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28.01.1977 SF 5 (Fall 8, Kripo München) Oetker-Entführung

in Studiofälle 22.03.2010 14:00
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge

Kurzbiografie
Richard Oetker

Richard Oetker wurde am 4. Januar 1951 als Sohn des Fabrikanten Rudolf-August Oetker (1919?2007) in Bielefeld geboren.

Er studierte Brau- und Agrarwissenschaften. 1996 übernahm er die Nahrungsmittelsparte der Dr. August Oetker KG. Mit Beginn des Jahres 2010 löste er seinen Bruder August an der Spitze des Familienunternehmens ab.

Seit einigen Jahren engagiert sich der Oetker-Chef ehrenamtlich für den Weißen Ring. Die Organisation steht den Opfern von Verbrechen und ihren Familien bei der Bewältigung der Tat zur Seite.

Seit der Gründung 1976 wurde schon mehr als einer Millionen Verbrechensopfern geholfen. Zum jährlichen ?Tag der Kriminalitätsopfer? am heutigen 22.März fordert der Weiße Ring die Politik, Justiz und Verwaltung auf, noch stärker als bisher auf die Opfer zuzugehen.



30 Jahre danach
Oetker spricht über seine dramatische Entführung

Von Martin Lutz 22. März 2010, 11:59 Uhr

Konzernchef Richard Oetker spricht nach mehr als 30 Jahren über seine dramatische Entführung. Nach einem Verbrechen steht der Täter im Mittelpunkt. Aber wer erinnert an die Opfer? Oetker will ihnen Mut machen, ihr Schicksal stärker in den Mittelpunkt rücken und fordert einen besseren Opferschutz.

WELT ONLINE: Herr Oetker, Sie waren selbst Opfer einer der spektakulärsten Entführungen der 70-er-Jahre. 30 Jahre lang haben Sie darüber öffentlich nicht gesprochen. Warum tun Sie es jetzt?

Richard Oetker: Mit meinem Fall möchte ich auf die Opfer aufmerksam machen, die nicht sprechen können. Ich habe 30 Jahre nicht darüber geredet, weil ich verhindern wollte, dass mein Schicksal vermarktet wird.

WELT ONLINE: Sie sind nach der Tat stark gehbehindert. Was wiegt schwerer, die körperlichen oder die seelischen Spätfolgen?

Oetker: Eindeutig die körperlichen Spätfolgen. Seelische Wunden habe ich nicht.

WELT ONLINE: Da sind Sie aber eine Ausnahme. Wie wirkt sich das heute noch auf Ihren Lebensalltag aus?

Oetker: Ich bin in meinem Bewegungsradius eingeschränkt, kann weder lange stehen und noch sehr weit laufen.

WELT ONLINE: Was hat Sie während der Entführung am Leben erhalten?

Oetker: Mein Optimismus und die Lebensenergie, die in mir steckt. Ich war selbst überrascht, dass in einer solch extremen Stresssituation, so viele Kräfte im Körper wachgerüttelt werden, von denen man gar nicht weiß, dass sie vorhanden sind. Außerdem hat mir mein Glaube an Gott sehr viel Kraft gegeben.

WELT ONLINE: Bevor der Täter gefasst wurde, hat die Polizei auch Mitglieder Ihrer Familie und Freunde als potenzielle Mittäter verdächtigt. Was hat das bei Ihnen ausgelöst?

Oetker: Solange der Täter nicht ermittelt war, bin ich immer darauf aufmerksam gemacht worden, dass jeder ein Täter sein könnte, ganz egal ob aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis. Das hat mich stark verunsichert. Man kann diesen Menschen nicht die ganze Zeit über mit einem Misstrauen gegenübertreten. Das war ein schreckliches Gefühl.

WELT ONLINE: Ihre Familie hat stark mit Ihnen gelitten. Bekommen Sekundäropfer genügend Soforthilfe?

Oetker: Nein. Das Thema der Sekundäropfer existiert in der Form noch nicht so lange. Die Angehörigen und Freunde der Primäropfer leiden manchmal noch mehr als diese selbst. Das wird häufig vergessen.

WELT ONLINE: Was hat Ihnen persönlich bei der Verarbeitung der Tat am besten geholfen?

Oetker: Ich habe mir durch die lange und intensive Zusammenarbeit mit der Polizei vieles von der Seele reden können.

WELT ONLINE: Wie kann man Opfern helfen, an ihnen begangene Straftaten zu verarbeiten?

Oetker: Sie sollten einen Weg suchen, darüber lange und wiederholt zu sprechen. Dann kann man erwarten, so schnell wie möglich mit dem fertig zu werden, was man erleben musste.

WELT ONLINE: Bei Straftaten wird den Tätern mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den Opfern. Wie kann der Opferschutz verbessert werden?

Oetker: Man müsste viel stärker und immer öfter das Schicksal des Opfers ins Blickfeld rücken und nicht so sehr dasjenige der Täter. Statt die Lebensumstände der Täter herauszustellen, sollte man auf die Biografien der Opfer eingehen.

WELT ONLINE: Wie wichtig ist es für Opfer, gesellschaftlich anerkannt zu werden?

Oetker: Ich kann natürlich nicht allgemein für die Opfer sprechen. Aber es ist wichtig, dass man einerseits nicht zu sehr isoliert wird, und andererseits möchte man natürlich auch nicht zu lange bemitleidet werden. Das ist zwar individuell sehr verschieden. Aber ich glaube, man erwartet mehr Rücksicht von der Gesellschaft. Das schließt ein, dass wir alle oft nicht wissen, wie wir mit Opfern umgehen müssen. Viele Menschen sind gehemmt, wenn sie einem Opfer persönlich begegnen. Meistens wenden sie sich dann sogar vom Opfer ab.

WELT ONLINE: Welchen Unterschied macht es für Opfer, ob Täter verurteilt werden oder nicht?

Oetker: Es ist außerordentlich wichtig für die Opfer, dass die Straftat aufgeklärt und der Verbrecher verurteilt wird. Allerdings kenne ich keine Rache- oder Hassgefühle.

WELT ONLINE: Ihr Entführer Dieter Zlof ist auf freiem Fuß. Halten Sie seine 15-jährige Haftstrafe für angemessen?

Oetker: Für mich persönlich war ein Strafmaß sehr wichtig, das der Abschreckung dient. Wenn ich die letzten 30 Jahre überblicke, kann ich nicht feststellen, dass Entführungsfälle sich gehäuft haben.

WELT ONLINE: Bestimmte Straftaten verjähren nach zehn Jahren, zum Beispiel sexueller Missbrauch. Finden Sie das in Ordnung?

Oetker: Nein. Leider finden die Opfer häufig erst den Mut, darüber zu sprechen, wenn die Taten längst verjährt sind. Opfer einer sexuellen Straftat leiden mit Sicherheit über einen sehr viel längeren Zeitraum als zehn Jahre. Sie sind auch viel länger allein mit dem Erlebten als andere und wagen es oft nicht, mit Dritten darüber zu sprechen. Die Qualen sind deswegen sehr groß. Kinder stehen meist in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Erwachsenen, der sie missbraucht hat. Dann wiegt das noch viel schwerer.

WELT ONLINE: Jeder Handtaschenraub ist juristisch ein Verbrechen, sexueller Missbrauch aber ein Vergehen. Verbrechen sind derzeit nur solche Straftaten, die eine Mindeststrafe von einem Jahr nach sich ziehen.

Oetker: Das ist unerträglich. Eine sexuelle Straftat hinterlässt viel tiefere Wunden.

WELT ONLINE: Sollte die katholische Kirche Entschädigungen an die Opfer zahlen?

Oetker: Die Kirche sollte helfen, die Missbrauchsfälle rückhaltlos aufzuklären. Und zwar gemeinsam mit den staatlichen Organen ? deshalb ist ein Runder Tisch vernünftig. Ob eine Zahlung an die Opfer die Wunden tatsächlich mindern kann, mag ich nicht beurteilen.

WELT ONLINE: Sie engagieren sich beim Weißen Ring. Wie kann das Opferentschädigungsgesetz verbessert werden?

Oetker: Derzeit stellen lediglich zehn Prozent der Opfer einen Antrag auf Entschädigung. Und selbst dann gehen viele leer aus. Die Opfer dürfen sich nicht als lästige Bittsteller fühlen, sie haben einen gesetzlich verbrieften Anspruch auf Leistungen. Auch müssen die Verfahren zügiger abgewickelt werden. Und nicht zuletzt bedarf es aus Sicht des Weißen Rings gesetzlicher Verbesserungen. So wäre unter anderem die Härteklausel für Altfälle zugunsten der Opfer zu überdenken, gerade vor der aktuellen Diskussion der zahlreichen sexuellen Missbrauchsfälle. Auf der Ebene der Europäischen Union muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass viel mehr für den Opferschutz getan wird.

WELT ONLINE: Von den Straftaten des vergangenen Jahres bleibt vor allem der brutale Überfall in der S-Bahn München im kollektiven Gedächtnis. Der Geschäftsmann Dominik Brunner, der mutig gegen Gewalt einschritt, wurde von Jugendlichen zu Tode geprügelt. Ist Zivilcourage in Deutschland tödlich?

Oetker: Leider gibt es Beispiele dafür. Unsere Gesellschaft muss sich für Zivilcourage stärker als bisher engagieren und dafür werben. Es hilft schon, wenn Medien über couragierte Menschen berichten.

WELT ONLINE: Haben Sie bei einem Verbrechen schon einmal Verständnis für den Täter gehabt?

Oetker: Bisher noch nicht.

WELT ONLINE: Zurück zu Ihrem Fall: Hat Ihr Entführer Dieter Zlof jemals Reue gezeigt?

Oetker: Ganz im Gegenteil. Zlof hat in einer Dokumentation gesagt, dass er es nicht bereut, einem vermögenden Mann Geld abgenommen zu haben.

WELT ONLINE: Wäre Ihnen eine Entschuldigung des Täters wichtig?

Oetker: Es fällt Opfern sehr schwer, eine Entschuldigung wirklich anzunehmen. Ich kann nur etwas entschuldigen, was aus dem Affekt heraus passiert.

WELT ONLINE: Können Sie Zlof heute verzeihen?

Oetker: Nein, weil er mein Schicksal minutiös geplant und er die Tat jahrelang geleugnet hat. Dadurch hat er andere Menschen einem Verdacht ausgesetzt.


Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article68...ntfuehrung.html


zuletzt bearbeitet 09.01.2014 21:06 | nach oben springen

#2

Re: Oetker-Entführung: Interview anläßlich des Tags der Kriminalitätsopfer

in Studiofälle 22.03.2010 14:19
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Sehr interessant, XYZR1972. Danke für den Artikel!!!!
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#3

Re: Oetker-Entführung: Interview anläßlich des Tags der Kriminalitätsopfer

in Studiofälle 22.03.2010 14:49
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Infos zur Entführung u.a. in wikipedia nachlesbar, hier ein Auszug:


Entführung [Bearbeiten]

Überregionale Schlagzeilen machte Ende der 1970er Jahre die Entführung von Richard Oetker und die Zahlung von 21 Millionen DM an Lösegeld. Der Fall Richard Oetker wird heute noch bei Entführungen von Industriellen und Unternehmern zum Vergleich herangezogen.

Am 14. Dezember 1976 gegen 18:45 Uhr wurde der damalige Student Richard Oetker vom Parkplatz der Universität Weihenstephan in Freising von Dieter Zlof entführt. Der damals 1,94 m große Oetker wurde in einer nur 1,45 m langen und 70 cm breiten Holzkiste gefangen gehalten, die sich im Inneren eines Lieferwagens befand. Oetker konnte darin nur in Embryonalhaltung liegen. Die Kiste war mit einer Sprechanlage, einem Babyphon, ausgerüstet, und ein akustisch gesteuertes Gerät sollte Oetker bei Hilferufen oder Ausbruchsversuchen über die an Händen und Füßen angebrachten Handschellen Stromschläge versetzen. Als der Entführer morgens beim Öffnen der Garagentür das Blechdach des Kastenwagens touchierte, wurde diese Einrichtung ausgelöst. Oetkers Schreie und Stöße gegen die Kiste verlängerten die Verabreichung der Stromstöße auf ca. 10 Sekunden. Richard Oetker wurde dadurch fast getötet und erlitt durch die stattfindenden Muskelspasmen Brüche des siebten und des achten Brustwirbels sowie beider Oberschenkelhälse. Lebensgefahr bestand jedoch vor allem wegen der Schädigung von Oetkers Lunge durch das ununterbrochene extrem beengte Liegen. Oetkers Überlebenswahrscheinlichkeit wurde daher von Ärzten unmittelbar nach der Entführung mit 50 Prozent beziffert. Nach Oetkers eigener Aussage rettete ihm somit der Stromschlag das Leben, da er sich anschließend in der geöffneten Kiste aufrichten durfte und so eine noch stärkere Schädigung der Lunge vermieden wurde. Der Zustand und die vordringliche Behandlung von Oetkers Lunge behinderte die Behandlung seiner anderen Verletzungen, was deren Folgen noch verschärfte.[2]

Richard Oetkers Vater zahlte ein Rekord-Lösegeld von 21 Millionen DM in 1000-Mark-Scheinen. Die Summe war nach dem Volumen eines handelsüblichen Koffers berechnet, der in eine versteckte Aussparung im zu verwendenden Transportfahrzeug passte. Die Lösegeldübergabe am 16. Dezember 1976 um 13.45 Uhr im Untergeschoss des Münchner Stachus gelang durch einen Trick des Entführers oder der Entführer, der oder die den Lösegeldkoffer über eine nur von innen zu öffnende Notausgangstür zu einem Versorgungsschacht an sich nahmen. Den Angehörigen wurde daraufhin der Aufenthalt des in einem Waldstück in einem Auto liegend zurückgelassenen Oetker mitgeteilt. Die Entführung hatte 47 Stunden gedauert.[3]

Richard Oetker konnte vier Jahre lang ausschließlich mit Krücken gehen, er musste bis 1994 immer wieder operiert werden und ist bis heute schwer gehbehindert. Nach dem Prozess gegen den Entführer 1980 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Erst als Dieter Zlof aus seinem späten Geständnis mit einer Verfilmung Kapital schlagen wollte, unterstützte Oetker eine Verfilmung der Entführung, die 2000 als Fernseh-Zweiteiler unter dem Titel Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker ausgestrahlt wurde. Erst seit 2006 äußert er sich selbst öffentlich im Rahmen seiner Tätigkeit für den Weißen Ring zu seiner Entführung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Oetker
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#4

Re: Oetker-Entführung: Interview anläßlich des Tags der Kriminalitätsopfer

in Studiofälle 22.03.2010 15:26
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
In der Sendung am 28.01.1977 (online anschaubar) behandelte Ede die Entführung als Studiofall (220000! Mark war damals die ausgesetzte Belohnung).
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#5

Re: Oetker-Entführung: Interview anläßlich des Tags der Kriminalitätsopfer

in Studiofälle 03.04.2010 10:05
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Hier noch ein Link zu einem Radiogespräch mit Oetker über seine Entführung:

Richard Oetker, Unternehmer und Verbrechensopfer
Information

Am 14.12.1976 wird der Unternehmersohn Richard Oetker entführt und in eine Holzkiste gesperrt. Er bekommt schwerste Stromstöße, erleidet schwerste Knochenbrüche und stirbt beinahe. 47 Stunden später wird er nach der Zahlung eines Rekord-Lösegeldes von 21 Millionen DM freigelassen. Dieter Zlof, sein Entführer, wird später gefasst, vor Gericht gestellt und verurteilt. An den Folgen der Entführung leidet Richard Oetker bis heute. Über all dies hat der Mann, der 2010 den Vorstand des Familienunternehmens übernimmt und sich im "Weißen Ring" für Verbrechensopfer engagiert, öffentlich so gut wie nie gesprochen. Das tut er jetzt in "SWR1 Leute".

http://mediathek.ard.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3248166
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#6

Re: 28.01.1977 Studiofall Oetker-Entführung

in Studiofälle 30.09.2010 21:01
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Hier noch ein TV-Tip:

ZDFneo strahlte am 17.04.2010 unter dem Titel "Wir haben ihren Sohn" eine 45minütige Sendung zum Thema Entführungen mit interessanten filmischen Darstellungen sowie diversen Experteninterviews aus. Schwerpunkt war der Fall Oetker, aber auch andere Fälle wurden angesprochen. Online anschaubar hier:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1019570/Wir+haben+ihren+Sohn!#/beitrag/video/1019570/Wir-haben-ihren-Sohn!
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#7

Re: 28.01.1977 Fall 8/Studiofall 5 (Kripo München) Oetker-Entführung

in Studiofälle 20.10.2010 15:36
von bd-vogel • 570 Beiträge
Hinweis: Habe den Thread in den Bereich "XY-Studiofälle" verschoben (war uns beim Einrichten des neuen Bereichs wohl durchgerutscht).

Bernhard.
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#8

Re: 28.01.1977 Fall 8/Studiofall 5 (Kripo München) Oetker-Entführung

in Studiofälle 26.12.2011 08:10
von Dragdrop • 2 Beiträge
Gibt es eig auch das Video von der Sendung wie sie den Die Stimme vom entführer abgespielt haben?
Laut Film "Tanz mit dem Teufel" sollte dieses ja damals bei XY ausgestrahlt wurden sein nur mir ist leider nur bekannd das der Fall am 28.01.1977 ausgestrahlt wurden ist!
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#9

Re: 28.01.1977 Fall 8/Studiofall 5 (Kripo München) Oetker-Entführung

in Studiofälle 30.04.2012 18:32
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
2011 gab es eine recht lange Dokumentation von SPIEGEL-TV zum Thema Entführungen, in der es u.a. auch um den Fall Oetker ging, nunmehr auf dem bekannten Videoportal online ansehbar unter "Entführt! Tage in Todesangst".
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