#1

Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 15.03.2010 17:01
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Bei aller Ernsthaftigkeit, die dem Thema Kriminalität gebührt: In schöner Regelmäßigkeit passieren immer mal wieder Geschichten, die einen schmunzeln lassen. Wer Lust hat, kann hier ja mal solche irgendwo gelesenen, gehörten oder gar selbst erlebten Anekdoten zum Besten geben (hier spreche ich insbesondere mal die sicher recht zahlreich hier als User vertretenen Kommissare und Juristen an).

Los geht es mit einem Artikel aus dem SPIEGEL von 1964:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46173839.html
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#2

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 15.03.2010 22:15
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Hier mal eine kleine Anekdote aus den USA:

„In Connecticut hatte sich ein junger Mann mit dem beträchtlichen IQ von 125 um Einstellung in den Polizeidienst beworben. Er erhielt eine Absage mit der Begründung, bei seiner Intelligenz würde er sich bei der Polizei auf die Dauer langweilen und den Dienst quittieren.“

Dieses Zitat findet sich in einem mit "Kommissar Dumpfbacke" überschriebenen recht amüsanten Artikel über die Ausbildung deutscher Polizisten/Kriminalbeamten im FOCUS des Jahres 2000:

http://www.focus.de/politik/deutschland/ausbildung-kommissar-dumpfbacke_aid_182468.html
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#3

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 15.03.2010 22:34
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Unser allseits geschätzter xy-Schauspieler Wilfried Klaus verkörperte ja bekanntlich auch ewig lange den Kommissar Horst Schickl in der Krimi-Serie "Soko 5113". Wer immer schon mal wissen wollte, warum diese Serie nicht den Titel "Soko 5112" oder "Soko 5114" bekam, sollte mal einen Artikel der Berliner Zeitung von 2008 lesen:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0104/media/0014/index.html
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#4

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 17.03.2010 20:22
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Von der Zweckentfremdung eines Frauenkopfes ,
von einem zur Schau gestellten Mordauto und und und handelt ein Artikel über einen legendären Berliner Kriminalisten, der auch als der wahre Erfinder der Fernsehfahndung gilt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Gennat
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#5

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 19.03.2010 12:17
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Heute mal ein recht schräger Text über xy aus einer Enzyklopädie der besonderen Art:

"Ziel der Sendung ist die Förderung des Austauschs irrelevanter Informationen per Telefon.

Mit Hilfe der Zuschauer sollen ungelöste Straftaten begangen werden. Dazu gibt es in jeder Sendung 3 bis 5 Mordfälle, die im Studio begangen werden. Weiterführendes Ziel der Sendung ist die Weiterbildung der Verbrecher. Zuschauertipps können per Telefon oder Internet am Callcenter abgegeben werden. Am Ende der Sendung werden die besten Verbrechen prämiert. Laut eigenen Angaben bleiben ca. 60 Prozent der Fälle unaufgeklärt, das ist eine zehnprozentige Steigerung gegenüber normaler Straßenkriminalität."

Quelle: http://www.stupidedia.org/stupi/Aktenzeichen_XY
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#6

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 01.04.2010 10:50
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Der verstorbene schweizer Berufskriminelle Walter Stürm brachte es als "Ausbrecherkönig" zu zweifelhaftem Ruhm, seine acht (!) Fluchten ließen ihn zu einer Art Stammkunde von Ede Zimmermann werden.

Hier Auszüge aus einem Stürm-Interview von 1998:

FACTS: Sie standen plötzlich im Licht der Öffentlichkeit, wurden quasi an die Oberfläche gespült. Wie war das?

Stürm: Ich war nur am Rande betroffen, weil ich im Knast sass. Aber einmal ist mir das gehörig in die Knochen gefahren. Ich war in München und schaute mir eine Sendung von «Aktenzeichen XY ... ungelöst» an. Damals war ich mit einer Lehrerin liiert. Plötzlich rief sie: «Schau, das ist ein Schweizer.» Ich blickte auf und sah mich auf dem Bildschirm. Zum Glück hat sie mich nicht erkannt. Mich hat überhaupt nie jemand erkannt. Wenn ich den Bart abschneide, bin ich ein anderer Mensch.

FACTS: Herr Stürm, auf Ihren Raubzügen haben Sie eine Menge Geld erbeutet. Wo bewahren Sie es auf?

Walter Stürm: Dort, wo alle andern auch: auf der Bank. Nur lauten die Konten nicht auf meinen Namen.

Quelle: http://www.savanne.ch/stuerm-texte/facts980813.html
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#7

Re: Pfänderspiele mit dem Kommissar und andere Anekdoten aus der deutschen Kriminalgeschichte

in Kriminalität 24.09.2010 11:27
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Heute mal was zu einem nicht gerade alltäglichen Bankräuber aus der hessischen Provinz:

Bankräuber von Bad Zwesten muss viereinhalb Jahre in Haft

Bad Zwesten/Kassel. Der Mann, der die Kreissparkasse in Bad Zwesten gleich zweimal überfallen hat, wird das Gefängnis vielleicht nie wieder verlassen. Das Landgericht Kassel verurteilte den 60-Jährigen zu viereinhalb Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Mit Auf Wiedersehen!“ hatte sich der Bankräuber höflich verabschiedet, nachdem er die Sparkasse in Bad Zwesten im Mai 2009 um 2500 Euro erleichtert hatte. Und das sollten keine leeren Worte gewesen sein: Knapp ein Jahr später stand der Mann wieder in der Filiale, und wieder erbeutete er rund 2500 Euro. Diesmal aber wurde er bereits kurz nach der Tat festgenommen. Am Montag verurteilte ihn nun das Kasseler Landgericht.

Die Sicherungsverwahrung wurde auch wegen des Alkoholismus des Mannes angeordnet (siehe Artikel: „Langes Vorstrafenregister“.) Auch vor den Sparkassenüberfällen steckte der Angeklagte in seinem üblichen Dauer-Suff. Und entsprechend dilettantisch stellte er sich an. „Das hört sich vielleicht blöd an“, erzählte er vor Gericht, „aber ich habe mich durch Aktenzeichen XY, das ich immer geguckt habe, inspirieren lassen.“ Nur mit Baseball-Mütze und Sonnenbrille maskiert war er beim ersten Mal in die Bank spaziert, mit einer immerhin echt aussehenden Spielzeugpistole.

Er flüchtete per Taxi und Bahn kreuz und quer durch Deutschland – und fragte schließlich sogar bei einer Polizeistation, ob nach ihm gefahndet würde. Erstaunliche Antwort: Nein. Beim zweiten Mal machte der 60-Jährige es den Ermittlern noch leichter. Er spielte auf der Straße mit seiner Pistole herum, bis die Polizei sie ihm abnahm. Dann bestellte er in einem Geschäft eine neue Spielzeug-Pistole und gab sogar seinen Namen und die Handynummer an. Schließlich klaute er eine Wasserpistole und ging in die Sparkasse. Er verbarg die bunte Waffe so geschickt in der Tasche, dass eine Angestellte ihm 12 500 Euro anbot. Diese schlug er aber aus und nahm nur 2500 Euro. Warum, wusste er selbst nicht mehr genau. Nach dem Überfall griff die Polizei ihn in einer Zwestener Eisdiele auf – bei Bier und Schnaps.

Quelle: http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/bankraeuber-zwesten-muss-viereinhalb-jahre-haft-916670.html
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