#16

Re: Filmfälle, die sich später als erfunden entpuppten

in Filmfälle 06.11.2010 23:32
von mozart • 1 Beitrag
Also das mit dem Golf war so. Meiner wurde seinerzeit auch kontrolliert. Allerdings stellte sich später heraus, dass es kein Golf war und der Mörder wurde gefaßt und ist heute wieder auf freiem Fuß. Er soll mit seiner Anwältin verheiratet sein.
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#17

Re[2]: Filmfälle, die sich später als erfunden entpuppten

in Filmfälle 13.11.2011 20:38
von lep1980 • 46 Beiträge
xyzuschauerseit72>Zum Vermisstenfall Reiner Reiber ein Bericht von damals über die Klärung:
xyzuschauerseit72>

xyzuschauerseit72>Geflohener Hausmann nach XY-Tip entdeckt

xyzuschauerseit72>AUS ALLER WELT

xyzuschauerseit72>WESTERLAND - Zwölf Monate rätselte ganz Sylt, bangte die Familie: Wo ist Reiner Reiber? Der Mann (39), der Bürgermeisterin von Westerland, war seit 19. September 1996 verschwunden. Jetzt ist er aufgetaucht. Kein Verbrechen, wie sich herausstellte.

xyzuschauerseit72>Der Hausmann hatte einfach nur die Nase voll von Küche, Kindern und Karrierefrau - und setzte sich ab.Der Tip kam aus dem Rhein-Main-Gebiet. Eine Frau erkannte den vermißten Familienvater in der Sendung "Aktenzeichen xy", gab der Polizei seine Adresse. Reiber lebte unter seinem Geburtsnamen Born. Am Sonnabend klingelten die Beamten an seiner Wohnungstür. "Er war sehr ruhig, als wir ihn fanden, gesund und munter," sagt Sönke Büschenfeld, Kripo-Sprecher in Flensburg. Den Beamten beichtete Reiner Reiber, daß er von Frau und Familie nichts mehr wissen wolle. "Er hat uns gebeten, ihr seine neue Adresse nicht zu geben", so Büschenfeld.

xyzuschauerseit72>1991 war Reiber mit Gattin Petra von Aschaffenburg nach Westerland gezogen. Dort wurde der Logistik-Manager zum Hausmann, kümmerte sich um Ruben (9), Thorge (5) und Rabea (1). "Es war immer klar, daß mein Beruf Vorrang hat. Er nahm Rücksicht, hat sich nie beklagt", sagt die Frau Bürgermeister.

xyzuschauerseit72>Weil ihm zu Hause die Decke auf den Kopf fiel, begann Reiner Reiber mit Computern und Telefonen zu handeln. Das Geschäft lief mäßig. Ein "Cyber-Cafe", in dem Gäste im Internet surfen konnten, ging pleite. Schulden türmten sich. Und auch zuHause zerbrach der Frieden. Der Hausmann ließ den Haushalt schleifen, die Gattin drohte mit Scheidung.

xyzuschauerseit72>Am 18. September packte Reiner Reiber Paß, Laptop und geliehene 12 000 Mark ins Auto, fuhr nach Süden. Bei Großburgwedel fand die Polizei vier Tage später seinen Peugeot 806. Am 27. September bekam Petra Reiber noch ein Fax. Absender: der Gatte. Er schrieb: "Ich möchte erst mal Abstand von Dir gewinnen."

xyzuschauerseit72>Berliner Kurier, 29. September 1997

xyzuschauerseit72>Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/1997/0929/allgemeines/0008/index.html

Hier stellt sich die Frage, ob das Fax von Reiner R. an seine Gattin am 27.9.96 (also im Jahr des Verschwindens) versendet wurde oder am 27.9.97, also nach der Ausstrahlung bei XY.

Ich denke es war wohl 1996 und man hatte sein Lebenszeichen dem Zuschauer absichtlich vorenthalten, um Reiner R. zur Rückmeldung zu bewegen bzw. eine Person, die seinen neuen Aufenthalt kennt, zur Aufklärung zu motivieren. Schließlich wollte man ihn wegen der verursachten Ermittlunskosten (z.B. für die eingeleitete Großfahndung) zur Rechenschaft ziehen. Solch eine Inszenierung darf natürlich nicht ungesühnt bleiben.

Interessant, wenn die Kripo mithilfe von XY eine solche Taktik fährt. Zum Schmunzeln finde ich, dass der zuständige Kommissar im XY-Studio betont hatte, dass der Vermisste nicht der Typ gewesen sei, der seine Familie einfach so im Stich lassen würde.

Weitere Hintergründe zum Fall: http://www.focus.de/panorama/boulevard/gesellschaft-abgetauchte-lusche_aid_168040.html
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#18

RE: Filmfälle, die sich später als erfunden entpuppten

in Filmfälle 27.12.2014 22:18
von vorsichtfalle • 667 Beiträge

Hey,

http://www.mittelbayerische.de/region/re...se.html#1166488

es wurde zwar schon im entsprechenden Thread gepostet und passt auch nicht ganz hierher. Dennoch ein ganz interessanter Artikel zur angeblichen Vergewaltigung, welche etwas an das dreitägige Martyrium erinnert.


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