Übersetzung eines Artikels auf der Homepage der französischen Gemeinde Roulans
Yvonne Crosby stammte ursprünglich aus Neuseeland, emigrierte aber mit ihren beiden Schwestern nach Australien. Sie gehörte der Sekte „Orange People“ an, war also eine Anhängerin von Bagwhan Shree Rajineesh. Die Polizei ermittelt unter anderem in Richtung einer Abrechnung im Zusammenhang mit Drogenhandel. Es wird gemutmaßt, das australische Drogendealer der sogenannten Kiwi-Connection bei der Ermordung von Yvonne und ihrer Tochter im Spiel waren. Der ältere Bruder des Opfers reagiert beleidigt und sagt seine Schwester hätte nie etwas mit Drogen zu tun gehabt.
Später wurde diese Spur dann auch aufgegeben. Die beiden Opfer wurden auf dem kleinen Friedhof von Roulan begraben, wo sich die Anwohner auch heute noch um das Grab kümmern.
Fünf Jahre nach dem Doppelmord wird ein Pädophiler verhaftet, der zwischen 1980 und 1985 ungefähr zwanzig Vergewaltigungen an Kindern zwischen 8 und 11 Jahren begangen hatte. Zwei der Opfer entkommen dem Tod nur knapp. Nach dem Mord an Yvonne und Lisa Crosby wurde vermutet, daß der Mörder das Kind als Zeugin des Mordes an ihrer Mutter eliminiert hatte. Aber was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Wenn er die Mutter getötet hatte, um sich ungestört an dem Kind vergehen zu können? Vielleicht wurde er aber vor dem Mißbrauch von den Pilzsammlern gestört, die später die Leichen aufgefunden haben. Eine Möglichkeit, die umso glaubwürdiger erscheint, wenn man weiß, daß der Mann in einem Dorf in der Nähe Roulans lebte, und einen weißen Lieferwagen besaß, der identisch mit dem war, den mehrere Zeugen am Tag des Doppelmordes in der Nähe des Tatortes gesehen hatten.
Ein Inspektor beschließt ihn zu dem Fall zu befragen. Der Verdächtige beginnt nachzudenken und scheint kurz davor zu sein ein Geständnis abzulegen, als ein weiterer Polizist den Raum betritt um seinem Kollegen etwas ins Ohr zu flüstern. Als der zweite Polizist den Raum wieder verlässt, hat sich der Verdächtige scheinbar wieder erholt, und leugnet wieder die Tat. Für seine anderen Verbrechen verurteilt ihn die Jury schließlich tatsächlich zu lebenslanger Haft.
Was gegen ihn als Täter spricht, ist die Tatsache, daß er nie einen Erwachsenen angegriffen hat, sondern immer nur isolierte, naive und verwundbaren Mädchen als Opfer ausgesucht hat. Außerdem hatte er nie eine Schußwaffe benutzt. Die Art der Tötung sprach auch eher für einen Profi, und es gab einige Geheimnisse im Leben von Yvonne.
https://www.roulans.fr/12-Septembre-1979...Inexplique.html