Rechtstaat. Justizirrtümer sind in Deutschland verdammt selten. gerade weil Gerichte so handeln: Lieber mal einen Schuldigen laufen lassen, wenn die Beweise nicht reichen, als einen Unschuldigen auch nur einen Tag hinter Gittern zu schicken.

Und auf eins wette ich: Die Leute, die hinter Gitter sitzen, sitzen da zu 99,9999% zu Recht, auch wenn 100% sagen, sie seien unschuldig.

Wie das Urteil morgen lautet, darauf kann ich z.Zt. leider nicht wetten: zeitige Freiheitsstrafe, lebenslang oder Freispruch. Ich weiß es nicht.
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#57

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 25.03.2010 08:31
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Werner Mazurek wandert LEBENSLANG in den Knast!

Aus dem Liveticker der Augsburger Allgemeinen:

09:33 - Das Urteil
Das Urteil: Lebenslang für Werner M.!


JB
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#58

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 25.03.2010 08:43
von XY-Webmaster • 299 Beiträge
Lebenslang für Ursula Herrmanns Entführer

Im Mammutprozess um Entführung und Tod der zehnjährigen Ursula Herrmann 1981 ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Augsburger Landgericht entsprach damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die mitangeklagte Ehefrau wurde freigesprochen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 59-jährige Fernsehtechniker im Jahr 1981 die damals zehn Jahre alte Ursula Herrmann in Utting am Ammersee verschleppt und in einer Kiste im Waldboden vergraben hatte, in der das Kind wenig später erstickte. Seine der Behilfe angeklagte Ehefrau sprach das Gericht - wie von der Staatsanwaltschaft gefordert - mangels Beweisen frei.

Beide Angeklagten hatten bis zuletzt ihre Unschuld beteuert. Der Verteidiger des

Der Angeklagte soll die zehnjährige Ursula am Abend des 15. September 1981 auf dem Nachhauseweg abgepasst, entführt und in die im Wald vergrabene Kiste gesperrt haben. Das Mädchen war darin erstickt. Die Ehefrau des Angeklagten soll von der Tat gewusst haben.

Die Verhandlung gegen die mutmaßlichen Täter begann am 19. Februar 2009. Da beide Angeklagten die Tat bestreiten, stützt sich die Anklage, die auf erpresserischen Menschenraub mit Todesfolge lautet, allein auf Indizien.

Für Oberstaatsanwältin Brigitta Baur bestand "kein Zweifel", dass der Angeklagte Werner M. "der Täter dieses Verbrechens war". Als Konsequenz beantragte sie für den 59-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe. Zwar habe man keine typischen Spuren, wie Fingerabdrücke, DNA-Reste, Blut oder ähnliches gefunden, denn die Kiste, in die das Mädchen eingesperrt war, sei schließlich mehrere Wochen im nassen Waldboden eingegraben gewesen. Aber laut Baur liege eine Vielzahl von Indizien vor, die "in ihrer Gesamtschau zwingend" seien und den Angeklagten "schwer belasten".

"Die Frage, ob der Angeklagte der Täter war, ist mit einem klaren Ja zu beantworten", schlussfolgerte Baur. Die "Kaltblütigkeit und Erbarmungslosigkeit des Täters" sei wie bei kaum einem anderen Fall zutage getreten. Als Motiv geht die Anklage von Habgier wegen hoher Schulden aus.

Dezidiert wies die Staatsanwältin auf das im Haus des Angeklagten gefundene Tonbandgerät hin. Im Laufe der 27 Jahren dauernden Ermittlungen sei es im Verfahren erstmals gelungen, anhand dieses Gerätes Übereinstimmungen zu den von der Polizei aufgezeichneten Erpresseranrufen bei Ursulas Eltern festzustellen. Alle Einwände der Verteidigung könnten dieses Zusammentreffen von charakteristischen technischen Eigentümlichkeiten nicht entkräften.

Großes Gewicht hatte für Baur in dem Zusammenhang die Einschätzung der Phonetik-Expertin vom Landeskriminalamt. Sie hatte ausgesagt, dass sie bei diesem Gerät ein regelrechtes "Aha-Erlebnis" gehabt habe. Ihrer Analyse nach sei das Gerät "wahrscheinlich" dazu benutzt worden, das damalige Bayern-3-Verkehrssignal aufzunehmen. Dieses sei dann wohl auf ein Diktiergerät überspielt und von dort über eine Telefonzelle abgespielt worden.

Auch die belastende Aussage des inzwischen verstorbenen und alkoholabhängigen Klaus P. wertete die Staatsanwaltschaft als tragfähig. Der Bekannte des Beschuldigten hatte zunächst bei einer polizeilichen Vernehmung zugegeben, im Auftrag von Werner M. das Loch für die Kiste im Waldboden gegraben zu haben. Wenig später widerrief er diese Aussage jedoch.

Die Staatsanwätlin hielt dem Angeklagten immerhin zu Gute, er habe ein Belüftungsrohr an der Kiste angebracht und in einem Telefonat geäußert, "es wollte ja keiner, dass das Kind stirbt". Von einem Tötungsvorsatz sei daher nicht auszugehen, wohl aber von grober Fahrlässigkeit, indem das Kind in die enge Kiste gesteckt und vergraben wurde.

Eine Tatbeteilung der mitangeklagten Ehefrau ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht nachweisbar, wenngleich die 63-Jährige von dem Verbrechen gewusst habe. Sie solle vom Vorwurf der Beihilfe freigesprochen werden.

br-online
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#59

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 25.03.2010 09:49
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Ich muß ehrlich sagen, damit habe ich persönlich nicht gerechnet. Bei einer Verurteilung hätte ich mit einer zeitigen Freiheitsstrafe gerechnet, einen Freispruch hatte ich sogar eher für möglich gehalten.

Es kommt nicht oft vor, dass ein lebenslang verhängt wird, wenn kein Mord angeklagt ist.

Aber wie wir schon vermutete haben, die Anklage steht und fällt mit dem Tonband. Das Gericht ist der Meinung, Besitz zum Tatzeitpunkt nachgewiesen zu haben.

Aber auch die Indizien, die Jiri oben aufgezählt hat, hat das Gericht wohl stärker berücksichtigt und für gegeben angesehen als ich.

Jiri hatte Recht, das Gericht ist durch die Gesamtwirkung der Indizien(Geständnis des Mittäter, Ortskenntnisse etc.) und natürlich wegen dem Tonband zu diesem Urteil gekommen.

Wie vermutet, das Urteil wird den Gang nach Karlsruhe antreten müssen und wird vom BGH geprüft. Mal gucken, was die sagen.

Zum Schluß: Einer der spektakulärsten Fälle von xy ist damit erstmal (noch nicht) ganz abgeschlossen.
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#60

Re: 1.10.1982 FF1 (Kripo Fürstenfeldbruck) MORDFALL URSULA HERRMANN GEKLÄRT!

in Filmfälle 25.03.2010 09:59
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Aus Dokumentationsgründen stelle ich hier mal den Live-Ticker der Augsburger Allgemeinen rein. Dieser ist von unten nach oben zu lesen

Quelle und Copyright: augsburger-allgemeine.de

10:56 - Das Ende naht...
Die Sitzung ist geschlossen...

10:56 - Das Ende naht...
Noch ein Beschluss: Haftfortdauer für Werner M., der seit Ende Mai 2008 in U-Haft sitzt.

10:55 - Das Ende naht...
Damit nähern wir uns rasend schnell dem Ende der Begründung. Die Kosten hat der Verurteilte zu tragen...

10:54 - Kein Mord
Und natürlich die Leichtfertigkeit mit der Werner M. das als Lüftung gedachte Röhrensystem zu der Kiste installierte...

10:53 - Kein Mord
Zu seiner Last hingegen: die sorgfältige, lange Planung des Verbrechens, die hohe Lösegeldforderung, die Todesangst, die Ursula erfahren musste.

10:52 - Kein Mord
Zu Werner M.s Gunst bewertete das Gericht die Dauer der Ermittlungen...

10:52 - Kein Mord
Die Lüftung, die Werner M. verbaute, war nicht tauglich, um Ursula am Leben zu halten. Ein Ventilator hätte den womöglich verhindert.

10:51 - Kein Mord
Leichtfertig habe er jedoch ihren Tod in Kauf genommen, eine höhere Stufe der Fahrlässigkeit...

10:50 - Kein Mord
Zu gut war die Kiste ausgestattet, zu sehr war geplant, Lösegeld mit dem Opfer zu verdienen.

10:49 - Kein Mord
Kein Mord: Das Gericht verurteilte Werner M. nicht wegen Mordes. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass der Tod von Ursula von Werner M beabsichtigt wurde.

10:48 - Urteilsbegründung
Fast 90 Minuten dauert die Urteilsbegründung jetzt. Zum Vergleich: Bei kleinen Delikten am Amtsgericht nimmt die Begründung nur wenige Minuten in Anspruch.

10:46 - Ein Zeichen der Reue?
Experten gehen aber davon aus, dass Werner M. in Revision gehen wird.

10:46 - Ein Zeichen der Reue?
Er wird auch nach dem Ende der Ausführungen des Richters keine Gelegenheit mehr haben, sich zu äußern...

10:44 - Ein Zeichen der Reue?
Während der Ausführungen des Richters; In braunem Sakko und blauem Hemd, sowie einem Bart, der immer weiter zu wachsen scheint, lehnt sich Werner M. zurück. Eine Regung ist in seinem Gesicht nicht auszumachen.

10:40 - Alternativtäter?
Ein möglicher Täter, ein Polizist, der in dem Wald, in dem Ursula vergaben wurde, gejagt haben soll, habe jedenfalls kein Motiv gehabt.

10:38 - Alternativtäter?
Alternativtäter, so das Gericht, seien auszuschließen, zu gering seien ihre etwaigen Motive.

10:37 - M. schreibt und schreibt
Den Blick auf seinen Block, den Stift in der Hand: Werner M. schaut kaum einmal auf, sondern scheint hier jedes Wort protokollieren zu wollen...

10:34 - M. hört Polizeifunk
Sein Verhalten nach der Tat sei "merkwürdig" gewesen, sagt der Richter. Er soll danach mehrfach den Polizeifunk gehört haben.

10:33 - M. lässt Hund ersticken
Der Hund hatte übrigens zuvor Unordnung in der Küche gemacht...

10:32 - M. lässt Hund ersticken
Danach soll er geprahlt haben, er habe das Tier "nach Sibirien" geschickt...

10:31 - M. lässt Hund ersticken
Werner M. soll unter anderem seinen Hund in eine Tiefkühltruhe gesteckt haben und ihn ersticken lassen...

10:30 - Details
Werner M., mittlerweile verurteilt wegen erpresserischem Menschenraub mit Todesfolge, soll jetzt charakterlich beschrieben werden...

10:28 - Details
Für das Gericht erhärtete sich somit der Verdacht, dass Werner M. das Tonbandgerät bereits zur Tatzeit besessen hat.

10:27 - Details
Kein Wunder: M. behauptet, er habe das Gerät erst 2007 gekauft...

10:26 - Details
Der Betreiber des Flohmarktes, selber Sammler von Tonbandgeräten, sagte aber aus, auf diesem Flohmarkt sei keines angeboten worden...

10:25 - Details
Das Tonbandgerät, so Werner M., habe er auf einem Flohmarkt gekauft.

10:24 - Details
Es seien wissenschaftliche Untersuchungen gewesen, so der Richter, die zu diesem Ergebnis geführt hätten. Es war schließlich auch das wichtigste Beweismittel...

10:23 - Details
Eine sogenannte Wahrscheinlichkeitsbewertung, in dem die "Luft immer dünner wird" (Richter) hat die Übereinstimmung festmachen können...

10:22 - Details
Das Drücken der Play- oder Pause-Taste konnte unter anderem abgeglichen werden.

10:22 - Details
Die Ermittler konnten eine Übereinstimmung zwischen Gerät und den spezifischen Eigenschaften der Anrufe feststellen.

10:21 - Details
Es soll für die Schweigeanrufe an Familie Herrmann verwendet worden sein.

10:21 - Details
Nicht fehlen darf natürlich das Tonbandgerät der Marke Grundig, das in M.s Wohnung gefunden wurde - ein Zufallsfund, so der Richter.

10:20 - Details
Ein Bettuch, das bei der Tat verwendet wurde, wo es gefunden wurde oder ein Fernglas, das benutzt wurde: hier werden die Ermittlungsergebnisse detailgetreu vorgelesen.

10:19 - Details
Irrsinnig viele Kleinigkeiten werden jetzt zusammengetragen um das Puzzle des Verbechens zusammenzulegen.

10:16 - Details
Jetzt werden weitere Details des Verbrechens enthüllt. Momentan geht es um die Farbe der Spaten, mit denen die Grube für die Kiste ausgehoben wurde.

10:13 - Die Urteilsbegründung zieht sich
Die Blöcke der Journalisten füllen sich Seite um Seite.

10:11 - Die Urteilsbegründung zieht sich
Ist aber auch kein Wunder - bei diesem Verbrechen, bei diesem Prozess. Im Gerichtssaal herrscht auch nach 45 Minuten Input gespannte Aufmerksamkeit...

10:10 - Die Urteilsbegründung zieht sich
Das dauert hier alles natürlich länger als bei einem x-beliebigen Prozess...

10:09 - Tatmotiv
Obwohl er häufig in der Wohnung des toten Mannes gesehen worden war...

10:08 - Tatmotiv
Die Aussage eines mittlerweile verstorbenen etwaigen Mittäters war für das Gericht ebenfalls von Bedeutung. M. streitet ab, ihn gekannt zu haben.

10:07 - Tatmotiv
M. hatte für die Planung genug Zeit - er ging damals keinem Job nach. Ist aber gelernter Kfz- und Fernsehtechniker. Also genug Kenntnisse vorhanden für den Bau des Holzgefängnisses.

10:06 - Tatmotiv
Ursula Herrmann war nach Angaben des Richters kein Zufallsopfer - zu gut und dezidiert war die Tat geplant, die Kiste gebaut und die Kleidung für sie ausgewählt.

10:05 - Tatmotiv
"Wir müssen raus aus dieser Scheiße, koste es, was es wolle", soll er in einem Brief geschrieben haben.

10:04 - Tatmotiv
Mit einem Fischkutter wollte M. womöglich eine Weltreise machen, wenn das Lösegeld da gewesen wäre.

10:03 - Tatmotiv
Über 100.000 DM Schulen hatte er angehäuft. "Sehr, sehr viel Geld damals", sagt der Richter. "Der finazielle Rahmen war sehr eng gesteckt".

10:03 - Tatmotiv
Klassisch, so der Richter, sei das Motiv für Wernrer M. gewesen, um die kleine Ursula zu entführen: finanzielle Probleme.

10:02 - Ursula starb durch Sauerstoffmangel
Möglich wäre der Einsatz von Lachgas, so der Richter.

10:01 - Ursula starb durch Sauerstoffmangel
Es gab keine Spuren von Gewaltanwendung, keine Spuren einer Betäubung - aber die Staatsanwaltschaft geht dennoch von einer Betäubung aus, um das Kind in die Kiste zu bewegen,

10:00 - Ursula starb durch Sauerstoffmangel
Todesursache der kleinen Ursula, so der Richter, war Sauerstoffmangel.

09:58 - Rolle der Medien
Damals im Jahr 1981, natürlich.

09:58 - Rolle der Medien
Der Erpresserbrief fand unter anderem in der Bild, Bams, tz und AZ Niederschlag.

09:57 - Bau der Kiste
Sehr sorgfälig recherchiert wurde bei der Untersuchung des Gefängnisses, so der Richter. Woher kam das Holz, woher die Griffe, woher die Kleidung? All das war ab einem gewissen Punkt bekannt...

09:56 - Details zur Kiste
Weitere Details: Unter anderem gab es einen Band von Clever und Smart (Comic) in der Kiste. Die Familie Herrmann bestätigte später, dass Ursula ähnliche Lektüre daheim hatte

09:54 - Plädoyer
Das hatte am letzten Verhandlungstag gleich mehrere Stunden gedauert...

09:53 - Objektive Fakten
Der Richter sagt, das Gericht habe objektive Begründungen für das Urteil. Grund: auch das Plädoyer der Oberstaatsanwältin...

09:52 - Wenrer M. reagiert
Werner M. schreibt hier fast soviel mit wie die Journalisten...

09:51 - Die Begründung
Frau Herrmann forderte ein Lebenszeichen ihrer Tochter. Dazu kam es nicht mehr. Die Entführer konnten kein Lebenszeichen aus der Kiste mehr vernehmen...

09:50 - Die Begründung
Zwei Millionen DM Lösegeld hat Werner M. per Lösegeldbrief von den Herrmanns gefordert.

09:49 - Die Begründung
Jetzt wird das Tonbandgerät, mit dem Werner M. mit der Familie Herrmann in Kontakt getreten ist, thematisiert...

09:48 - Die Begründung
Ursulas Eltern suchen am Abend ihres Verschwindens das kleine Mädchen. Sie erhalten Anrufe, am Ende der Leitung wird nur geschwiegen...

09:48 - Die Begründung
Die bewusstlose Ursula starb laut dem Richter innerhalb von 30 Minuten, die Kiste wurde mit Nägeln verschlossen. Ein Lüftungssystem funktionierte nicht...

09:46 - Die Begründung
Die Kiste war unter anderem mit Essen, Licht und Lektüre ausgerüstet. Auch ein Radio war dabei. Eingestellt auf den Sender Bayern 3, so der Richter.

09:46 - Die Begründung
Das Gericht rekonstruiert den Tathergang. So soll die Kiste mit der kleinen Ursula mit einem Mittäter in den Boden gelassen worden sein...

09:45 - Die Begründung
Dazu baute er eine Gefängniskiste...Ursula Herrmann hatte er regelmäßig beobachtet...

09:44 - Die Begründung
Durch eine Entführung eines Kindes, so das Gericht, soll er die Linderung seiner Situation geplant haben...

09:43 - Die Begründung
Durch eine Entführung eines Kindes, so das Gericht, soll er die Linderung seiner Situation geplant haben...

09:42 - Die Begründung
Dennoch hatte er ein eigenes Motorboot...

09:42 - Die Begründung
Er war hoch verschuldet, die Rede ist von 142.000 DM...

09:41 - Die Begründung
Das Gericht macht Angaben zum Hintergrund von Werner M.

09:40 - Die Begründung
Er ist Ursulas Bruder. Ihre Familie hatte zuletzt Zweifel an der Schuld von Werner M. geäußert.

09:40 - Die Begründung
Nebenkläger Michael Herrmann sitzt ebenfalls zu Seiten der Staatsanwaltschaft. Wird er sich heute noch äußern...?

09:38 - Die Begründung
Große Überraschung scheint das Urteil auch bei der Staatsanwalt nicht ausgelöst zu haben.

09:37 - Die Begründung
Der umfangreichste Fall am LG Augsburg.

09:37 - Die Begründung
197 Zeugen wurden an 55 Prozesstagen gehört.

09:37 - Die Begründung
90.000 Blatt, so der Richter, umfassten die Untersuchungsunterlagen im Fall Ursula Herrmann.

09:36 - Die Begründung
Es ist das Verdienst von Oberstaatsanwältin Baur, dass die Ermittlungen nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten, so der Richter. Fast 28 Jahre nach der Tat...

09:35 - Die Begründung
Werner M. nimmt da Urteil mit stoischer Miene auf, schreibt sich Notizen in seinen Block...

09:34 - Das Urteil
Die Mühlen der Justiz, sagt er, mahlen hingegen langsam. Eine ANspielung auf das lange VErfahren...

09:34 - Das Urteil
Die Mühlen der Justiz, sagt er, mahlen hingegen langsam. Eine ANspielung auf das lange VErfahren...

09:34 - Das Urteil
Mit hohem Tempo haut der Richter das Urteil raus...

09:33 - Das Urteil
Seine Frau G.M. wird freigesprochen...

09:33 - Das Urteil
Das Urteil: Lebenslang für Werner M.!

09:32 - Es geht los...
Und jetzt machen die ersten Kameras den Weg für die Urteilsverkündung frei...

09:31 - Es geht los...
Der ganze Gerichtssaal steht...

09:31 - Es geht los...
Pünktlich auf die Minute sind die Richter da: Großer Fototermin...

09:30 - Werner M. ist da
Und da ist er, der Angeklagte...

09:29 - Der Countdown läuft
"Ich habe mit der Tat nichts zu tun." Das waren einige seiner Worte am letzten Prozess-Donnerstag, 18. März.

09:28 - Der Countdown läuft
Die Kameras klicken, aber alle warten nur auf den Auftritt von Werner M.

09:28 - Der Countdown läuft
Die Vertreter der Staatsanwaltschaft sind da, die Verteidigung von M. und seiner Frau ebenfalls.

09:25 - Großes Medieninteresse
5 Minuten vor dem offiziellen Beginn drängeln sich die Medienvertreter im Sitzungssaal, der bis auf den letzten Platz gefüllt ist.

09:24 - Großes Medieninteresse
Und wir natürlich auch. Wir sitzen für Sie buchstäblich in der ersten Reihe...

09:23 - Großes Medieninteresse
Kamerateams, Radiostationen, Zeitungsjournalisten - alle sind sie vertreten.

09:22 - Großes Medieninteresse
Das Medienaufgebot hier in Augsburg an der Gögginger Straße ist enorm.

09:21 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Experten, die den Prozess verfolgt haben, rechnen mit einer Verurteilung. M. droht dann eine lebenslange Freiheitsstrafe.

09:21 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Ob das Gericht das auch so sieht, wird sich zeigen.

09:20 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Werner M. hat sich mit Ausnahme des Prozessauftaktes nicht geäußert. Er behauptet, unschuldig zu sein.

09:19 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Bei ihren Eltern waren inzwischen Lösegeldforderungen eingegangen. Zwei Millionen Euro wollten die Entführer.

09:18 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Ihre Leiche fand man erst 19 Tage später.

09:16 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Diese verbuddelte er im Wald. Die kleine Ursula erstickte qualvoll.

09:16 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Er soll im Sommer 1981 die zehnjährige Ursula Herrmann am Ammersee vom Rad gerissen und in eine Gefängniskiste gesteckt haben.

09:15 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Am Ende des Indizienprozesses steht für die Staatsanwaltschaft fest: Der Angeklagte Werner M. ist der Täter.

09:13 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Mehr als 50 Prozesstage sind absolviert, mehr als 150 Zeugen wurden gehört.

09:11 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Mit dem Urteil geht ein über einjähriger Verhandlungsmarathon zu Ende.

09:08 - Ursula Herrmann: Das Urteil
Wir melden uns heute aus dem Augsburger Landgericht. Am heutigen Donnerstag wird ab 9.30 Uhr das Urteil im Ursula Herrmann Prozess erwartet.
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