#31

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 10.11.2008 06:14
von bdvogel (gelöscht)
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***5,57 Millionen Zuschauer ab drei Jahren***

- was für ein Unfug (der Statistiker). Könnte glatt von Loriot stammen...

Bernhard.
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#32

Re[2]: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 10.11.2008 18:04
von Heimo • 1.278 Beiträge
Litzelwalchen>Also ich werde mich nur kurz äußern. Einerseits ist es ja schön, daß nicht so viele, brutalem spektakuläre Verbrechen geschehen, aber ich finde die behandelten Fälle allesamt eher "langweilig". Die Tatsache, dass immer wieder auf uralte FF zurückgegriffen wird zeigt, wie wenig aktuelle Schwerverbrechen wohl geschehen. Möglich wäre auch, daß die Auswahl einfach unterirdisch schwach ist.


Ich habe zwar davon gesprochen, dass man angesichts der Fallauswahl annehmen könnte, dass kaum Schwerverbrechen statt finden. Diese Einschätzung stimmt jedoch nicht mit meiner realen Wahrnehmung zusammen. Ich will ja nicht etwas anzetteln, aber wir sollten mal überlegen (eine Liste machen), welche aktuellen Schwerverbrechen ungeklärt sind und dennoch nicht aufgegriffen werden....
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#33

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 11.11.2008 07:13
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Da gebe es zum Beispiel die vermutlich bis zu 19 (!) ungeklärte Mordserien in Deutschland (http://www.der-serienmoerder.de/scripts_de/presse/zurp_stuttze2004_01.html): "Mindestens zehn aktive Serienmörder sind nach Schätzung des Düsseldorfer Hauptkommissars in Deutschland derzeit auf freiem Fuß und könnten jederzeit erneut zuschlagen."

Gut, der eine oder andere Fall ist in den letzten Jahren auch in XY angesprochen worden, vereinzelt sogar als FF (wie z.B. die Leichteile aus Hannover). Aber ausgeschöpft ist dieser Ermittlungskomplex bei weitem nicht und die neueren Methoden wie Profilanalyse, Isotophenanlyse und DNA könnten neue Möglichkeiten eröffnen!
Desweiteren wimmelt es auf den Fahndungsseiten der einzelnen LKA von vermissten Personen, die mitunter vielleicht sogar in eine der og. Mordserien verwickelt sein könnten.

Möglicherweise ist es aber ja auch politisch gar nicht gewollt, dass von derart schweren Verbrechen großflächig berichtet wird, stellt doch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung eine wesentliche, wahlbeeinflussende Größe dar.

JB
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#34

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 11.11.2008 15:05
von Heimo • 1.278 Beiträge
Die politische Schiene ist jetzt vielleicht nicht die Schiene, an die ich denke.

Ich frage mich eher, ob es nicht evtl. Kalkül ist, die Sendung genauso auszugestalten, wie es derzeit der Fall ist. Vielleicht sind die Macher der Sendung kreuzglücklich, wenn sie die Sendung fertig haben, ich habe aber eher den Eindruck, dass das Format bewusst auf einem recht tristen Niveau gehalten wird.
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#35

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 11.11.2008 20:13
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Es ist meiner Meinung nach tatsächlich so, dass die "Mordfall"-Quote (man scheut sich fast, davon zu sprechen) in den letzten Folgen nach unten gegangen ist. Vergleicht man Folgen der 90er oder auch noch welche von Beginn dieses Jahrhunderts, so gibt es fast immer mindestens einen Mordfall, oft auch zwei, manchmal sogar drei. In einigen Folgen entspricht das 100% der gezeigten Filmfälle.
In letzter Zeit fällt mir auf, dass nur noch eine Handvoll "klassischer" Mordfälle in die Sendung genommen wurden, obgleich einige davon recht grausam waren (Tristan Burbach, Michelle Kiesewetter). Der Anteil an Vermissten-Filmfällen stieg allerdings.
Ich möchte das nicht als "Anregung" verstanden wissen oder mich gar als Mord-Fan outen, wage aber den folgenden Erklärungsversuch: Die sinkende Zahl an klassischen Mordfällen in XY passt zu dem neuen Konzept. Am Mittwochabend möchte man den Zuschauern wahrscheinlich nicht 90 Minuten Grausamkeit zumuten. Dementsprechend seicht bleiben einige der gezeigten Fälle (etwa FF4 der Novembersendung). Man setzt auf Emotion und auf "weiche" Realität, die sich im Film auch akustisch widerspiegelt: Spannungsmusik wird durch Kaufhausklänge ersetzt, die man aus jedem Schmalzfilm zu kennen glaubt.
Der Eindruck eines "weichen" XY verstärkt sich bei mir noch, wenn man bedenkt, dass viele der eher härteren Fälle (FF1 vom November oder auch Tristan Burbach u.v.m.) Jahre zurückliegen, sodass keiner Angst bekommen muss; der Fall ist ja nicht "aktuell" und liegt in einer Zeit, die es heute nicht mehr gibt.
Insofern bedient auch XY inzwischen die Erwartungshaltung eines Großteils der TV-Gemeinde, der bekömmliche Unterhaltung fordert und sich nach Harmonie sehnt, die im wahren Leben wohl nicht mehr vorhanden zu sein scheint.
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#36

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 08:53
von bdvogel (gelöscht)
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Hmmh - interessanter Ansatz, ppk, das hat eine ganze Menge für sich.

Freilich würde das bedeuten, daß das ZDF bei der Auswahl der FF für die XY-Sendung tatsächlich das 'krimininalistische' Element (bzw. die polizeilichen Prioritäten) konsequent *geplant* sekundär behandelt... was eigentlich in der Sache der Todesstoß für die Grundidee von XY wäre.
Meint Ihr, daß das tatsächlich der Fall ist? Einiges scheint ja in der Tat dafür zu sprechen. Aber ganz sicher bin ich mir nicht... (vielleicht aber nur aus Blauäugigkeit. ). Irgendwie ist man etwas ratlos.

Andererseits war ja auch früher das Spektakuläre oder das besonders Grausame einer Tat nicht per se automatisch eine Eintrittskarte für XY, der Maßstab war ja immer auch, daß die herkömmlichen Ermittlungen an einem toten Punkt angelangt waren oder aber in einem alten Fall neue Fährten die Ermittlungen wiederaufleben ließen (jedenfalls für die Filmfälle in ihrer großen Mehrzahl kann man, denke ich, stets eins der beiden Merkmale konstatieren zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung). Auch ist zu bedenken, daß (leider) bei den FF tatsächlich nix mehr vom jahrzehntelangen internationalen Ansatz zu spüren ist. Wieviele FF aus dem Bereich Österreichs oder der Schweiz gab es in den letzten 5 Jahren? Zählt mal nach...

Was das Verhältnis "Tötungsdelikte und Nichttötungsdelikte" anbelangt, denk ich, hat es schon auch etwas mit der längeren Sendezeit gepaart mit der (seit einigen Jahren bereits zu beobachtenden) generellen Verkürzung der FF plus zugehöriger Fahndung zu tun (kaum ein FF+Fahndung dauert heute mehr länger als 10 Minuten, während früher 14-15 Minuten die typische Länge war). Früher 10x3=30 Filmfälle pro Jahr, heute mehr als das doppelte - daß dabei mehr "Nichtmordstraftaten" herauskommen, leuchtet eigentlich ein.

Was aber für die These von Peter spricht, ist m.E. die trotz ausgedehnter Sendezeit deutliche Zurücknahme reiner Studiofahndungen (typischerweise Personenfahndungen) - denn in diesem Sektor herrscht sicher aus polizeilicher Sicht nach wie vor kein Mangel an Fahndungsbedarf, da könnte ich mir in der Tat vorstellen, daß irgendein Redakteursfuzzi sagt "nicht so viele Studiofahndungen, weil sie das Publikum nicht unterhalten". Im Bereich Studiofahndungen hat XY ganz sicher in den letzten Jahren an Profil verloren, trotz vieler Erfolge gerade in diesem Bereich (siehe die schnelle Festnahme nach der letzten Sendung).

Weitere Meinungen?

Bernhard.
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#37

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 14:18
von Heimo • 1.278 Beiträge
In diesem Jahr wurden bei XY fünf aktuelle Tötungsdelikte behandelt (unter aktuell verstehe ich einen Zeitraum von 2005 bis heute): unbekannter Leiche (April), Michele K. (Mai), Gunter R. (Juli), Feti K. (August), Anton F. (Oktober). Dazu kommen noch einige aktuellere Vermisstenfälle (drei), bei denen ein Mord nicht auszuschliessen ist.
Und man sollte auch die drei Mordversuche erwähnen. (Das Update mit Lydia S. lasse ich weg)

Demgegenüber stehen fünf Morde (an Josef E. und Unbekanntem (Februar), an Ralf K. und Tristan B. (April), an Artur G. (Mai)), die vor mehr als fünf Jahren passierten. Dazu addieren sich noch die Vermisstenfälle Jutta F. (APril), Hermann V. (Mai), Andrea B. (September), Jossi J. und Dagmar K. (November).

Es ist so gesehen ein Gleichgewicht zwischen neueren und älteren Fällen zu verzeichnen. Warum diese Sendung allerdings das Attribut hat, "über aktuelle Fälle zu berichten", entzieht sich meiner Kenntnis.

Man kann darüber spekulieren, warum aktuelle Mordfälle weniger im Programm bedacht werden. Ich will nicht glauben, dass weniger Tötungsdelikte passieren. Die Chance für eine Aufklärung mag aber eine bessere dank DNA-Erkennung sein. Vielleicht ist das ein Grund, dass Morde eher weniger behandelt werden. Es würde mich zwar wundern, dass sie aufgrund eines fenrsehgerechten Proporz weniger zu sehen sind, weil sie möglicherweise zu hart für die Gernsehgemeinde am Mittwochabend sein mögen, aber damit würde das Sendekonzept sich in der Tat verwässern.

Andererseits hat der Anteil an seichteren Fällen mit höherer Betroffenheitsquote zugenommen. Es kann sein, dass XY aktuellere Mordgeschehen aus dem Programm wegen vermuteter Panikmacherei heraushalten will. Vielleicht aber auch haben Polizeidienststellen und Staatsanwälte bei Mordfällen einfach kein Vertrauen mehr in die Sendung.

Sollte man jedoch vorhaben, dass man den Fokus eher auf Fälle richtet, die ans Herz gehen, und weniger an deren Aufklärung denkt, dann, denke ich, endet die Sendung in der Sackgasse. Solche szenierten Fälle wie die Bankraubserie in BS könnten ein Fingerzeig sein, was uns künftig erwartet. ..
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#38

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 18:31
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Ich erinnere in diesem Zusammenhang, an das Interview, das Rudi zur 400. Sendung gegebn hat. Darin heißt es:

Aber letztlich ist es doch eine Unterhaltungssendung.

Richtig, "Aktenzeichen" ist auch Unterhaltung. Die Sendung läuft ja um 20.15 Uhr, das ist die letzte Gruppe im Eiskunstlauf. Da sind nur noch Favoriten auf dem Eis. Auf dem Treppchen stehen wir mit "Aktenzeichen XY" relativ regelmäßig - aber nicht aufgrund von Effekthascherei. Wir sagen nicht: Diese Geschichte müssen wir jetzt ein bisschen sexyer machen. Wir machen nichts ohne die Zustimmung der Polizei.

Ich erinnere mich ebnfalls noch an ein Interview, in welchem Cerne von Filmen sprach, "die unter die Haut gehen", weiß allerdings die Quelle nicht mehr.

Der Trend hin zu einem weicheren XY lässt sich allerdings auch bei anderen Serien beobachten. Ich kenne bspw. kaum eine Tatort-Folge in den letzten 5 Jahren, die nicht betont positiv endet. Damit meine ich nicht, dass der Mörder gefasst wird, sondern dass trotz aller Schicksalsschläge, die in dieser Serie thematisiert werden, die letzte Szene immer eine "Spaß"-Sequenz (meist zwischen den Kommissaren) darstellt: Entweder wagen sie sich rutschend aufs Eis, vergnügen sich an dem Würstelstand, an welchem ein paar Tage vorher noch eine Leiche gefunden wurde, oder flirten mit einer halbwegs Unbeteiligten in diesem Fall.
Man entlässt also den Zuschauer mit guten Gefühlen in die neue Woche.

Nun kann man bei XY solche Szenen nicht zeigen, aber eine Abmilderung ist je dennoch erkennbar. Darüber hinaus wird der Zuschauer viel stärker emotionalisiert, indem am Ende fast jedes Films hervorgehoben wird, dass N.N. noch heute an den Folgen leidet oder nicht mehr ansprechbar ist. Das mag in den Einzelfällen ja immer der Fall sein, aber die regelmäßige Wiederholung machen aus den Aussagen zu den Folgen für die Opfer regelrechte Floskeln.
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#39

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 22:04
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Ich denke auch die These, dass XY mittlerweile (bewusst oder unbewusst) weichgespült ist, etwas für sich hat.

Hat einen früher die Sendung noch mindenstens das ganze Wochenende "verfolgt", so weiss man doch mit dem aktuellen Sendekonzept schon nach dem heute-journal nicht mehr, nach was gefahndet wurde!
Vielleicht will man wirklich den Zuschauer nicht verschrecken, ist man doch drauf angewiesen, dass dieser das nächste Mal wieder einschaltet...

EZ hatte das nicht nötig. Am Anfang hatte man ihm ja noch vorgeworfen, klassische Krimi-Effekte zur Effekthascherei zu verwenden. Aber wenn ich überlege, wieviele Szenen des klassischen XY auch noch Jahre später in Erinnerung sind (Daumen, Kläranlage, Akazienweg, usw.), dann doch vor allem, weil die Sendung einen nicht mit einen Plüsch-und-keine-Alpträume-Gefühl entlassen hat, sondern mit dem dringenden Appell nach Unterstützung für die Kripo.
Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass man beim ZDF XY schon längst abgesetzt hätte, wenn es nicht von Seiten der Polizei einen eindeutigen Bedarf nach so einer Sendung gebe und man das negative Echo auf eine Einstellung fürchtet. So eiert man von Sendung zu Sendung im Versuch, es einerseits der Polizei recht zu machen und andereseits den vermuteten "neuen Sehgewohnheiten" Rechnung zu tragen. Aus dem Grund hat man ja auch XY vom Wer-wird-Millionär-Freitag abgeschirmt und auf den wenig(er) umkämpften Mittwoch verbannt und die Gefühlsintensität deutlich intensiviert.
Der ursprüngliche Gedanke der Sendung bleibt immer mehr auf der Strecke...

JB
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#40

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 22:25
von Laniol • 130 Beiträge
Was meint ihr denn wären die zentralen Punkte um Aktenzeichen wieder dahin zu bringen wo es einmal war?

Gab es auch in der Zimmermann-Zeit negative Seiten, die man lieber nicht wieder aufleben lassen sollte?
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#41

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 12.11.2008 22:53
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Ich denke, zu Zimmermanns Zeiten bestand das Problem, bestimmte Dinge nicht offen aussprechen zu können, was "Ränder der Gesellschaft" betrifft. Man tat sich bekannterweise im Umgang mit Homosexualität, Prostituion und ähnlichem recht schwer.

Aber ich würde das der Sendung "XY" nicht vorwerfen. Die 70er und 80er waren ja doch noch sehr verklemmt im Vergleich zu heute, und es hat der Sendung sicher nicht geschadet, dass solche Themen eher umschrieben wurden. Denn es hätten sich bestimmt entrüstete Zuschauer beschwert, dass man solche Themen bereits um 20:15Uhr verhandeln darf.

Was man Zimmermann bzw. der Sendung in diesem Zusammenhang aber vorwerfen kann, dass der Anteil an Protituiertenmorden oder Homo-Morden recht hoch war und damit demonstriert wurde, dass mit Prostitution und Homosexualität kriminelle Schwerpunkte in Verbindung zu bringen sind. Homosexuelle und Prostituierte (ebenso wie Anhalter auch) müssen also eines Besseren belehrt, ihre Lebensweise den bürgerlichen Normen angepasst werden.

Dass es aber gerade diese Bürger sind, die Prostituierte besuchen oder versteckt Neigungen ausleben, wurde nur äußerst selten thematisiert, wenn auch nicht generell verschwiegen. Ich glaube aber, dass mindestens ebenso viele Männer spontane Bekanntschaften mit Frauen geschlossen haben und es auch hier nicht nur zu sexuellen, sondern auch zu kriminellen Handlungen kam. Solche Fälle wurden aber nur selten in der Sendung thematisiert.
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#42

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 23.11.2008 18:38
von Heimo • 1.278 Beiträge
Studiofall 1 Kripo Ulm

Die Fahndung nach dem flüchtigen Mann hat sich nun auch erledigt.
http://nachrichten.t-online.de/c/16/94/81/98/16948198.html

Eine Frage bliebe: Schaut man auch in Barcelona XY?
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#43

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 08.04.2010 16:52
von Maicrit • 13 Beiträge
Hallo,


zum Vermisstenfall Josefine Jüsten möchte ich etwas sagen.
Noch während ich den Filmbeitrag zum Fall gesehen habe,war mir klar das Frau Jüsten freiwillig verschwand.Die zuständige Ermittlerin im Fall meint,daß für ein freiwilliges Verschwinden keine Anhaltspunkte existieren.Die gibt es m.E. in Hülle und Fülle.Kann hier darüber diskutiert werden?
Der Fall Josefine J.weist starke Parallelen zum Vermisstenfall Andrea Büttner auf,die seit Freitag 13.11.1992 vermisst wird und zuletzt in Hamburg lebte.
Würde mich über einen ernsthaften Austausch freuen.

Mfg

Maicrit
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#44

Re: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 08.04.2010 17:43
von Heimo • 1.278 Beiträge
Man kann hierüber debattieren. Allerdings sollt es nicht zu ausschweifend und sensationslüsternd wirken.

Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt nicht, wie Sie auf diese Behauptung kommen? Bitte erläutern Sie Ihre Ansicht.
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#45

Re[2]: Sendung vom 5.11.2008

in XY-Hauptsendungen 08.04.2010 21:48
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Maicrit>Noch während ich den Filmbeitrag zum Fall gesehen habe,war mir klar das Frau Jüsten freiwillig verschwand.

Freiwillig verschwand? Dann hätte sie aber ihrer Familie ja mal eine Postkarte schreiben können. Ich halte Selbstmord/Mord für wahrscheinlicher.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Wieso ist die Polizei im Zweifel, ob sich die Frau mit ihrem Freund getroffen hat oder nicht? Die Polizei kennt ihn doch, den Erhalt des Briefes hat er doch auch bestätigt und diesen sicherlich vorgezeigt. Und er wird sich geäußert haben, ob es ein Treffen gab oder nicht. Aber hierüber erfährt der Zuschauer nichts.
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