#1

Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 20.10.2015 13:21
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

Riesen-Betrug bei Online-Buchung
Dutzende Ostsee-Urlauber buchen im Internet eine Ferienwohnung, die es tatsächlich gar nicht gibt. Der Schaden ist beträchtlich. Ein Fall für die Abteilung Cybercrime der Kripo Rostock.

Explosion in der Stadt
Ein Mann hält die Polizei seit Jahren auf Trab. Sein Fachgebiet: Sprengung von Bankautomaten. Der Schaden: enorm. Ein Wunder, dass bisher niemand verletzt worden ist.

Spurlos verschwunden
Arbeitskollegen melden eine 53-Jährige als vermisst. Der Lebensgefährte ist ratlos. Wollte sie ohne ihn ein neues
Leben beginnen? Oder wurde sie doch Opfer eines Verbrechens?


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#2

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 20.10.2015 13:23
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

Wie in einem anderen Thread schon erwähnt haldent es sich beim Vermisstenfall um das Verschwinden von Jutta Schulz

https://www.youtube.com/watch?v=-HcR1OhfdQ4


( die unterschiedlichen Altersangaben kommen wohl einfach dadurch zustande, dass der Film von 2014 ist)


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#3

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 21.10.2015 15:07
von 950195 • 74 Beiträge

Anscheinend wenigstens keine Sittlichkeitsdelikte oder Juwelierüberfälle ;-)


"Andrew Robinson wird das neue Billardspiel nicht mehr ausprobieren können, denn zu dem Zeitpunkt, zu dem am nächsten Tag die erste Kugel rollt, ist Andrew vermutlich schon seinem Mörder begegnet."
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#4

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 16.11.2015 02:46
von bastian2410 • 1.543 Beiträge

Ne, zwar keine Juwelierüberfälle, aber dafür ein Überfall auf ein Autozubehörgeschäft (ATU) in Köln- Ehrenfeld.

http://www.express.de/koeln/polizei-bitt...6,32421398.html


Zwei Fälle, die wieder einmal nachdenklich machen, gerade im Hinblick auf das Anhalterunwesen." (Zitat Zimmermann FF 3 17.01.1986)
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#5

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 19.11.2015 03:42
von bastian2410 • 1.543 Beiträge

Naja, Freunde, ich bin etwas zweigeteilt- der erste Teil der Sendung hat mir gut gefallen, der zweite ganz und gar nicht. Zudem wird mein Gesamteindruck durch den xy- Preis enorm nach unten gedrückt. Bin zwar der Meinung, dass das Verhalten honoriert werden sollten, auch die Bilder von Preisverleihung waren interessant (nur ZDF- Kommissare waren Paten), allerdings zieht sich das Gespräch im Studio doch in die Länge. Zudem sollte mal überlegt werden, die Zuschauer bei der Ermittlung der Gewinner mitwirken zu lassen.

FF1 ist natürlich aus kriminalistischer Sicht nur einzigartig. Dank Kameraüberwachung wurden wir Zeugen des kompletten Tatablaufes- das wird Thomas freuen.

Der Vermisstenfall missfiel mir aufgrund der schlechten Nachbesprechung im Studio, obwohl ich gespannt bin, wie der Fall weitergeht. Wenn man die Leiche findet- sollte ein Verbrechen vorliegen- wird das die Kripo hinsichtl. der Täterfrage ein ganzes Stück weiterbringen.

Der Überfall in Köln war einer schlechtesten FF dieses Jahr. Da hätte echt ein Studiofall gereicht.

Auch eine Fahndung aufgrund der Terroranschläge in Paris wurde vorgestellt, obwohl ich nicht glaube, dass sich Terroristen nach solchen Anschlägen in Deutschland verstecken würden.

Auffallend: es wurden die spektakulären Festnahmen nach der letzten Sendung nicht erwähnt, wie zB Salatbar- Mord und die Verhaftung des Mörders von Elias und Mohamed. Das hat mich doch etwas gewundert.

Also, insgesamt ne 3, evt mit einem kleinen Minus, obwohl der erste Teil mich wohl und ganz unterhalten hat.


Zwei Fälle, die wieder einmal nachdenklich machen, gerade im Hinblick auf das Anhalterunwesen." (Zitat Zimmermann FF 3 17.01.1986)

zuletzt bearbeitet 19.11.2015 03:47 | nach oben springen

#6

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 19.11.2015 08:41
von Jiri Brei • 545 Beiträge

Ich weis nicht, wie es Euch geht, aber wenn eindeutig arabisch aussehende Täter (FF1) von Westeuropäern gespielt werden, im Gegenzug dazu aber arabische Opfer von Schauspielern derselben Provenienz, dann komm ich mir als Zuschauer irgendwie vera..albert vor.
Muss denn die political hyper-correctness immer vor dem Fahndungserfolg stehen??
(siehe auch die Diskussion um Ausstrahlung der CCTV-Aufnahmen eines afrikanischen Vergewaltigers...).

JB


Mord verjährt nicht.
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#7

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 19.11.2015 09:12
von Ludwig • 569 Beiträge

Hallo zusammen,

grundsätzlich teile ich Bastians Einschätzung.
Positiv beurteile ich, dass auf die Videoaufnahmen der mutmasslichen Täter in den jeweiligen Fällen recht intensiv eingegangen wurde. In diesem Zusammenhang fällt auf, wie sehr die Videoüberwachung auch im öffentlichen Raum mittlerweile zugenommen hat ohne dass ich dies werten möchte. In diesen Fällen sehe ich realistische Chancen, dass die Täter aufgrund von Zuschauerhinweisen gefasst werden können. Dennoch ist es erstaunlich, wie lange sich ein namentlich bekannter Serienverbrecher seiner Festnahme entziehen und weitgehend unbehelligt seinem kriminellen Treiben nachgehen kann.
Für mich war der Vermisstenfall Jutta Schulz der Höhepunkt der Sendung aufgrund ihrer ungewöhnlichen Lebensumstände. Die Nachbesprechung war auch für mich auffallend uninspiriert.

Viele Grüße
Ludwig


Hier hält aber auch der Bus zur Siedlung Muckensturm, den Anja benutzt, wenn sie bei Dunkelheit allein nach Hause kommt.
(Sendung vom 15.01.1988, Filmfall 1, Mord an Anja A.)
Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Discotheken.
(Sendung vom 06.04.1979, Filmfall 1, Sexualmord an Christiane "Kiki" M.)
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#8

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 19.11.2015 09:43
von 950195 • 74 Beiträge

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Der erste Teil war in Ordnung, besonders wie sich langsam der Name des Tatverdächtigen im Geldautomatenfall herauskristallisiert hat. Auch das Originalvideo mit der Verfolgung der Täter über den Acker mit halbgeöffneter Autotür fand ich sehenswert. Der Part XY-Preis ist eindeutig zu lang und es wir immer das Gleiche -wenn auch richtige- erzählt: Nicht Wegschauen, Eigensicherung, "bin kein Held", RC: "doch" usw. usf.
Insgesamt eine der besseren Sendungen in 2015 für mich.


"Andrew Robinson wird das neue Billardspiel nicht mehr ausprobieren können, denn zu dem Zeitpunkt, zu dem am nächsten Tag die erste Kugel rollt, ist Andrew vermutlich schon seinem Mörder begegnet."
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#9

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 20.11.2015 12:53
von Joerg • 176 Beiträge

Was die Qualität der gesamten Sendung angeht, kann ich mich den bisherigen Meinungen im Großen und Ganzen nur anschließen.
Aber der ganze Aufwand, der nicht nur in der letzten Sendung, für den XY-Preis betrieben wurde, ist doch die reinste Vera…ung!
Da werden dem Zuschauer über 4-5 Sendungen hinweg couragierte Menschen vorgestellt.
Und was ist letztendlich das Ergebnis?
Es gibt 3 Preisträger. Ein Fall, der des Herrn aus Österreich, wurde in eine der vergangenen Sendungen vorgestellt. Die beiden anderen Fälle waren zumindest mir unbekannt.
Sorry, aber warum stellt man den Fernsehzuschauer die „Kandidaten“ vor, wenn der/die Gewinner nur über eine Fachjury bestimmt werden, wovon zumindest mir, wie schon erwähnt 2 Gewinner unbekannt sind?

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#10

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 23.11.2015 21:05
von Punker • 433 Beiträge

Beim Vermisstenfall Jutta Schulz spricht vieles dafür, dass die Vermisste nicht mehr lebt (keine Kontobewegungen, kein Lebenszeichen, Aufgabe Antiquitäten usw.).
Oft steht dann eine Beziehungstat aus dem näheren Umfeld im Raum...

Auf der anderen Seite könnte sie auch ins Ausland gegangen sein, um vor der Realität in Deutschland (Schulden, Beziehungsprobleme) zu fliehen.

Die Dienstleistung im Bordell in Köln sehe ich eher als Nebenschauplatz. Hätte es hier Verbindungen zu Männern gegeben, so wäre darauf näher von der Polizei und auch von Zeugen eingegangen worden.
Aber natürlich ist auch dieser Schauplatz beachtenswert, was die Ermittlungen angeht.

Insgesamt ein recht ungewöhnlicher Fall. Weniger wegen der Darstellung sondern der doch sehr verworrenen Lebensumstände.

VG
P.

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#11

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 25.11.2015 21:21
von lep1980 • 46 Beiträge

Ich tendiere zum lebensgefährten als täter.im film wurde durch die doch ausführlichere darstellung des verhörs mit ihm signalisiert,dass er im fokus steht und man ihm wohl bis jetzt nichts nachweisen konnte.wurde bei ihm im garten schon gebuddelt?
Die beziehung schien schon früh risse zu haben.die vermisste hatte einen job weiter weg angenommen,wollte wohl bewusst abstand gewinnen.

im rotlichtmilieu sind auch dunkle gestalten unterwegs und kriminelle aktivitäten nicht selten.vielleicht hat die vermisste mit den falschen leuten bekanntschaft gemacht.


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#12

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 27.11.2015 13:24
von vorsichtfalle • 691 Beiträge
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#13

RE: Sendung vom 18.11.2015

in XY-Hauptsendungen 27.11.2015 13:27
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

sowie etwas ausführlicher:

POL-SI: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Siegen und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein vom 27.11.2015: Gesuchter Geldautomatensprenger in Hamburg festgenommen
27.11.2015 – 10:54

Siegen / Hamburg (ots) - Der seit nunmehr acht Jahren von der Staatanwaltschaft Siegen und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein gesuchte mutmaßliche Geldautomatensprenger Iztok Hartmut OPITZ konnte am Donnerstagabend in Hamburg von der Polizei festgenommen werden.

Nachdem der mit Hochdruck von den Ermittlern gesuchte Tatverdächtige in der letzten Woche erneut Gegenstand der bekannten ZDF-Fernsehsendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" war, ergaben sich in der Folgezeit zahlreiche Hinweise auf den Gesuchten bzw. seinen möglichen Aufenthaltsort.

Waren sich die Ermittler bereits vor Ausstrahlung der Fernsehfahndung relativ sicher, dass der wahrscheinliche Aufenthaltsort von OPITZ in Norddeutschland bzw. Hamburg sein dürfte, so kristallisierte sich diese Annahme über weitere nach der Sendung eingehende Hinweise weiter.

Polizeiliche Maßnahmen wurden vor diesem Hintergrund verdichtet. Dies führte zunächst dazu, dass das von OPITZ benutzte Tatfahrzeug, der gesuchte, über 300 PS starke Audi A 8 / S 8 Quattro mit 4,2 Liter V8-Motor, Baujahr ab 1999 bis 2006, mit hellerer Polsterung , in Hamburg lokalisiert werden konnte. Versehen war der Audi dabei allerdings mit einer der Polizei bis dahin noch nicht bekannten Kennzeichendoublette.

Weitere, äußerst intensive polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen ergaben dann den Verdacht, dass der Gesuchte möglicherweise eine kleine Lagerhalle in Hamburg nutzen könnte. Diese Lagerhalle wurde am Donnerstagabend von Spezialkräften der Polizei durchsucht. Dabei wurde der gesuchte Geldautomatensprenger in der Lagerhalle angetroffen und widerstandslos festgenommen.

Der Festgenommene wird am heutigen Tag dem Haftrichter zwecks Verkündung des bereits gegen ihn bestehenden europaweiten Haftbefehls vorgeführt.

Der 1970 in Siegen geborene OPITZ mit einer ausgesprochenen Vorliebe für große, PS-starke Autos älteren Baujahrs vornehmlich der Marke Audi soll nach den Erkenntnissen der Ermittler seit November 2007 in mindestens elf Fällen Geldautomaten im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgesprengt oder dies zumindest versucht haben. Zuletzt soll OPITZ im hiesigen Kreisgebiet in der Nacht zu Freitag, 05. Juni 2015, zugeschlagen und dabei in der Autobahn-Raststätte Siegerland Ost (A45) einen Geldautomaten zur Explosion gebracht haben. Der Gesuchte kommt darüber hinaus für gleichgelagerte Fälle im Raum Hamburg zwischen 2009 und 2012 in Frage. Der von den Ermittlern als unberechenbar eingestufte Mann ist zudem zahlreicher Tankbetrügereien im Bundesgebiet, vor allem im Bereich Mittelhessen und im norddeutschen Raum, verdächtig.

Die weiteren Maßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern noch an. Wir bitten um Verständnis, dass vor diesem Hintergrund derzeit noch keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.

Unisono möchten jedoch sowohl der Kapitaldezernent der Staatsanwaltschaft Siegen, Patrick Baron von Grotthuss, als auch der Leiter der Ermittlungskommission der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, Kriminalhauptkommissar Martin Schrage, an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass die gestrige Festnahme des gesuchten Geldautomatensprengers nur dank der ausgezeichneten und höchst professionellen, länderübergreifenden Zusammenarbeit mit der Zielfahndung des Bundeskriminalamtes und der Zielfahndung des Hamburger Landeskriminalamtes möglich war.


http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65854/3187287


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