#1

Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 27.07.2014 07:09
von bd-vogel • 570 Beiträge

Vorschau auf die nächste XY-Sendung am 6. August 2014


In diesen Fällen bittet die Kripo im August um die Mithilfe der XY-Zuschauer.

Prostituierte in Gefahr - Der Straßenstrich wird zur Falle
Eine junge Bulgarin ist erst seit ein paar Tagen in Deutschland. Sie will als Prostituierte auf dem Straßenstrich arbeiten und für ihre Familie zuhause Geld verdienen. Mit den Gefahren, die in diesem Gewerbe lauern, rechnet sie nicht. Immerhin ist einige Monate zuvor eine Kollegin spurlos verschwunden, nachdem sie zu einem Freier ins Auto gestiegen war. Die 21-Jährige versucht das auszublenden. Das hat fatale Folgen: Auch sie wird Opfer eines Verbrechens.

Mord an Familienvater - Das Motiv ist ein großes Rätsel
Am späten Abend klingelt es an der Tür eines Reihenhauses. Der Familienvater will öffnen. Doch an der Glastür fallen plötzlich Schüsse. Tödlich getroffen bricht der Hausbewohner zusammen. Der Täter kann unerkannt entkommen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn weit und breit gibt es kein Motiv für die Bluttat.

Überfälle auf Nagelstudios - Opfer gefesselt und ausgeraubt
Zwei Nagelstudios werden überfallen. Der maskierte Täter geht überlegt und absolut sicher vor. Seine Beute: Bargeld und EC-Karten, mit denen er versucht, Geld abzuheben. Die Kripo ist ihm schnell auf den Fersen. Ein Fährtenhund verfolgt seine Spur bis zu einem Wohnblock

Dreiste Steuerlüge - Betrüger luchsen Rentnerin 8.000 Euro ab
Eine 79-jährige Frau hat ihr Leben lang eisern gespart. 13.000 Euro sind auf ihrem Konto. Nicht viel, wenn man mit einer kleinen Rente einmal ins Pflegeheim muss. Kein Wunder, dass die Frau jeden Cent von ihren Ersparnissen schützen will. Doch bei dem Versuch, ihr Geld vor einer angeblich neuen Steuer zu retten, verliert sie fast alles, was sie hat.

Einmal kurz unmaskiert - Serienräuber verbreitet Angst und Schrecken
Vier Banküberfälle, viermal derselbe Täter. Immer ist er bewaffnet und immer maskiert. Doch auf der Flucht sieht ihn ein Zeuge ohne Maske. Führt das Phantombild jetzt auf seine Spur?

Der XY Preis: Zwei 17-Jährige als Lebensretter
Samstagnacht. Zwei Schüler sind auf dem Nachhauseweg, als sie aus der Ferne plötzlich Autohupen und Schreie hören. Beherzt laufen sie los, um nachzusehen: Nicht weit von ihnen kauert ein Mann am Boden. Er wird von einem Anderen heftig gewürgt. Die Jungen erkennen sofort: Das blutüberströmte Opfer ringt um sein Leben. Die Jungen zögern nicht und greifen ein.

16. Juli 2014 sz / wel


...und damit verliert sich zunächst seine Spur.

zuletzt bearbeitet 06.08.2014 15:28 | nach oben springen

#2

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 28.07.2014 11:02
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

Beim Mord am Familienvater könnte (!) es sich um diesen Fall handeln
http://www.op-online.de/lokales/nachrich...ei-3103541.html


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:21 | nach oben springen

#3

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 05.08.2014 08:44
von Ede-Fan • 602 Beiträge

Der Mord an einem achtjährigen Jungen aus Freiburg wird ebenfalls in der Sendung vorgestellt.

stuttgarter-nachrichten.de vom 05.08.2014: „Aktenzeichen XY. . .ungelöst“ - Kommt Mörder aus dem Umfeld des kleinen Armani?


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:21 | nach oben springen

#4

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 05.08.2014 11:07
von sklink • 118 Beiträge

Laut Presse Partner Preiss sind nun auch die restlichen vorangekündigten Fälle bekannt.
Der Trickbetrug an der Rentnerin dürfte dieser Fall aus Pfungstadt sein. Er soll auch der Vorbeugung (ich mag diesen Begriff "XY-Prävention" nicht) dienen.
Bei der Straftat an einer bulgarischen Prostituierten handelt es sich um diese Vergewaltigung in Heilbronn, die im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Atanaska V. stehen könnte, wobei der Vermisstenfall bereits als Studiofahndung am 25. September 2013 vorgestellt wurde.
Die Überfälle auf Kosmetikstudios geschahen in Rostock-Evershagen und Rostock-Schmarl.
Der Bankraub soll diese Tat in Ahrbrück sein.
Bei den vorgestellten Kandidaten für den XY-Preis handelt es sich um diese beiden 17-Jährigen aus Starnberg.


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:22 | nach oben springen

#5

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 05.08.2014 23:09
von bastian2410 • 1.543 Beiträge

Auch der Fall Karin Konert wird Thema der Sendung sein- bereits zweimal wurde der Fall schon in xy vorgestellt....


http://www.noz.de/deutschland-welt/niede...aktenzeichen-xy


Zwei Fälle, die wieder einmal nachdenklich machen, gerade im Hinblick auf das Anhalterunwesen." (Zitat Zimmermann FF 3 17.01.1986)

zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:22 | nach oben springen

#6

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 06.08.2014 08:58
von peterhohl • 23 Beiträge

In der Thread-Überschrift hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das korrekte Sendedatum ist der 6.8.2014.


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:21 | nach oben springen

#7

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 14.08.2014 16:33
von Heimo • 1.357 Beiträge

Zu der Sendung hat offensichtlich niemand eine Meinung. Oder hat sie keiner gesehen, weil man noch im Urlaub ist?

Der erste Fall drehte sich um den Mord an einem vierfachen Familienvater, der zudem Inhaber eines Speditionsunternehmen ist. Die filmische Umsetzung hat mir nur bedingt gefallen. Die Spurenlage war dürftig und somit wurde das Familienleben des Opfers in den Mittelpunkt gerückt. Man erfuhr, dass er am Tage seiner Ermordung seine Tochter zu einem sportlichen Wettkampf begleitete. Dieses wurde filmisch umgesetzt, obwohl an dem Ort nichts Tatrelevantes geschah. Nachdem er durch die Glastür erschossen wurde, wurde gezeigt, wie die Familie die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens verbrachte. Diese Sequenzen nahmen mehr Zeit in Anspruch als die möglicherweise für die Verbrechensaufklärung wichtige Szene, als sich der Tatverdächtige vom Ort des Geschehens entfernte. Viel Zeit wurde mit unwichtigem verschenkt, das muss man so sagen.

Im Studio besprachen Cerne und die Polizeibeamtin den Fall. Anhand von den bekannt unübersichtlichen Google-Map Karten wurde der Fluchtweg des Verdächtigen aufgezeigt. In dem Zusammenhang erwähnte die Kommissarin eine Straße, die nicht eingeblendet wurde. Weil diese Straße ähnlich klang wie eine andere, die eingeblendet wurde, hat sie hier womöglich einen Fehler gemacht. Aus welchen Gründen nicht im Film auf den Fluchtweg eingangen wurde, ist mir nicht klar. Letztlich war die Faktenlage dürftig und XY versäumte es aus meiner Sicht, mehr aus der Sache zu machen.

Als nächstes folgte der Banküberfall. Hier fand ich, dass die Umsetzung gut gelungen war. Der Bankangestellte wurde gezeigt, wie er den Täter hinhielt und diesen mit verhältnismäßig kleiner Beute entkommen ließ. Ein Phantomzeichnung lag vor. Es ließe sich zwar überlegen, ob ein Studiofall reicht, aber diese Kritik kann man über viele Banküberfälle seit 1967 anstellen.

Dann folgte der Präventionsfall. Die filmische Umsetzung gefiel mir, obgleich ich die Darstellung im zweiten Teil für sehr konstruiert hielt. Ich denke, hier sollte möglichen Nachahmern ein Fall vorgespielt werden, der von sehr vielen Zufällen abhängt und von daher in der Realität so kaum regulär vorkommt.

Der Fall vom Straßenstrich war auch gut gemacht. Die Einleitung hatte mit dem Verbrechen wenig zu tun, führte aber an die Grundproblematik gut heran. Der Bezug zum Vermisstenfall machte den Fall noch interessanter. Allgemein muss man bei Verbrechen im Milieu immer eine Hürde überwinden, da naturgemäß einige Zuseher sich von der Thematik nicht angesprochen fühlen. Dass das Mädchen aus finanzieller Not in der Heimat sich für diesen Weg der Kapitalbeschaffung entschieden hat, wurde gut durchleuchtet, ohne dass es kitschig wirkte. Lediglich der Monolog der Herbergsmutter wirkte skurril. Akzeptable Verfilmung.

Dann folgte der XY-Preis. Zum Sinn oder Unsinn wurde viel gesagt. Aus meiner Sicht gilt, wenn durch die Auslobung eines solchen Preises die Sensibilität der Menschen gestärkt wird, damit sie couragiert helfen können und letztlich "nur" ein Mensch vor Unheil bewahrt wird, dann hat der Preis seinen Zweck erfüllt.

Zum Abschluss dann die kleine Überfallserie auf die Nagelstudios. Gute Rekonstruktion, obgleich es hier vielleicht ein Studiofall auch getan hätte.

Bei den Studiofällen sind mir vor allen Dingen der unheimmliche Leichenfund in Amsterdam von 1982 und der Anruf der Zeugin im Fall Katrin K. in Erinnerung geblieben. Ob man allerdings einen Studiofall mit einer Leiche, die offensichtlich 1975 getötet wurde, machen sollte... Zeugen müssen im Grunde 40 Jahre zurückdenken. Nun ja, man hatte genügend Sendezeit, denn Alfred Hettmer hatte ein sehr langes Statement zum Abschluss, dem anzumerken war, dass er die Zeit füllen musste. Somit schweifte er etwas aus und erwähnte Dinge, die nicht unbedingt noch hätten angedeutet werden müssen.

Insgesamt eine durchschnittliche Sendung mit einigen vermeidbaren Schwächen. Herausragendes war aber eben nicht dabei, so dass ich mich zu mehr nicht entschließen kann.


zuletzt bearbeitet 03.05.2015 12:53 | nach oben springen

#8

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 15.08.2014 21:42
von Hans • 18 Beiträge

Mir ist auch aufgefallen, dass niemand zur Sendung schreibt.

Bei mir ist es so, dass ich mir die Sendungen schon gar nicht mehr anschaue. Mich interessieren eher die Kommentare hier - so weit ist es gekommen.
Ich komme mir mittlerweile irgendwie blöd vor, wenn ich mir XY ansehe. Von der nüchtern-sachlichen Darstellung - wie ich sie in den Sendungen von vor >20 Jahren so geschätzt habe - ist irgendwie nicht mehr viel übrig geblieben.

Mir drängt sich eher der Eindruck auf, als wäre XY zu einer Art Abenteuerspielplatz für Krimi-Regisseure, die sich mal so richtig austoben wollen, geworden. Wurde hier ja auch schon des Öfteren besprochen, auch im Zusammenhang mit der Frage, was man erwarten darf/kann.

Die Zeiten haben sich halt auch geändert, deshalb will ich mich nicht über Gebühr beschweren. Offenbar muss das heute so sein.


Der Hintergedanke der Darstellung des Falls mit Leiche von 1975 ist (wie du sicher auch weißt, ich möchte es nur nochmal darstellen) der, dass man darauf setzt, dass Mitwisser/Täter das Wissen jahrzehntelang mit sich rumgetragen haben und offenbar entwickeln manche Menschen mit der Zeit ein immer größer werdendes Bedürfnis darüber zu sprechen.
Wenn es darum ging Zeugen zu finden stimme ich dir voll und ganz zu! Das ist ja schon bei den regulären Fällen immer grenzwertig.

Damit ich mich an einen Vorfall von vor, sagen wir, 6 Monaten erinnere, muss die Beobachtung, die gemacht habe, schon sehr außergewöhnlich gewesen sein. Ich vermute, bei Anderen ist das nicht großartig anders. Deshalb wundere ich mich, wenn in Sendungen nach Menschen gefragt wird, denen z. B. vor 2 Jahren ein blauer Ford Mondeo zu einer bestimmten Uhrzeit auf einer irgendeiner Landstraße aufgefallen sein soll.
Ich hoffe es wird klar, was ich meine.

Gruß


zuletzt bearbeitet 16.08.2014 01:20 | nach oben springen

#9

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 15.08.2014 22:10
von sklink • 118 Beiträge

Doch, Heimo, die Sendung habe ich schon gesehen. Ich habe sie mir sogar zweimal angesehen, doch manchmal geht das halt nicht so schnell.

Was mir generell auffällt ist, dass in der letzten Zeit immer häufiger Fälle behandelt werden, in denen die Spurenlage äußerst dünn ist. Das mag vielleicht bei manch einem Cold Case noch so seine Berechtigung haben. Dort sucht man in der Regel nach dem Mitwisser oder Helfer, der nun keine Strafe mehr zu befürchten hat und sein Gewissen erleichtern will. Die Aussicht, n mehr oder minder aktuellen Fällen auf solche Mitwisser zu hoffen, ist nicht immer erfolgversprechend. Und den einzigen Zeugen zu suchen, der zu später Uhrzeit oder in den frühen Morgenstunden in Gegenden, in denen um diese Zeit nicht mehr allzu viel passiert, ist auch nicht immer von Erfolg gekrönt. Manchmal meldet sich solch ein Zeuge halt nicht, manchmal gibt es ihn gar nicht.

Der Mord an dem Familienvater in Hanau ist ein solcher Fall. Die Spurenlage ist sehr dürftig, es wurde lediglich über den Tatort und die Tatzeit informiert, daneben über eine vom Tatort flüchtende Person (Zeuge oder Täter), die nicht näher beschrieben werden kann. Andere Spuren, die es möglicherweise gegeben hat (Munition? Tatwaffe? Schusswinkel und darüber Statur des Täters?), wurden nicht betrachtet, obwohl diese wohl kaum als Täterwissen zu werten sind. Auch spricht die Statistik (und vielleicht auch die Tatbegehung) für eine Beziehungstat, ein Motiv hat die Polizei aber nicht finden können.

Der Bankraub hingegen war von der Spurenlage schon besser. Man hat eine Täterbeschreibung, die Beschreibung des Fluchtfahrzeugs und eines der Kennzeichen (dummerweise war genau das gestohlen), so dass ich dort mehr Erfolgsaussichten sehe. Es hätte wahrscheinlich auch ein Studiofall ausgereicht, das aber trifft auf viele Fälle zu, insbesondere in der letzten Zeit, wo ein Fall tendentiell eher verfilmt wird. Das sehe ich ähnlich wie Heimo.

Der Präventionsfall war eigentlich ganz gut umgesetzt, die Masche kam ganz gut herüber. Auch die Variante mit dem Pannentrick hat der KHK im Studio noch ganz gut erläutert, wahrscheinlich ist diese sogar häufiger. Was ich vermisst habe: In der Vergangenheit wurden Vorbeugungsfälle häufig mit Fahndungen verknüpft. Der aktuelle Fall bezieht sich auf eine Tat in Pfungstadt, möglicherweise hat man hier eine Gelegenheit verpasst, einen Täter festzunehmen, wo es doch wahrscheinlich eine Beschreibung gibt. Auch dürfte die Tat kein Einzelfall sein, so dass andere Taten gleichen oder ähnlichen Typs noch zur Anzeige gebracht werden sollten.

Die Vorstellung der Vergewaltigung der jungen bulgarischen Prostituierten ist zunächst einmal eine gute Milieustudie, da uns allen wahrscheinlich sonst dafür die Wahrnehmung fehlt. Wie wissen sicher etwas über die Armut in Südosteuropa, über deren Folgen ("Armutszuwanderung", Menschenhandel, Zwangsprostitution) und dass es eben auf unseren Straßen junge Damen gibt, die für ihr Tun relativ wenig können, weil sie durch Kriminelle oder die Umstände dazu gezwungen werden. Auch bei mir in der Nähe findet Straßenprostitution statt, teilweise auf Straßen, auf denen man es vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Nun aber zum Fall: Die Umsetzung war in Ordnung, auch die mögliche Verbindung zum Fall Atanaska V. Die Spurenlage ist aber auch hier nicht sehr üppig, weil die Zusammenarbeit der Damen mit der Polizei eher gering ist. Somit fehlen wichtige Angaben zum Fahrzeug, auch das wurde im Film ja thematisiert (keine der Frauen schreibt noch Kennzeichen auf).

Als letzter Filmfall kamen die Überfälle auf Kosmetikstudios in Rostock, wo es der Täter anders als üblich nicht auf die Tageseinnahmen, sondern auf das Privatguthaben der überfallenen Betreiberinnen oder Angestellten abgesehen hat. Auch dort war die Umsetzung in Ordnung, die bisherige Spurenlage (Täterbeschreibung, Tatort, Fluchtweg) wurde dargestellt.

Der aktuelle Mord an dem Achtjährigen aus Freiburg wurde eigentlich ganz gut präsentiert. Ein weiteres Motiv des Täters ist natürlich, dass das Opfer einer Sinti-Familie entstammt. Da bin ich allerdings im Zweifel, ob das überhaupt zusätzliche Fahndungsansätze für die Öffentlichkeitsfahndung bringt. Ansonster war die Darstellung auch OK, obwohl ich den Fall eher für einen lokalen Fall halte.

Zu dem Aufruf an die anonyme Hinweisgeberin zum Vermisstenfall Katrin K. ist eigentlich wenig zu sagen. So etwas hat es in der Vergangenheit auch schon bei EZ gegeben. Damals wurde es halt im Rückblick zu Beginn dargestellt, jetzt in der Rubrik "Update". Jedenfalls ist dieser Aufruf in dem nötigen Umfang behandelt worden.

Zu dem unbekannten Toten von 1982 (dann wurde er gefunden) bleibt natürlich immer die Frage, warum das nicht vorher kam. Das kann man aber wahrscheinlich niemandem bei XY vorwerfen. Ich glaube nicht, dass dort in den 1980er Jahren es schon jemand befürwortet hat, den Fall erst 32 Jahre später zu senden. Ich glaube eher, dass durch den mumifizierten Zustand der Leiche die Identifizierung des Toten und auch die Sichtbarmachung der Tätowierungen schwieriger ist und erst durch neuere Verfahren möglich wurde. Jedenfalls hat der Fall seine Berechtigung. Auch werden Angehörige oder Freunde Personen, die vermisst sind und solche ungeöhnlichen Tätowierungen haben, wahrscheinlich wiedererkennen. Ob dann seine Todesumstände lückenlos geklärt werden können, ist fraglich.

Die Vorstellung von Kandidaten für den XY-Preis in den Sendungen des Sommerhalbjahres sehe ich gar nicht so krititsch. Bei der erneuten Vorstellung der Preisträger nach der Verleihung mit all dem Filmen in voller Länge inklusive einer Talkrunde bin ich kritischer. Man sollte da die Filme doch kürzen, so dass die Handlung im wesentlich noch erkennbar ist, aber weniger Zeit in Anspruch nimmt, eventuell mit Sprechertext und Standbildern aus dem ursprünglichen Film. Die Talkrunde sollte man irgendwie auslagern (erweiterte Sendezeit, Sondersendung oder Markus Lanz?), damit mehr Zeit für die Vorstellung von neuen Fällen bezieht und sich Edes Begründung, warum er nicht detaillierter auf die Klärung eingeht, aus der Sendung vom 12. September 1969 zu Rate ziehen. Diese Sendung ist auch an der bekannten Stelle anzusehen.

Eine Fundamentalkritik an den jetzigen Sendungen, wie Hans sie gegeben hat, möchte ich hier nicht mehr liefern, auch wenn die Sendung Verbesserungspotential hat, was in diesem Forum häufiger diskutiert wurde.

Zum Schluss bitte eine Bemerkung an die Mods/Admins/Forenverantwortlichen: Wie peterhohl richtig angemerkt hat, war die Ausstrahlung am 6.8.2014. Könnte jemand so freundlich sein und in den Forenbeiträgen die Überschriften abändern, weil sich sonst die falsche Überschrift durch die "Antworten"-Funktion vervielfältigt. Ich habe zumindest bei diesem Beitrag die Überschrift schon geändert, für meinen früheren Beitrag darf ich es nicht mehr, weil bereits jemand darauf geantwortet hat.

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#10

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 26.09.2014 10:49
von vorsichtfalle • 691 Beiträge
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#11

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 09.02.2015 13:23
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

http://www.suedkurier.de/nachrichten/bad...t330342,7614357

Im Fall Armani stellt sich wohl leider Stillstand ein....


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#12

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 02.05.2015 11:43
von Ede-Fan • 602 Beiträge

Dieser Stillstand im Fall Armani scheint sich zu festigen. Die SoKo "Bach", der zu Spitzenzeiten über 70 Beamte angehörten, wird aufgelöst. Eine Ermittlergruppe mit 16 Beamten soll sich nun weiter um den Fall kümmern.

stuttgarter-nachrichten.de vom 27.03.2015: Mordfall Armani - Polizei löst Sonderkommission „Bach“ auf


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#13

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 18.05.2015 16:20
von vorsichtfalle • 691 Beiträge

Nun gibt es neue Ansätzeim Fall Armani:

http://www.presseportal.de/polizeipresse...em-kleinwagen-u

- Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Freiburg und
des PP Freiburg -

Im Fall des 8jährigen getöteten Jungen aus Freiburg erlangten die Ermittler der Ermittlungsgruppe Bach möglicherweise einen neuen Ermittlungsansatz. Im Rahmen der Anwohnerbefragung ergab sich ein Hinweis auf einen hellen Kleinwagen, der am 20.07.2014 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr im Bereich der Eichstetterstraße, nahe des Spielplatzes, wo der Junge zuletzt gesehen wurde, gewendet haben soll.

Der Fahrer oder die Fahrerin dieses hellen Kleinwagens wird als möglicher Zeuge gesucht. Das Auto hat ein deutsches Kennzeichen, der Zulassungsbezirk besteht aus drei Buchstaben, der mit dem Buchstaben "M" beginnen soll, Weiteres ist unbekannt.

Die Kriminalpolizei hat hierzu folgende Fragen:

- Wer kann Hinweise zu einem solchen Fahrzeug geben?

- Wer kennt einen Fahrer/Halter eines solchen Pkw?

- Wer hat am 20.07.2014 zwischen 18:00 und 19:00 Uhr im Bereich
des Stadtteils Beurbarung-Brühl im Zusammenhang mit solch einem
Fahrzeug relevante Feststellungen/Beobachtungen getroffen?

- Wem ist an diesem Tag bzw. davor oder danach ein solcher Pkw
aufgefallen?

Zudem wurde Mitte April in einem Hinterhof in der Reischstraße in Freiburg im Bereich von Garagen ein O2-Ball gefunden.

Da im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt zum Nachteil des 8-jährigen Jungen immer noch dessen Ball gesucht wird, ist es für die Ermittlungsgruppe Bach sehr wichtig, die Herkunft des aufgefundenen Balles zu klären.

- Wer kann Hinweise über die Herkunft dieses Balles geben?

Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Freiburg eine Belohnung von 6.000 Euro (in Worten Sechstausend Euro) ausgesetzt. Über Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen, nicht für Amtsträger, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt. Von dritter Seite wurde zusätzlich eine Belohnung in Höhe von 4.000 Euro für die Ergrei¬fung des Täters ausgesetzt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise hierzu geben können werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Freiburg unter Telefonnummer 0761 882-5777 oder 0761 882-2480 rund um die Uhr zu melden.


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#14

RE: Sendung vom 6.8.2014

in XY-Hauptsendungen 01.06.2016 23:15
von Ludwig • 569 Beiträge

Hallo zusammen,

der Mord an Jürgen V. ist wohl geklärt: Wenn es ums Geld geht, sind die angeheirateten Verwandten am schlimmsten!

http://www.fr-online.de/hanau-und-main-k...6,34313098.html

Viele Grüße
Ludwig


Hier hält aber auch der Bus zur Siedlung Muckensturm, den Anja benutzt, wenn sie bei Dunkelheit allein nach Hause kommt.
(Sendung vom 15.01.1988, Filmfall 1, Mord an Anja A.)
Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Discotheken.
(Sendung vom 06.04.1979, Filmfall 1, Sexualmord an Christiane "Kiki" M.)
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