#1

XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 18.05.2022 12:33
von Eduard1967 • 216 Beiträge

Scarlett Salice
Scarlett Salice (26) aus Bad Lippspringe bricht zu einer Wanderung im Schwarzwald auf, von der sie nie zurückkehrt. Eine Spur führt zu einem Parkplatz. Was ist dort passiert?

Till Ramming
Till Ramming (15) aus Markt Bibart erzählt seinen Eltern, er fahre zu einem Vorstellungsgespräch. Doch er ist auf dem Weg zu einem Mann. Die Fahrt endet für ihn nicht so wie erhofft.

Yolanda Klug
Die Studentin Yolanda Klug (23) verlässt eines Tages ihre Wohngemeinschaft, um zu einem Möbelhaus zu fahren. Ein Busfahrer erinnert sich noch an sie – doch was passierte dann?

Walter Schuster
Der 58-jährige Walter Schuster aus Meiningen geht mit seinem Hund eines Nachts Gassi. Ein Spaziergang, von dem sie nie zurückkehren sollten. Die Polizei steht vor einem Rätsel. (Text: ZDF)

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#2

RE: XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 30.06.2022 00:18
von Punker • 561 Beiträge

Hallo,

ich habe mir die heutige „Sondersendung“ etwas genauer angesehen und stehe dieser mit gemischten Gefühlen gegenüber.

Die gezeigten Vermisstenfälle legten ihren Focus sicherlich auf die Angehörigen der Vermissten. Ihr Leid, ihr Hoffen, ihr Bangen und ihre Ratlosigkeit kann ein Außenstehender sicherlich nur erahnen. Die Ungewissheit kann schlimmer sein, als eine nackte Tatsache.

Die gezeigten Filmfälle sind alle mysteriös.

Trotzdem zeigt dieses Format auch Schwächen, die ich jedenfalls so wahrnehme und mich eher verwirren...

Sinn und Zweck von XY war immer die Aufklärung sowie die Vorbeugung. Es liegt die Vermutung sehr nahe, dass es sich bei den Vermisstenfällen um Verbrechensopfer handelt. Sicherlich nicht bei jedem, aber die Wahrscheinlichkeit ist (leider) sehr hoch anzusetzen.

Die Anteilnahme ist sicherlich wichtig; als Zuschauer kann ich aber keine solche i. d. R. konkret leisten. Aber ich kann vielleicht Hinweise geben. Auch entfällt bei den gezeigten Fällen m. E. das Thema Vorbeugung gänzlich. Da wird einiges verschenkt.
Hier gäbe es aber durchaus Potential (für Eltern, siehe den recht gut umgesetzten Filmfall über Till Ramming). Deswegen müssten sich die Macher der Filmfälle wieder auf den Fokus der Aufklärung richten. So zeigten die Filmfälle diesmal wirklich deutliche handwerkliche Schwächen; jedenfalls in meiner Beurteilung.

Beispiel Fall Walter Schuster:
Die sehr wichtige Beobachtung bzw. Wahrnehmung des Nachbars bzw. Untermieters von einem Streit vor dem Fenster wird knapp gezeigt, dann aber wieder etwas unterbewertet? Es ist von Jugendlichen in der Nähe einer Gasstätte (?) die Rede? Hier kann ich nicht richtig folgen.

Beispiel: Fall Scarlett Salice:
In dem Filmfall mit den laufenden Unterbrechungen wurden meiner Meinung nach viele belanglose Dinge aufgeführt, die der Aufklärung weniger dienlich sind. Buddhistische Tempelanlagen, ja, der Freund in Asien, ja und (...). Aber das Verschwinden der Frau spielte sich im Schwarzwald ab.
Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte, sowie Hobbies und Interessen, die man jetzt nicht unbedingt so breit skizzieren muss. Es sei denn, dass diese der Aufklärung dienen könnten.

So wurden sehr wichtige Details, etwa die Erwähnung der Zeugen, die auf dem Parkplatz eine Frau gesehen haben, die „der Beschreibung entspricht“, nebst „Edeka“ in wenigen Sekunden erzählt, dann wieder als Zeugenaussage zurückgenommen, weil es nur eine Ähnlichkeit war? Da habe ich den Überblick jetzt beim Zuschauen ebenfalls verloren.

Ich behaupte, dass ein kurzer knackiger Beitrag von fünf bis zehn Minuten mit den wichtigsten Details der Wanderung besser gewesen wäre. Ein freiwilliges Verschwinden ist doch hier auszuschließen, oder etwa doch nicht?

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Filmfälle sind mir (teilweise) zu breit aufgebaut. Wesentliche Details werden dagegen viel zu kurz oder undeutlich dargestellt, so dass ich als Zuschauer zuviele Infos bekomme, die wesentlichen aber hinterher erst mal „sortieren“ muss und die Chronilogie nicht richtig zu 100% verstehe.

Im angesprochen Fall hätte man sich m. E. die ganze Vorgeschichte nebst Versorgung der Katze sparen können. Alles unwichtige Fakten, die nicht zum Ziel führen und die Aufmerksamkeit des Zuschauers -nicht zuletzt durch die eingeblendeten Zeugenaussagen in den Filmfällen- deutlich herunterziehen. Die Zuschauer können nur als Zeugen behilflich sein, worin ja auch die Hoffnung liegt. Diese Chance sollte man auch durch die Filmfälle nutzen.



VG
P.

zuletzt bearbeitet 30.06.2022 08:46 | nach oben springen

#3

RE: XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 30.06.2022 16:04
von Joerg • 194 Beiträge

Da ist Yolanda Klug mehrere Jahre bei Scientology, steigt aus und alle wundern sich über ihr Verschwinden. Sind die Leute so primitiv oder haben sie Angst, warum auch immer weiter zu ermitteln?
Nun ja, wenn man auch so einem verwirrten Sekten Fanatiker wie Tom Cruise in den Medien hochjubelt, dann sind das doch Achtung Ironie ganz sympathische und liebevolle Zeitgenossen, die bestimmt nichts Böses in Schilde führen Ironie aus


Mit mir nicht Freundchen! Mit mir nicht! (FF1 vom 13.04.1973)
Er machte einen grausigen Fund.....unter anderem einen Rock, eine Corsage und einen Büstenhalter.
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#4

RE: XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 27.09.2022 13:44
von Punker • 561 Beiträge
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#5

RE: XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 02.03.2023 18:57
von Punker • 561 Beiträge

Und wieder ein trauriges Update. Und wieder werden Knochen einer Vermissten in einem Wald gefunden:

Leipzig: Knochen von vermisster Studentin Yolanda Klug (26) gefunden | Regional | BILD.de - https://m.bild.de/regional/leipzig/leipz...w.google.com%2F

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#6

RE: XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022

in XY-Hauptsendungen 21.04.2023 17:15
von ug68 • 759 Beiträge

Noch ein trauriges Update im Fall Walter S.: Leichnam im Wald entdeckt - in Südthueringen.de/Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG vom 19.April 2023.


„Das ist der Rollstuhl, meine Damen und Herren, den die Täter in Neckargemünd benutzt haben“.

Eduard Zimmermann am Schluss eines sehr kurzren Filmfalles, nachdem einer der beiden Täter nach seiner „Wunderheilung“ den nicht mehr benötigten Rolli aus dem Film direkt ins XY-Studio geschoben hatte. Ede fing ihn schließlich äußerst elegant auf.

XY 181 vom 29.11.1985; FF 3; Kripo Heidelberg: Raubüberfall mit Rollstuhl.
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