#1

Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 10.01.2015 01:05
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Hallo,
leider hatte meine Frage wie mit künftigen Fällen umzugehen ist zu keinen Antworten geführt :-(

Seis drum, ich starte mal einen Versuch. Ich würde vorschlagen hier fortlaufend Ankündigungen zu posten. Los geht es mit dem Fall Lucile.


http://www.rosenheim24.de/news/deutschla...st-4612553.html


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#2

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 12.02.2015 02:50
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

In der April-Ausgabe wird der Tod des bei der Reemtsma-Entführung betieligten Koszics behandelt

http://www.bild.de/regional/hamburg/jan-...18968.bild.html


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#3

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 11.03.2015 20:38
von vorsichtfalle • 687 Beiträge
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#4

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 23.04.2015 12:03
von vorsichtfalle • 687 Beiträge
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#5

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 26.08.2015 15:18
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

http://www.nordbayern.de/region/nuernber...tater-1.4604095

Messerattacke in Nürnberg: Aktenzeichen XY sucht Täter

Mysteriöse Tat in Nürnberg lässt Ermittler nach 20 Jahren nicht ruhen - 22.08.2015 06:00 Uhr

NÜRNBERG - Ein Ladeninhaber wird mit dem Messer brutal niedergestochen, er überlebt nur knapp. Fast 20 Jahre nach der Tat interessiert sich jetzt die TV-Fahndung "Aktenzeichen XY . . . ungelöst" für das mysteriöse Gewaltverbrechen in der Nürnberger Gärtnerstraße.
Diesen Koffer ließ der Unbekannte nach seiner Tat im Laden an der Gärtnerstraße stehen.

Diesen Koffer ließ der Unbekannte nach seiner Tat im Laden an der Gärtnerstraße stehen. © Polizei

Am 7. Dezember 1995, kurz nach 16 Uhr, betrat ein vermeintlicher Kunde das Geschäft. Der Unbekannte gab sich gesprächig und erzählte, dass er geschieden, wiederverheiratet und Vater von zwei Kindern sei. Er nannte sogar den Namen seiner angeblichen Tochter, die „Jennifer“ heißen soll. Der Mann erklärte dem seinerzeit 54-jährigen Geschäftsmann, dass er ein Weihnachtsgeschenk suche. Im Laden interessierte er sich für Telefone und Anrufbeantworter.

Als die beiden durch das Geschäft gingen, zückte der Unbekannte unvermittelt ein Messer und stach auf den ahnungslosen Händler ein. Das Opfer brach zusammen und fiel zu Boden. In diesem Moment betrat ein anderer Kunde den Laden, der Verletzte bat ihn, die Polizei zu rufen. Kaum war der Zeuge wieder vor der Türe, setzte der Täter seine Attacken fort. Er schlug und stach auf den 54-Jährigen ein. Als Stichwaffe verwendete er ein Küchenmesser mit rotem Plastikgriff und einer 13 Zentimeter langen Klinge. Das Corpus Delicti brachte der Unbekannte mit. Er griff aber auch nach einem 34 Zentimeter langen Dolch (Klingenlänge 22 Zentimeter), der auf dem Verkaufstisch lag.
- Anzeige -

Nach dem grausamen Angriff gelang es dem Opfer, auf die Straße zu kriechen und Passanten auf sich aufmerksam zu machen. Die Ärzte im Krankenhaus konnten den 54-Jährigen mit einer Notoperation retten.
Messerstecher soll 30 bis 35 Jahre alt gewesen sein

Der Fall hat die Polizei vor Rätsel gestellt. Denn der Gewaltverbrecher hat von seinem Opfer nichts geraubt oder gefordert. Er hat auch sonst kein Motiv erkennen lassen. Die ungeklärte Tat ist so brutal, unlogisch und mysteriös gewesen, dass die Mordkommission 3 die bald 20 Jahre alten Akten Anfang des Jahres noch einmal aufschlug. Das MK 3 befasst sich mit ungelösten Fällen.

Die Ermittler erhofften sich brauchbare Hinweise vor allem zu dem erwähnten Namen „Jennifer“, einem leeren, grauen, 50 mal 70 Zentimeter großen Koffer aus Pappe, den der Täter zurückließ. Außerdem verlor der Unbekannte seine silberfarbene Panzerarmkette. Der Koffer ist innen mit grünem Stoff ausgeschlagen. Aufschluss über die Herkunft könnten auch zwei Aufkleber außen am Koffer geben. Die gelben Sticker mit schwarzem Symbol haben die Aufschrift „Helsingborgs Simsällskap“ — der Name eines schwedischen Schwimmvereins. Derzeit laufen auch noch Ermittlungen in Schweden mit Bezug zu diesem Schwimmverein.
Die Polizei veröffentlichte ein Phantombild des Täters.

Die Polizei veröffentlichte ein Phantombild des Täters. © NN

Der Messerstecher soll zum Tatzeitpunkt vor bald 20 Jahren 30 bis 35 Jahre alt gewesen sein. Der Unbekannte war etwa 1,75 Meter groß und hatte kurze schwarze, nach hinten gekämmte Haare und einen mehrere Tage alten Bart. Er trug eine schwarze Jacke, ein helles T-Shirt und eine helle Hose. Die Polizei fertigte seinerzeit auch ein Phantombild des Täters an.
Fernsehbeitrag für Anfang 2016 geplant

Trotz der vielen Hinweise ist die Fahndung damals ins Stocken geraten. Gleiches gilt auch für den zweiten Ermittlungsanlauf. „Neue Erkenntnisse gibt es nicht“, sagt Polizeipressesprecher Peter Schnellinger. Die MK 3 hofft nun, dass die TV-Fahndung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ Licht ins Dunkel bringt. Die Sendung plant für Anfang 2016 einen Fernsehbeitrag.

Hinweise zur Tat nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (09 11) 21 12 - 33 33 entgegen. Für Angaben, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.






Der Fall erinnert mich entfernt an den Fall Perlinger


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#6

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 23.10.2015 11:19
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Ich bin ja gespannt welcher Überfall ausgewählt wurde um nach mehr als 20 Jahren bei XY gezeigt zu werden. Möglicherweise mit Todesfolge.....?

Am "Zurück in die Zukunft"-Tag ging es in die Vergangenheit

Fans rund um den Globus feierten am vergangenen Mittwoch den „Zurück in die Zukunft“-Tag. In dem Film mit dem Originaltitel „Back to the Future“ aus den 1980er Jahren reiste Marty McFly (gespielt von Michael J. Fox) in die Zukunft und landete in Teil 2 am 21. Oktober 2015 im kalifornischen Hill Valley.
Nicht in die Zukunft, sondern zurück in die Vergangenheit ging es an diesem Tag dagegen in der Pucher Straße in Fürstenfeldbruck: Viele Passanten wunderten sich über die gelbe Telefonzelle auf dem Gehweg und die D-Mark-Preise im Schaufenster des Elektrogeschäftes. Der Laden hatte zudem plötzlich den Namen gewechselt.

Was war passiert: Ein Fernsehteam dreht derzeit einen Beitrag für die ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Nachgestellt wird ein Überfall auf ein Elektrogeschäft aus dem Jahr 1995. Dafür wurde das Ladengeschäft Elektro Weigel kurzerhand mit Equipment aus den 1990er Jahren ausstaffiert. Und davor waren natürlich auch noch Autos aus dieser Zeit geparkt.

Die Sendung mit dem Beitrag wird voraussichtlich am 2. März 2016 im ZDF ausgestrahlt.


http://www.fuerstenfeldbruck.de/ffb/web....tenzeichen.html
Artikel vom 22.10.2015


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#7

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 23.10.2015 11:29
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Nachtrag: vllt handelt es sich um diesen Fall

http://www.br.de/nachrichten/mittelfrank...koffer-100.html

Mysteriös: der Täter hatte einen leeren Koffer dabei....

Bei den Stichworten Koffer und Nürnberg musste ich natürlich sofort an den Fall Der Tote im Zug denken.
http://www.e110.de/index.cfm?event=page....fkcid=1&id=1462


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#8

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 06.11.2015 10:16
von Punker • 370 Beiträge

Ein äußerst brutaler sowie rätselhafter Mord soll im Februar 2016 in XY behandelt werde: Der Mord an Bernd M.
Der Mörder hat die Leiche zerteilt und die Leichenteile in Plastik-Tüten wohl an verschiedenen Stellen in den Mittelrheinkanal geworfen...

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersac...,leiche474.html


zuletzt bearbeitet 06.11.2015 10:17 | nach oben springen

#9

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 06.11.2015 20:34
von Heimo • 1.288 Beiträge

Zitat von Punker im Beitrag #8
Ein äußerst brutaler sowie rätselhafter Mord soll im Februar 2016 in XY behandelt werde: Der Mord an Bernd M.
Der Mörder hat die Leiche zerteilt und die Leichenteile in Plastik-Tüten wohl an verschiedenen Stellen in den Mittelrheinkanal geworfen...

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersac...,leiche474.html




Herrenhausen, wo das Opfer residierte, zählt nicht zu den schlechteren Wohngegenden in Hannover.

Weitere Angaben zum Fall: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt...den-vor-dem-Tod

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#10

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 02.02.2016 00:16
von vorsichtfalle • 687 Beiträge
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#11

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 15.02.2016 10:42
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ludwigsburg-war-nadine-ertugrul-doch-ein-zufallsopfer-mordfall-ertugrul-polizei-will-ins-zdf.e0dc8a3d-a2aa-403e-a79c-8612f3533e30.html

Mordfall Ertugrul: Polizei will ins ZDF

Von Tim Höhn 13. Februar 2016 - 06:00 Uhr




Die Ermittler im Mordfall Nadine Ertugrul in Ludwigsburg hoffen, dass bald in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ über die brutale Tat berichtet wird. Auch eine Belohnung soll ausgelobt werden. Die Beamten schließen nicht mehr aus, dass die zweifache Mutter ein Zufallsopfer war.

Ludwigsburg - Vor vier Monaten ist Nadine Ertugrul in Ludwigsburg-Eglosheim ermordet worden. Unbekleidet und mit massiven Schnittverletzungen am Hals wurde die Leiche der zweifachen Mutter in einem Gebüsch unweit der Pädagogischen Hochschule gefunden. Die grausame Tat hat die Familie und die Stadt erschüttert, und noch immer gibt es keinen Verdächtigen, trotz umfangreicher Ermittlungen einer Sonderkommission. Jetzt plant die Polizei, eine wesentlich breitere Öffentlichkeit in die Suche nach dem Täter einzubinden. Die Ermittler prüfen, ob der mysteriöse Fall in der bekannten Kriminalsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt werden kann.
Die Polizei verhandelt mit dem ZDF

„Wir sind in Verbindung mit dem ZDF“, sagt die Ludwigsburger Polizeisprecherin Yvonne Schächtele. Es sei aber noch nicht sicher, dass es klappe. Der Vorstoß scheint durchaus sinnvoll zu sein, denn die Fernsehsendung erreicht jeden Monat zwischen fünf und sechs Millionen Zuschauer. Präsentiert werden darin Fälle, bei denen die Polizei mit konventionellen Ermittlungsmethoden nicht mehr weiter kommt – was im Mordfall Nadine Ertugrul, das zeichnet sich immer deutlicher ab, wohl auch zutrifft.

Lange ging die Sonderkommission der Kripo davon aus, dass es sich um eine Beziehungstat handelt und der Täter demnach im Umfeld des Opfers zu suchen ist. Die 36-Jährige hatte sich vor einiger Zeit von ihrem Mann getrennt, die beiden waren aber nicht geschieden und wohnten bis zuletzt mit ihren drei und fünf Jahre alten Kindern in Eglosheim – obwohl Nadine Ertugrul laut der Polizei eine neue Beziehung eingegangen war.
Der Anfangsverdacht ließ sich nicht erhärten

Zuletzt lebend gesehen wurde sie am 12. Oktober gegen 20.30 Uhr in einem Lidl-Markt in der Reuteallee. Unweit davon wurde eine Woche später die Leiche gefunden. Doch die Ermittlungen im persönlichen Umfeld führten zu keinem Ergebnis. Zwischenzeitlich bestand ein Anfangsverdacht, der sich indes nicht erhärten ließ. Auch die Tatwaffe oder die Kleidung des Opfers wurden nicht gefunden, obwohl die Soko unter anderem mehrere Tage lang den in der Nähe des Tatorts gelegenen Monrepossee abtauchen ließ.

Wohl auch aus diesen Gründen hat das Polizeipräsidium jetzt die Sprachregelung verändert: „Es ist im Grunde genommen so, dass wir das Geschehen nicht mehr auf eine Beziehungstat eingrenzen können“, sagt Schächtele. „Es könnte sich genauso um eine Spontan-Tat gehandelt haben.“ Das wiederum bedeutet, dass der Täter nicht aus Ludwigsburg oder der Region stammen muss, sondern sich eventuell zufällig dort aufhielt und spontan ein Opfer suchte. Was nach wie vor gegen diese These spricht: die Obduktion hat ergeben, dass es sich nicht um ein Sexualdelikt gehandelt hat.
Bald soll eine Belohnung ausgelobt werden

Mit großen Flyer- und Plakataktionen in Ludwigsburg hat die Sonderkommission mehrfach versucht, Hinweise aus der Bevölkerung zu gewinnen. Fotos von Nadine Ertugrul wurden veröffentlicht. Unlängst berichtete eine Joggerin, sie habe beobachtet, wie sich das spätere Mordopfer über Monate hinweg regelmäßig auf Feldwegen bei Möglingen mit einem 40 bis 50 Jahre alten Mann getroffen habe. Doch auch diese Spur führte nicht weiter.

Wenn die Beamten nun tatsächlich einkalkulieren, dass der Täter womöglich gar nicht in der Region wohnt, wird das Bemühen um einen Platz in „Aktenzeichen XY … ungelöst“ umso verständlicher. Die einst 55-köpfige Sonderkommission wurde mittlerweile auf eine zwölfköpfige Ermittlungsgruppe verkleinert, was auch daran liegt, dass inzwischen „nur noch vereinzelt neue Hinweise zu dem Fall eingehen“, erklärt Schächtele. Zumal zwölf Ermittler immer noch eine stattliche Zahl sei. Der Fall sei zwar äußerst verzwickt, solange es aber keine neuen Ermittlungsansätze gebe, gebe auch nicht mehr so viel zu tun.

Neue Impulse erhofft sich die Polizei dadurch, dass aller Voraussicht nach Ende Februar eine Belohnung ausgelobt wird für Hinweise, die zu dem Täter führen. In dieser Frage sei man im Gespräch mit der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, berichtet das Polizeipräsidium.


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#12

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 15.02.2016 11:26
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Zwar wurde einer Ausstrahlung von seiten der Kripo erst einmal eine Absage erteilt, da es aber schon eine Zusage gab, führe ich den Fall hier mal auf.


Wo ist Mandy Müller? Keine Antworten von Polizei und Staatsanwaltschaft

Verfasst von: Extern Verfasst am: 14. Februar 2016


CELLE. In der Nacht vom 13. auf den 14. September 2008 verschwand die damals 18jährige Mandy Müller spurlos aus der Wohnung ihres Freundes in Celle. Zunächst galt Mandy als vermisst, als sich jedoch im Laufe der darauffolgenden Monate Zweifel an einem freiwilligen Verschwinden des Mädchens ergaben, leitete die Polizei im Mai 2009 ein Ermittlungsverfahren wegen eines Tötungsdeliktes ein. Bei den nachfolgenden Ermittlungen konnten keine Beweise hierfür gefunden werden, so dass die Staatsanwaltschaft Lüneburg, Zweigstelle Celle im Oktober 2010 das Verfahren einstellte.

Nachdem die Eltern der vermissten jungen Frau im Laufe der vergangenen Jahre einiges unternommen hatten, um herauszufinden, was mit ihrer Tochter passiert sei, wandte sich der Vater Richard D. an CELLEHEUTE. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten sie über aus den Ermittlungen gewonnene Erkenntnisse nie richtig informiert, so D. Die Eltern hätten sich zweimal darum bemüht, Mandy über die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ zu suchen. Im Herbst des vergangenen Jahres hätte das ZDF einer Aufnahme in die Sendung bereits zugestimmt. Zunächst habe die zuständige Polizeidienststelle Nienburg/Schaumburg eine Beteiligung an der Suche über das öffentlich-rechtliche Fernsehen zugesagt, diese jedoch ohne Kommentar am 26. Januar 2016 den Eltern und dem Sender gegenüber widerrufen.

Auch auf Nachfrage von CELLEHEUTE wollte sich die Polizei Nienburg nicht zu den Gründen äußern, sondern bestätigt lediglich: „Durch die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg und die Staatsanwaltschaft Celle wurde ein Verfahren wegen eines Tötungsdeliktes z. N. Mandy Müller geführt. Das Ermittlungsverfahren wurde im Oktober 2010 durch die zuständige Staatsanwaltschaft Celle eingestellt. Die Angehörigen/Eltern respektive deren Rechtsanwälte haben von den Ermittlungsbehörden alle Informationen bekommen, die an Berechtigte übermittelt werden konnten. Die Polizei und Staatsanwaltschaft werden sich an dem Fall ‚Mandy‘ in der Sondersendung bei XY nicht beteiligen.“ Die Staatsanwaltschaft Celle hat bisher nicht reagiert. Wir bleiben an dem Fall dran.


http://celleheute.de/wo-ist-mandy-muelle...tsanwaltschaft/


Sowie hier:


http://www.cellesche-zeitung.de/S4718428...h-Mandy-Mueller


„Die Themenlieferanten für die Beiträge für XY sind die Strafverfolgungsbehörden. Im Vermisstenfall von Mandy Müller hat der oberste Staatsanwalt entschieden, den Fall nicht in die Öffentlichkeit zu tragen, auch nicht über XY“, sagt Ina-Maria Reize-Wildemann, Leiterin der Deutschen Kriminal-Fachredaktion (DKF).


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#13

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 16.02.2016 09:07
von 950195 • 66 Beiträge

Den Fall Ertugrul würde ich gerne in XY sehen, da hier durch die Fernsehfahndung wirklich gute Aufklärungschancen bestehen.
Besonders bewegt mich der Fall vor allem deshalb, weil das Opfer die Freundin einer Bekannten meiner Frau ist.


"Andrew Robinson wird das neue Billardspiel nicht mehr ausprobieren können, denn zu dem Zeitpunkt, zu dem am nächsten Tag die erste Kugel rollt, ist Andrew vermutlich schon seinem Mörder begegnet."
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#14

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 05.04.2016 10:41
von vorsichtfalle • 687 Beiträge

Der Fall Mandy Müller passt zwar nicht ganz in diese Rubrik, da momentan eine Umsetzung nicht geplant ist. Interessant ist aber womöglich die Begründung. Die Kripo sah sich nämlich nun genötigt damit an die Öffentlichkeit zu gehen

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57922/3292390

POL-NI: Unser Ziel ist es nach wie vor Mandy zu finden! Mangel an Vertrauen der Angehörigen macht betroffen
04.04.2016 – 14:08

Nienburg (ots) - NIENBURG (mue) - "Wir haben großes Verständnis für die Gedanken und das Leid der Familie Müller und können nachvollziehen, dass die nunmehr fast 8jährige Unsicherheit über den Verbleib der Tochter eine große Belastung darstellt. Den Vorwurf, allein aus ethnischen Gründen nichts bzw. nicht alle notwendigen Ermittlungsmaßnahmen vorgenommen zu haben, weise ich allerdings energisch zurück!" so der Leitende Polizeidirektor der Polizeiinspektion Nienburg/ Schaumburg, Frank Kreykenbohm.

Bis zum heutigen Tage sind wir allen sinnvollen Ermittlungsansätzen akribisch und mit hohem Aufwand nachgegangen und werden das auch weiterhin tun, solange der Verbleib von Mandy nicht geklärt ist. Bereits vor vielen Jahren wurde eine behördenübergreifende Ermittlungsgruppe zusammen mit der Polizeiinspektion Celle gegründet, die alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel der kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit eingesetzt hat. So wurden in der Vergangenheit neben unzähligen, mittlerweile "bände-füllenden", Zeugenvernehmungen und kriminaltechnischen Untersuchungen u. a. auch sog. "Mantrailer" (Personenspürhunde) eingesetzt, Fußböden in einem verdächtigen Wohnhaus aufgestemmt und ganze Waldareale mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei durchsucht. Darüber hinaus sind alle Möglichkeiten von technischen Ermittlungsmaßnahmen seitens der ermittelnden Beamten ausgeschöpft worden.

Auch neuerlichen Hinweisen, insbesondere aus den vergangenen Wochen im Bereich des Landkreises Celle, wurde unverzüglich nachgegangen und deren Inhalt schnellstmöglich hinsichtlich der Bedeutung für den Fortgang der Ermittlungen verifiziert. Entsprechende Zeugenanhörungen erfolgten direkt vor Ort, um im direkten Kontakt mit den Hinweisgebern deren Relevanz abschließend klären zu können.

Um die Angehörigen hinsichtlich der polizeilichen Ermittlungen auf einen möglichst aktuellen Informationsstand zu halten, wurde in den zurückliegenden Jahren seitens der Polizei ein enger Kontakt gehalten. Darüber hinaus erhielten die von der Opferfamilie beauftragten Rechtsanwälte vollumfänglich Akteneinsicht. Insoweit waren die Angehörigen über unsere Ermittlungsschritte - soweit möglich und zulässig - informiert und damit auch in der Lage, uns weitere Anregungen und Hinweise für unsere Ermittlungen zu geben, leider ohne Erfolg. Auch ein seitens der Familie beauftragter Privatdetektiv konnte keine weiterführenden Informationen und Ermittlungsansätze liefern. "Vor dem Hintergrund dieser Maßnahmen und Aktivitäten ist der Vorwurf einer Blockadehaltung der Polizei gegenüber neuen Ermittlungsansätzen für mich schlicht nicht nachvollziehbar. Sollten wir allerdings tatsächlich etwas übersehen haben, sind wir für jeden Hinweis dankbar", so Kreykenbohm.

Im übrigen entscheidet die Polizei nicht allein über Umfang und Intensität der Ermittlungsmaßnahmen, sondern führt diese auf Weisung und in enger Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft durch.

Was die Fahndungsarbeit mit entsprechenden Aufrufen in Presse, Funk und Fernsehen anbelangt hat die Polizei Nienburg in den zurückliegenden Jahren alle Medienanfragen in Wort und Bild umfassend beantwortet und sich insoweit aktiv beteiligt. Eine Aufnahme des Falles in die Sendung Aktenzeichen XY "ungelöst" war beim damaligen Stand der Ermittlungen nicht möglich, da bereits konkret gegen einen Tatverdächtigen ermittelt wurde und dessen Aufenthaltsort der Polizei bekannt war. Die aktuelle Anregung der Familie Müller, den Fall in der Sondersendung "XY Spezial - Wo ist mein Kind?" zu platzieren, wird durch die Polizei Nienburg allerdings nicht unterstützt. Nach dem bisherigen Kenntnisstand spielt sich der Fall im vergleichsweise kleinen geografischen Raum Celle / Nienburg ab, eine überregionale Verbreitung wird daher - nicht zuletzt in Anbetracht der langen Zeitdauer des Verfahrens - nicht zur Erlangung von sachdienlichen Hinweisen führen. Zum anderen handelt es sich um eine Live - Sendung, wo Angehörige und Polizei direkt im Studio zu Wort kommen. Angesichts von Erfahrungen in der Vergangenheit und der hohen Emotionalität in dem Fall haben wir die Sorge, dass es im Rahmen der Sendung zu Konfliktsituationen und unter Umständen zu ungerechtfertigten Vorwürfen gegen der Polizei kommt. Leider bestätigt uns die aktuelle Situation in dieser Auffassung.

"Ungeachtet der in Rede stehenden Vorwürfe begrüßt es die Polizei Nienburg, dass sich der "Arbeitskreis Gedenken" über den Stand der bisherigen Ermittlungen informieren möchte. Allen Ansätzen, die dazu beitragen, das Verständnis in der Öffentlichkeit zu erhöhen und zur Versachlichung der Situation beizutragen, stehen wir offen gegenüber", so Kreykenbohm abschließend.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Amalie-Thomas-Platz 1
31582 Nienburg

Telefon: 05021/97780
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/diensts...burg_schaumburg


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#15

RE: Künftige Fälle bei XY - Sammelthread

in Rund um XY 08.08.2016 09:18
von vorsichtfalle • 687 Beiträge
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