#1

Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 10.10.2016 16:25
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Opfer mit eisernem Willen

Ein Reifenhändler wird in seinem Büro von drei Maskierten überfallen. Die Männer wollen unbedingt den Code des Tresors wissen. Doch an ihrem Opfer beißen sie sich die Zähne aus.


Konzept geht nicht auf

Ein Sicherheitsunternehmen transportiert Geld und Wertsachen in neutralen Lieferwagen. Jahrelang erkennt niemand die wertvolle Fracht aber dann wird doch ein Transporter überfallen.


Zum dritten Mal Opfer

Der Juwelier hat es gründlich satt: schon wieder ein Überfall! Deshalb rüstet er auf. Mit einer Technik, an der jeder Räuber scheitern muss glaubt er.


Messermann überfällt Spielcasino

Mit einem Küchenmesser bedroht ein Maskierter die Angestellte eines Spielcasinos. Er macht nur geringe Beute. Die überfallene Frau ist sicher: Er war schon einmal da – als Gast.


Die XY-Preisträger zu Gast im Studio

Gemeinsam gegen das Verbrechen (Text: ZDF)

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#2

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 14.11.2016 21:46
von Ludwig • 547 Beiträge

Hallo zusammen,

die beiden in jüngster Zeit verübten Sexualmorde an jungen Frauen in Südbaden werden in der Sendung thematisiert (vermutlich als Studiofall):

https://www.baden.fm/nachrichten/aktenze...maria-l-139558/.

Viele Grüße
Ludwig


Hier hält aber auch der Bus zur Siedlung Muckensturm, den Anja benutzt, wenn sie bei Dunkelheit allein nach Hause kommt.
(Sendung vom 15.01.1988, Filmfall 1, Mord an Anja A.)
Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Discotheken.
(Sendung vom 06.04.1979, Filmfall 1, Sexualmord an Christiane "Kiki" M.)
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#3

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 16.11.2016 22:37
von Punker • 356 Beiträge

Schnelle Review meinerseits....


XY-Ausgabe vom 16.11.2016

FF 1 Vermistenfall Gerda Wiese
Die 67 Jährige Gerda Wiese, eine pensionierte Lehrerin, verschwindet während einem Waldsparziergang. Eine sehr gut umgesetzter FF, der sich auf die vorhandene Aktenlage, den Zeugenaussagen beschränkt. Der FF baut auf einer guten Kameraführung in alter XY-Manier auf. Die Spannungsmusik verdient den Namen.
Hervorragend Umsetzung auf hohem Niveau!
3 Punkte!

FF2 Folterung eines Reifenhändlers
Auch dieser FF stützt sich auf die Aktenlage und kommt „direkt“ herüber. Drei Täter überfallen einen Reifenhändler in seinem Büro. Während der Tat telefonieren die Täter mehrmals. Letzten Endes gehen sie-trotzt ihrer Foltermethoden-leer aus.
Trotz der schnörkelosen Darstellung nach Aktenlage gefällt mir der FF nicht. Die ins kleinste Detail gezeigte Brutalität der dargestellten Szenen hat meine Toleranzgrenze eindeutig überschritten. Zudem besteht der Film eigentlich zu 60% aus reinen Folterszenen. Das ist mir für einen FF eindeutig zu viel. Dies soll das brutale Verbrechen nicht verharmlosen; zur Aufklärung tragen diese Szenen aber nicht bei. Ich kann mich des Verdachts nicht verwehren, dass hier die Quoten mit Folter-Szenen angekurbelt werden sollten. Zudem liegt das Verbrechen schon Jahre zurück.
1,5 Punkte

FF3 Überfall auf Juwelier
Es geht, wie nicht selten bei XY, um einen weiteren Überfall auf einen Juwelier…
Im dargestellten FF ist dem Eigentümer wegen diverser Überfälle schon von der Versicherung gekündigt worden. Aus diesem Grunde greift er zu weiteren Schutzmaßnahmen (Tränengas).
Der dargestellte Überfall dauert nach Angaben in der Nachbesprechung 34 (oder nach denen im FF 37) Sekunden.
Die beiden Täter werden durch den Einsatz des Tränengas verschreckt. Dennoch machen sie eine Beute von 20.000 €. Der Eigentümer muss darauf sein Geschäft (leider) aus finanziellen Gründen aufgeben.Der FF ist für einen Überfall gut umgesetzt. Das Schicksal des Inhabers minimal aber dafür einprägend.
2 Punkte

XY-Preis (Preis-Verleihung)

Zum XY-Preis habe ich mich schon häufiger geäußert; es wirkt deplaziert und schreit nach Wiederholungen.
1Punkt



FF 4 Überfall auf Spielhalle
Insgesamt ein ebenfalls gut umgesetzter FF, der sich wieder auf das Wesentliche beschränkt.
Gute Darstellung des Milieus sowie dem Ambiente einer Spielhalle.
Die Flucht der Aufseherin aus der Spielhalle und die Verfolgung durch den Täter war ebenfalls gut umgesetzt. Solider FF.
2 Punkte


Die Ausgabe beinhaltete zahlreiche (brisante) Studiofälle, was ja löblich ist. Jedoch sollten diese auch zur Aufklärung beitragen.. zwei Kritikpunkte:

1. Studiofall 1
Es wird der durch die Presse bekannte Mordfall an der Joggerin behandelt (Weinberge). Eigentlich wird nur ein Bild des Opfers und des vermissten Joggingschuh gezeigt. Mehr nicht. Erscheint mir dürftig.

2.
Dies trifft ebenfalls auf den Mordfall an einer Prostituierten aus Peine zu. Hier wird nur ein verzerrtes Bild des Opfers gezeigt sowie der Wohnwagen, in der sie sexuelle Dienstleistungen angeboten hat. Welcher Freier soll jetzt überhaupt wissen, um welche Prostituierte es sich handelte?
Standen hier doch sicherlich mehrere Wagen (oder nur sie?)...
Zudem: Hatte sie einen „Künstlernamen“?


Dagegen waren die anderen Studio-Fälle gut umgesetzt. Insgesamt eine erfreuliche Entwicklung, dass sie wieder intensiver in XY verankert werden.




Fazit:
Die Sendung begann sehr stark (FF 1) und endete recht gut (FF 3, FF4).

Schlecht war für mich FF2 und der XY-Preis.

Erfreulich wiederum die zahlreichen Studio-Fälle (wenn auch zwei von fünf Fällen recht oberflächlich umgesetzt wurden). Eine Benotung fällt mir etwas schwierig...

Note: Befriedigend

VG
P.


zuletzt bearbeitet 16.11.2016 22:39 | nach oben springen

#4

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 17.11.2016 10:58
von blofeld • 111 Beiträge

Der Vermißtenfall Gerda Wiese war der interessanteste Fall am gestrigen XY-Abend. Dieser Filmfall zu Ede Zimmermann´s und Kurt Grimm´s Zeiten, dazu in s/w mit der alten Spannungsmusik hätte bestimmt einen Grusel-u. Gänsehauteffekt gehabt. Aber im Gegensatz zu anderen Filmfällen die heute nach den angeblich "neuen Sehgewohnheiten" gestaltet werden, war die Umsetzung sehr gut und hatte etwas von den alten Zeiten. Ein wirklich mysteriöser Fall.


"I bin´s der Nusser!"
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#5

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 17.11.2016 12:00
von Jiri Brei • 526 Beiträge

/off Topic/

Hallo Blofeld,
schön mal wieder von Dir zu lesen. Darf man fragen, wann es mal wieder was Neues (Wahre Verbrechen) auf Deiner HP zu lesen gibt...?

JB


Mord verjährt nicht.
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#6

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 03.12.2016 11:39
von ug68 • 666 Beiträge

Im Fall der in Freiburg vergewaltigten und getöteten Studentin gibt es offenbar einen Ermittlungserfolg: Die Polizei hat einen Tatverdächtigen gefasst.
Weitere Quellen:

http://www.t-online.de/nachrichten/panor...daechtigen.html

http://www.focus.de/panorama/welt/studen...id_6290359.html

https://www.welt.de/vermischtes/article1...daechtigen.html

Gruß Uli

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#7

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 03.12.2016 11:52
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge

Man kam dem mutmaßlichen Täter durch Auswertungen von Kameraaufzeichnungen auf die Spur, u. a. wegen dessen auffälliger Haarfarbe. wieder mal der Beweis wie wichtig Kameras sind. Es macht die junge Frau sicher nicht mehr lebendig hilft aber, daß Menschen die solche Dinge tun gefasst werden und von der Strasse sind.

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#8

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 03.12.2016 19:50
von LD-X 733 • 100 Beiträge

Inzwischen gibt es weitere Details zu Tat und Täter im Mordfall Maria L.


Schließlich rutscht sie über ein paar Gelegenheitsjobs in die Prostitution. (Isolde in XY 227 FF 2)
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#9

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 17.12.2016 22:24
von Oma Thürmann • 731 Beiträge

Im Fall der bei Peine getöteten Prostituierten gab es eine Festnahme:

Prostituierten-Mord in Peine - Mann in U-Haft
Nach dem Mord an einer Prostituierten im Landkreis Peine sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der 45-jährige Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel war zunächst als Zeuge befragt worden und hatte sogar noch bei der Anfertigung eines Phantombilds des mutmaßlichen Täters geholfen, teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim mit. Dabei habe er sich aber in Widersprüche verstrickt und Täterwissen offenbart. Der Mann bestreitet die Tat.

Erneut Spuren gesichert
Der Beschuldigte soll die Frau Anfang November getötet haben. Der Wohnwagen der 40-jährigen Prostituierten stand auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 494 zwischen Peine und Hildesheim. Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine ungarische Staatsangehörige, die im Großraum Hannover wohnte. Erst vor zwei Tagen war der Mord nach Mitte November erneut Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Außerdem hat die Polizei erneut nach Spuren gesucht. Rund 60 Einsatzkräfte untersuchten das Gebiet rund um den Parkplatz. Laut der Staatsanwaltschaft in Hildesheim wurden mehrere mögliche Beweismittel sichergestellt. Die Auswertung dauert noch an.


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersac...tuierte132.html


Auch die neuen Blumen wird Heidi B. mit sich herumtragen, bis sie verwelkt sind.
Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz, wohin sie die Blumen stellen könnte. (19.06.1970, FF 2)

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#10

RE: Sendung vom 16.11.2016

in XY-Hauptsendungen 23.01.2018 01:12
von Oma Thürmann • 731 Beiträge

Am 17.01.2018 erging im Fall der bei Peine ermordeten Prostituierten das Urteil: lebenslang. Allerdings nicht gegen den 45-Jährigen, dessen Festnahme in XY verkündet worden war. Gegen jenen hatte im Juni 2017 bereits der Prozess begonnen, als ein anonymer Hinweis auf den jetzt verurteilten 30-Jährigen einging und zu einer spektakulären Wende führte. Details in diesem shz-Artikel, der noch vor der Verkündung des Urteils erschienen ist:
https://www.shz.de/regionales/kiel/kiele...id18641161.html

Mord an Prostituierter aus Niedersachsen : Kielerin deckt Justizirrtum auf

von Bettina Reese
21. Dezember 2017, 20:33 Uhr

Kiel/Hildesheim | Der Prozess um eine getötete 40-jährige Prostituierte im Landkreis Peine (Niedersachsen) hätte auch anders ausgehen können – zumindest für einen 45-jährigen Ingenieur. Als vermeintlich letzter Kunde in dem Lovemobil an der B 494 hatte er sich den Ermittlern als Zeuge zur Verfügung gestellt und geriet selbst unter Tatverdacht. Als Angeklagter beteuerte er immer wieder seine Unschuld.
Doch die Ermittlungsergebnisse der Polizei sprachen gegen ihn. 176 Tage – knapp sechs Monate lang – hatte der Mann in Untersuchungshaft gesessen. Die Wende in diesem Verfahren vor dem Landgericht Hildesheim brachten anonyme Schreiben an die Polizei, in denen der Name des mutmaßlich wahren Täters genannt wurde. Als Verfasserin der Briefe wurde eine 39-jährige Kielerin identifiziert. Ihre Aussagen retteten den Ingenieur, der wegen erwiesener Unschuld freigesprochen wurde und deckten einen Justizirrtum auf.
„Mit dem Wissen konnte ich nicht weiterleben“, sagte die 39-jährige Angestellte als Zeugin in dem neuen Prozess vor dem Landgericht Hildesheim aus. Ein 41-jähriger Bekannter aus Salzgitter (Niedersachsen) hatte ihr gebeichtet, den wirklichen Täter zu kennen: Ein 30-Jähriger gemeinsamer Freund der beiden, der auch in Salzgitter wohnte. „Diese Information musste an die richtige Stelle. Ein Unschuldiger stand vor Gericht“, sagte die Frau weiter.
Dabei war sich die Staatsanwaltschaft Hildesheim im ersten Verfahren sehr sicher, mit dem 45-Jährigen den richtigen Täter zu haben. „Dem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel wird Totschlag zur Last gelegt. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist er dringend verdächtigt, am 4. November 2016 zwischen 21.55 Uhr und 22.05 Uhr eine 40-jährige ungarische Prostituierte getötet zu haben“, verkündete die Staatsanwaltschaft.

Brief einer Kielerin bringt Wendung
Doch bereits der zweite Verhandlungstermin fiel aus: Am 2. Juni 2017 waren das Schreiben der Kielerin sowohl bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim als auch bei der Polizei in Salzgitter eingegangen. „Wir haben Informationen zu dem Prostituiertenmord im Landkreis Peine. Der mutmaßliche Täter hat die Tat wahrscheinlich nicht begangen“, hatte die Kielerin geschrieben. Die Polizei solle sich lieber den 30-Jährigen aus Salzgitter ansehen. Er habe mit der Tat geprahlt, dass es so einfach gewesen sei. Die Beute habe er auf den Kopf gehauen, schrieb die 39-Jährige.
Die Angaben stammten von ihrem 41-jährigen Bekannten. Zweifel daran hatte sie schon, zumal sie ihn nie persönlich getroffen hatte, sondern nur über soziale Medien mit ihm kommunizierte. „Ich wusste nicht, ob ich ihm glauben sollte. Er sagte, dass er mit auf dem Parkplatz gewesen sei“, sagte die Kielerin. Aus Angst vor seinem Freund wollte der 41-Jährige selbst nichts unternehmen, so die Frau weiter.
Trotz ihrer Unsicherheit habe sie sich entschlossen, die Briefe zu verfassen. „Mir war klar, dass es eine unangenehme Situation sowohl für denjenigen, den ich genannt habe, aber auch für den ersten Angeklagten ist“, so die Kielerin weiter.
Peter Peschka, Vorsitzender Richter der Strafkammer 1 im Landgericht Hildesheim, lobte die Kielerin ausdrücklich für ihr Vorgehen. „Ihre Informationen haben die große Wende gebracht. Für den Angeklagten und die Justiz haben Sie Gutes geleistet. Vielen Dank dafür“, sagte der Richter.

Angeklagter wird freigesprochen
Aufgrund ihres Schreibens wurde der Ingenieur am 3. Juli 2017 freigesprochen. Zum Glück hielt sein Arbeitgeber zu ihm, so dass er an seinen Arbeitsplatz zurückkehren konnte. Die Staatsanwaltschaft entschuldigte sich mittlerweile bei ihm für ihren Irrtum. Für die Zeit der erlittenen Untersuchungshaft steht dem Mann laut Gesetz eine Entschädigung von 25 Euro pro Tag zu. Darauf hätte er sicher verzichten können.

Neuer Tatverdächtiger
Der neue Tatverdächtige, der bullige, über 1,90 Meter große 30-Jährige aus Salzgitter, wurde am 9. Juni 2017 verhaftet. Mord und Raub mit Todesfolge werden ihm vorgeworfen. Seit Anfang Dezember 2017 muss er sich für den Prostituiertenmord verantworten. Schwer wird er von seinem 41-jährigen Bekannten, Ex-Arbeitskollegen und Ex-Mitbewohner, belastet.
Da der 41-Jährige seit dem 3. Juni 2017 selbst eine Haftstrafe wegen Betrugs absitzt, musste er zu seiner Zeugenaussage aus der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel abgeholt werden. Er sagte aus, dass er im Auto gewartet habe, während sein Freund bei der Prostituierten war.
Als der Wohnwagen ungewöhnlich stark wackelte, habe er nachgesehen. Durch einen Spalt der Tür habe er die Frau auf dem Boden liegen gesehen. Sein Freund soll mit dem Fuß auf dem Hals der 40-Jährigen gestanden haben. „Die Frau hatte leicht nach hinten verdrehte Augen, für mich sah sie tot aus“, sagte er vor Gericht.
Auch berichtete er von einem Kunden der Frau, der auf der Suche nach seiner Geldbörse zurück auf den Parkplatz gekommen war. Ihn habe er abwimmeln können. Sein Freund habe ihn aufgefordert, über das Geschehene zu schweigen und ihn bedroht. Nach der Tat sei der Kontakt zu dem 30-Jährigen abgebrochen. „Ich habe versucht, den Vorfall zu verdrängen“, so der 41-Jährige vor Gericht.
Mit seiner Aussage bestätigte er weitgehend die Angaben des Ingenieurs bei der Polizei aus dem Dezember 2016. Auch der 45-Jährige musste wieder vor Gericht erscheinen – diesmal als Zeuge. „Ihre Aussage ist eine Besonderheit. Sie waren lange in U-Haft und sind einem Justizirrtum unterlegen“, sagte Richter Peschka vor der Vernehmung. Ein Auskunftsverweigerungsrecht hatte der 45-Jährige aber nicht. Mit leiser Stimme wiederholte er seine Beobachtungen, die ihn in Haft gebracht hatten.

Er bestreitet die Tat
Der 30-jährige Angeklagte bestreitet bisher die Tat. Ein Erklärung für seine DNA-Spuren unter den Fingernägeln der Frau hat er auch: Er verdächtigte den 41-Jährigen, Hautpartikel dort platziert zu haben. Seine neuste Version: Am Tatabend will er vor dem Wohnwagen von der 40-Jährigen gekratzt worden sein. Ob nun der wahre Täter auf der Anklagebank sitzt, wird die Beweisaufnahme zeigen. Insgesamt sind zehn Verhandlungstermine vor dem Landgericht Hildesheim anberaumt. Das Urteil soll am 17. Januar 2018 verkündet werden.


Auch die neuen Blumen wird Heidi B. mit sich herumtragen, bis sie verwelkt sind.
Sie besitzt keine Vase und auch keinen Platz, wohin sie die Blumen stellen könnte. (19.06.1970, FF 2)

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