#1

Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 15.03.2011 16:33
von Mercutio • 83 Beiträge
Hamburg
Brutaler Überfall im Morgengrauen - Autofahrer wird an Ampfel zusammengeschlagen
Der 37-Jährige wird von dem Unbekannten so schwer verletzt, dass er nach der Tat zwei Wochen lang im Koma liegt. Zuvor hatte ihm der Täter einen Aufkleber mit fremdenfeindlichen Parolen ans Auto geklebt.

Berlin
Eine junge Frau ist auf dem Weg zu einem Termin - doch sie kommt nicht dort an
Ihr Auto wird wenig später gefunden, von der jungen Frau fehlt jede Spur. Die Polizei ist zunächst ratlos. Doch bald ist sicher, dass die 29-Jährige Opfer eines Verbrechens wurde.

Flensburg
Rätselhafter Überfall im Büro - Angestellte schwer verletzt
Eine Firma bei Flensburg, vormittags um halb elf. In einem Büro, in dem auch Geld aufbewahrt wird, arbeitet eine Angestellte. Sie ist allein. Plötzlich kommt ein Mann hereingestürmt. Ohne ein Wort zu sagen, stürzt er sich auf die Frau und schlägt brutal auf sie ein. Dann verschwindet er. Die Kasse bleibt unberührt. Die Tat ist für die Polizei bis heute ein einziges Rätsel ...

Bad Arolsen (Hessen)
Einbruch in der Nacht - Gangsterbande stiehlt fast 70 Tonnen Kupfer
Die Tat ist genauestens geplant. Mindestens zehn Personen brechen bei Dunkelheit in eine Transformatorenfabrik ein. Sie haben es auf wertvolles Kupfer abgesehen. In nur einer Nacht stehlen sie es gleich tonnenweise - Metall im Wert von einer halben Million Euro ...

Hamburg
Aus Postboten werden Räuber - Böse Überraschung an der Wohnungstür
Die neue Masche brutaler Räuber: Sie stehen vor der Wohnungstür und erwecken den Eindruck, als kämen sie von der Post. So öffnen sich die Türen wie von selbst. Auch im Hamburger Stadtteil Billstedt ist der Trick gelungen. Opfer: eine 43-jährige Frau - arbeitslos und Mutter zweier Teenies. Die bewaffneten Täter verschaffen sich Zutritt zur Wohnung und machen selbst vor dem Taschengeld der Kinder nicht halt.

Chemnitz
Raubüberfall auf Juwelier - Gangstertrio macht Riesenbeute
Kurz vor Ladenschluss: Drei maskierte Männer stürmen in das Geschäft. Einer bedroht die Inhaberin, ihren Sohn und eine Angestellte mit einer Maschinenpistole. Seine beiden Komplizen räumen die Schaufensterauslagen aus. Nur die wertvollsten Stücke nehmen sie mit. Nach 77 Sekunden ist der Spuk vorbei. Beute: Uhren und Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Euro. Täter-DNA am Tatort führt die Kripo auf eine interessante Spur ...
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#2

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 17:33
von Isar12 • 20 Beiträge
Heute ab 20.25 Uhr im ZDF: "Aktenzeichen XY... ungelöst"

Wegen der aktuellen Berichterstattung über die Lage in Japan verschiebt sich der Beginn der heutigen Live-Sendung um zehn Minuten auf 20.25 Uhr.

Quelle: e110.de
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#3

Re[2]: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 19:52
von Rickybaby1977 • 299 Beiträge
Isar12>Heute ab 20.25 Uhr im ZDF: "Aktenzeichen XY... ungelöst"

Isar12>Wegen der aktuellen Berichterstattung über die Lage in Japan verschiebt sich der Beginn der heutigen Live-Sendung um zehn Minuten auf 20.25 Uhr.

Ihr Lieben!!!

Eigentlich hatte ich vor, eine lustige, peppige Aufforderung zu ausführlichen Reviews dieser Sendung zu schreiben. Weil ich , wie jedes Jahr, wieder einmal Fernsehfaste und eben die Sendung dadurch verpasse. Angesichts der Lage in Japan fällt mir einfach nichts Fröhliches ein. Dennoch die große Bitte, dass ihr beim Schreiben auch an eure alte Rickybaby denkt, die die Sendung nicht gesehen hat.

Love & Peace Ricky & Lotty
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#4

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 20:25
von alex100 • 43 Beiträge
meiner meinung einer der schlechtesten sendungen, die ich je gesehen habe. hier handelt es sich um eine subjektive einschätzung.
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#5

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 20:50
von freitag2015 • 23 Beiträge
Hallo Rickybaby,

ein Tip von mir, um nicht gegen deine Fernsehfastenregel zu verstoßen: ich habe heute entdeckt, dass die Sendung auch im Livestream per Internet übertragen wird .... :-)

Schöne Grüße

Matthias
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#6

Re[2]: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 21:53
von Rickybaby1977 • 299 Beiträge
freitag2015>Hallo Rickybaby,

freitag2015>ein Tip von mir, um nicht gegen deine Fernsehfastenregel zu verstoßen: ich habe heute entdeckt, dass die Sendung auch im Livestream per Internet übertragen wird .... :-)

freitag2015>Schöne Grüße

freitag2015>Matthias

Hey Matthias!
Vielen Dank für den coolen Tipp! Leider faste ich auch sämtliche Videos im Netz. (Sonst würde ich alter Fernseh-Junkie sicher nur noch auf Live-Stream schalten.)

Ricky

P.S.: Ey, kommt Leute - so schlecht kann eine XY-Sendung doch nicht gewesen sein, dass kaum jemand ein Review schreiben will. Wo bleiben "meine" Beiträge ???
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#7

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 16.03.2011 23:56
von Mercutio • 83 Beiträge
Ich fand die Sendung auch ziemlich schlecht.

FF1: Ein fremder Mann kommt in ein Büro, schlägt ohne erkennbaren Grund die Mitarbeiterin zusammen und geht wieder. Zwar wirkt der Täter ziemlich eigenartig, aber eigentlich ist der Fall recht unspektakulär. In dem Film wurde extrem auf Emotionen gesetzt und alles konzentrierte sich auf das psychische Leid des Opfers nach der Tat. 1/3

FF2: Eine Frau verschwindet spurlos. Extrem schlechte Erzählstruktur des Films. Auch hier standen wieder die Emotionen der Tochter im Vordergrund, die ihre Mutter verloren hat. Neue Ansätze diesen 13 Jahre alten Fall zu klären wurden nicht genannt. Spannung war quasi aufgrund der schlechten filmischen Aufarbeitung nicht vorhanden. 1/3

FF3: Ein farbiger Moslem wird an einer Ampel vermutlich von NPD-Sympathisanten belästigt und in einer Auseinandersetzung zusammengeschlagen. Noch unspektakulärer als FF1. In 4 Tagen sind übrigens Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und die NPD steht in Umfragen bei 5%. Ich glaube nicht, daß dieser FF zufällig heute ausgestrahlt wurde. 0/3

FF4: Bande raubt 70 Tonnen Kupfer. Vielleicht noch der interessanteste Fall, wegen der professionellen Vorgehensweise der Täter. 1,5/3

FF5: Ein stinknormaler Raubüberfall auf einen Juwelier. 1/3

FF6: Eine Frau gibt sich als Postbotin aus um in die Wohnung des Opfers zu gelangen. Wieso wird sowas eigentlich als "neue Masche" dargestellt? Daß sich Räuber als Postboten, Elektriker, Polizisten usw. ausgeben ist doch uralt. Die Täter erbeuten das angesparte Führerschein-Geld der Tochter. Naja, auch sehr unspektakulär. 1/3

Insgesamt eine sehr unterdurchschnittliche Sendung. Die Fälle waren größtenteils ziemlich unspektakulär und/oder wurden filmisch sehr schlecht umgesetzt.
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#8

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 07:29
von Joerg • 169 Beiträge
Eine Sendung die man schnellstmöglich vergessen sollte! Praktisch keine Höhepunkte. Die Langeweile zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Sendung. Normalerweise würde ich zu dem einen oder anderen FF noch ein paar Kommentare schreiben, was mir so wohl negativ als auch positiv aufgefallen ist, aber spontan fällt mir absolut nichts Vernünftiges ein.
Ob man wegen der Fahndung nach Patricia Bahrani schon mal auf die Idee gekommen ist, bei Astro TV nach Rat zu fragen?
Unfassbar womit sich einige Leute ihr Geld aus den Taschen ziehen lassen!
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#9

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 08:07
von Heimo • 1.285 Beiträge
Eine nichtssagende Sendung.

Am besten fand ich, als bei dem Vermisstenfall für die Rückblende keine Betacam benutzt wurde, da kam so etwas wie altes XY-Flair auf.

Amüsiert habe ich mich, als ich hörte, dass man in dem Vermisstenfall davon ausegeht, den Fall jetzt eher zu lösen als früher, da neueste Kriminaltechnik - besonders die DNA-Analyse - ausgereifter sei.

Falls man diesebzüglich konkrete Spuren hat, wurden diese dem Zuseher derzent verschwiegen.
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#10

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 09:10
von Jiri Brei • 526 Beiträge
Es ist eigentlich alles schon gesagt.

FF1: Unbekannter Schläger im Büro.
Früher war der erste Fall oft ein besonderer Fall, der besondere Aufmerksamkeit des Zuschauers erforderte.
Fehlanzeige! Sinnlose Nebenhandlungen und das Leiden des Opfers massiv überbetont.
Eigentlich ein Studiofall, denn die filmische Darstellung brachte keine Erkenntniszuwachs (ausser dass der Regisseur auch mal gern einen Horrorfilm drehen möchte).
Erinnerte ein wenig an FF3 aus 5.11.93 (Hinrichtung Doris K. im Büro)


FF2: Eine Frau verschwindet spurlos.
Uraltfall ohne erkennbare Fahndungsansätze. Wieder vielzuviel irrelevante Nebenhandlung.


FF3: Ein Farbiger wird an einer Ampel zusammengeschlagen.
Hierzu ist schon alles gesagt. Gehört nicht in XY.


FF4: Bande raubt 70 Tonnen Kupfer.
Interessant dargestellt, ein Tick zuviel Familiengedusel als Nebenhandlung. Leider wurde mit keiner Silbe erwähnt, um was für Kupfer es sich handelte. Im Studio waren 3t Rohre oder Bleche, auf dem Tatortfoto waren Kabel abgebildet, was für einen Transformatorenhersteller irgendwie auch mehr Sinn macht. Schade, weil das Kupfer der einzige Fahndungsansatz gewesen wäre...

FF5: Raubüberfall auf einen Juwelier
Wilde Mischung zwischen gestellten Szenen und Originalaufnahmen, die man eigentlich in den FF einbauen hätte können. Langatmige Darstellung der Kripo-Arbeit. Konfus.

FF6: Frau gibt sich als Postbotin aus.
Sehr überzeichnete Darstellung der Haupttäterin. Wieder viel zu viel Gefühlduselei, die der Fahndung nichts nützt.


Zu der sog. "Topfahndung" sage ich lieber nichts.


Fazit:
Eine völlig belanglose Sendung, emotional überzeichnet, aus kriminalistischer Sicht höchstens Durchschnitt.

Man gewinnt den Eindruck, XY gehen die Themen aus. Bei rund 40 ungeklärten Tötungsdelikten pro Jahr in Deutschland(rund 800 Tötungsdelikte insgesamt, 95% Aufklärung) kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.

JB
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#11

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 09:11
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo, also ich zähle diese Sendung zu den schwächeren. Die ganze Sendung habe ich auf einen Höhepunkt gewartet-der leider nicht kam. Also schnellstmöglichst diese Sendung vergessen und auf die nächste hoffen.
So denn, einen schönen Gruß von schildi
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#12

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 09:43
von Crash • 1 Beitrag
Das war gestern nicht wirklich was...

Die erste Hälfte der Sendung fand ich zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt.

Ich war bei FF1 geschockt, mit welcher Brutalität und ohne erkennbares Motiv man einfach so eine Tat begeht. Die Szene im Auto, als der Frau der Täter "erschien" - naja...

FF2 hatte gute Ansätze, ein mysteriöses Verschwinden einer Frau, bei dem ich nicht so ganz verstand, was diese "Rahmenhandlung" sollte - das hätte man auch als "klassischen" FF umsetzen können.

FF3 reihte sich von der Spannung her nahtlos in die Sendung ein.

In Hälfte 2 wurde es dann doch ein wenig interessanter:

Persönlich fand ich FF4 als recht gelungen - der Film brachte die logistische Arbeit, die hinter dem Diebstahr stand, gut rüber. Der Firmeninhaber und seine Frau konnten nicht mal nach Feierabend die Arbeit sein lassen. Auf den Schauspieler, der den Firmenmitarbeiter spielte, wird in letzter Zeit auch recht häufit zurückgegriffen....

FF5 war ein Einbruch bei einem Juwelier in Chemnitz. Die Täter hielten sich schon einen Tag zuvor im Geschäft auf, wollten im Einkaufszentrum auch noch Schuhe kaufen. Am Tag der Verbrechens wurden in einem 400 km entfernten Baumarkt die mutmaßlichen Tatwerkzeuge gekauft (Baumarktmitarbeiter: "Sie müssen die Herren aus Chemnitz sein?!" - sah man das den beiden an?)... Im Mittelpunkt dieses FF stand die Arbeit der Ermittler, was meiner Einschätzung nach aufgrund der vorliegenden Anhaltspunkte (Überwachungsvideos etc.) aber durchaus angemessen war.

In FF6 überfiel eine falsche (und wie ich finde, ziemlich dominante) Postbotin (ich glaube, mittlerweile heißt´s "Dienstleistungsfachkraft im Brief- und Frachtverkehr") eine Frau. Zu viel "Drumrum" im Film, wie auch in den ersten Fällen des Abends.

Die "Topf-Ahnung" beschäftigte sich mit einer Hellseherin, die einen "Klienten" mal schnell um knapp 50000 Euro erleichterte.

Eine eher mäßige Sendung...
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#13

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 10:23
von Horuzy • 19 Beiträge
Mercutio>Insgesamt eine sehr unterdurchschnittliche Sendung. Die Fälle waren größtenteils ziemlich unspektakulär und/oder wurden filmisch sehr schlecht umgesetzt.

Sehe ich fast genauso!

Manche Fälle selbst, wie der in Bad Arolsen ist sicher nicht unspektakulär, wurde aber völlig unstimmig und quasi ohne Detailabläufe dargestellt. Wenn die Spur zu den Speditionen führt, weshalb werden die dann nicht näher dargestellt; statt dessen:
Familie, wohin das Auge reicht; soziales Miteinander und während es allen in ihrem schönem Zuhause gut geht, wird den armen Gutmenschen die Firma ausgeraubt.

Was soll das beim Zuschauer (außer Langeweile) bewirken?

Stichwort Firma:
Auch hier gibt es mal Stress bei den Mitarbeitern, kommen Aufträge überraschend oder Handelspartner, mit denen es Probleme gibt. Da wirkt die völlig harmonische Darstellung der Abläufe in meinen Augen einfach sehr realitätsfremd.

Was mir vor allem bei den gestalterischen Mitteln in den Filmfällen im Detail aufgefallen ist:
- am Anfang der Filmfälle werden sehr harmonische Schnitte und Musiken eingesetzt; das passt alles so gar nicht zu einem Verbrechen;
- alltägliche Abläufe werden überharmonisiert und zu detailgetreu dargestellt --> dadurch wirken die Fälle zu lang und zu wenig auf Fakten, mehr auf Stimmung (positiv?!?) angelegt
- diese positive Stimmung durch Musik und Schnitt steht dann einem abruptem Wechsel durch, naja, Spannungsmusiken und kürzeren, sowie effektierten Schnitten gegenüber, welche Unruhe beim Zuschauer erzeugen

Fazit:
Die emotionale und spielfilmartige Darstellung alltäglicher Abläufe in der Familie, dem Gespräch zwischen zwei Partnern oder Kollegen in der Firma werden zunächst überharmonisch, ausgedehnt und dadurch in der Grundstimmung "positiv" dargestellt;
die Täter kommen dann durch harte, kürzere bzw. effektierte Schnitte und eine disharmonische Musik in die Filmfälle rein;
insgesamt wirkt beides zu hölzern, realitätsfern und NICHT, ich wiederhole, NICHT stimmig.

Ich weiß nicht, was man mit diesem Schema beim ZDF eigentlich beim Zuschauer erreichen will, außer Quoten.

Der Quotengewinner heißt jetzt regelmäßig Aktenzeichen xy am Mittwoch; aber zuzuschauen machte es gestern echt keinen Spaß mehr.

Es kann doch nicht sein, dass die Opfer immer nur als Opfer dargestellt werden, der Zuschauer dann möglichst viel Mitleid haben soll und damit die kriminalistische Aufklärungsarbeit einfach in den Hintergrund tritt.

Die Fälle selbst sind sicherlich in vielen Beispielen spannender als die filmische Darstellung.

Soweit zu meiner Meinung.
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#14

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 15:31
von Litzelwalchen • 113 Beiträge
Muss zugeben: Ich habe mich bei der dargestellten Panik-Attacke mit dem Tätet schon erscreckt. Stimme vielen von euch zu, dass die Sendung sehr grottig war.

Diese Über-Inszenierung der FF überlagert meist den eigentlichen Sachinhalt. Die Macher schaffen es zum wiederholten Male nicht, den Fokus auf die Verbrechen zu legen und das überflüssige Brimborium ein wenig minimalistischer zu gestalten. Manchmal kommt es mir so vor, als wolle man die - ohnehin namentlich unbekannten Opfer - zu Sympathieträgern machen. Entweder man hat in Deutschland einfach keine außergewöhnlichen Kriminalfälle mehr (Göhrde, Yogtze, Weinberg, Vechelde usw) oder die Fernsehmacher versagen einfach.

Früher hatte ich immer den Eindruck, dass die Sendung wirklich als letzter Strohhalm dient bzw. als televisionärer Arm Interpols. Heute sind es meist "low-level-crimes", die wie Lückenfüller wirken.

Ich will ehrlich sein: Mir ist das einfach nicht mehr "düster" genug. Man hat es auch versäumt richtig Spannung aufzubauen. Es scheint meist so zu sein, dass die Regisseure sich da filmisch ein wenig ausleben wollen und vor allem massenkompatiblen Duktus auspacken. Regieanweisungen, Soap-Dialoge sind einfach nicht sachdienlich. Mir fehlt einfach die Ernsthaftigkeit, die ich von einem "Ermittlungsorgan" einfordern kann. Glaskugeln, Vorschlaghämmer erzeugen zwar kurzzeitig den großen Knall...bleibt aber doch substanzlos.
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#15

Re: Sendung vom 16.03.2011

in XY-Hauptsendungen 17.03.2011 16:13
von Jiri Brei • 526 Beiträge
Grimm hat auch immer versucht, Sympathien für die Opfer zu erzeugen, aber nicht auf so billige Art und Weise, wie das aktuell versucht wird.
Nicht jeder, der als Regisseur im Abspann auftaucht, hat diese Gabe, man muss aber auch sagen, dass man sich heute gar nicht mehr die Zeit nimmt. Die Filmmfälle werden nur noch durchgehechelt und verschwimmen in der Erinnerung ineinander. Früher hatte man einfach die 4-5 Minuten mehr, um den Filmfall auch aufzubauen...

JB
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