#31

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 08:35
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Habe bisher nur den ersten Fall sehen können und den "Rückblick" auf 80 Jahre Ede;-)

Den fand ich ansprechend und ausgewogen (den Rückblick meine ich), da er sowohl in den "offiziellen" wie auch in den "privaten" Eduard Zimmermann Einblicke bot. Auch die Mischung aus Fotos und Interviewbeiträgen (hätte allerdings gerne etwas von Toenz oder Nidetzky gehört) war angemessen gewählt: Nicht zu viel Gefühlsduselei, auch Kritik. Vielleicht war die Hintergrundmusik eine Spur zu pathetisch...

Dann aber der erste Fall: eine Vergewaltigung an einer zunächst ausgesprochen gut gelaunten und vor positiver Ausstrahlung geradezu strotzenden Verkäuferin. Der Kontrast zu der Zeit nach der Tat war absehbar und sollte auch deutlich werden. Aber im Hinblick auf Sachdienlichkeit verschob sich hier, wie in manch anderem Vergewaltigungsfall der letzten Jahre, der Schwerpunkt auf die psychischen Probleme der Opfer nach der Tat (Umzug, Beziehung, Waschzwang). Ich frage mich, was man hier beim Zuschauer erreichen will. Soll gezeigt werden, dass eine Vergewaltigung negative Auswirkungen auf das Opfer hat? Das wäre eine Binsenweisheit. Sollen potenzielle Täter dadurch abgeschreckt werden? Diesen Effekt würde ich ebenso in Frage stellen. Soll der eigentlich Täter, falls er zuschaut, zum Nachdenken über die Auswirkungen seiner Tat angeregt werden, damit er sich reuevoll stellt? Oder soll beim Zuschauer Mitleid mit dem Opfer erzeugt werden? Letzteres wäre für mich nocht der Grund, der am meisten einleuchtet. Aber trägt es tatsächlich dazu bei, den Täter zu ermitteln? Oder anders gefragt: Wäre der gleiche Effekt nicht auch entstanden, wenn man die Duschszene ein oder zweimal weniger, wenn man die Auseinandersetzungen mit dem Freund reduzierter dargestellt hätte?
Der oben erwähnte Vergleich mit der Iserlohner Vergewaltigung (war dieser FF aus den 80er Jahren gemeint?) lohnt sich in dieser Hinsicht schon. Hier wurden ebenso Auswirkungen der Tat gezeigt, aber in einer weniger reißerischen und trotzdem allein durch die Verbalkommentare des Filmopfers eindrucksvollen Weise. Dennoch waren hier der Tatablauf und die damit verbundenen Ermittlungsansätze Thema des Films.

Und die konnte ich in dem aktuellen Fall nicht finden. Es wurde nicht einmal klar, wo genau die Tat stattgefunden hat (Karte!). Und auf eine zusammengestückelte und mit blitzartigen Rückblendungen versehene "Show" über das Opfer nach der Tat musste ich leider eher genervt reagieren als mit Mitleid (Ich möchte damit nicht eine solche Tat verharmlosen. Ich empfinde durchaus Mitleid mit einem Vergewaltigungsopfer, aber diese Effekthascherei verstärkt das Gefühl gewiss nicht).

So, genug für diesen Fall! Die anderen kenne ich ja noch nicht.
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#32

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 08:41
von Joerg • 161 Beiträge
FF1- war zwar gut dargestellt, wurde aber unnötig in die Länge gezogen. Wozu wurden dann noch die ganzen Probleme (Waschzwang, Trennung vom Freund, berufliche Probleme) des Opfers nach der Vergewaltigung so zeitraubend dargestellt?
FF2- hier lief alles ganz plötzlich. Die beiden Jungs verabreden sich und plötzlich werden sie von Notärzten versorgt. Man erfährt im Film gar nicht, wie der Ablauf zwischen Verabredung und Tat war. Stattdessen wurde ziemlich viel Krankenhaus gezeigt. Es genügt doch die Mitteilung, dass beide Jungs mit schweren Verletzungen überlebt haben.
FF3- warum war das ein Filmfall? Als Studiofall hätte das ganze völlig ausgereicht.
FF4- fand ich zwar so weit gelungen. Aber hier darf natürlich wieder bezweifelt werden, ob sich jemand nach 21 Jahren noch daran erinnern kann, wer eine Motocross-Maschine und einen weißen Helm hatte. Meiner bescheidenen Kenntnis nach, waren solche Maschinen nicht selten. Man hätte genauso gut fragen können, ob jemand einen kennt, der vor 21 Jahren eine Jeans besaß. Ein oder eventuell 2 Fehler sind mir übrigens aufgefallen. 1. Fehler, die Deutschlandkarte im Kommissariat. 2. Fehler- sofern ich es richtig gehört hatte- fand man beim Opfer 200 Euro.
FF5-waren typische Juwelierüberfälle. Nur mit dem Unterschied, dass diese nur von einem Täter ausgeführt wurden. Dieser Film war o.k. Nur erschließt mich nicht der Sinn des jungen Paares in dem Film.
FF6- das war auch so ein typischer Fall, bei dem Wohnungseinbrecher mitten in der Nacht ein älteres Ehepaar im Schlafzimmer überraschen.
Wenn man nicht zu viel unnötige Zeit nach den Taten verplempert hätte, hätte die Sendung von mir eine bessere Note bekommen. So reicht es aber nur zu einer 4.
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#33

Re[2]: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 09:09
von YummySugs • 15 Beiträge
JB>Mitten in der Woche! Mittwoch. Da hat man doch anderes zu tun, als fern zu sehen...

JB>Ich hab´s dem Aufnahmestudio...äh... dem Aufnahmegerät überlassen, sich die Sendung rein zu ziehen. War gestern abend noch unterwegs und kam so irgendwie zum Tirol-Fall nach Hause. Erstmal Abendbrot machen, nebenher etwas XY dudeln lassen. Aha, Messerstecher, Golfschläger irgendwo im Hintergrund. Dann der Uralt-Fall. War gespannt auf die Umsetzung und die neuen Ansätze. Umsetzung? Ganz ordentlich gemacht, die Schwaben bei XY schwäbeln immer noch, wie vor 30 Jahren. Neue Ansätze? Hmmm... ja... wo sind sie denn? Wer kennt jemand, der vor 21 Jahren eine Motorcross-Maschine und einen weissen Helm hatte, bitte melden. Gigantische 1.500 Euro winken. Aber nur, wenn der Täter überführt wird, das ist wichtig.

JB>Ach, wie sehn ich den Freitag abend zurück. An denen der sachlich ernste EZ Verbrechen vorstellte, die einen echten Lösungsansatz hatten. Die von einem KG spannend und mit wichtigen Infos gespickt umgesetzt wurden. Eine Sendung, bei der man ständig auf die Uhr schaute und hoffte, dass doch noch ein Fall kommt...

JB>Nach dem heute-journal hab ich dann noch den Anfang angeschaut, weil ich gespannt war, wie man EZ´s Tod würdigt. Ganz nett gemacht, mit Bildern, die man teilweise nicht kannte. Warum die nicht chronologisch waren, muss ich nicht verstehen. Angemessen, wenngleich ich am Ende den Satz vermisst habe: Wir werden uns bemühen, die Sendung im seinem Sinne weiter zu führen.

JB>Aber was solls, das machen sie ja schon seit Jahren nimmer.

JB>Mal sehen, ob und wann ich mir den Rest anschaue. Spätestens am 11.11.09 wirds überspielt.

JB>JB


Na ja, Freitag bin ich im Verein. Da gefällt mir Mittwoch besser. Im Übrigen ist dies der Thread doch über die gestrige Sendung...oder täusche ich mich da jetzt???
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#34

Re[2]: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 09:23
von Jiri Brei • 514 Beiträge
"Ein oder eventuell 2 Fehler sind mir übrigens aufgefallen. 1. Fehler, die Deutschlandkarte im Kommissariat. 2. Fehler- sofern ich es richtig gehört hatte- fand man beim Opfer 200 Euro."

Nene, dass waren schon 200 D-Mark und die Deutschlandkarte zeigte die alten Bundesländer und eine orangene DDR mit einem roten West-Berlin-Knubbel. In der Beziehung war der FF schon ordentlich staffiert.

JB
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#35

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 11:09
von polo307 • 19 Beiträge
Hallo ,

nichts gegen rudi Cerne aber er ist immer so nervös..(und passt ja irgendwie nicht in XY) ich bin dafür das Butz Peters wiederkommt....wer ist noch dafür das Butz Peters wieder kommt oder ein anderer Xy übernehmen sollte?!


Lg Polo307
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#36

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 11:12
von polo307 • 19 Beiträge
nochmal ich.. möchte dazu noch sagen das ich denke wenn Butz Peters wirklich wieder XY machen würde das auch wieder mehr ruhe bei Xy reinkommt ,und alles seriöser wird so wie es sich für XY gehört.

Lg polo307
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#37

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 13:46
von Lilly • 24 Beiträge
Hallo,

was sagt man zu der Sendung?
Tja, zu Fall 1 ist zu vermelden, dass wohl nur die Tatsache, dass die zur Verfügung stehende Sendezeit ausgenutzt werden musste, dazu geführt hat, all das, was man in einem Satz hätte sagen können ("...das Verbrechensopfer litt nach der Tat an Waschzwang, trennte sich von seinem Freund und verlor letztendlich noch seine Arbeitsstelle..."),wir in endlos quälend-unnötigen Filmsequenzen zu ertragen hatten. Gut, was soll man in einem Vergewaltigungsfall auch sonst zeigen? Ich habe an dieser Stelle sowohl schon gelesen, dass unötiges "Busen grapschen" nicht gezeigt werden sollte und auch schon, man sollte bei Vergewaltigungsdarstellungen sehr wohl ins Detail gehen.
Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
Fall 2 gut, ich habe schon Verfilmungen von Ö-Fällen, erwähnt sei einer aus Vorarlberg, den man von Wiener Schauspielern sprechen ließ, gesehen. Der gestern gezeigte war in Ordnung. Wobei ich mir mittendrin eine Frage gestellt habe (Warum stand Mami nicht am Krankenbett ihres Filius)) - Frage nicht ernst nehmen).
Fall 3 habe ich aus Desinteresse ausgelassen - muss anscheinend der rechte gewesen sein))
Fall 4 "Historie", nicht übel, rührend fand ich Film anfangs die Radionachrichten aus dem Jahr, in dem sich das Verbrechen tatsächlich zugetragen hat.
Wer wieder über den Sinn und Unsinn von "Historie" in XY sudert, ich meine, ein Sohn, den man zu Zeiten des Verbrechens hauptverdächtigt hat, auf Grund der Analyse-Spuren zwar als Täter ausschließen konnte, der verdient es, dass man den wahren Verbrecher überführt, denn irgendwas bleibt immer hängen - besonders im ländlichen Raum.
Fall 5 fad
Fall 6 rührte mich zu Tränen, weil ich es nicht ertragen kann, wenn alte Menschen (auch wenn es nur ein "Film" war) grundlos gequält werden - obwohl ich sonst kein Mitleid mit Verbrechensopfern habe, weil ich diese persönlich nicht kenne und ich auch nicht jedes Leid der Welt auf mich beziehen kann, tun mir alte Menschen immer sehr Leid, wenn ihnen so Schlimmes widerfährt.
Kein Rückblick, Zwischenabfrage, damit habe ich keine gesonderten Probleme.
Die Moderation von Herrn Rudi Cerne ist erfrischend und locker, der ist mir sympathisch.
Das ist alles, was es zu dieser Folge von XY ungelöst zu sagen gibt.
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#38

Re[2]: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 22.10.2009 21:13
von GrausigerFund • 67 Beiträge
Dennis>Ich bin eigentlich über die ganzen Jahre nie allzu kritisch gewesen mit XY, habe stoisch Betacam ertragen, zerstückelte Filmfälle und Fälle, in denen gänzlich auf Sprechertexte verzichtet wurde. Ich habe mich an das sinnfreie Hin- und Hergerenne im Studio, an die immer gleichen Interview-Phrasen von Rudi Cerne und an die dämliche Abfrage in der Mitte der Sendung gewöhnt.

Dennis>Aber: Jetzt finde ich, dass es irgendwie langweilig wird. In den letzten Monaten sind alle Sendungen "gleich" gestrickt. Es ist seit Monaten eigentlich immer wieder die Vergewaltigung drin - und der Film beschreibt nie die Tat selbst, den Tatort, den Täter usw., sondern ständig die traumatischen Umstände für das Opfer. Was ist daran sachdienlich?

Dennis>Es ist eigentlich immer der Raubüberfall auf den Juwelier drin, immer tagsüber, immer bewaffnet, mehr oder weniger viel Gewalt etc.

Dennis>Es ist immer der Uralt-Fall drin, in dem es keinerlei neue Ansatzpunkte gibt - außer meist die jetzt ausgewertete DNA-Spur. Diese Fälle sind dann zumindest stilistisch immer noch die am besten gemachten Fälle.

Dennis>Ständig sehen wir auch den brutalen Übergriff auf einen allein arbeitenden Gebrauchtwagenhändler/Waschstraßenbetreiber usw. Auch dies immer gleich inszeniert.

Dennis>Gleich Dutzendfach durften wir in den letzten Monaten mit Angehörigen bange Minuten auf dem Krankenhausflur erleben. Gleiches gilt für gemeinsames Aufwachen mit dem Partner oder völlig sinnfreie Dialoge - die für die Aufklärung des Kapitalverbrechens absolut unwichtig sind.

Dennis>Statt die Ermittlungsfragen - wie früher - ins Drehbuch der Fälle einzuarbeiten, werden wahlweise Rühr- oder Actionstücke aufgeführt. Und in den konfusen Interviews nach dem Filmfall kommt eigentlich auch nie Licht in den Fall.

Dennis>Ergo gehen meiner Meinung nach auch die durch XY geklärten Fälle deutlich zurück. Wenn man nicht gerade ein perfektes Foto/Video (wie kürzlich beim Kinderschänderfall) gehabt hat, waren die meisten in letzter Zeit vorgestellten Erledigungen offenbar nicht auf die Fernsehfahndung zurück zu führen.

Dennis>Zusammengefasst: Es ist nicht mehr das Problem des Kameraführung oder der Regie. Aber: Die Filmfälle brauchen endich wieder vernünftige Bücher und müssen eine vernünftige Balance zwischen Ermittlungsfragen und "Personality" finden. Das ist XY weit über 30 Jahre gelungen - warum soll das jetzt zu Ende sein?



Dem wäre nichts hinzuzufügen, außer daß ich dementsprechend der nächsten Sendung mit einem großen Gähnen entgegensehe und daß der gestrige FF2 ein einziger Witz war: Offenkundig eine Zufallsbegegnung mit einem Herrn, der auf Streit aus war, die Tat dauerte höchstens eine Minute, als einzigen Ermittlungsansatz gibt es das Phantombild. Dieses zu zeigen, ferner das Luftbild mit Markierung des Tatorts, und das Geschehen in einigen Sätzen zu schildern, hätte völlig genügt. Offenkundig ging es (auch) bei diesem FF in allererster Linie darum, krampfhaft Sendezeit zu füllen. Und daß sich ein Drehbuchautor und ein Regisseur bei den Produzenten von Seifenopern oder Degeto-Schinken bewerben wollten.
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#39

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 23.10.2009 22:48
von Konrad Gedöns • 69 Beiträge
Mordfall Kaltenbrunn (Nichtfall aus XY) Kripo sauer auf XY:

In Vorschau zu dieser Sendung wurden Infos zu aktuellem Fall aus Bayern verraten, der dann kurzfristig aus der Sendung genommen wurde:

http://www.sueddeutsche.de/,ra14l1/muenchen/774/492135/text/

Ich erinnere mich, von diesem Fall in der Vorschau (Videotext oder www?) gelesen zu haben, wunderte mich dann aber, dass in der Sendung nichts davon kam, nun wissen wir warum.

In der nächsten Sendung im November ist dann die Ausstrahlung geplant.

Da stellen sich für mich einige Fragen:

- Wenn der o. a. Fall ein Flmfall gewesen sein sollte, der kurzfristig aus dem Programm genommen wurde, wie hat man den freiwerdenden Platz dann gefüllt: Mit einem Reserve-Filmfall, den man schon vorproduziert hatte, der aber nicht so eilig war, oder hat man dann einen eigentlich schon fertig produzierten Fimfall mit zusätzlichem Material, das sonst der Schere zum Opfer gefallen wäre, "gestreckt"?

- Wo ist das Problem, wenn das Täterwissen aus der Vorschau sowieso im Filmfall erwähnt wird?

- Wäre es für die Polizei nicht besser gewesen, sich nicht öffentlich über den vermeintlichen Fehler zu äussern und den Täter im unklaren zu lassen, was stimmt und was nicht (Wir wissen ja alle, dass die Filmfälle oft in manchen Details nicht mit dem Original-Fall zu tun haben)?

- Ich hatte schon vor Jahren im alten Forum nach den bereits von Eduard Zimmermann erwähnten "Reserve-Filmfällen" gefragt, die offenbar für jede(?) Sendung vorgehalten wurden. Wurden diese dann immer (d. h. in einer späteren Sendung) ausgestrahlt, sozusagen im "rollierenden System", oder gab es welche, die dann nie gesendet wurden?

Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar!

Auf wiaderluaga!

Konrad Gedöns
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#40

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 26.10.2009 00:06
von StillWater • 29 Beiträge
FF1: Einerseits gut, daß die Folgen der Vergewaltigung ausführlich gezeigt wurden, aber der Sinn ist fraglich.

Soll mir als Zuschauer begreiflich gemacht werden, wie schlimm dieses Verbrechen ist und nicht nur die eigentliche Vergewaltigung, sondern wie schwerwiegend die Nachwirkungen sind? Ich glaube, ein guter Sprechertext hätte das auch bezwecken können.

Andererseits steht der Vater des Ötztal Messerstecherei-Opfers meterweit von Krankenbett seines Sohnes entfernt. Männer sind ja unemotionaler als Frauen, aber schien mir so kalt. Immerhin ist der Sohnemann dem Tod von der Schippe gesprungen. Wurde am Ende berichtet, wie es dem jungen Mann gesundheitlich geht oder hab ich da was verpasst?

Ansonsten fand ich die FF durchwachsen. Cernes Sprüche ("Hoffentlich klingt bald das Telefon" u.ä.) gehen mir auf den Geist. Kann er nicht ne Idee professioneller auftreten? Nach all den live Sendungen, sind es einfach zu viele unpassende Sprüche und Versprecher für mich. Das dürfte doch einfach zu verbessern sein - oder ist das Rudys "Charme"??
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#41

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 31.07.2012 19:18
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Der Millionenbetrüger Ulrich E. wurde in Las Vegas festgenommen. Er hatte Anlegern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Renditen von bis zu 72 Prozent pro Jahr versprochen und so einen Schaden von 160 Millionen Dollar verursacht. Vorgestellt wurde die Fahndung in der Sendung als Studiofall 3
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#42

Re[2]: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 25.08.2012 02:49
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
bastian2410>Der Millionenbetrüger Ulrich E. wurde in Las Vegas festgenommen. Er hatte Anlegern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Renditen von bis zu 72 Prozent pro Jahr versprochen und so einen Schaden von 160 Millionen Dollar verursacht. Vorgestellt wurde die Fahndung in der Sendung als Studiofall 3

He is back in Germany. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Ulrich E. ist von den USA nach Deutschland abgeschoben worden.

Bericht des Spiegels:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/anleger-betrueger-ulrich-engler-in-las-vegas-gefasst-a-851630.html
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#43

Re[3]: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 04.03.2013 16:10
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
bastian2410>>Der Millionenbetrüger Ulrich E. wurde in Las Vegas festgenommen. Er hatte Anlegern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Renditen von bis zu 72 Prozent pro Jahr versprochen und so einen Schaden von 160 Millionen Dollar verursacht. Vorgestellt wurde die Fahndung in der Sendung als Studiofall 3

bastian2410>He is back in Germany. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Ulrich E. ist von den USA nach Deutschland abgeschoben worden.

bastian2410>Bericht des Spiegels:

bastian2410>http://www.spiegel.de/panorama/justiz/anleger-betrueger-ulrich-engler-in-las-vegas-gefasst-a-851630.html

Nun ist das Urteil gefallen.
http://www.goslarsche.de/Home/welt/wirtschaft_arid,345487.html
Meiner Meinung nach wird er nicht so sonderlich viel davon absitzen.
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#44

Re: Sendung vom 21.10.2009

in XY-Hauptsendungen 04.03.2013 20:45
von Ludwig • 523 Beiträge
Hallo Thomas,

ich denke schon, dass die 8,5 Jahre für diese Betrügereien eine angemessene Strafe sind.
In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass die in aller Regel vermögenden Opfer meiner Ansicht nach eine wesentliche Mitschuld trifft: wer an Renditen von 6% im Monat glaubt, ist vorsätzlich dumm und noch dazu gierig.
Da ist es in meinem persönlichen Wertesystem verwerflicher, einer armen alten verwirrten Rentnerin mithilfe eines Enkeltricks ihren Notgroschen abzuluchsen.

Viele Grüße
Ludwig
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