#31

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 06.11.2010 12:09
von Heimo • 1.278 Beiträge
Ich bekomme das auch so mit.
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#32

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 19.11.2010 06:37
von bd-vogel • 570 Beiträge
Mini-Fehler im Eintrag zur 4. XY-Sendung vom 15.3.1968:

In FF2 (Trickbetrügerpärchen) ist nicht die Kripo Hannover, sondern das Landeskriminalpolizeiamt Hannover zuständig. (Das LKPA Hannover hatte schon in der ersten Sendung vom 20.10.67 den Studiofall präsentiert, während FF2 jener Sendung, die Fahndung Fröschl, aufs Konto der Kripo Hannover ging.)

Bernhard.
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#33

Re[2]: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 03.08.2011 14:46
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
bastian2410>wie in der letzten xy Sendung (16.9.10) mitgeteilt wurde, ist der FF 3 (Mord an einem Juwelier) der Kripo Dortmund aus der Sendung vom 24.06.2009 jetzt endgültig geklärt. Zwei der 4 Täter wurden ja bereits 6 Wochen nach der Sendung gefaßt, ein Urteil ist im Mai 2010 gefallen. Ein Täter erhielt acht Jahre, der zweite 4 Jahre Jugendstrafe wegen schweren Raubes und gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung.

bastian2410>Keiner der beiden Angeklagten musste sich wegen der Tötung des Inhabers verantworten. Das Problem: In der Verhandlung ließ sich nicht klären, wer im Endeffekt für die Tötung von Francesco La Paglia verantwortlich war. Diese Frage wird sich auch in den beiden anderen Prozessen stellen, wahrscheinlich wird keiner der vier Täter wegen der Todesfolge verurteilt.

bastian2410>Persönlich ist das evt. nicht zu verstehen, juristisch ist das eine Sache der Beweisfrage. Wenn vier Täter auf ein Opfer einschlagen, so brutal sich das anhört, ist es schwierig nachzuweisen, wer zum Schluss den tödlichen Schlag ausgeführt hat.

bastian2410>Quelle zum Urteil

bastian2410>http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Haftstrafen-nach-toedlichem-Ueberfall-auf-Juwelier-id3036639.html

eigentlich sollte Mitte Juli das Urteil fallen, der Prozeß ist jedoch bis Mitte August unterbrochen. Einer der beiden Angeklagten, die jetzt doch beide in Dortmund vor Gericht stehen, hat sich beim Fußballspielen in der JVA die Hüfte gebrochen und ist daher verhandlungsunfähig.

Es wird interessant werden, wie das Gericht urteilen wird. Beide sind auch wegen Raubmordes angeklagt, jedoch sind sich die Gutachter nicht über die genaue Todesursache im Klaren. Ein Umstand, welcher im ersten Prozeß gegen zwei weitere Komplizen zu sehr milden Urteilen geführt hat. Hier urteilte das Gericht nur wegen schweren Raubes und gemeinschaftlicher Körperverletzung, da auch nicht festgestellt werden konnte, wer letzlich für Tötung von Francesco LaPaglia verantwortlich war.

Auch wenn das Urteil noch nicht gesprochen ist, der Fall dürfte jetzt (komplett) geklärt sein.

Knast-Verletzung zögert Dortmunder Prozess um Juwelier-Mord hinaus
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#34

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 28.09.2011 13:04
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
FF 5 der Kripo Köln Raubüberfall auf eine 81-jährige Rentnerin ist in der Netakte mit einem Geklärt plus ? vermerkt (in der wiki ungeklärt), ist zumindest teilweise geklärt. Ein Täter konnte in Belgien festgenommen werden. Aufklärung in der April Sendung 2004.
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#35

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 06.01.2012 15:41
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
FF 3 (Mord an Francesco La Paglia ) der Kripo Dortmund aus der Sendung vom 24.06.2009 ist jetzt erstmal auch juristisch abgeschlossen.

Lebenslange Haft wegen Mordes- so lautet das doch sehr, sehr überraschende Urteil des LG Dortmund. Der Inhaber des Juwelier-Geschäftes „Italy Gold“ in Dortmund, Francesco La Paglia (51), wurde am 3. Dezember 2008 zusammen mit seinem Bruder Salvatore Opfer eines feigen Raubüberfalles. Die insgesamt 4 Täter schlugen auf brutale Weise auf ihre Opfer ein, Francesco La Paglia starb an seinen schweren Verletzungen.

Überraschend ist das Urteil, da im Endeffekt nicht feststellbar ist, wer den tödlichen Schlag ausgeführt hat. Auch die Anklage hatte in ihrem Plädoyer nur eine Haftstrafe von neun und zehn Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes gefordert.

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der 34 Jahre alte Angeklagte der Mann war, der Francesco La Paglia mindestens drei Mal mit dem Ringrichteisen auf dem Kopf geschlagen hat. Das Gericht stuft diese Schläge als Mord ein.

Ein weiterer Mittäter erhielt 5 Jahre wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung. In einem ersten Prozeß vor der Jugendkammer wurden zwei weitere Mittäter zu vier und acht Jahren verurteilt.

Alle Täter sind somit verurteilt.


http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/tod-des-juweliers-in-dortmunds-nordstadt-ist-nicht-zu-klaeren-id6138450.html
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#36

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 20.03.2012 03:31
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Im sogenannten Geldbotenmord von Bernau ist gestern, 20 Jahre nach der Tat, das Urteil gesprochen worden. Klaus- Dieter L. wurde wegen Raub mit Todesfolge unter einer Beziehung einer weiteren Strafe von über 13 Jahre zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt worden.

Der Fall wurde am 12.2.1993 als FF 2 vorgestellt. Auch wenn ich den Namen abgekürzt habe, die eingefleischten xy-Fans kennen den Namen, nach ihm wurde mehrmals in Aktenzeichen xy gefahndet. Er war in den 80er und Anfang der 90er der Chef der sogenannten Hammerbande. Die bereits rechtskräftige Verurteilung wurde wegen eines Überfalls auf einen Geldboten ausgesprochen, der u.a in xy in der Januar 2005 vorgestellt wurde. (Flexbande)

Im genannten Fall wurde damals beim Raub der Geldbote Horst K. ermordet. L. gestand zwar den Raub, über den Ablauf der Tat und über mögliche Komplizen schwieg der Angeklagte. Mord war dem Angeklagten im Endeffekt nicht nachzuweisen, somit erfolgte nur eine Verurteilung wegen Raubes mit Todesfolge.

2007 konnte der Täter anhand von DNA Spuren überführt werden, als er wegen des Überfalls aus der Januar und der Juni Sendung 2005 (FF 4) von Aktenzeichen xy in U-Haft einsaß.

Quelle Berliner Mopo 19.3.2011

„HAMMERBANDE“
15 Jahre Haft für tödlichen Überfall vor 20 Jahren
Montag, 19. März 2012 15:33
Sie erbeuteten 3,5 Millionen Mark, erschossen einen Wachmann und entkamen. Fast 20 Jahre nach dem Überfall auf eine Sparkasse ist zumindest einer der Täter verurteilt. Viele Fragen bleiben offen.

20 Jahre nach einem tödlichen Geldtransporter-Überfall in Brandenburg ist ein 61-Jähriger zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Es blieben jedoch „viele offene Fragen“, sagte Staatsanwältin Anette Bargenda in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Frankfurt (Oder). So habe sich nicht klären lassen, wer den Schuss in Bernau abgab, an dem ein 40 Jahre alter Wachmann starb. Auch wie viele Täter beteiligt waren oder wer ihnen den Tipp mit dem 3,5 Millionen Mark (etwa 1,8 Millionen Euro) schweren Geldtransport an der Sparkasse gab, blieb offen.

Der Angeklagte hatte zu Beginn des Prozesses die Beteiligung an der Tat gestanden, sonst aber geschwiegen. Ihm war zugesichert worden, dass ihm eine mögliche lebenslange Haftstrafe erspart würde, wenn er die Tat einräume. Zurzeit sitzt er in Berlin eine 2007 vom Landgericht Halle verhängte Strafe von gut 13 Jahren ab, die sich nun zu insgesamt 15 Jahren Haft summiert. Damals war er ebenfalls wegen eines Überfall auf einen Geldtransporter verurteilt worden, bei dem ein Wachmann schwer verletzt wurde.
Ohne das Geständnis wäre die Verhandlung zumindest „wesentlich komplizierter“ geworden, sagte die Staatsanwältin. Möglicherweise hätten sich die Geschehnisse gar nicht aufklären lassen: Die Zeugen erinnerten sich vor Gericht kaum noch an Details. Der Mord konnte dem Angeklagten nicht angelastet werden: DNA-Spuren wiesen laut Staatsanwaltschaft nicht auf den Angeklagten als Todesschütze hin.

Das Gericht berücksichtigte das Geständnis strafmildernd. Die erheblichen Vorstrafen des Mannes wirkten jedoch strafschärfend - zumal der Mann die Tat in Bernau in seiner Bewährungszeit beging.

Auf die Spur des nun Verurteilten waren die Ermittler mit Hilfe von DNA-Spuren gekommen. Im Zuge der Ermittlungen stieß die Polizei auch auf Konten in Österreich, die unmitelbar nach dem Überfall eingerichtet worden waren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

http://www.morgenpost.de/brandenburg-aktuell/article1931795/15-Jahre-Haft-fuer-toedlichen-Ueberfall-vor-20-Jahren.html
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#37

Re: Update/Nachträge/Korrekturen zur Netakte 2010

in Filmfälle 21.11.2012 23:09
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Der Raubüberfall auf ein Postzug am Stuttgarter Hauptbahnhof (FF1 02.12.1994 Kripo Stuttgart) ist geklärt (wahrscheinlich aber nur teilweise). In der Netakte steht ein Gklärt mit Fragezeichen. Einer der Täter reiste für die Überfälle extra aus Thailand an.

Ich habe leider noch keinen genauen Überblick. Ich habe die Stuttgarter Zeitung angeschrieben und warte auf zwei Artikel. Ich habe bis jetzt nur ein paar Bausteine der ersten Zeilen lesen können (die sind umsonst).

Der Täter wurde verurteilt, allerdings habe ich auch etwas von Flucht gelesen. Dann war leider Ende mit den Zeilen. Der Prozeß fand im November 2000 vor einer Jugendkammer statt.

Im April 2001 wurde auch ein Hinweisgeber für die Beteiligung am Postraub verurteilt.

Hoffe auf weitere Infos die Woche.
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