#1

Beitrag zu XY im Focus

in Rund um XY 06.12.2012 19:38
von vorsichtfalle • 667 Beiträge
Hey Leute,


würde evtl auch ins Thema Umfragen passen, aber ich stell es mal hier rein. Was haltet ihr von diesem Artikel aus dem Focus vom heutigen Tage. Darin werden die 10 spektakulärsten Fälle aufgeführt (aus der Sicht des Focus). Yogtze ist etwa nicht dabei, Wert wurde offensichtlich auf bekannte Fälle gelegt. Überrascht war ich dann aber doch von Bahnanschläge von „Monsieur X“. Finde den Fall auch gut, leider ist er viel zu unbekannt (ich meine den Filmfall).

Die 10 Fälle:

Mord an Familie Einstein
Mord an Lolita Brieger
Geldtransport-Räuber Roger Hagelganz
Erster aufgeklärter Mord bei Aktenzeichen XY
Bahnanschläge von „Monsieur X“
Mord an Ursula Herrmann
„Kaufhauserpresser Dagobert“
Entführungs- und Mordfall Bögerl
Göhrde-Morde
Soldatenmord von Lebach



Den Artikel findet ihr unter

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tid-28468/seit-45-jahren-ein-dauerbrenner-die-zehn-spektakulaersten-faelle-aktenzeichen-xy_aid_875349.html



Viele Grüße
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#2

Re: Beitrag zu XY im Focus

in Rund um XY 06.12.2012 21:57
von Heimo • 1.277 Beiträge
Man darf bei der Auswahl im Focus nicht verkennen, dass dabei Fälle mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung ausgewählt worden sind, da die Zeitschrift Focus ja nicht für XY-Puristen sondern für die breite Öffentlichkeit schreibt. Dadurch werden eher die Fälle mit einem höheren Erinneruns- und Wiedererkennungswert aufgeführt.

Dadurch wurden Fälle aufgeführt, die kaum ein XY-Fan einfallen würde. Ich nenne hier mal die Fälle Einstein und Hagelganz. Auch die Fälle Bögerl und Dagobert wären von mir als XY-Liebhaber nicht genannt worden.

Beim Fall YOGTZE hängt viel von der genialen Verfilmung und den mysteriösen Vorgängen ab. Seine Bedeutung und Nachhaltigkeit für die Öffentlichkeit ist jedoch gleich Null. Auch der Fall Akazienweg ist eher etwas für die Kenner der Sendung als für den gelgentlichen Zuschauer.

Mein Fall, der aus meiner Sicht exemplarisch für den Zweck von XY steht, wurde aber selbst im XY-Buch nicht berücksichtigt. Das war der Fall "Haare aus dem Boden", wo eine unbekannte Frauenleiche im Wald bei Heidelberg gefunden wurde. Vom Gesicht wurde ein Rekonstruktion angefertigt und bei XY gezeigt. So gelang es, dass die Familie der Toten die Frau identifizieren konnte (die Familie stammte aus Österreich und man hatte nur noch wenig Kontakt) und somit ließ sich die Spur zum Täter nach Frankfurt verfolgen, wo das Opfer in nicht so vorzeigbaren Lokalen tätig war (damit ist nicht das Rotlichtmilieu gemeint). Ohne XY wäre es zu keiner Klärung gekommen, da die verschiedenen Ebenen nur durch XY zusammen finden konnten.

Etwas überrascht bin ich bei der Aufzählung von Focus jedoch, dass man den "Schwarzen Mann" nicht aufführt. Auch, dass die Geschichte von jener ominösen Frau - die scheinbar im Landstreichermilieu zu suchen ist, aber ansonsten sich für Verbrechen aller Art nicht zu schade ist, bis festgestellt wird, dass die Wattestäbchen der Polizei mit der DNA der Packerin verunreinigt ist - mit keiner Silber erwähnt wird, verwundert mich.
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