#1

50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 17.10.2017 12:40
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Der Brummi-Mörder

Er ist frisch gebackener Vater, liebevoller Ehemann und brutaler Serienmörder und Vergewaltiger. Die zwei Gesichter des Marco M. – und wie ihm die Polizei auf die Schliche kommt.

Mord in der Nachbarschaft

Ein Mann verschwindet spurlos. Es gibt keine Leiche, kein Motiv und doch geht die Polizei vom Schlimmsten aus. Sie bittet die „XY“-Zuschauer um Hilfe, mit Erfolg.

Gewaltsamer Tod

Die 20-jährige Mareike verschwindet spurlos. Ein Bekannter gerät ins Visier der Polizei, doch er gibt sich unschuldig. Mit einem Trick wird er schließlich überführt. (Text: ZDF)
Deutsche Erstausstrahlung: Mi 15.11.2017 ZDF


zuletzt bearbeitet 24.10.2017 23:24 | nach oben springen

#2

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 24.10.2017 23:26
von Oma Thürmann • 731 Beiträge

Habe mal das Datum im Titel geändert und den Titel angepasst, da es sich um eine Sondersendung handelt.

Übrigens sprechen das ZDF und auch Rudi Cerne in der Mediathek von der "ersten Ausgabe" der Sendung "Aktenzeichen XY ... gelöst", sodass wir uns wohl auf eine Fortsetzung einstellen können.


Auch die neuen Blumen wird Heidi B. mit sich herumtragen, bis sie verwelkt sind.
Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz, wohin sie die Blumen stellen könnte. (19.06.1970, FF 2)

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#3

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 25.10.2017 22:02
von Ludwig • 547 Beiträge

Hallo zusammen!

Es dürfte sich bei den genannten Fällen um folgende handeln:

1. Serienmörder Frank Gust, hier FF3 vom 7.7.1995: Mord an Cathy Thompson
2. (damals noch) Vermisstenfall Walter Klein, FF3 vom 16.9.2009
3. (damals noch) Vermisstenfall Mareike Goszczak, FF1 vom 8.1.2004. Hierzu ein lesenswerter Bericht des zuständigen operativen Fallanalytikers Alexander Horn in seinem Buch "Die Logik der Tat", S.122 - 143

Viele Grüße
Ludwig


Hier hält aber auch der Bus zur Siedlung Muckensturm, den Anja benutzt, wenn sie bei Dunkelheit allein nach Hause kommt.
(Sendung vom 15.01.1988, Filmfall 1, Mord an Anja A.)
Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Discotheken.
(Sendung vom 06.04.1979, Filmfall 1, Sexualmord an Christiane "Kiki" M.)
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#4

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 25.10.2017 22:13
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

@Ludwig

Ich denke bei Fall 1 handelt es tatsächlich um den so genannten Brummimörder Marko M.

http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/kr...437570.amp.html

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#5

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 25.10.2017 22:34
von Ludwig • 547 Beiträge

Hallo vorsichtfalle!

Du hast natürlich recht! Der Fall, der bei XY vorgestellt wurde, ist der Mord an Aneta B. am 1.11.2005, dargestellt als erster Filmfall in der Sendung vom 2.3.2006.

Viele Grüße
Ludwig


Hier hält aber auch der Bus zur Siedlung Muckensturm, den Anja benutzt, wenn sie bei Dunkelheit allein nach Hause kommt.
(Sendung vom 15.01.1988, Filmfall 1, Mord an Anja A.)
Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Discotheken.
(Sendung vom 06.04.1979, Filmfall 1, Sexualmord an Christiane "Kiki" M.)
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#6

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 25.10.2017 22:55
von sklink • 117 Beiträge

Hallo Ludwig,

die Taten des Brummi-Mörders wurden mehrfach behandelt:
1. Tat: Mord an Nicole U. auf einem Autobahnparkplatz bei Dormagen am 15.11.2003 (wurde nur im Sprechertext der 2. Tat erwähnt)
2. Tat: Mordversuch an Asta J. ("Christina", Stich ins Herz) in einem Gewerbegebiet in Neukirchen-Vluyn am Morgen des 20.10.2004, vorgestellt in FF3 vom 10.02.2005
3. Tat: Mord an Aneta B., verschwunden in Dillenburg am 24.10.2005, aufgefunden in einem Wald bei Siegen am 01.11.2005, vorgestellt wie bereits erwähnt in FF1 vom 02.03.2006
4. Tat: Mord an der Schülerin Anna Sch., verschwunden in Kassel am 08.07.2006, aufgefunden auf einem Rastplatz an der A49 zwischen Kassel und Fritzlar, nicht in der Sendung vorgestellt.

Daneben wurde auch der Mord an Nicole F., verschwunden vom Straßenstrich in Kassel am 06.05.2004, aufgefunden an einem Lagerplatz bei Gudensberg am 07.05.2004, vorgestellt in FF4 vom 23.09.2004, mit dem Brummi-Mörder in Verbindung gebracht. Die Tat konnte ihm nicht nachgewiesen werden, er hat sie nicht eingeräumt und wurde auch nicht diesbezüglich verurteilt.

Viele Grüße

sklink

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#7

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 29.10.2017 16:16
von Heimo • 1.285 Beiträge

Mein Link passt zur genannten Sendung nicht so ganz, aber ich wollte Euch diese Quelle zum 50ten von XY nicht vorenthalten.

http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Fot...lle/(offset)/0#

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#8

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 16.11.2017 12:44
von XYFreak • 14 Beiträge

Die Sendung war zwar richtig super gemacht (Filme toll inszeniert und gute Fallanalyse mit Psychologin) aber das waren für mich nicht gerade die spektakulärsten Fälle. Aber egal. Das Format passt und eine Sondersendung dieses Typs einmal im jahr wäre sehr passend.

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#9

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 16.11.2017 21:09
von Heimo • 1.285 Beiträge

Ich habe die Sendung nicht gesehen (bisher), aber es überrascht mich nicht, dass nciht die spektakulärsten Fälle bearbeitet wurden. In Edes damaliger Sendung, als ebenfalls einige gelöste Fälle gezeigt wurden, waren auch nicht nur die spektakulärsten Fälle zu sehen. So vermisste nicht nur ich den Fall Lebach. Dazu wissen wir, dass der Sendung zu dem Fall die Hände gebunden waren. Jedenfalls deuten gewisse Ereignisse darauf hin, warum der Fall damals nicht behandelt wurde.

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#10

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 16.11.2017 23:11
von Punker • 356 Beiträge

Liebe Foristen,


Mord an Aneta B., Mordversuch mit Lebensgefährlicher Körperverletzung, Entführung und Vergewaltigung, Mord an „Sammy“ in Köln und Mord an Anna S. Alle Taten innerhalb von 2-3 Jahren.


Das sind Taten eines (!) Mörders.

In XY wurden zwei Filmfälle darüber gesendet.

Ich weiß es nicht...aber ich finde das schon mehr als spektakulär...um nur einen Filmfall von gestern zu nennen.

Ihr (wirklich) nicht?


_

Zur gestrigen Ausgabe:

Die Einleitung empfand ich als abgehetzt und damit wirklich schlecht. Mit ein paar Sätzen wurde kurz die Psychologin vorgestellt Und schon befindet man sich -Sekunden später-
in einem Filmfall.

So schlecht die Einleitung zur Sendung war, so gut waren dann doch die Filmfälle. Die Sendung hat mich positiv überrascht.
Warum man die weibliche Stimme von xy gelöst nicht auch mal in dem ein- oder anderen Filmfall- von aktenzeichen xy ungelöst erklingen lässt, bleibt dies Geheimnis der Macher.

Herausragend war die teilweise sehr guten schauspielerischen Leistungen. Vor allem die Darstellungen der Täter.

Die Erläuterungen der anwesenden Psychologin fand ich teilweise interessant; auch wenn ich persönlich nicht unbedingt immer an solche Stückwertstheorien glaube. Meiner Meinung nach stützen sie sich teilweise zu sehr an objektiven und subjektiven (vermeintlichen) Schwachpunkten und Erfahrungen, die einen Menschen zum Täter werden lassen.
In der langen Geschichte der Sendung wurde das m.E. doch deutlich widerlegt.


Die Sendung würde ich als wirklich sehenswert bezeichnen.

Mir hat sie sehr gut gefallen.

VG
P.


zuletzt bearbeitet 16.11.2017 23:21 | nach oben springen

#11

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 17.11.2017 13:32
von Joerg • 169 Beiträge

Die Sendung fand ich zwar sehr interessant. Allerdings hätte ich es sinnvoller gefunden, wenn man nur Fälle gezeigt hätte, die nur durch die entscheidenden Hinweise von XY-Zuschauern, und wie es dazu kam, gelöst wurden sind. Meinetwegen hätte man auch den einen oder anderen Bank- bzw. Juwelierüberfall oder Wohnungseinbruch als Fallbeispiel nehmen können.


Mit mir nicht Freundchen! Mit mir nicht! (FF1 vom 13.04.1973)
Er machte einen grausigen Fund.....unter anderem einen Rock, eine Corsage und einen Büstenhalter.
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#12

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 17.11.2017 20:26
von Oma Thürmann • 731 Beiträge

Von der Sondersendung war ich sehr angetan, sowohl bezüglich der Fallauswahl als auch der Umsetzung. Dass in zwei von drei Fällen der Anteil von Aktenzeichen an der Klärung gegen null ging und stattdessen die polizeiliche Ermittlungsarbeit im Vordergrund stand, empfand ich als recht angenehm, weil es die Rolle der Sendung realistisch einordnet und nicht überbetont, so wie es Rudi Cerne in der Einleitung auch formuliert hat. Und falls sein dezenter Hinweis auf die "erste Ausgabe" der Sondersendung tatsächlich bedeuten sollte, dass es nicht bei dieser einen Sendung bleibt, dann ist auch zu erwarten, dass irgendwann mehr Fälle mit größerem Anteil von XY an der Klärung präsentiert werden.

Bezüglich der Fallauswahl geht es mir wie Punker - ich finde die Fälle spektakulär: Tod einer jungen Frau mit viel medialem Begleitgetöse und eher miesen Ermittlungsansätzen, eine durch ungleiche Merkmale bezüglich Opfertypus und Tatbegehung untypische Mordserie und die ziemlich beispiellose Eskalation eines Nachbarschaftsstreits mit einer Unterbrechung von mehr als einem Jahrzehnt, noch dazu eine Verurteilung in einem Mordprozess ohne Leiche.

Die Beurteilungen von Lydia Benecke empfand ich als angenehm sachlich, mit kategorialen Einordnungen der Tätertypen, aber immer auch bemüht um die Darstellung von Grauzonen, sehr differenziert zum Beispiel auch ihre Ausführungen zu Erfolgsaussichten von Therapien.

Schließlich fand ich auch die filmische Darstellung überzeugend, obwohl ich vorher skeptisch war, weil ich bei Rudolf Schweiger (der auch fast alle Fälle der Sondersendungen "Wo ist mein Kind?" und "Vorsicht Betrug!" gedreht hat) so recht keine Handschrift erkennen und auch mit den Unterbrechungs-Interviews nichts anfangen kann. Das habe ich aber diesmal anders empfunden, was vielleicht mit der Länge der Filmfälle zusammenhängt, wodurch die Interviews nicht solch eine zerstückelnde Wirkung hatten. Noch dazu fand ich die Interview-Beiträge auch inhaltlich durchaus erhellend; ganz abgesehen davon, dass man beispielsweise als Opfer oder als Freundin des Täters erstmal den Mut haben muss, sich vor die Kamera zu setzen. Eine einzige Szene gab es, die mich geärgert hat, und das war die filmische Darstellung (nicht das Interview) von Alexander Horn im Fall Mareike G. Da kam die Rekonstruktion der Tat im Film rüber wie der Auftritt eines Medizinmannes, der den Tatablauf aus der hohlen Hand hervorzaubert. Die Wirklichkeit dürfte wohl gewesen sein: Aufstellen konkurrierender Hypothesen, Beurteilung ihrer jeweiligen Plausibilität, Entscheidung für eine Variante und damit für eine Ermittlungsrichtung. Ansonsten: gute Schauspieler, intensive Darstellung. Wünschen würde ich mir allerdings, die Regie nicht nur in die Hände eines einzigen Regisseurs zu legen.

Den gesamten Ansatz halte ich jedenfall für sehr erfreulich; er greift ja auch das auf, was, wenn ich mich recht erinnere, schon in der damaligen Sondersendung "Meine größten Fälle" 1997 gesagt wurde: Die Nachbetrachtung gelöster Fälle muss in den regulären Sendungen zwangsläufig zu kurz kommen, interessiert aber viele Zuschauer, braucht also ein eigenes Format. Falls es wirklich zu einer Fortsetzung kommen sollte, Material gäbe es jedenfalls genug, sowohl aus alten wie auch aus neuen Zeiten. Einfallen würde mir beispielsweise der Vermisstenfall Vera und Hajo B. bei Bremen (28.04.2005, Verurteilung des Sohnes in einem Mordfall ohne Leichen), der Fall des vermissten Holger K. bei Holzminden (02.08.2002, von seinem Chef wie ein Sklave gehalten und schließlich zu Tode misshandelt), der Mord an der Berliner Rentnerin Elisabeth D. (04.10.2002, Klärung nach über zehn Jahren und einigen falschen Verdächtigungen), der Mord an der tschechischen Prostituierten Olga M. bei Cheb (03.06.2004, Tatbegehung mit einem in Gera gestohlenen und wieder an den Ort des Diebstahls zurückgebrachten Pkws), der Mord an Josef E. in Herrsching (20.02.2008, getötet von einem psychisch Kranken, der das Opfer aufgrund einer Namensähnlichkeit mit dem Herrschinger Polizeichef verwechselt hatte, Klärung nach über 20 Jahren) und noch reichlich mehr, von den ganz alten Fällen natürlich der Fall Carmen K. oder auch der Mordfall aus Roth aus der ersten Sendung. Die Liste ist lang, eigentlich Stoff für viele Jahre "Aktenzeichen XY gelöst" ...


Auch die neuen Blumen wird Heidi B. mit sich herumtragen, bis sie verwelkt sind.
Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz, wohin sie die Blumen stellen könnte. (19.06.1970, FF 2)

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#13

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 17.11.2017 20:37
von Oma Thürmann • 731 Beiträge

Ganz vergessen - und wird auch ganz schnell Off-Topic: Hansi Jochmann ist eine großartige Sprecherin, die ich mir auch in den regulären Sendungen wünschen würde und die mir erstmals als Schauspielerin am Berliner Schiller-Theater aufgefallen ist, und zwar in einer richtig saftigen Aufführung von Brendan Behans "Richards Korkbein" mit Friedrich-Karl Praetorius, Ralf Schermuly, Sona MacDonald, Mona Seefried und vielen anderen. Muss so Mitte der 1980er gewesen sein, denke ich immer noch gerne dran zurück.


Auch die neuen Blumen wird Heidi B. mit sich herumtragen, bis sie verwelkt sind.
Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz, wohin sie die Blumen stellen könnte. (19.06.1970, FF 2)

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#14

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 18.11.2017 01:15
von ug68 • 666 Beiträge

Hallo zusammen,

nachdem sich jetzt schon einige von euch geäußert haben, möchte ich dann doch auch noch meinen mittelscharfen Senf dazu geben: Ich fand nicht nur gut, dass es, zum zweiten Mal nach Ede mit Frank Elstner 1997, eine XY... gelöst-Sendung gab, auch die Auswahl der Fälle (auch wenn es da sicher noch viele andere gab, die es in die Sondersendung verdient hätten) und die filmische Umsetzung waren für mich gelungen. Die Ausführungen der Kriminalpsychologin Lydia Benecke waren zwar recht interessant, ich hätte mir an ihrer Stelle trotzdem lieber die Kommissare bei Rudi im Studio gewünscht, statt dass diese mit ihren Bemerkungen die Filmfälle unterbrechen. Aber das nennt man dann wohl Meckern auf hohem Niveau. Nachdem Rudi ja explizit von der ersten Ausgabe sprach, macht das doch Hoffnung auf eine Fortsetzung, die ich mir auf jeden Fall wünschen würde. Vielleicht einmal im Jahr, im Dezember zum Jahresabschluss oder so. Es sollen ruhig viele sehen, wie nützlich und wichtig XY auch nach 50 Jahren noch ist. Und wenn wenn jetzt auch noch der XY-Preis (den ich gut und wichtig finde, nur nicht in der regulären XY-Senung) eine eigene Sondersendung bekäme.... Ach ja, fast vergessen: Ich schließe mich dem Wunsch von Oma Thürmann an, Hansi Jochmann auch in den regulären Sendungen Filmfälle sprechen zu lassen.

Gruß Uli


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„Das ist der Rollstuhl, meine Damen und Herren, den die Täter in Neckargemünd benutzt haben“.

Eduard Zimmermann am Schluss eines sehr kurzren Filmfalles, nachdem einer der beiden Täter nach seiner „Wunderheilung“ den nicht mehr benötigten Rolli aus dem Film direkt ins XY-Studio geschoben hatte. Ede fing ihn schließlich äußerst elegant auf.

XY 181 vom 29.11.1985; FF 3; Kripo Heidelberg: Raubüberfall mit Rollstuhl.

zuletzt bearbeitet 18.11.2017 01:27 | nach oben springen

#15

RE: 50 Jahre XY - Sendung vom 15.11.2017 (Sondersendung "Aktenzeichen XY ... gelöst" zum Jubiläum)

in XY-Hauptsendungen 18.11.2017 09:46
von Unbekannter Toter • 46 Beiträge

Oma Thürmanns Ausführungen zu Horn kann ich nur zustimmen. Der scheint ja inzwischen sowas wie der Cristiano Ronaldo der Profiler zu sein. Mir wird um die Psychologen im Polizeidienst generell zu viel Wind gemacht. Als wären die eine Wunderwaffe, dabei sind sie eigentlich nur Hiwis. Auch bei den Einblicken, die Frau Benecke gab, bin ich unentschieden. Manches fand ich interessant, anderes eher holzschnittartig. Im Endeffekt wurden alle vorgestellten Fälle durch klassische Ermittlungsarbeit gelöst; Zeugenaufrufe, Erstellung von Phantombildern, Auswertung persönlicher Gegenstände. Solche Sachen macht ein ganz normaler Kommissar alltäglich und bekommt dafür keine Aura verliehen.

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