#1

1.6.1990 FF 1 (Kripo Trier) Mord an Beatrix H.

in Filmfälle 12.06.2017 17:47
von Heimo • 1.428 Beiträge

In einem Artikel habe ich folgende Infos gefunden.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/we...;art742,4657266

Dieser Fall wird in der nächsten Sendung wieder aufgegriffen


zuletzt bearbeitet 12.06.2017 17:48 | nach oben springen

#2

RE: 1.6.1990 FF 1 (Kripo Trier) Mord an Beatrix H.

in Filmfälle 13.08.2020 00:52
von Andelko • 150 Beiträge

Spannende Entwicklung. Auf der Lederjacke konnte DNA sichergestellt werden. Nun werden Reihentests durchgeführt. Die Aufklärung scheint nun ganz nah zu sein.


"...die beiden Autodiebe haben...einiges Gemeinsam.Ein langes Vorstrafenregister und umfassende Interne Kentnisse verschiedener Haftanstalten........."
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#3

RE: 1.6.1990 FF 1 (Kripo Trier) Mord an Beatrix H.

in Filmfälle 13.08.2020 14:45
von Metropolis 1971 • 34 Beiträge

Nachdem gestern Abend bei XY schon darüber berichtet wurde, stand heute morgen auch in meiner Tageszeitung ein Bericht zu den neuesten Entwicklungen zum Fall Beatrix Hemmerle:

Artikel aus der Nahe-Zeitung vom 13.08.2020

Löst Gen-Test Trierer Mordfall von 1989?

Kann ein vor mehr als 30 Jahren weit über die Region Trier hinaus für Aufsehen sorgendes Gewaltverbrechen an einer alleinerziehenden Mutter dank neuester Analysetechnik doch noch geklärt werden? Diese Hoffnung haben die Mordermittler der Trierer Kriminalpolizei, die den brutalen Mord an einer Kaufhausangestellten jetzt noch einmal ganz neu aufgerollt haben. Dabei ist es mit Unterstützung des hessischen Landeskriminalamts erstmals gelungen, an einem der damals sichergestellten Gegenstände den genetischen Fingerabdruck des Täters zu identifizieren. Um welches Asservat es sich handelt, wollen die Fahnder um den Chef der Trierer Mordkommission, Christian Soulier, nicht verraten. Aber sie sind zuversichtlich, dem Mörder der 32-jährigen Frau damit doch noch auf die Spur zu kommen. Beatrix Hemmerle war in der Nacht zum 11. August 1989 von ihrem zwölfjährigen Sohn sterbend aufgefunden worden. Nachbarn riefen noch den Notarzt. Doch für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Die 32-jährige verblutette im Flur ihrer Wohnung. Ein paar Stunden zuvor klingelte bei Beatrix Hemmerle das Telefon. Am anderen Ende war ihr Verlobter, der nach der Spätschicht in der Fabrik noch kurz vorbeischauen wollte. Die juneg Kaufhausangestellte wohnte mit ihrem Sohn im Erdgeschoss eines Appartementhauses im Trierer Stadtteil Kürenz. Nur etwa 100 Meter Luftlinie entfernt liegt die Universität. Es war eine schwülwarme Nacht im August 1989. "Addi", wie Beatrix von ihren Freunden genannt wurde, hatte die Balkontür geöffnet und die Rollläden nur halb heruntergelassen. Sie war nicht ängstlich, obwohl sie in der Vergangenheit schon ein paar Mal von Spannern belästigt worden war, wie Zeugen später aussagten. Um 22:40 Uhr an jenem Donnerstagabend kam Hemmerles Freund vorbei. Er aß noch eine Kleinigkeit, sie redeten miteinander. Das Paar hatte Hochzeitspläne, war erst kurz zuvor gemeinsam im Urlaub gewesen. Gegen 2 Uhr verabschiedete sich der Freund wieder, um in die eigene Wohnung zu fahren.
Wahrscheinlich war der Mörder zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort und beobachtete von draußen das Geschehen. Über den Balkon betrat der Unbekannte gegen 3:30 Uhr die Wohnung. Was danach geschah, ist nicht bekannt. Gab es einen Streit, der eskalierte, oder stach der Täter unvermittelt auf die junge Frau ein? Als der durch Geräusche wach gewordene Zwölfjährige ins Schlafzimmer kam, fand er seine Mutter blutüberströmt auf dem Bett. Mit einer Hand hielt sich Beatrix Hemmerle eine Wunde am Hals zu. Geistesgegenwärtig rannte der Junge zu den Nachbarn, klingelte und klopfte an die Tür, bis ihm jemand öffnete. Während die Nachbarn den Rettungsdienst alarmierten, schleppte sich Beatrix Hemmerle noch mit letzter Kraft aus dem Schlafzimmer in den Flur, wo sie ihren schweren Schnitt- und Stichverletzungen erlag. Der Mörder flüchtete, wie er gekommen war - über den Balkon der Erdgeschosswohnung. Der Unbekannte wischte sich seine blutverschmierten Hände noch an einem frisch gewaschenen T-Shirt des Jungen ab, das zum Trocknen auf dem Balkon hing. Das T-Shirt fanden die Ermittler später abseits des Fußweges zwischen Weidenbach und Kohlenstraße, eine dem Mörder zugeordnete Jacke mit Blutflecken entdeckten sie auf einem Parkplatz. Vom Täter aber fehlte jede Spur. Die Obduktion ergab, dass Beatrix Hemmerle wahrscheinlich mit einem sogenannten Überlebensmesser getötet wurde, bei dem die Rückseite der Schneide ausgefräst war. Die Tatwaffe wurde nie gefunden.
Hemmerles Verlobter wurde schon seinerzeit "eindeutig entlastet", sagt Kriminalhauptkommissar Christian Cordel auch heute noch. Andere Spuren verliefen im Sand. Die Hoffnung der Ermittler ruhen nun auf dem diese Woche beginnenden Massengentest. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Eric Samel sollen bis zu 500 Männer, die damals im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen von der Polizei befragt wurden, ihren genetischen Fingerabdruck abgeben.
Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion ist laut Soulier eine neue Analysemethode, mit der auch noch nach Jahrzehnten kleinste genetische Spuren identifiziert werden könnten. Nach dem Mord sichergestellte Asservate seien daraufhin jetzt erneut untersucht worden. "Dabei wurden Spuren gefunden, die höchstwahrscheinlich vom Täter stammen."
Der Fall war am Mittwoch auch Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst". Kann der Mörder nach 31 Jahren doch noch ermittelt werden?

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#4

RE: 1.6.1990 FF 1 (Kripo Trier) Mord an Beatrix H.

in Filmfälle 21.08.2020 05:00
von bastian2410 • 1.580 Beiträge

der DNA- Reihentest läuft- die ersten 75 Personen von 450 sind zum Test erschienen. Jetzt heißt es weiter abwarten

Welt Online Stand: 19.08.2020 und Pressemitteilung der Kripo Tier

Mord vor 31 Jahren: Erste DNA-Tests durchgeführt
Mehr als 30 Jahre nach dem Mord an einer Frau in Trier sind bei der Polizei rund ein Dutzend Hinweise eingegangen. Auch die Resonanz auf den DNA-Reihentest sei «sehr gut», teilte die Polizei am Mittwoch mit. Rund zwei Drittel der bisher beabsichtigten 100 Tests seien durchgeführt worden. «Die meisten zum Test eingeladenen Personen zeigen eine hohe Akzeptanz für die Maßnahme und möchten der Polizei durch den DNA-Test bei der Aufklärung des Falles helfen», hieß es am Mittwoch.
Die gut 100 Angeschriebenen sind laut Polizei der erste Teil von insgesamt 450 Personen, die im Zuge der Ermittlungen zum Mord am Hemmerle personalisiert worden waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Die Qualität der Hinweise müsse nun überprüft werden.
Die Polizei Trier hatte am vergangenen Mittwoch in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» um Hinweise zu dem Mord vor 31 Jahren gebeten. Um den Fall noch aufzuklären, rollte die Polizei den Fall neu auf und startete aufgrund von neuen Spuren den DNA-Reihentest. Der Täter war vor 31 Jahren über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung seines Opfers eingedrungen. Der damals zwölfjährige Sohn der Frau, der durch Schreie und Kampfgeräusche wach wurde, fand die Mutter im Sterben.

Quelle: https://www.welt.de/regionales/rheinland...chgefuehrt.html


Zwei Fälle, die wieder einmal nachdenklich machen, gerade im Hinblick auf das Anhalterunwesen." (Zitat Zimmermann FF 3 17.01.1986)

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