#1

7.2.1992 FF3 (Kripo Frankfurt/Main) "Dreitägiges Martyrium"

in Filmfälle 23.05.2008 19:51
von Mattes677 • 2 Beiträge
Im Beitrag vom 7.2. wird über die Verschleppung einer jungen Frau berichtet, die 3 Tage lang in einem Keller gefangen und vergewaltigt wird, um anschliessend in Düsseldorf ausgesetzt zu werden. Dabei wollte sie ein Auto kaufen und hatte 32 TDM an Bargeld dabei, dies war aber nicht der Grund des Überfalls.

In den Kommentaren eines bekannten Webportals ist zu lesen, dass diese ganze Geschichte ausgedacht war, um "das Geld durchzubringen". Ein angeblich anderes Video, in dem dies aufgeklärt wird, kann ich nicht finden.

Hat jemand Informationen, die dies bestätigen.
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#2

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 23.05.2008 20:11
von XY-Webmaster • 299 Beiträge
In der Hauptsendung wurde damals berichtet, was es mit der angeblichen Entführung tatsächlich auf sich hatte. (Ede wirkte ziemlich erbost deswegen.)
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#3

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 23.05.2008 20:16
von Mattes677 • 2 Beiträge
Also, erst zeigen sie den Streifen und davor oder danach sagen die: Pustekuchen ,alles nur erlogen ?
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#4

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 23.05.2008 20:29
von XY-Webmaster • 299 Beiträge
Nein, erst Jahre nach der Ausstrahlung konnte der Fall "geklärt" werden. Und da hat sich rausgestellt, dass alles vom "Opfer" erfunden war. Dies wurde in XY dann erwähnt.
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#5

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 23.05.2008 20:59
von GrausigerFund • 67 Beiträge
Als ich den Filmfall wiedersah, bemerkte ich, daß es sich um einen handelte, der mir vage in Erinnerung geblieben war - vor allem das Detail, die Luft am Verschleppungsort habe nach Schwefel gerochen. Ich hatte allerdings nie mitbekommen, daß die Sache sich als Lüge entpuppt hat und habe an dieser Angabe dann auch etwas gezweifelt. Aber wenn Ede höchstselbst es so geschildert hat...

Ist eigentlich bekannt, was mit der Dame geschah, nachdem der Schwindel aufgeflogen war? Hat man sie ordentlich bestraft oder ihr wenigstens die Kosten der Ermittlungen in Rechnung gestellt? Und wie ist man ihr auf die Schliche gekommen? Hat die Polizei ihr womöglich allzu leichtfertig geglaubt? So unappetitlich die Sache ist, aber: Sie hat ja behauptet, mehrfach vergewaltigt worden zu sein. Da müßten doch gewisse Spuren entstanden sein. Oder hatte sie einen Helfer, mit dem sie sich die angegebene Zeit über in einem Liebesnest vergnügt hat, von dem sie sich dann noch ein paar blaue Flecken verpassen und schließlich zu bewußter Rheinbrücke fahren ließ?
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#6

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 24.05.2008 13:13
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Frage an die Experten:

In welcher Folge wurde denn über die Aufklärung berichtet?
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#7

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 24.05.2008 14:05
von XY-Webmaster • 299 Beiträge
Hm, wenn ich es genau wüsste, hätte ich es dazugeschrieben. Es war aber doch einige Jahre nach der Ausstrahlung. Ich vermute mal ganz grob so um 1996/97.

Vielleicht erinnert sich aber jemand ganz genau...
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#8

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 25.05.2008 17:15
von ArneGrieskram • 20 Beiträge
Servus,

also, ich habe damals den fall auch gesehen und er hat mich sehr bewegt. Daher war ich auch sehr verwundert, als ich vor einigen Jahren hier im Forum lesen mußte, das die dame alles erfunden hat. Da ich eigentlich alle xy-Folgen kenne, ist mir es neu, das ede sich dazu in der sendung geäußert hat. Es würde mich sehr interessieren, in welcher Folge er diese getan hat.

Viele Grüße
Arnie

PS: am mittwoch bin ich in berlin und gehe in die konrad toenz-bar zum xy gucken *freu*
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#9

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 26.05.2008 18:27
von Laniol • 130 Beiträge
Ich erinnere mich noch ganz genau an die Sendung, in der berichtet wurde, dass die ganze Geschichte ein großer Schwindel war. Ich war damals auch sehr überrascht, hatte sich der Fall nach der Sendung doch geradezu in mein Gehirn gebrannt.
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#10

Re[2]: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 26.05.2008 19:29
von CriMentor • 70 Beiträge
Laniol>Ich erinnere mich noch ganz genau an die Sendung, in der berichtet wurde, dass die ganze Geschichte ein großer Schwindel war. Ich war damals auch sehr überrascht, hatte sich der Fall nach der Sendung doch geradezu in mein Gehirn gebrannt.

Weißt du eventuell noch das Datum, an dem die Sendung lief?
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#11

Re[3]: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 02.06.2008 14:46
von Heimo • 1.278 Beiträge
Laniol>>Ich erinnere mich noch ganz genau an die Sendung, in der berichtet wurde, dass die ganze Geschichte ein großer Schwindel war. Ich war damals auch sehr überrascht, hatte sich der Fall nach der Sendung doch geradezu in mein Gehirn gebrannt.

CriMentor>Weißt du eventuell noch das Datum, an dem die Sendung lief?


Ich hole den Thread mal wieder nach oben. Das Datum der Sendung hätte ich auch gerne gewusst.
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#12

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 02.06.2008 16:45
von Laniol • 130 Beiträge
Das Datum weiß ich leider auch nicht mehr...
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#13

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 08.12.2008 16:57
von CriMentor • 70 Beiträge
Mich würd auch interessieren, ob jemand sich noch an die Spätsendung von damals erinnert und ob es überhaupt Zuschauerhinweise zu diesem Fall gab. Theoretisch hätte es ja keine geben dürfen.
Ich verstehe die ganze Sache bis heute nicht. Wenn die Frau das Geld behalten und das Auto nicht kaufen wollte, hätte sie doch von dem Kauf zurücktreten können.
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#14

Re: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 09.12.2008 07:51
von Jiri Brei • 520 Beiträge
Also ich meine, das war nicht "Jahre später" sondern so etwa 9-12 Monate nach der Ausstrahlung. Es war ganz am Anfang der Sendung und ich entsinne mich dunkel, dass die Filmszene auf den Bahnhofstreppen nochmal gezeigt wurde. Die Sache war aufgrund der bereits genannten Überlegungen (Motiv und Spurenlage) schon merkwürdig allerdings wurde nicht weiter auf Details eingegangen.

Die Vortäuschung einer Straftat wird in Deutlschland mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Über die Kostenbelastung entscheidet die ermittelnde Staatsanwaltschaft dann nach Ermessen. (Zur VeS gehört im Übrigen auch das Schreiben falscher Bekennerschreiben an Ermittlungsbehörden...)

JB
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#15

Re[2]: Beitrag 7.2.92 "Martyrium"

in Filmfälle 09.12.2008 08:48
von Heimo • 1.278 Beiträge
JB>Die Vortäuschung einer Straftat wird in Deutlschland mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Über die Kostenbelastung entscheidet die ermittelnde Staatsanwaltschaft dann nach Ermessen. (Zur VeS gehört im Übrigen auch das Schreiben falscher Bekennerschreiben an Ermittlungsbehörden...)

Letzteres war mir schon klar, dass besonders derjenige, der sich selbst fälschlicherweise der Morde in Bielefeld und Ulm bezichtigte, einen Großteil der bestimmt nicht geringen Kosten des Einsatzes tragen würde...
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