#61

Re: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 13.09.2010 14:29
von Astrid • 149 Beiträge
Meine Frage richtet sich jetzt nicht nach dem Nichtvorhandensein dieser Folge sondern meine Frage:

Weiß jemand Details über den Fall:

Sind die Mädchen ermordet oder nur vermisst oder waren sie zeitweise vermisst?
Oder fand der Mord am Rastplatz statt oder standen sie dort nur zum Autostopp?
Wurde der Fall geklärt?
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#62

Re[2]: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 13.09.2010 15:17
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Astrid>Meine Frage richtet sich jetzt nicht nach dem Nichtvorhandensein dieser Folge sondern meine Frage:

Astrid>Weiß jemand Details über den Fall:

Astrid>Sind die Mädchen ermordet oder nur vermisst oder waren sie zeitweise vermisst?
Astrid>Oder fand der Mord am Rastplatz statt oder standen sie dort nur zum Autostopp?
Astrid>Wurde der Fall geklärt?

geklärt wurde der Fall nicht. Die Mädchen waren auf einer Trampertour nach Skandinavien unterwegs und wurden das letzte Mal in Hamburg gesehen. Das war Mitte Juni 1972, die Leichen wurden 2 Monate später bei Dahldorf (Kreis Segeberg) gefunden, die Identifizierung dauerte nochmal 4 Wochen. Sie galten dann wohl für 2 Monate als vermisst, die Ausstrahlung bei xy fand jedoch 8 Monate nach der Identifizierung statt, sodaß xy den Fall als Mordfall behandelt hat.

Wo der Mord stattfand, kann ich nicht beantworten
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#63

Re: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 13.09.2010 15:43
von Astrid • 149 Beiträge
Danke !
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#64

Re[2]: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 16.02.2011 19:07
von mai73 • 1 Beitrag
GrausigerFund>Darauf, daß irgendjemand seinerzeit die Folge privat aufgezeichnet hat, brauchen wir wohl nicht zu hoffen. Noch Ende (!) der siebziger Jahre waren Videorekorder für den Heimgebrauch teure Geräte mit entsprechendem Seltenheitswert. Von dem, was die Bänder kosteten, ganz zu schweigen, weshalb man diese eher für zeitversetztes Fernsehen nutzte (damals noch ganz neu, ungewohnt, entsprechend spektakulär) als zum Aufbau eines privaten Archivs, will meinen: aus Kostengründen wurde vieles, wenn man es gesehen hatte, gelöscht. 1973 aber war selbst die Markteinführung von VHS und Betamax noch Zukunftsmusik, da beherrschten noch Systeme wie VCR die Szene.

Ja, leider hast Du recht. Noch schlimmer : VCR war die neueste Entwicklung, die Szene beherrschten noch die VTR (Bandmaschinen ohne Kassetten). Die Spulen hatten damals eine Aufnahmekapazität von 45 Min. Da musste man noch einen Bandwechsel vornehmen und neu einfädeln. Aufnehmen in Abwesenheit war nicht. 1971 kamen dann die ersten VCR, allerdings auch nur mit 60 Min. Kapazität. Bei Preisen unter 2000.- DM gab es den ersten aufkommenden Privatgebrauch ...
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#65

Re: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 12.08.2011 06:20
von Konrad Gedöns • 69 Beiträge
Grüezi miteinand,

gestern habe ich in der XY-Wiki gelesen, das jemand auf die geniale Idee gekommen ist, beim ORF und der SRG nach Aufzeichnungen der beim ZDF nicht mehr vorhandenen Sendung anzufragen. Laut aktueller Antwort von der SRG könnte dort evtl. eine Aufzeichnung vorhanden sein, allerdings würde eine Kopie ca. 300 SFr kosten.

Falls tatsächlich eine Aufzeichnung der beim ZDF verschollenen Folge bei der SRG vorhanden wäre und für denjenigen Anfrager (ich nehme stark an, dass er oder sie hier mitliest) das Problem die Kosten sind, würde ich mich gerne daran beteiligen, um diesen "Schatz" zu heben.

Daher bitte Info an mich, falls erforderlich.

Zusätzlich hatte ich schon im alten Forum vor ein paar Jahren nach dem Verbleib der Original-Filme der Filmfälle gefragt, jedoch keine Antwort erhalten. Ich stelle die Frage deshalb nochmals in einem separaten Beitrag, da sie sich nicht nur auf die verschollene Folge bezieht.

Güezi

Konrad
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#66

RE: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 19.04.2015 12:33
von Heimo • 1.277 Beiträge

Es ist in einem anderen Thread ((Film?)Fall gesucht) die Möglichkeit erörtert worden, dass dieser Fall als Filmfall in unserer verschollenen Sendung behandelt wurde. Bislang wurde im angegebenen Thread nach dem Ausschlussverfahren spekuliert, ob dieser Fall Gegegenstand der Sendung vom 11. Mai 1973 war. Zumindest als Anregung veröffentliche ich hier das erste Posting vom User "vorsichtfalle". Vielleicht bekommen wir - wie auch immer - eine Bestätigung für die geäußerte Annahme.

_______________________
Die Reihe der Mainpost entwickelt sich zur Fundgrube. leider bin ich nur mit der Zuordnung dieses Falles überfordert. Kann mir jemand weiterhelfen. Ich weiß nicht, ob es Film- oder Studiofall war
VG


Ungelöste Kriminalfälle: Grausige Details um Peter Röder
Mordfall Peter Röder: 1972 wird ein junger Mann erschlagen und von der Heidingsfelder Autobahnbrücke geworfen. 33 Jahre später vernehmen Polizeibeamte den vermeintlichen Täter. Der stirbt, bevor er etwas zur Aufklärung der Tat beitragen kann.



Der letzte Tag im Leben des Peter Röder ist ein milder Wintertag. Bis 18.04 Uhr, so lässt es sich später von der Stechkarte ablesen, geht der 24-Jährige am 6. Dezember 1972 seiner Arbeit bei einer Firma in der Karmelitenstraße nach.

Dann macht sich der kaufmännische Angestellte, den viele Würzburger als Fußballer des FV 04 kennen, auf den Heimweg. Für seine Frau hat er anlässlich des Nikolaustages eine Schachtel Likörbohnen gekauft. Außerdem freut er sich auf sein Leibgericht – gebackene Leber. In seinem Zuhause in der Zellerau wird der junge Mann jedoch nie ankommen.

Seine Leiche finden Polizisten am nächsten Morgen gegen 6 Uhr unterhalb der Heidingsfelder Autobahnbrücke.

Gut zwei Stunden kämpfen sie sich – von Feuerwehrleuten mit Scheinwerfern unterstützt – im dichten Dornengestrüpp an der Bahnstrecke nach Lauda entlang, schlagen mit der Axt eine Schneise in übermannshohe Hecken und stoßen schließlich auf den Toten. Unterhemd und Pullover sind teilweise über seinen Kopf gezogen.

Weitere ungeklärte Kriminalfälle im Special unter www.mainpost.de/kriminalfaelle

Der dunkelbraune Wintermantel fehlt. Der junge Mann hat einen Blutalkoholgehalt von etwa 2,7 Promille, der laut Polizei darauf schließen lässt, dass er schon tagsüber Alkohol konsumiert hat – eine Tatsache, die bei den wieder aufgenommenen Ermittlungen im Jahr 2005 noch eine Rolle spielen wird.

Dass ein Verbrechen geschehen sein muss, ist den Beamten klar, als die Landespolizei gegen halb fünf in der Früh den verlassenen Wagen von Peter Röder, einen Simca 1100, auf der Heidingsfelder Autobahnbrücke stehen sieht. Er ist mit abgeschalteten Scheinwerfern auf der Standspur in Fahrtrichtung Nürnberg abgestellt.

Den herbeigerufenen Kollegen der Polizeihauptwache Würzburg fällt bei der Untersuchung auf, dass der Zündschlüssel noch im Schloss steckt und der Beifahrersitz blutverschmiert ist. Und die grausigen Entdeckungen gehen weiter.

In einem Bericht der Polizeidirektion heißt es damals: „Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich zwischen dem 1. und 2. Stützpfeiler der Brücke auf der Standspur in der Nähe des abgestellten Fahrzeuges eine größere Blutlache mit geringen Gehirnteilen befand.“

Die Obduktion wird zeigen, dass Röder mit einem scharfkantigen Gegenstand der Schädel eingeschlagen wurde und er wahrscheinlich schon tot ist, als er rund 40 Meter tief in den Reichenberger Grund stürzt.

Am Verlauf der Blutwischer können die Beamten ablesen, dass sein blutender Körper unter dem Brückengelände hindurchgeschoben worden sein musste. Und das – so lässt es sich aus Zeugenaussagen ableiten – noch vor 19 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wird der Wagen des Ermordeten zum ersten Mal auf der Brücke gesehen.

Schnell ist aber klar: die Autobahnbrücke ist nicht der Tatort. Denn noch während die Beamten dort zugange sind, werden auf dem Gehsteig in der Autobahnzubringerunterführung im Herriedenweg eine Blutlache, Gehirnteile und eine Schleifspur gefunden.

Die Polizei ist sich sicher: Hier wurde Röder erschlagen und anschließend in seinem eigenen Auto auf die Autobahn transportiert. Dabei hat der Mörder einen nur ortskundigen Autofahrern bekannte Schleichweg gewählt.

Die Suche nach einem Fahrzeug mit roten Überführungskennzeichen, das Zeugen gesehen haben wollen, führt zu keinem Ergebnis. Genauso wenig wie ein Beitrag in der Sendung „Aktenzeichen XY . . . ungelöst“. Mithilfe von Moderator Eduard Zimmermann versuchen die Beamten einen Fernfahrer zu finden, der ein wichtiger Zeuge sein könnte, weil er wohl von dem Wagen der fliehenden Mörder behindert worden war.

Ein anderer Fernfahrer hatte beobachtet, wie am Tattag gegen 19 Uhr ein roter Wagen, der vor Röders Simca auf der Standspur gestanden hatte, plötzlich auf die Autobahn schoss und dabei einem Lastzug den Weg abschnitt. Doch der gesuchte Fernfahrer meldet sich nicht.

Im Studio in München-Unterföhring und bei der Polizeidirektion in Würzburg laufen nach der Sendung knapp 20 Hinweise ein, ein entscheidender ist nicht dabei. Auch eine noch während der Sendung abgegebene Brieftasche sieht zwar dem vermissten Geldbeutel von Peter Röder ähnlich – ist es aber nicht.

So bleibt die Suche nach dem Mörder trotz intensiver Bemühungen, über 100 Hinweisen aus der Bevölkerung und einer ausgesetzten Belohnung in Höhe von 3000, später sogar 6000 Mark, erfolglos.

Da Röder seine mit 500 bis 700 DM bestückte Geldbörse nicht mehr bei sich hat, gehen die Beamten 1972 davon aus, dass es sich um einen Raubmord handelt. Hinweise auf ein anderes Tatmotiv ergeben sich zu diesem Zeitpunkt nicht. Die gräbt erst Kriminalhauptkommissar Peter Reich aus, als er die Akte zu dem Mordfall 33 Jahre später aus dem Archiv holt und erneut Ermittlungen aufnimmt. Inzwischen gibt es die Möglichkeit der DNA-Analyse.

Doch die Auswertung einer Zigarettenkippe bringt die Ermittler nicht weiter. Von Anfang an scheint Reich ein Raubmord unwahrscheinlich. Aufgrund des, wie er sagt,„geringen Betrages“ in der Geldbörse, aber auch, weil ein Fremder es wohl kaum geschafft hätte, Peter Röder zu der abgelegenen Unterführung zu locken, die weit ab von seinem Nachhauseweg liegt. Zudem sei Röder nicht bekannt dafür gewesen, besonders vermögend zu sein.

So beginnt der Polizist erneut, das persönliche Umfeld des Opfers abzuklappern – und wird zunehmend stutzig. Es stellt sich heraus, dass Peter Röder – zumindest nach heutigen Maßstäben – Alkoholiker war (was auch die etwa 2,7 Promille Blutalkoholwert am Tattag erklärt) und die Beziehung zu seiner Frau alles andere als harmonisch verlief. „Der hat sich in einem Laden, der gegenüber seiner Arbeitsstelle lag, schon tagsüber Bier geholt und dann abends beim Kartenspielen weitergetrunken“, erklärt Reich.

Wenn er dann des Nachts zu seiner Frau in die Wohnung kam, habe es oft lautstarken Streit gegeben. „Zeugen haben bestätigt, dass es in der Ehe Röder gekriselt hat“, sagt Reich. Röders Witwe heiratet wenige Jahre nach dessen Ermordung ihre Jugendliebe. Dieser Mann soll 1972 über seine Firma Zugang zu einem Fahrzeug mit einem roten Überführungskennzeichen gehabt haben, das mit dem übereinstimmen könnte, von dem Zeugen am Tatort einen Teil erkannt hatten.

„Die Indizien reichten aus, um den zweiten Ehemann von Frau Röder als einen der vermeintlichen Täter erscheinen zu lassen und zur Vernehmung zu laden“, erklärt Reich. Während des Gesprächs erscheint der Mann den Polizisten mehr als verdächtig. „Er verwickelte sich in Widersprüche, bekam Schweißausbrüche und wirkte sichtlich nervös“, erinnert sich Erster Kriminalhauptkommissar Karl Erhard, der den Mann gemeinsam mit Reich befragte. Doch noch während die Ermittlungen liefen, bekam die Kripo die Nachricht, dass der vermeintliche Täter schwer erkrankt sei. Wenig Wochen später war er tot.

Auch einer der Brüder von Röders Witwe geriet aufgrund seiner Vorgeschichte ins Visier der Beamten. Da dieser über 30 Jahre nach der Tat aber ebenfalls bereits verstorben war, führte auch diese Spur ins Leere. Die einzige Möglichkeit, den Fall doch noch zu Ende zu bringen, wäre eine Aussage der Witwe oder eines noch lebenden Zeugen, der sich jetzt ein Herz fasst und mit seiner Aussage zur Klärung des Falles beiträgt. Darauf hofft Reich. Denn: „Es ist einfach unbefriedigend, dass wir niemanden vor Gericht stellen konnten.“

Wer kann zur Aufklärung beitragen? Die Polizei hofft auf Zeugen, die im Fall Peter Röder mit einem Tipp zur Klärung beitragen können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. (09 31) 4 57 17 32 entgegen.




http://www.mainpost.de/regional/franken/...art1727,8676909

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#67

RE: Sendung vom 11.05.1973 - die Verschollene

in Filmfälle 21.05.2017 12:45
von XYmittendrin • 593 Beiträge

Hallo zusammen,
ich habe eben einen interressanten Artikel von allmystery gelesen, das die beiden Mädchen einem Serientäter unter dem Nahmen "Der Würger von Norderstedt" bekommen hat ua. wird dort der Fall Silke Brückmann von Juni 1986 FF3 diskutiert. Insgesamt sollen es ind 16 Opfer laut dem Eintrag gewesen sein. Alle im südlichen Schleswig-Holstein aufgefunden www.google.de mord an marion pönitz der Würger von Norderstedt
Viele Grüße XYmittendrin


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