#31

Re[3]: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 11.12.2009 07:21
von Heimo • 1.263 Beiträge
Joerg>Zum FF3: Wenn die Vermutung richtig ist, dass Aldi eventuell eine Drehgenehmigung verweigert haben könnte, warum wird dann der Fall überhaupt behandelt? Da soll eine Straftat aufgeklärt werden, aber die Opfer stellen sich hierbei quer. Kooperation und Dankbarkeit sieht für mich anders aus.

Ich glaube, dass man bei XY sich den Vorwurf der unerlaubten Werbung ersparen möchte. Vor Jahren wurde bei XY auch mal ein Überfall behandelt, als eine Filiale von McDonalds überfallen wurde. Das wurde auch erst im Nachhinein klar.
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#32

Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 11.12.2009 07:37
von VolkeR • 6 Beiträge
Ich fand die Sendung - bis auf den ersten FF- sehr gelungen. Der Überfall auf den Discounter wurde filmisch sehr spannend umgesetzt und bei dem Bankraub in Hammersbach hab ich mich ein wenig gegruselt...liegt doch Hammersbach keine 10km von meinem Wohnort entfernt und an der Bank bin ich schon desöfteren vorbei gefahren...
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#33

Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 11.12.2009 10:23
von mansery • 9 Beiträge
Als ich den Namen Michael Pfeifer im Fall Tübingen las, dachte ich zuerst es handle sich um denselben Fall wie in der Sendung 218 FF3, da das Opfer dort genau gleich hieß.

Auch zeitlich liegen die Fälle nur um ein paar Monate auseinander.
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#34

Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 12.12.2009 16:38
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Heimo: Die Sendung soll der Verbrechensbekämpfung dienen. Dazu ist es nötig, dass den Zuschauern möglichst viele Informationen an die Hand gegeben werden. Natürlich erscheint es zweckmäßig auch Empathie für das Opfer zu empfinden, aber im Vordergrund sollten Ansatzpunkte zur Aufklärung sein, die dem Zuseher an die Hand gegeben werden können.


Warum dann diese lange und der Aufklärung sicherlich wenig dienende Streich-Szene am Ende von FF5??? Das ist wohl der Grund, warum einem die XY-Sendumg so "versoapt" vorkommt.

Die Sendung gestern ordne ich als durchschnittlich ein. Die Filmauswahl (eine Vergewaltigung, ein Uralt-Mord (übrigens nicht als "History" angekündigt) und 4 (!) Übefälle (Postamt, Aldi, Bank, Sexshop)) ist zwar fast als "üblich" zu bezeichnen, aber was will man bei 6 Filmfällen schon an Abwechslung bieten? Zumindest hatten der Überfall auf Aldi und auf den Sexshop ein paar Besonderheiten (Verfolgung mehrerer Angestellter durch den Verkaufsraum, Vorgeschichte im Sexladen).

Dennoch: Am spannendsten gestaltete sich für mich "XY-gelöst"... aber wahrscheinlich nur, weil der XY-Preis pausiert

Und leider auch wieder ein Rückfall in die Interviews.....
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#35

Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 14.12.2009 17:29
von Horuzy • 19 Beiträge
Hier ein Nachtrag zum geklärten Fall "Schulden-Schuh":
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.6665735.de.htm

1. Der Fall wurde bereits im Oktober geklärt
2. Zitat: "Das Tatmotiv dürfte, so die Mutmaßung der Justiz, darin bestanden haben, dass der mutmaßliche Täter den Geschäftspartner Schuh als vermögend einschätzte und die Tat offenbar in der Absicht beging, sich zu bereichern."
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#36

Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 23.12.2009 14:34
von Heimo • 1.263 Beiträge
Der Studiofall mit dem vermissten Amerikaner David Hollahan ist geklärt. Offensichtlich liegt kein Verbrechen vor, sondern er ist in den Main gefallen und ertrunken.

http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=131&fkcid=28&id=47076

http://www.welt.de/vermischtes/article5613230/Seit-Wochen-vermisster-Amerikaner-ist-tot.html
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#37

RE: Re: Sendung vom 09.12.2009

in XY-Hauptsendungen 18.05.2016 10:47
von vorsichtfalle • 660 Beiträge

Im Fall Pfeiffer gibt es Neuigkeiten. Hoffentlich nicht nur heiße Luft


Mordfall Pfeifer: Zeuge stochert weiter

Der Mörder des 1988 in Hechingen getöteten Michael Pfeifer ist bis heute auf freiem Fuß. Jetzt hakt ein Zeuge erneut nach - und hat einen Verdacht.
ANDREA SPATZAL | 18.05.2016



Die Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" rollte den Mordfall Pfeifer 2009 nochmal auf - und zeigte diese Bilder: Art der Tatwaffe, Helm, Geldbeutel-Logo und den Leichenfundort an der Starzel nahe der B27-Ausfahrt Hechingen-Mitte.

Es war ein grausamer Mord, der sich in der Nacht vom 4. auf den 5. November 1988 in der Hechinger Unterstadt ereignet hat. Mit 46 Messerstichen wurde der damals 26-jährige Michael Pfeifer getötet. Bis heute ist unklar, wer der Mörder ist, oder ob vielleicht sogar mehrere Täter an dem Mord beteiligt waren.

Heute, 27 Jahre nach der Tatnacht, meldete sich anonym bei der HZ ein Zeuge zu Wort, der neue Fragen aufwirft - und schwere Anschuldigungen gegen einen Verwandten des Mordopfers äußert. Bei dem Zeugen handelt es sich vermutlich um den Mann, der in Hechingen vor Jahren ein Messer, ein Stilett mit einer spitzen, mindestens 15 Zentimeter langen Klinge, gefunden, dem Fund aber zunächst keine Bedeutung beigemessen und das Messer achtlos in eine Werkzeugkiste geworfen haben soll. Dieser Fund trat erst zutage, nachdem im Dezember 2009 der Hechinger "Mord am Straßenrand" in der TV-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" nochmals aufgerollt wurde. "Ich bin mir sicher, dass das die Mordwaffe ist", behauptet der Zeuge in seinem Schreiben an die HZ.

In jener XY-Sendung wurde die Art der Tatwaffe deutlich gezeigt und beschrieben, außerdem ein roter Vollvisierhelm mit weißen Streifen und ein Geldbeutel mit der ungewöhnlichen Aufschrift "Club-Line", wie sie Michael Pfeifer in der Mordnacht bei sich getragen haben muss. Diese beiden Gegenstände sind bis heute verschwunden. Ebenso wurde das Maniküreset nie gefunden, das der Ermordete in jener Novembernacht bei einem Einbruch in ein Friseurgeschäft erbeutet haben soll. Die Ermittler gehen bislang davon aus, dass der 26-Jährige nach einer durchzechten Nacht betrunken in seinem Zuhause in der Schlossackerstraße ankam, die Wohnung aber nach einem Streit mit seiner Frau wieder verlassen und daraufhin einen Einbruch in das Friseurgeschäft im Erdgeschoss des Wohnhauses verübt hat.

Dem Zeugen lassen offenbar mehrere Fragen in dem Fall keine Ruhe: "Welcher Mörder würde denn einen Motorradhelm mitnehmen? Der würde ihn doch gleich verraten." Auch vermutet er, dass es zu dem Messer eine Scheide geben müsste. Und er hofft: "Vielleicht taucht ja auch der Geldbeutel wieder auf." Mehrfach fordert der Unbekannte die Ermittler auf: "Bitte lasst nicht locker!"

Vor allem aber äußert er einen ganz konkreten Verdacht gegen einen Verwandten des Mordopfers. "Wenn ich alle Puzzleteile zusammenfüge, kommt nur er in Frage", schreibt der Zeuge. "Zu 80 Prozent" meint er, zu wissen, wer der Täter war. "Das Täterprofil, das eure Profiler von dem Mörder erstellt haben, passt auf ihn wie die Faust aufs Auge", heißt es in dem Schreiben weiter. Die Ermittler werden aufgefordert, bei der genannten Person nochmals genau hinzusehen, und vor allem nach dessen früheren Fahrzeugen zu fahnden und diese nach Spuren zu untersuchen. "Das Opfer wurde ja zu dem Fluss gefahren, an dem es gefunden wurde", rekonstruiert der Verfasser des Schreibens die Mordnacht. Tatsächlich geht die Kripo davon aus, dass der Leichenfundort am Ufer der Starzel kurz nach der B 27-Abfahrt Hechingen-Mitte, in der Nähe des Kauflands, nicht der Tatort war.

Das Polizeipräsidium Tuttlingen hat gestern zu dem anonymen Schreiben, das ihm ebenfalls vorlag, noch keine konkrete Stellungnahme abgegeben. Wie ein Sprecher aber erklärte, ist es durchaus üblich, ungeklärte Morde immer wieder neu aufzugreifen. "Zum einen, wenn es neue Hinweise gibt, und zum anderen, wenn es neue technische Untersuchungsmethoden ermöglichen, Spuren neu zu analysieren", so der Polizeisprecher. Vor allem mit den neuen DNA-Tests ließen sich viele alte ungeklärte Fälle nochmals mit Erfolg aufrollen. Darauf hofft der anonyme Zeuge: "Auch wenn die Tat schon so lange zurückliegt: Mord verjährt nie."


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