#16

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 09.08.2010 16:47
von Jiri Brei • 515 Beiträge
Hallo,
gute Idee für einen neuen Faden.

Ich habe mich die letzten 2 Jahre intensiv mit dem Fall des amerikanischen Zodiac-Killers beschäftigt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zodiac-Killer

oder ausführlicher
http://en.wikipedia.org/wiki/Zodiac_Killer

Nicht nur wegen der (teilweise bis heute) unentschlüsselten Botschaften, sondern auch wegen der fast beispiellosen Serie ein fesselnder Fall.

Faszinierenderweise wurde mein Befassen mit diesem Fall von der Meldung über eine neue Spur überlagert (ich hatte mich schon davor mit dem Fall befasst):
http://cbs13.com/local/zodiac.killer.kaufman.2.805799.html

Die offiziellen Ermittlungen verliefen sich aber bzw. es wurde nichts mehr bekannt. Auf der amerikanischen wiki-Seite wurde nach heftiger Diskussion der Hinweis auf diese Lösung wieder gelöscht.

Dennoch sind die Indizien, die Kaufmann zusammen getragen hat frappierend, aber lest selbst:

http://www.therealzodiackiller.com/

JB
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#17

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 10.08.2010 00:31
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Danke für den Buch- Hinweis. Das hört sich sehr interessant an, gerade weil der Fall auch von einer psychologischen Seite bzgl. des Umfelds der Familie aufgearbeitet wird. Sämtliche Aussagen der Nachbarschaft kann man eigentlich als unglaubwürdig einstufen, denn da widerspricht sich so manche Tatsache.

Ein großes Problem des Falles war, dass man sich damals (und eigentlich auch heute) einen kaltblütigen Mord einer Mutter an ihren Kindern nicht vorstellen konnte. Zwar gab es natürlich schon damals Verbrechen an Kindern, jedoch waren Motive für diese Taten hauptsächlich sexuelle und Täter waren fast immer Männer (dies gilt mE auch heute noch).

Ich halte persönlich ein Ersticken während der Schlafphase der Kinder für sehr wahrscheinlich, allerdings ohne mich auf einen Täter festzulegen.

Einer der Fälle, bei denen wir ein Urteil haben, aber trotzdem nicht schlauer sind.

Gerne kann zu diesem Fall in "Kriminalität" ein Thread aufgemacht werden, eine Diskussion ist ja schon voll im Gange. Der Mord an den beiden Kindern gehört ja zu den bekanntesten Kriminalfälle der Nachkriegszeit.
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#18

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 10.08.2010 12:02
von allge0 • 6 Beiträge
Der Beitrag wurde entfernt.

Der Mod.
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#19

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 11.08.2010 02:18
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Anfang der Jahrtausendwende erregten fast gleichzeitig zwei Mordfälle Deutschland, deren Motive man sich heute eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Sie gingen dank der Boulevardpresse als der "Satansmord von Witten" und "Der Kannibale von Rotenburg in die Kriminalgeschichte ein. Beide Fälle hatten mich in meinem Studium begleitet, weil die juristische Einordnung der Taten nicht einfach ist.

Der Satansmord von Witten (Ruhrgebiet)

Daniel Ruda ermordete zusammen mit seiner Frau Manuela am 6. Juli 2001 bestialisch ihren Bekannten Frank H..Die Rudas hatten ihren Bekannten, einen ehemaligen Arbeitskollegen des Autoteile-Verkäufers, zu sich nach Hause eingeladen – zu einer kleinen Party anlässlich ihrer kürzlich vor dem Standesamt Herten geschlossenen Ehe.
Sie schlugen den arglosen Mann mit einem Hammer nieder, stachen ihm Messer 66mal in die Organe und zerstückelten ihn anschließend mit einer Machete.
Die Polizei fand den Leichnam von Frank H. bis zur Unkenntlichkeit malträtiert einen Tag später in der schwarz gestrichenen Wohnung der Täter: einige Wände waren mit dunklen Tüchern verhangen, überall standen auf den Kopf gestellte Kreuze, Totenköpfe, mittendrin ein schwarzer Sarg. Erst eine DNA Probe konnte die Identität des Opfer klären.

die Rudas waren geflohen, konnten aber nach 1 Woche von der Polizei in Jena nach einem Zeugenhinweis festgenommen werden. Während der Flucht wurden die beiden ausgerechnet in Sondershausen gesichtet, jener Ort, an dem 1993 der damals 16-Jährige Sandro Beyer auch von angeblichen Satanisten ermordet wurde.

Die Rudas inszenierten ihre Gerichtsverhandlung in Bochum als Spektakel: Wild geschminkt saßen sie auf der Anklagebank, die Köpfe noch von der Flucht kahl rasiert. Satansgruß, obszöne Gesten, bedrohliche Gebärden, diabolisches Grinsen, ausgestreckte Mittelfinger.

In der Gerichtsverhandlung sprach Daniel Ruda von dem Teufel bzw. einem Dämon, der ihn und seine Partnerin zu dem Mord getrieben habe. Manuela Ruda gab an, Frank H. eigentlich gemocht zu haben, aber Satan habe es ihnen nun mal befohlen. Den Mord zu verweigern „wäre eine Beleidigung Satans“ gewesen. Daniel Ruda ging noch ein Stück weiter und stilisierte sich zum schuldlosen Werkzeug seines vermeintlichen Herren: „Wenn man jemanden mit dem Auto überfährt, wird doch auch nicht das Auto angeklagt.“

Daniel Ruda, der die Hauptschuld auf sich nahm, wurde wegen gemeinschaftlichen Mordes zu 15 Jahren, seine Frau Manuela zu 13 Jahren Haft verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen. Wegen der stetigen Einnahme von Antidepressiva und der massiven Persönlichkeitsstörung attestierten die Richter den beiden verminderte Schuldfähigkeit.

Und die Frage: Wie wirkt sich Satanismus auf die Schuldfähigkeit aus? Kann solche Menschen, die nach Anweisungen des Teufels handeln, eigentlich verurteilen. Die Bochumer Richter haben dies gemacht und gingen von einer verminderten Schuldfähigkeit aus, aber nicht wegen Satanismus, sondern wegen einer allgemeinen Persönlichkeitsstörung.

Daniel R. schrieb drei Jahre nach dem Mord ein Buch über den Fall "Fehlercode 211, der Satansmord von Witten – was wirklich geschah" und sagt sich von allen satanistischen Motiven los. Die Hauptschuld an der Tat gab er seiner Frau, er wurde für einen Mord bestraft, den er nicht begangen hatte.

Daniel R. könnte 2016 freikommen, seine Ex-Frau sitzt immer noch in der Psychiatrie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Satansmord_von_Witten


Der Kannibale von Rotenburg

Seit 1999 versuchte Armin Meiwes per Internet, Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die kannibalistische Neigungen zeigen. Am 9. März 2001 trafen sich Meiwes und der 43-jährige Diplom-Ingenieur Bernd Jürgen Armando Brandes. Zuerst trennte Meiwes dem Opfer den Penis ab, kurz tötete er Brandes, angeblich mit dessen Einwilligung und verspeiste ihn anschließend.
Brandes unterhielt sich offenbar mehrfach mit Prostituierten über Kannibalismus; er erregte anscheinend den Eindruck, vollständig „verschwinden“ zu wollen. Er forderte angeblich Meiwes auf, auch seine Knochen zu zermahlen und zu vernichten. Brandes wünschte angeblich, dass die Erinnerung an ihn ausgelöscht werde.

Armin Meiwes wurde am 30. Januar 2004 vom Landgericht Kassel zu achteinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Die Verteidigung hatte auf Tötung Auf Verlangen plädiert, da eine Einwilligung des Opfers vorlag.

Der BGH hob das Urteil auf, weil Mordmerkmale nicht hinreichend geprüft wurden und verwies nach Frankfurt. Im Mai 2006 erhielt er wegen Mordes und Störung der Totenruhe (!!!) lebenslange Haft, der BGH bestätigte diese Entscheidung.

hier war die Einordnung der Taten umstritten. Tötung auf Verlangen oder Mord? Eine Einwilligung, das wurde filmisch dokumentiert, lag vor. Wenn einer zu mir sagt, hau mir in die Fresse, und ich mache das dann, begehe ich keine Straftat. Auch in eine Tötung kann eingewilligt werden, diese ist (als einzige Einwilligungstat) mit Strafe (allerdings sehr geringer Strafrahmen) bedroht.

Oder Mord? Ist Kannibalismus ein niedriger Beweggrund? Oder ist Essen von Menschenteilen nach(!!!) dem Tod grausam. Wirkt sich Kannibalismus auf Schuldfähigkeit aus?

Der Fall machte nochmal 2006 Schlagzeilen, als der Täter gegen den Spielfilm "Rotenburg" gerichtlich vorging und zunächst dessen Ausstrahlung verhinderte. Die ersten zwei Instanzen gaben Meiwes Recht, der BGH gab der Revision statt, der Film lief ab Juni 2009 in den Kinos.

http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Meiwes

Zwei Morde, zwei Motive, bei denen man heute den Kopf schüttelt.
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#20

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 12.08.2010 03:43
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Für mich auch ein wichtiger Fall ist die erste Kindsentführung in Deutschland 1958. Der Fall Joachim Göhner.

Am Morgen des 15. April 1958 lief der Junge aus der elterlichen Villa im noblen Stuttgarter Ortsteil Degerloch, um draußen einen Spielkameraden zu treffen. Als er zum Mittagessen nicht zum Elternhaus in der Löwenstraße 96 zurückkehrte, alarmierte Vater René Goehner, ein wohlhabender Kaufmann, die Polizei. Vergeblich suchten die Beamten die Umgebung ab. Fünf Tage später, am 22. April entdeckte ein Arbeiter auf seinem Nachhauseweg zwischen Sonnenberg und Kaltental/Stuttgart eine gefesselte Kinderleiche

Eine Kindsentführung gab es bisher nur in den USA zb. die Entührung von Charles Lindbergh, dessen kleiner Sohn 1932 entführt und ermordet worden war, obwohl die Fliegerlegende 50.000 Dollar Lösegeld gezahlt hatte.

Danach kam es zu der ersten Öffentlichkeitsfahndung der BRD: Per Radioaufruf gab die Kripo die Stimme des Mörders an die Öffentlichkeit weiter. Sieben Menschen erkannten schließlich die Stimme des Täter: Es handelte sich um Emil Tillmann. Er wurde festgenommmen.

Sechs Tage später gestand Tillmann die Tat. Er habe heiraten wollen und daher eine größere Summe Geld benötigt. Zwei Wochen nach dem Geständnis später erhängte sich der Mörder Emil Tillmann in seiner Zelle.

Viele Ungereimtheiten sind jedoch noch ungeklärt. Der Todeszeitpunkt steht bis heute nicht fest und warum wurde der Junge nach dem (!!!) Tod gefesselt. Antworten wurden auf diese Fragen nie gefunden. Es bleibt aber der erste Fall von Kindesführung in Dtschl.
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#21

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 12.08.2010 04:00
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
aber die Österreicher haben auch ihren spektakulären Fall: Der Fall Elfriede Blauensteiner.

Die spielsüchtige Blauensteiner suchte wohlhabende und pflegebedürftige Opfer mittels Kontaktanzeigen. Bevor sie ihre Opfer tötete, hatten diese ihrer Pflegerin Besitz und Liegenschaften vermacht. Die dazugehörigen Testamente ließ sie von ihrem Anwalt fälschen. Den geerbten Besitz verspielte sie anschließend in diversen Casinos. Die Fälle wurden schließlich aufgeklärt, nachdem sich der Neffe eines der Mordopfer um sein Erbe betrogen fühlte und misstrauisch wurde.

Zunächst wurde sie 1997 für ein Mord lebenslang verurteilt, 2001n erneut für zwei weitere Morde. Bekannt wurde ein Auftritt, bei dem sie mit einem goldenen Kruzifix auftrat, es in die Höhe streckte und Pontius Pilatus aus dem Neuen Testament zitierte: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“.

Sie wurde erneut lebenslang verurteilt und starb Ende 2003. Eine kurze Doku gibt es auf einem bekannten Videoportal.
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#22

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 20.08.2010 00:06
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Im November 1938 wird in Berlin ein Droschkenfahrer ermordet. Viele sagen jetzt: Na und?! Es war aber wohl die Geburtsstunde von Aktenzeichen xy, fast 30 Jahre vor der ersten Sendung.

Am 7.11.1938 wird um 20h die erste deutsche TV- Fahndung in Berlin zu diesem Mordfall ausgestrahlt. Der Fahndungsansatz ist ein Mantel des Mörders.

Zu bedenken ist aber, dass zu der Zeit kein Haushalt einen Fernseher besitzt, es gibt nur sogenannte 28 Fernsehstuben in Berlin. Am Mittag meldet sich die Polizei über Radio an die Bevölkerung und bittet die Bürger, am Abend die Fernsehstuben aufzusuchen.

AM Abend meldet sich der Kripobeamte Theo Saevecke und bittet die Bevölkerung um Hilfe und zeigt den Mantel.

Sage und schreibe 1000 Hinweise gehen ein, zwei heiße Spuren führen zum Täter, auf Hans Hahn, der nur wenige Tage später festgenommen und danach verurteilt wird.

20 Jahre später wird erstmals in den Medien eine Täterstimme veröffentlicht, nämlich im ersten Entführungsfall in Dtschl. (s.o). Auch hier führt die Fahndung zu einer schnellen Festnahme des Täters.

Wer weiß?! Wenn damals die TV- Fahndung nicht so erfolgreich gewesen wäre, vielleicht gäbe es heute xy gar nicht.

Bemerkenswert ist aber, dass damals trotz der begrenzten Möglichkeiten die Erfolgsquote bei der Öffentlichkeitsfahndung erfolgreicher war als heute.(gerade in der Weimarer Republik)

Auch die Aufklärungsquote bei Mord war höher. In Berlin lag die Quote während der Weimarer Republik bei 95% , und das ohne DNA und weitere Möglichkeiten der Kriminaltechnik. Heute liegt die Quote je nach Bundesland bei 85- 95%

zur ersten TV- Fahndung(unten im Text)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/164434/
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#23

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 20.08.2010 08:44
von freemason • 87 Beiträge
@Bastian: Sehr interessanter Beitrag. Ich bin immer davon ausgegangen, dass xy hier die Vorreiterrolle übernommen hat (hat sie ja eigentlich auch...)

Besonders im Bezug auf Täterstimmen (Telefon etc.) habe ich das Gefühl, das dies in den letzten Jahren weniger geworden ist.

Bezüglich der Aufklärungsquote:
Ich glaube nicht, dass in Zeiten der Weimarer Republik bis kurz nach dem WK2 immer "Recht gesprochen" wurde... (Aufklärung um jeden Preis)
Die meisten Fememorde wurden z.B. nie geklärt!
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#24

Re[2]: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 20.08.2010 19:03
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
freemason>@Bastian: Sehr interessanter Beitrag. Ich bin immer davon ausgegangen, dass xy hier die Vorreiterrolle übernommen hat (hat sie ja eigentlich auch...)

freemason>Besonders im Bezug auf Täterstimmen (Telefon etc.) habe ich das Gefühl, das dies in den letzten Jahren weniger geworden ist.

freemason>Bezüglich der Aufklärungsquote:
freemason>Ich glaube nicht, dass in Zeiten der Weimarer Republik bis kurz nach dem WK2 immer "Recht gesprochen" wurde... (Aufklärung um jeden Preis)
freemason>Die meisten Fememorde wurden z.B. nie geklärt!

Du hast recht, dass hat einen faden Beigeschmack. Ende der 30iger/Anfang der 40iger lag die Quote sogar bei 99%, in dieser Zeit wurde jedoch wirklich immer "Recht gesprochen", wenn es für die Erreichung gewisser Ziele nützlich erschien.

Die Weimarer Republik gilt als weniger belastet, in dieser Zeit sind auch wichtige Fortschritte in der Ermittlungstechnik entstanden, zB. die Spurensicherung und es wurden herausragende Ermittlungsergebnisse verbucht. Es war in Deutschland die Zeit der Serienmörder( Karl Denke, Haarmann, Großmann, der Vampir von Düsseldorf Peter Kürten), die dann doch, der ein oder andere mit etwas Glück, gefaßt wurden.
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#25

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 24.10.2010 22:45
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
Ich finde jenen nicht XY Fall erwähnenswert, nicht nur weil er in meiner Region passiert ist. Er zeigt auch, daß 1990 noch keine Riesensuchaktionen wie jetzt im Fall Mirco gestartet wurden. Zweitens zeigte er, daß Vermisstenfälle aus sozial schwachen Schichten zu der Zeit nicht sonderlich ernst genommen wurde. Viel Zeit wurde damals versäumt. Das 15 jährige Mädchen Patricia Marsilius lag Luftlinie vielleicht 2 Kilometer entfernt von seinem Elternhaus im Wald und wurde erst knapp 3 Monate nach seinem Verschwinden gefunden. Ein Unding. Da wurde viel Zeit verplempert. Erwähnenswert ist auch noch folgendes. In dem Ort in dem Patricia ins Auto ihres Mörders gestiegen ist(Aulhausen im Rheingau) befindet sich eine katholische Klosterschule welche auch durch unvorstellbare Mißbrauchsfälle in die Schlagzeilen geriet. Die DNA Reihenuntersuchung verlief bisher ohne Ergebnis.
http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/ruedesheim/8814314.htm
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#26

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 06.11.2010 13:08
von Bubach • 28 Beiträge
Hinterkaifeck finde ich gar nicht so mysteriös. Der Hype darum ist mir schon fast unverständlich. Das einzig mysteriöse daran ist meiner Meinung nach, das die Ermittlungen wohl sehr schlampig waren. Zudem liegt 1922 weit zurück. Wirklich sehr weit, und alles was damals überliefert wurde sind einige vergilbte Akten, die erstaunlicherweise den zweiten Weltkrieg überstanden haben.

Meine Theorie: Irgendeiner wirds wohl gewesen sein. Viele kommen nicht in Frage. Bessere Ermittlungen hätten den Fall wahrscheinlich geklärt.
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#27

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 16.11.2010 22:45
von freemason • 87 Beiträge
Habe soeben einen spannenden Fall gefunden. Fäng harmlos an, wird aber immer mysteriöser!

http://de.wikipedia.org/wiki/Somerton-Mann
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#28

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 24.01.2011 10:36
von Entlauber • 71 Beiträge
Moin,

derzeit gibt es hier in der Nachbarstadt einen ziemlich mysteriösen Vermisstenfall, der bestimmt in Kürze auch
in XY behandelt wird. Hierbei handelt es sich um den Vermisstenfall einer ehemaligen Polizistin, die mutmaßlich von
Ihrem Ehemann, der ebenfalls Polizist ist, ermordet wurde.

Guckst du hier :
http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Die-verschwundene-Polizistin-von-Gelsenkirchenid4192915.html
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#29

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 09.02.2011 11:32
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
Ein sehr mysteriöses Verbrechen jenseits von XY wurde vorgestern, 1 Jahr und 1 Tag nach der Tat, geklärt. In Kerpen wurde eine 3 fache Mutter in Ihrer Wohnung getötet und anschließend geköpft. Den Kopf nahm der Täter, wohl als Trophäe, mit. Eine wirklich grausige Tat. Es hatte mich schon sehr gewundert, daß über diesen Fall in XY nicht berichtet wurde. Offenbar hatte man aber den mutmäßlichen Täter schon länger im Visier. Dies wird auch in dem untenstehenden Link erwähnt. Hier der entsprechende Link dazu.

http://www.express.de/regional/koeln/kopf-ab-moerder-von-kerpen-gefasst-/-/2856/7174222/-/index.html
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#30

Re: Rätselhafte Verbrechen jenseits von XY

in Kriminalität 20.06.2012 20:09
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
Ein sehr mysteriöses Verbrechen ist am vergangen Samstag im fränkischen Marktschorgast passiert. Der 78 jährige frühere Varietestar Susi Cartun(dies ist ein Künstlername, der bürgerliche Nameder Frau lautet Gräfin von L.) wurde von dem Mitbewohner ihres Bauernhauses mit einem Kopfschuss getötet. Dieser zündete daraufhin das Anwesen an und setzte sich in sein Auto, fuhr in einen 1 Kilometer entfernten Wald und beging dort durch Selbstverbrennung Selbstmord. Das Motiv für die Tat liegt vollkommen im Dunkeln und es wird wohl auch nie Licht ins Dunkel dieser mysteriösen Tat kommen. Die komplette Geschichte könnt ihr auf der Homepage der Frankenpost nachlesen.
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