#1

Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 06.10.2010 21:33
von XY-Webmaster • 300 Beiträge
München: Chinesin flieht vor Regime - Statt freies Leben eingesperrt und vergewaltigt
Eine dreifache Mutter aus China flieht vor der Zwangssterilisation. In Deutschland lernt sie einen freundlich wirkenden Landsmann kennen. Er bietet ihr Arbeit an - doch der vermeintliche Traumjob ist in Wirklichkeit eine gefährliche Falle.

Datteln: Mord an Geflügel-Großhändler - Polizei findet Spur in die Vergangenheit
Ein erfolgreicher Geflügel-Großhändler und Hotelier kommt am Abend nach Hause. Als der 80-Jährige die Tür aufschließt, stürmen zwei Männer auf ihn zu. Sekunden später fällt ein Schuss, der Geschäftsmann ist sofort tot. Auf der Suche nach dem Motiv findet die Polizei eine Spur in die Vergangenheit. Zu einem Verbrechen, das Jahre zuvor in Bochum begangen wurde.

Seevetal/Meckelfeld: Kaltblütiger Mord - Opfer auf offener Straße hingerichtet
Es ist bereits mitten in der Nacht, als der 33 Jahre alte Familienvater gemeinsam mit seinem Bruder nach Hause kommt. Doch offensichtlich hat nicht nur seine Ehefrau auf ihn gewartet. Aus dem Hinterhalt stürmen zwei Männer auf sie zu. Unvermittelt greifen die Unbekannten an. Mehrere Schüsse fallen.

Köln: Räuber in Schwierigkeiten - Passanten mit Zivilcourage erschweren Flucht
So hatten sich die Täter das mit Sicherheit nicht vorgestellt. Bei ihrem Überfall auf ein kleines Juweliergeschäft geht fast alles schief. Zuerst wehrt sich der Inhaber mit unterschiedlichen Wurfgeschossen und verletzt einen der Räuber. Dann stellen sich ihnen auf derFlucht mehrere Passanten in den Weg, unter anderen ein Staatsanwalt auf Dienstreise.

Innsbruck: XY international: In Todesangst - Überfall auf 93-Jährigen in Innsbruck
Der Täter hat offenbar mehr Glück als Verstand. Denn obwohl er ohne jegliche Maskierung auftrat, gibt es bis heute kein Phantombild von ihm. Das betagte Opfer war nach der Tat so verwirrt, dass es sich nicht genau an ihn erinnern konnte. Dennoch hat das Landeskriminalamt Innsbruck gute Hoffnung, den brutalen Räuber zu schnappen.

Dortmund: Juwelenraub mit Axt - Täter machen hohe Beute
Ein Juweliergeschäft in einer Einkaufspassage. Der Inhaber und der Geschäftsführer sind allein, als es an der Tür läutet. Zwei Männer stehen draußen. Sie werden eingelassen - und dann geht es blitzschnell. Einer der Männer zückt eine Schusswaffe, sein Komplize schwingt eine Axt. Nach wenigen Sekunden ist alles vorbei. Die Täter flüchten mit äußerst wertvollem Schmuck.

Regie: Alfons Schön

Quelle: ZDF-Presse
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#2

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 08.10.2010 00:45
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
XY-Webmaster>Datteln: Mord an Geflügel-Großhändler - Polizei findet Spur in die Vergangenheit
XY-Webmaster>Ein erfolgreicher Geflügel-Großhändler und Hotelier kommt am Abend nach Hause. Als der 80-Jährige die Tür aufschließt, stürmen zwei Männer auf ihn zu. Sekunden später fällt ein Schuss, der Geschäftsmann ist sofort tot. Auf der Suche nach dem Motiv findet die Polizei eine Spur in die Vergangenheit. Zu einem Verbrechen, das Jahre zuvor in Bochum begangen wurde.

Der Mord an "Hühner- Klaus". So langsam wird unsere XY- Wunschliste abgearbeitet. Dort wurde der Fall bereits erwähnt in diesem Forum.

Infos zum Fall, auch mit der Spur nach Bochum und einem Überwachungsvideo (aber kaum was zu erkennen)

http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/Polizei-hat-neue-Spuren-im-Mordfall-Kandaouroff-id3542737.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,697867,00.html
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#3

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 03.11.2010 22:22
von Blättel • 10 Beiträge
Habe nur die zweite Hälfte gesehen. Meine aber, an den "Chinesenfall" werde ich mich lange erinnern. Gut dargestellt, schnörkellos und einfach irgendwo auch erschreckend. Gut gemacht, die Übersetzungen aus dem Off. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus authentisch. Sicherlich ein Fall, mit dem man in jeder Hinsicht in die Öffentlichkeit drängen sollte, was ja jetzt auch geschah.

Bei dem Fall des 93-jährigen Österreichers hatte ich das Gefühl, hier wurde das Augenmerk auf Heiterkeit gelegt. Schauspielerisch aber allemal sehenswert. Auch die "Präventivfälle" empfand ich als sehenswert, das betrifft ja auch die direkte Zielgruppe und schließlich muss man das Sendeformat auch für alle Gruppen interessant gestalten.
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#4

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 03.11.2010 22:26
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Hier die ersten Zuschauerreaktionen:


Findet Kripo das gesuchte Haus?
Fall von Zwangsprostitution bei XY - Fahndung bringt erste Hinweise

Das tragische Schicksal einer jungen Chinesin und der Mord an Klaus Kandaouroff aus Datteln haben die XY-Zuschauer am Mittwochabend besonders bewegt. Noch während die Sendung lief, gingen im Studio und auf den Dienststellen die ersten Anrufe ein. "Ein Hinweis klang sehr interessant", so Kriminalkommissar Stefan Süß von der Kripo München. Er hatte mit Hilfe von XY nach einem Haus gesucht, in dem eine Chinesin 17 Monate lang zur Prostitution gezwungen worden war.

Im Mordfall Klaus Kandaouroff meldeten sich mehrere Zuschauer, die Hinweise zu den möglichen Hintergründen der grausamen Tat geben wollten. Der 80-jährige Geflügel-Großhändler war am 29. Mai vor seinem Haus in Datteln erschossen worden. EKHK Achim Finkeldey von der Kripo Recklinghausen zeigte sich mit der Resonanz zufrieden: "Einige Hinweise weisen in Richtung Ruhrgebiet. Wir müssen jetzt abwarten, wie stichhaltig sie sind".

Möglicherweise einen Schritt weiter ist auch die Kripo Rosenheim. Sie hatte nach Ralf Müller gefahndet, der dringend verdächtig ist, seine Ehefrau getötet zu haben. Mehrere Anrufer waren überzeugt, den Gesuchten in den vergangenen Tagen gesehen zu haben. Auch auf das Auto, mit dem Müller unterwegs sein soll, gab es Hinweise.

Chefinspektor Edmund Wiesbauer vom LKA Innsbruck zeigte sich ebenfalls optimistisch. Nach dem Raubüberfall auf einen 93-Jährigen hatte er nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet. Es gingen mehrere Anrufe zum möglichen Aufenthaltsort des Tatverdächtigen Goran Stepanovic ein.

Quelle: www.e110.de
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#5

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 03.11.2010 22:30
von Kommissar Lumpi • 22 Beiträge
Was in der heutigen Folge auch zwangsläufig einem wieder auffiel ist, das die Täter zumeist aus dem ost/südeuropäischem Raum kommen und sich hier anscheinend nur aufhalten um ihrem Antrieb nach Kriminalität und Beute zu fröhnen. In dieserlei Hinsicht muss dringend auch mal schnellstens was geschehen sonst ist Deutschland demnächst, wenn es das nicht schon längst ist, das "Paradies" für diese Klientel. Kampf der Ausländerkriminalität!!
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#6

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 02:08
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
doch, eine gute Sendung. Ich habe mal wieder den Fußball vorgezogen, aber auf die Wiederholung habe ich mich gefreut. Und ich bin eigentlich doch auf meine Kosten gekommen.

Die FF waren heute gelungen (keine Zwischenunterbrechung. Super ) Sämtliche FF haben allerdings auch jeweils eine sehr interessante Hintergrundgeschichte. Der Mord in Datteln bewegt uns hier in NRW schon eine gewisse Zeit und wurde aus schon angesprochen. Zudem hat wohl ein Komiker Regie geführt. Ein Swingerclub- Besitzer im Latexkostüm auf den Küchentisch und ein Rentner, der noch jeden Rock nachschaut und seinen Humor nach einem brutalen Überfall nicht verliert.

Der Fall der Chinesen geht natürlich an die Nieren und bewegt einen. Hier hoffe ich wirklich auf einen schnellen Fahndungserfolg.

Und ein wenig Vorsicht Falle. Nette Ablenkung, gut integriert in den Sendungsablauf.

Doch, heute gibt es von mir einen Daumen hoch.
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#7

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 03:56
von bd-vogel • 570 Beiträge
Liebe XY-Freunde,

recht schnörkellos zur Sache gings heute abend in der 440. XY-Sendung, die gleich zu Beginn mit einem toll inszenierten und kommentierten Mordfall aufwarten konnte und glücklicherweise – mit Blick auf die vorangegangene Sendung vom Oktober – die Befürchtungen, man fiele nun wieder regelmäßig in die Phase der Filmfall-Zerstückelung zurück, nicht bestätigt hat.

Außerdem gabs jede Menge fürs XY-Poesiealbum, zum Beispiel Spielchen mit Latex und Schere , Alphörner, „Joy of Sex“ und Lena Meyer-Landrut (nein, das ist nicht dasselbe ), außerdem einen Uhrmacher, der mit Uhren wirft , einen Weiberhelden, der auf die 100 zugeht , und zwei überkandidelte alte Schachteln, die dringend die Halskette von Tante Juliane versilbern wollen ...

Aber betrachten wir all das doch mal der Reihe nach im



REVIEW zur 440. XY-SENDUNG vom 3.11.2010
(Filmfallregie: Boris Keidis, Thomas Pauli; Studioregie: Alfons Schön)



Wie schon bei den letzten Sendungen, so startet Rudi Cerne auch diesmal direkt „in medias res“ – und gleich zu Beginn, noch vor der leidlichen Vorschau auf die Filmfälle der ersten Sendungshälfte, gibts den Hinweis auf die Klärung eines Falles aus der letzten Sendung (allerdings ohne das ansonsten inzwischen übliche „XY-GELÖST“-Jingle, das aber eh entbehrlich ist):


GEKLÄRT: 6.10.2010 Studiofall 2 (Kripo Nürnberg) Unbekannte Bankräuberin

Bereits zwei Tage nach der Oktobersendung konnte die Gesuchte festgenommen werden. Es handelt sich um eine 48jährige bislang unbescholtene Verwaltungsangestellte.
(Nicht von Rudi erwähnt: Die Hinweise auf die Identität der Frau kamen bereits unmittelbar nach der Ausstrahlung des Falls bei XY; die Festnahme erfolgte durch ein Spezialeinsatzkommando der Nürnberger Polizei in einem Ort im Landkreis. In ihrer Wohnung konnten ein Teil der Beute sowie eine Softair-Waffe, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sah, sichergestellt werden.)

--

FF1 (Kripo Recklinghausen) Mord an Klaus Kandaouroff („Hühner-Klaus“)
(Überfall auf alte Dame in Bochum 2006: selbe DNA wie beim Mord 2010; „Hühner-Klaus“, “Vom Tellerwäscher zum Millionär” (Rudi); 80jähriger Geflügelgroßhändler und Hotelier; Hotel „Seehof“ am Halterner See; Alphorn-Ständchen; Frau des Opfers schaut ARD-Eurovision Song Contest; unheimliche Besucher auf dem Grundstück; zur Tatzeit singt Lena Meyer-Landrut im TV; Kopfschuß; weggeworfene Gesichtsmaske) ***
(Sprecher: Michael Brennicke)

Im Studio: KHK Achim Finkeldey, Kripo Recklinghausen

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“, so charakterisiert Rudi Cerne das Opfer in seiner Anmoderation des ersten Filmfalls – es folgen 15 Minuten allerbester XY-Fallaufbereitung, spannend und stringent-chronologisch inszeniert mit ausnehmend guten Sprechertexten von Michael Brennicke. Meiner Meinung nach einer der besten Filmfälle seit langem, auch weil die Inszenierung in bester Grimm-Manier mit der „unheimlichen Vorgeschichte“ des Falls beginnt.

Am Dreikönigstag 2006 wird in Bochum eine alte Dame nachts in ihrem Haus von Einbrechern überfallen. Die Täter geben an, Geld für Weihnachtsgeschenke für ihre Familien zu benötigen – ein Hinweis darauf, daß sie aus Rußland oder der Ukraine kommen? Denn nach unserem (gregorianischen) Kalender ist Weihnachten natürlich schon vorbei, nach dem russisch-orthodoxen/julianischen Kalender hingegen steht es gerade bevor. Die Männer erbeuten Schmuck im Wert von 100.000 Euro sowie Bargeld in Höhe von 20.000 Auro, lassen jedoch eine DNA-Spur zurück. „Viereinhalb Jahre später wird diese DNA wieder auftauchen: Bei einem Mord!“ (Michael-Text). Damit ist in klassischer Weise der Spannungsbogen zum folgenden aufgebaut.

Zeitsprung in den Mai 2010. Film und Sprechertexte stellen dem Zuschauer Klaus Kandaouroff vor, der sich vom kleinen Marktstandbesitzer der Fünfziger Jahre zum Geflügelgroßhändler emporgearbeitet hat und daneben zahlreiche Immobilien erworben hat, darunter mehrere Restaurants und ein Hotel am Halterner See, das unter seiner Ägide umgebaut und erweitert und zum Vier-Sterne-Hotel aufgestiegen ist. Trotz seiner 80 Jahre kümmert sich der Mann dort täglich um die Geschäfte.

Am Abend des 29. Mai nimmt er an einem Geburtstagsempfang teil, bei dem Schweizer Alphornbläser ein Ständchen geben, denn, wie der geehrte Gast in herrlich-steifem XY-Dialog versichert, „meine Familie stammt aus der Schweiz“. (Alphörner bei XY sind, glaube ich, hier eine Premiere, oder? und weiß jemand, was für eine Melodie sie spielen?)
Die Frau des Hoteliers sitzt inzwischen daheim in der großzügigen Villa bereits vor dem Fernseher und schaut – nein, nicht das ZDF, sondern die Live-Übertragung des „Eurovision Song Contest“, also die ARD(!) ...

Geschickt werden im folgenden einzelne Szenen, ergänzt um Sprechertext, spannungsfördernd aneinandergereiht: Während die Frau des Unternehmers die Übertragung verfolgt, schleichen draußen bereits zwei unheimliche Gestalten ums Haus, die das Anwesen wohl schon längere Zeit beobachtet haben und wissen, daß am Dreikönigsfeiertag dort kein Warenverkehr stattfindet. Der Unternehmer selbst verläßt unterdessen die Geburtstagsfeier und sein Hotel, um nach Hause zu fahren.
„Um 22.29 Uhr kommt Klaus Kandaouroff zuhause an“ (Michael) und fährt ahnungslos auf sein Grundstück; im Fernsehen beginnt gerade der Auftritt von Lena Meyer-Landrut. Als er die Haustür aufsperren will, wird er von den Männern attackiert, die ihn vermutlich überfallen und berauben wollen. Seine Frau hört ein lautes Geräusch. Als sie nachschaut was los ist, findet sie ihren Mann tot im Hauseingang. Er wurde mit einem Kopfschuß umgebracht. Die Täter werfen bei ihrer Flucht eine selbstgemachte Gesichtsmaske fort: An ihr findet sich später dieselbe DNA wie vier Jahre zuvor beim Überfall auf die alte Dame in Bochum.

Zum anschließenden Fahndungsgespräch begrüßt Cerne im Studio Kriminalhauptkommissar Achim Finkeldey von der Kripo Recklinghausen, den Leiter der Mordkommission. Das Grundstück des Opfers war videoüberwacht; die Aufnahmen aus der Tatnacht zeigen jedoch nur von Ferne und sehr schemenhaft zwei Gestalten.
Mehr Hinweise versprechen sich die Ermittler vom Modell der Tatwaffe (dazu werden Beispielwaffen gezeigt) und von Zeugen, die zur Tatzeit in der Siedlung Beobachtungen gemacht haben. Um die Lage des Tatorts zu veranschaulichen, wird eine Übersichtskarte der näheren Umgebung der Straße am Wesel-Datteln-Kanal eingeblendet – erfreulicherweise erfolgt die Einblendung diesmal auch lange genug; das war ja in der jüngeren Vergangenheit immer wieder ein Kritikpunkt.
(Völlig unverständlich allerdings (oder ein Versehen?), daß just diese Karte im Internetangebot zum Fall fehlt, sowohl beim ZDF als auch bei e110.de)

Auch die handgefertigte Wollmaske, mit der sich einer der Täter maskiert hatte, wird im Studio gezeigt. Desweiteren berichtet KHK Finkeldey vom Einsatz sogenannter „Mantrailer“-Hunde, die Spuren von Menschen auch noch nach langer Zeit und über weite Strecken (sogar dann, wenn die Gesuchten mit dem Auto unterwegs gewesen sind!) verfolgen können. Dies führte in diesem Fall sogar zur Sperrung zweier Autobahnen, zu denen die Hunde die Ermittler vom Grundstück des Opfers aus geführt hatten, um über die Autobahn die Spuren weiterverfolgen zu können, die letztlich nach Dortmund und nach Bochum(!) führten.

Endlich hat man sich einmal wieder Zeit für ein ausführlicheres Fahndungsgespräch genommen, sicher faszinierend für viele Zuschauer, und eine perfekte Abrundung eines perfekten Filmfalles. Drei Sterne plus!
Und eine der höchsten Belohnungen der XY-Geschichte: 100.000 Euro sind für die Klärung des Falls ausgesetzt.

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FF2 (Kripo Köln) Raubüberfall auf Juwelier- und Uhrengeschäft
(Kölner Innenstadt; Baustelle vor dem Laden; Inhaberehepaar ist auf Sicherheit bedacht; 20-Sekunden-Überfall; Täter mit Gewichten und Uhr bewerfen; pannenreiche Verfolgungsjagd; ein Täter geschnappt) **
(Sprecher: Michael Brennicke)

Im Studio: KHK Karin Radke, Kripo Köln

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt“ – unser Rudi wird noch zur echten Sprichwortschleuder! Aber auch diesmal paßt die Anmoderation, denn zumindest für einen der Täter wurde „der Coup zum Desaster“.

Die Opfer betreiben in Köln in der Nähe des Doms ein Juwelier- und Uhrengeschäft. Das Ehepaar legt, wie Michael erläutert, großen Wert auf Sicherheit; so sind im Laden zwei Überwachungskameras installiert und die Ladentür kann nur von den Inhabern per Knopfdruck geöffnet werden. Trotzdem kommt es zu einem Überfall: Einer der Täter bedroht die Geschäftsfrau mit einer Waffe, der andere bedient sich aus Vitrinen und Auslagen in Türnähe.

Der Ladeninhaber, der sich in seiner auf einer Empore gelegenen Werkstatt befindet, bemerkt den Überfall und beginnt furchtlos damit, die Täter von oben mit schweren Gegenständen zu bewerfen, darunter zwei Standuhrgewichten und schließlich (Uhrenliebhaber bitte wegschauen ) mit einer kleinen Standuhr selbst, die er gerade vorher von einem Kunden zur Reparatur bekommen hat. (Zahlt sowas dann die Versicherung? )

Die Täter, die unterdessen auch schon von Arbeitern einer direkt vor dem Laden gelegenen Baustelle bemerkt worden sind, wissen daraufhin, was die Stunde geschlagen hat, und ergreifen die Flucht – einige Arbeiter und der Überfallene nehmen zu Fuß die Verfolgung auf. Die Täter steigen auf in der Nähe bereitgestellte Fahrräder, kommen aber nicht weit – ein Passant bringt sie gekonnt zu Fall, woraufhin die Täter ihre Flucht getrennt fortsetzen. Einer von ihnen, seine Verfolger dicht auf den Fersen, verliert seinen Schuh und hat dann nochmals Pech: Zufällig befinden sich in der Nähe gerade einige Polizisten samt Staatsanwalt. Das Auge des Gesetzes, im Film ists der Staatsanwalt, braucht nur noch zuzugreifen. Der Mann wird festgenommen und später zu 4 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Ding-Dong!
Sein Komplize hingegen kann mit einem Großteil der Beute entkommen und ist nach wie vor flüchtig.

Im Studio präsentiert Kriminalhauptkommissarin Karin Radke von der Kripo Köln die Filmsequenz der Überwachungskamera, auf der der flüchtige Täter bestens abgebildet ist. Der ganze Überfall hatte nur 20 Sekunden gedauert. Desweiteren werden Fotos einiger besonders wertvoller und markanter Beutestücke.

Eigentlich ein „normaler“ Raubüberfall, aber superflott inszeniert, besonders das „Bombardement“ der Täter durch den Überfallenen und die anschließende Flucht sind höchst unterhaltsam aufbereitet; sicher kalkuliert man dabei auch ein wenig mit der Schadenfreude des Zuschauers. Dazu schöner Sprechertext – prima gemacht! Zwei Sterne mit Tendenz zu zweieinhalb für die „Pannen-Flucht“.

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Studiofall 1 “Top-Fahndung” (Kripo Rosenheim) Fahndung nach Ralf Müller („Rosenmord von Rosenheim“)

Der gesuchte Ralf Georg Müller ist dringend verdächtig, Ende Oktober in der gemeinsamen Wohnung in Rosenheim seine Frau umgebracht zu haben; nach ihm wird mit einem Foto gefahndet. Auch wird ein Foto des Fahrzeugs gezeigt, mit dem er wahrscheinlich unterwegs ist.

Die Umstände dieses Falls berührt Cerne nur kurz („die Untersuchungen ergaben, daß die Frau ertränkt worden ist“) – in der Boulevardpresse machte die Tat als „Rosenmord“ Schlagzeilen, da die Frau in der Badewanne ertränkt, anschließend aufs Ehebett gelegt und dort mit zahlreichen Schnittrosen umkränzt gefunden wurde. Dies und viele weitere Details des Falls kommen nicht zur Sprache.

Am Ende der Fallpräsentation gibt’s eine nette kleine Panne beim Umblenden zur nächsten Einstellung, und Rudi wirkt leicht verwirrt.

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FF3 (Kripo Frankfurt/Main) „Sexbox“ (Raubüberfall auf Swingerclub-Inhaber)
(Im Latexanzug feststecken = „Papa, gehst Du zum Karneval?“; Swingerclub „Sexbox“ in Frankfurter Gewerbegebiet; freizügiges Treiben; Haupteinnahmequelle alleinstehende Herren; Nichtangemeldete abweisen; Einmannbetrieb; Opfer ins Auto sperren ) ** + *
(Sprecher: Michael Brennicke)

Im Studio: KOK Frank Krivan, Kripo Frankfurt/Main

Sicher eine der verrücktesten XY-Filmfallszenen und Dialoge seit langem: Während der kleine Sohn mit einem Polizeiauto spielt, erschrickt die junge Frau gewaltig, als sie in ihrem Schlafzimmer plötzlich einem Mann im hautengen Latex-Ganzkörperanzug gegenübersteht... aber Schreck nach laß, es ist bloß ihr Mann.
„Hans-Dieter?“
– „Schatz, ich komm hier nicht raus!“.

Tja, etwas zu wohlgenährt, der Gute, und etwas zu eng die künstliche Lusthaut . Sohnemann findets lustig: „Papi, gehst Du heute zum Karneval?“ Da hilft am Ende nur weiblicher Einfallsreichtum: „Mir reichts, ich hol’ jetzt die Schere!“ Schnipp-schnapp, und die gediegene Abendbekleidung für 350 Euro gibt ihren Widerstand auf.

Der Mann, der an jenem Morgen so nach Hause kam, betreibt seit 1999 einen Swinger-Club in einem Frankfurter Gewerbegebiet. Er führt den Betrieb, wie uns Michael mit guten Sprechertexten erläutert, allein und regelt alles selbst, einschließlich der Einlaßkontrolle, so daß er gelegentlich auch mal Besucher abweist, die sich nicht zuvor angemeldet haben, und sich dadurch „nicht nur Freunde macht“ (Michael). Über den Charakter des Clubs geben nicht nur der schnörkellose Name „Sexbox“ , sondern auch die recht freizügigen Filmsequenzen Auskunft – rund um die Theke tobt allerorten das Laster!
Die Haupteinnahmequelle des Betriebs, so weiß dazu Michaels hintergründiger Sprechertext zu vermelden, ist der Eintrittspreis für „alleinstehende Herren“. Die dann hoffentlich, Rechtschreibreform hin oder her, auch „allein stehend“ sind...

Nach Geschäftsschluß steigt der Clubinhaber allein in sein Auto. Die Tageseinnahmen hat er natürlich alle dabei, schließlich swingt er in einer aufgeklärten Gesellschaft und weiß, daß man vorsichtig sein muß. Doch an seinem PKW wird er von drei Maskierten überfallen („bist Du ruhig, sonst tot!“), seiner Barschaft und seiner Klunker entledigt und im Wagen mit Pfefferspray traktiert. Die Räuber flüchten, das Opfer kann sich zu einer nahegelegenen Haustür (im Gewerbegebiet?) schleppen.

Kriminaloberkommissar Krivan von der Frankfurter Kripo präsentiert im Fahndungsgespräch zunächst eine Umgebungskarte des Tatorts in Bergen-Enkheim – vergessen dabei die guten Ansätze von FF1, wieder wird die Karte viel zu kurz gezeigt und im Internetangebot zur Sendung fehlt sie ganz(!), wie soll sich da jemand irgendwas einprägen oder sich an etwas erinnern, was er in der Gegend oder an den Zufahrsstraßen dorthin zur Tatzeit beobachtet hat? (Wiedermal ärgerliche, weil unnötige mangelnde Sorgfalt bei der Aufbereitung.)
Hauptansatz der Fahndung sind Fotos der geraubten Schmuckstücke des Opfers.

Für den Filmfall, der wiederum gut aufgebaut erzählt und mit netten Sprechertexten garniert ist, gibts drei Punkte – zwei für den Fall, aber einer drauf für das Latex-Opening, ab sofort ein echter Renner im XY-Poesiealbum!

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Zwischenabfrage

In der Zwischenabfrage zu FF1 kann der zuständige Ermittler von der Kripo Recklinghausen noch nichts näheres über den Inhalt der bislang eingegangenen Hinweise vermelden.

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FF4 (Kripo München) Chinesisches Martyrium
(Junge Bäuerin flieht aus China; Schlepperbande; in Karlsruhe absetzen; Münchner Asylantenheim mit bayrischer Leiterin; Landsmann entpuppt sich als Zuhälter „Großer Bruder“; illegales Bordell=“reges Kommen und Gehen“; eineinhalb Jahre eingesperrt; Blick aus Dachluke; Stammfreier besorgt Hausschlüssel; wieder nach Karlsruhe schicken) ***
(Sprecher: Michael Brennicke)

Im Studio: KHK Stefan Süß, Kripo München, und Monika Cissek-Evans, Verein „Jadwiga“


Der vierte Filmfall – von Rudi Cerne mit einer prägnanten, nachdenklich stimmenden Einleitung versehen, wie sie auch Ede hätte formulieren können – schildert das beklemmende Schicksal einer jungen chinesischen Bäuerin, die in ihrem Heimatland politisch verfolgt wird und sich daher einer Schlepperorganisation anvertraut. Vor der Aufnahmestelle für Asylanten in Karlsruhe wird sie abgesetzt, „für die Organisation ist der Fall damit erledigt“ (Michael).

Ohne jede Sprachkenntnisse findet sich die junge Frau bald in einem Asylantenheim in München wieder, daß unter XY-bayerischer Leitung steht (die „Heimleiterin“ ginge auch als Wirtshaus-Rosi durch ). So ist sie froh, als sie bei einer ihrer Spaziergänge in der Umgebung einen Landsmann kennenlernt und sich endlich einmal wieder mit jemandem unterhalten kann. Der Chinese macht ihr ein Arbeitsangebot – dem Zuschauer schwant nichts Gutes, und so kommt es dann natürlich auch:

Denn der Mann lockt die arglose junge Frau in ein Haus in der Nähe von München, von dem die Polizei bis heute nicht weiß, wo genau es sich befindet, und zeigt dort sein wahres Gesicht: Er, der mit „Großer Bruder“ angesprochen werden will, zwingt sein Opfer zur Prostitition. Denn in dem Haus wird offensichtlich ein illegales Bordell betrieben, in dem – so Michaels äußerst scharfzüngiger Kommentar – „reges Kommen und Gehen“ herrscht.

In ein Dachzimmer gesperrt, ist das kleine Dachfenster ihr einziger Blick in die Außenwelt. Von dort aus bei den Nachbarn um Hilfe zu rufen, traut sie sich jedoch nicht. Im Asylantenheim in München wird ihr Verschwinden zwar bemerkt, aber niemand macht sich weiter Gedanken darüber. Nach ein paar Wochen wird ihr Bett neu vergeben.

Eineinhalb Jahre lang dauert das Martyrium der jungen Frau, bis ihr schließlich ein Stammfreier – vielleicht mit Wissen des Täters, wie der Filmfall bzw. Michaels Texte andeuten – die Flucht aus dem Bordellbetrieb ermöglicht und ihr eine Adresse gibt, wo sie hinfahren soll: So findet sie sich schließlich erneut vor der Karlsruher Aufnahmebehörde wieder. Erst nach Monaten schafft sie es, über das Erlebte zu sprechen.

Ein schockierender Fall, der ohne übertriebenen Pathos inszeniert ist und gerade deswegen den Zuschauer besonders berührt. Ein Einzelschicksal, das (leider) beispielhaft für hunderte anderer ähnlicher Lebenswege stehen dürfte.

Im Fahndungsgespräch hat Cerne im Studio neben dem ermittelnden Kriminalhauptkommissar Stefan Süß von der Kripo Frankfurt/Main auch Monika Cissek-Evans vom Verein „Jadwiga“ zu Gast, der sich gegen Zwangsprostitution engagiert und sich um Frauenschicksale wie das gezeigte kümmert. (Infos: www.jadwiga.de)

Hauptfahndungsansatz ist das Haus, in dem die Frau eingesperrt gewesen ist und von dem sie eine recht detaillierte äußere Beschreibung hat abgeben können, so daß eine Zeichnung des Hauses und des Nachbarhauses, auf das die Frau aus dem Dachfenster blicken konnte, angefertigt werden konnte. Die Details des Hauses, die sich die Frau hatte einprägen können, werden leider von Cerne allzu summarisch durchgehechelt, dafür hätte man sich meiner Meinung nach deutlich mehr Zeit nehmen müssen! (Siehe auch die ungleich genaueren Details im Internetangebot bei e110.)
Das Haus muß irgendwo im Umkreis von etwa 100km von München zu suchen sein, denn die Autofahrt vom Asylantenheim dorthin hat etwa eine Stunde gedauert. Daneben existieren Personenbeschreibungen des „Großen Bruders“ und des Stammfreiers, der vielleicht ein Komplize war.

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XY-Prävention (mit zwei Kurzfilmen)
(Kurzfilm1=SMS-Betrug; Kurzfilm 2=Falsche Ärztin)
(Sprecher Kurzfilm 1: Michael Brennicke; Kurzfilm 2 ohne Sprechertext

Im Studio: KOK Josef Ischwang, LKA München

In den nächsten Minuten heißt die Sendung wieder „Vorsicht, Falle!“ – bzw. neudeutsch „XY-Prävention“, die in der XY-Sendung vom 8. April 2009 neu eingeführte und seither unregelmäßig auftauchende Rubrik, die wenigstens ein bißchen die Lücke zu schließen versucht, die man beim ZDF mit dem Wegfall von Eduard Zimmermanns ältester Sendung über „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ (und ihres kurzlebigen Nachfolgers) selbst gerissen hat. (Warum nicht gleich eine neue Sendung dazu? Bedarf dafür besteht allemal, jedenfalls wenn man die „Betrugslandschaft“ betrachtet – bei Quotenjägern freilich mag „Bedarf“ anders definiert sein).

Diesmal gibt es zwei Kurzfilme, der erste sogar mit Sprechertext: In morgendlicher Hektik bekommt ein Mann eine SMS mit Rückrufbitte, der Rückruf wird jedoch nach kurzer Zeit unterbrochen, ohne daß er jemanden erreicht. Drei Wochen später flattert dem Mann eine Rechnung über 79 Euro für einen Sex-Chat ins Haus.
Im zweiten Fall bekommt eine alte Dame Hausbesuch von einer angeblichen Ärztin, die aber lediglich im passenden Moment die Wohnung nach Wertsachen durchwühlt.

Beides keine wirklich neuen Maschen, so auch Kriminaloberkommissar Josef Ischwang vom bayerischen Landeskriminalamt, den Cerne fürs kurze Gespräch ins Studio gebeten hat.

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FF5/“XY-International“ (LKA Innsbruck) Raubüberfall auf Rentner/Fahndung nach Goran Stepanovic
(93jähriger sammelt Stofftiere; „bei der Damenwelt noch immer sehr begehrt“=besitzt größere Ersparnisse; Überfall an der Haustür; „Kuchenessen fällt aus“) **
(Sprecher: Michael Brennicke)

Im Studio: Kriminaloberinspektor Edmund Wiesbauer, LKA Innsbruck

„XY-International“ ist auch so eine „Ersatzrubrik“ für selbstgerissene Lücken, in diesem Fall fürs alte XY-Dreiländerfernsehen. Diesmal gehts nach Österreich, genauer gesagt nach Innsbruck, weswegen der Filmfall auch von zurückhaltend-leichten Älpervolksweisen (oder was man beim Fernsehen dafür hält) untermalt wird. Lokalkolorit bringen aber auch die Darsteller hinein, besonders derjenige des 93jährigen Rentners, der nach wie vor in rüstiger Weise seinen Lieblingsneigungen nachgeht: Er sammelt Stofftiere und Verehrerinnen!

Dies zeigt sich schon in den ersten Szenen, als ihm eine Nachbarin einen Teddy für seine Sammlung vorbeibringt (ich hab genau hingesehen: Das XY-Bärli war’s nicht... ) und sich auf seine Bemerkung: „Wie wär’s mit einem Kaffee...“ gleich erwartungsvoll aufs Wohnzimmersofa setzt, um dort den Rest des Satzes zu vernehmen „...am nächsten Dienstag?“ . Denn jetzt grad paßt es dem alten Herrn schlecht, er wolle nämlich „die Traudl nicht warten lassen.“ Was Frau Nachbarin dazu veranlaßt, mit einem leicht empörten „die Traudl!“ den Rückzug anzutreten, während der Teddy-Opa selbige Traudl zum brüderschwesterlich geteilten Essen auf Rädern aufsucht, man lebt ja sparsam.

Tja, der alte Herr ist, wie Michael es zusammenfaßt, „bei der Damenwelt noch immer sehr begehrt“, zumal er „über größere Ersparnisse“ verfügt . Was im Viertel „allgemein bekannt“ sei, wie Michael hinzufügt. Schönes Beispiel für einen gelungenen Einsatz von Sprechertext!

Während eine weitere Nachbarin damit beschäftigt ist, eine üppige Torte zurechtzuschneiden, mit der sie den alten Herrn erfreuen will (der nennt die Torte am Telefon „legendär“, und daß sie das ist, also die Torte, spiegelt sich in der ebenso üppigen Figur der Tortenmacherin wider ), erhält der Mann ungebetenen Besuch, dem er aber unvorsichtigerweise selbst die Tür öffnet: Er wird brutal überfallen und ausgeraubt. Sein lakonischer Kommentar, als ihn Frau Torte kurz darauf findet: „Das Kuchenessen fällt aus!“.

Kriminaloberinsch(!!)pektor Wiesbauer vom Landeskriminalamt in Innsbruck kann anschließend den Zuschauern berichten, daß es inzwischen bereits gelungen ist, einen Mann als dringend tatverdächtig zu identifizieren: Nach Goran Stepanovic wird mittels eines Fotos gefahndet. Das Foto selbst wird arg kurz gezeigt (wozu Rudi Cerne auch noch sagt „wir haben das Bild lange genug stehenlassen“ – nöö, mitnichten, grrrr).

Solide zwei Punkte fürs augenzwinkernde Volkstheater. Auch wenn der Fall selbst natürlich nicht zum Schmunzeln ist, ein Überfall in der eigenen Wohnung in solch hohem Alter ist für den Betroffenen sicher eine sehr schlimme Sache. Hoffen wir, daß er sich von den Blessuren erholt hat.
Und (durchaus ernstgemeinter Vorschlag) vielleicht schenken wir ihm ein XY-Bärli für seine Sammlung?

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FF6 (Kripo Dortmund) Raubüberfall auf Juwelier
(Überkandidelte Damen in krassen Kostümen; häßliche Kette von Tante Juliane; Überfall auf Juwelierladen mit Axt; Buch „Joy of Sex“) * + *
(kein Sprechertext)

Im Studio: Maik Stöwhase, Kripo Dortmund

Überdurchschnittlich viel komische Szenen gabs bereits in der bisherigen XY-Ausgabe, im letzten Filmfall (der ohne Sprechertext daherkommt) wird’s ein wenig zum Komödiantenstadl.

Oder wie sonst sollte man die beiden exaltierten Dämchen charakterisieren, die in schrillem Seniorenoutfit an den Auslagen eines Juwelierladens vorbeischlendern, eine Uhr für 86.000 Euro bewundern und anschließend gegenüber Kaffeetrinken gehen, um zu überlegen, wie man am besten die häßliche „Halskette von Tante Juliane“ zu Geld machen kann? Nebenher erfährt der Zuschauer jetzt auch, warum eine der Damen eine Sonnenbrille trägt: „Als ich noch sehen konnte, hab ich schon immer gedacht, so ein scheußliches Ding“. Ob man sich beim Juwelier damit nicht bloß blamiere? „Verkaufen wir sie lieber auf dem Flohmarkt!“. Aber naja, man könne es ja doch mal beim Juwelier versuchen. Stadl!

Wie sie so dasitzen, beobachten die beiden Damen zwei Männer, die sich verdächtig am gegenüberliegenden Juwelierladen entlangdrücken. Der Eindruck täuscht nicht: Die zwei Männer überfallen das Geschäft – einer zertrümmert Vitrinen mit der Axt, der andere sichert die Tür, indem er ein Taschenbuch mit dem Titel „More Joy of Sex“ dazwischenklemmt. Während eine Angestellte von den Tätern in Schach gehalten wird, bleibt der Chef (sehr gutes Spannungsmoment) in einer rückwärtigen Kammer ganz knapp unentdeckt.

Die Täter flüchten schließlich mit ihrer Beute, kurz bevor die beiden Kaffeetanten den Laden ansteuern. Dort bemerken sie schon von außen aber die Glasscherben auf dem Teppichboden, offenbar ist da etwas passiert, „na dann kommen wir lieber ein andernmal wieder“.

Und dann die ungeahnte, geradezu surreale Wendung des Falls: „Überhaupt, ich möchte die Kette doch nicht verkaufen, es ist das einzige, was ich noch von Tante Juliane habe.“

Was aus dem Erbstück der Tante Juliane geworden ist, kann Maik Stöwhase von der Kripo Dortmund im folgenden Studiogespräch leider nicht aufklären.
Er präsentiert stattdessen Phantombilder der beiden Täter und Fotos einiger markanter Beutestücke, mit deren Hilfe man den Räubern auf die Spur kommen möchte. Bei dem Türstopper-Taschenbuch handelte es sich übrigens um ein Buch von Alex Comfort: „More Joy of Sex. Mit achtundvierzig Illustrationen. Ludwigsburg 1978“. Auf Phantombilder der 48 Illustrationen wurde aber (leider?) verzichtet...

Zwei Sterne (einer für den Fall, einer für den Stadl) für den Endspurt der heutigen Sendung.

Die kurze Schlußabfrage findet diesmal bei Manfred Schilder vom bayerischen Landeskriminalamt statt (hat Alfred Hettmer Urlaub?), auf Wunsch einiger Zuschauer wird nochmal die Zeichnung des Hauses aus FF4 gezeigt, in dem die Chinesin gefangengehalten worden ist und dann ist die Sendung auch schon vorbei.
Zuvor verkündet Rudi noch eine Neuerung: Außer bei ZDF-Neo wird die Sendung diesmal auch im Nachtprogramm des ZDF selbst nochmals wiederholt.

Fazit: Besonders im ersten Teil ein sehr starker Auftritt von XY, angeführt von FF1, den man m.E. zu den (wenigen) echten Spannungsklassikern der letzten Jahre zählen darf, und dem beklemmenden „chinesischen Martyrium“ aus FF4. Auch insgesamt eine Sendung über dem Durchschnitt, zumal dem der Oktober-Sendung: Konsequente Sprechertextverfilmungen ohne Unterbrechungen, stringentes Erzählen und diesmal besonders viel XY-Komik zahlen sich aus. Nur wenig Schelte (und die betrifft ausschließlich einige der Studio-Nachbereitungen).


So, ich würd ja gern noch mehr schreiben, aber ich kann Tante Juliane nicht warten lassen... daher für heute bis zum nächsten Mal:
„Gut’n Ab’nd!“

Bernhard.

PS: Hier noch die ersten Zuschauerreaktionen zur heutigen Sendung:

Findet Kripo das gesuchte Haus?
Fall von Zwangsprostitution bei XY - Fahndung bringt erste Hinweise


Das tragische Schicksal einer jungen Chinesin und der Mord an Klaus Kandaouroff aus Datteln haben die XY-Zuschauer am Mittwochabend besonders bewegt. Noch während die Sendung lief, gingen im Studio und auf den Dienststellen die ersten Anrufe ein. "Ein Hinweis klang sehr interessant", so Kriminalkommissar Stefan Süß von der Kripo München. Er hatte mit Hilfe von XY nach einem Haus gesucht, in dem eine Chinesin 17 Monate lang zur Prostitution gezwungen worden war.

Im Mordfall Klaus Kandaouroff meldeten sich mehrere Zuschauer, die Hinweise zu den möglichen Hintergründen der grausamen Tat geben wollten. Der 80-jährige Geflügel-Großhändler war am 29. Mai vor seinem Haus in Datteln erschossen worden. KHK Achim Finkeldey von der Kripo Recklinghausen zeigte sich mit der Resonanz zufrieden: "Einige Hinweise weisen in Richtung Ruhrgebiet. Wir müssen jetzt abwarten, wie stichhaltig sie sind".

Möglicherweise einen Schritt weiter ist auch die Kripo Rosenheim. Sie hatte nach Ralf Müller gefahndet, der dringend verdächtig ist, seine Ehefrau getötet zu haben. Mehrere Anrufer waren überzeugt, den Gesuchten in den vergangenen Tagen gesehen zu haben. Auch auf das Auto, mit dem Müller unterwegs sein soll, gab es Hinweise.

Chefinspektor Edmund Wiesbauer vom LKA Innsbruck zeigte sich ebenfalls optimistisch. Nach dem Raubüberfall auf einen 93-Jährigen hatte er nach dem mutmaßlichen Täter gefahndet. Es gingen mehrere Anrufe zum möglichen Aufenthaltsort des Tatverdächtigen Goran Stepanovic ein.

03.11.2010/mb

(Quelle: www.e110.de)
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#8

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 04:27
von Mercutio • 83 Beiträge
FF1 war sehr gut umgesetzt, da gibt es meinerseits absolut nichts auszusetzen, schön chronologisch ohne Schnörkel und sehr spannend. Ich befürchte aber, diesen kaltblütigen Mord wird man nur durch Glück irgendwann mal aufklären können, z.B. wenn der Täter mit der polizeibekannten DNA nochmal in Erscheinung tritt und geschnappt wird. Sehr interessant waren auch die Informationen zu den Spürhunden in der Nachbesprechung. 5/5

FF2 war in Ordnung, vorallem die kleine Verfolgungsjagd. Seltsam war aber der Kommentar der Beamtin im Studio, die Passanten hätten sich vorbildlich verhalten. Sonst sagt die Polizei doch immer, man sollte keine bewaffneten Täter verfolgen, weil das Risiko zu groß ist. Spitze war allerdings das Eingreifen des älteren Herren, der die Räuber für Fahrraddiebe hielt und sie im hohen Bogen von ihren Rädern geholt hat. 3/5

FF3 war unter aller Kanone. Ein Familienvater im "Fetisch-Latex-Outfit" auf dem Küchentisch, während seine Frau versucht ihn auszuziehen und sein Kind daneben steht? Und dann auch noch der rege "Betrieb" in diesem "Sex-Club". Also bei diesem FF habe ich mich echt geekelt. Ich frage mich wirklich, was der Regisseur sich dabei gedacht hat. 0/5

FF4 war wie FF1 absolut spitze umgesetzt. Einfach schockierend, daß soetwas mitten in Deutschland möglich ist, wie Rudi schon sagte. Vorallem, daß sowas mitten in einem offensichtlich "bürgerlichen" Viertel über Jahre hinweg geschehen kann und kein Mensch merkt irgendetwas. Es muß doch den Nachbarn mal aufgefallen sein, daß dort täglich fremde Männer ein und aus gehen. Wer weiß, wieviele Frauen dort aktuell noch zwangsprostituiert werden. Einfach schrecklich, diese arme Chinesin. Warum geht die Polizei eigentlich davon aus, daß der Mann, der sie befreit hat, ein Komplize des Täters sein sollte? Wieso sollte der Täter sie freilassen wollen? Er müßte doch davon ausgehen, daß sie zur Polizei geht und man ihm dann auf die Spur kommt. Ich hoffe jedenfalls, daß sie diese ganzen Schweine bald haben und aus dem Verkehr ziehen. Für die Umsetzung des FF: 5/5

FF5 war an sich auch absolut in Ordnung. Da man den mutmaßlichen Täter allerdings schon kennt, hätte es auch gereicht den Fall als Studiofall zu behandeln. Die Umsetzung als FF ist für die Fahndung im Prinzip überflüssig gewesen. Etwas komisch fand ich auch, daß das Opfer zuerst panische Todesangst vor dem Ersticken hatte und dann direkt nach der Tat schon wieder scherzt. Entweder eine seltsame Darstellung oder der rüstige Herr ist wirklich so eine Frohnatur. 3/5

FF6 war eher unterdurchschnittlich. 2/5

Die Rubrik "XY-Prävention" fand ich auch mal wieder gut. So furchtbar neu sind diese Maschen allerdings nicht. Es weiß doch eigentlich jeder, daß man auf SMS und Mails mit unbekanntem Absender niemals antworten sollte. Und daß man keine Fremden einfach so unangekündigt in die Wohnung läßt, seien es nun Vertreter, Handwerker oder Ärzte, das wurde schon vor Jahrzehnten in "Vorsicht Falle" immer wieder gesagt. Aber gut, man kann es offenbar nicht oft genug erwähnen. Ich finde es gut diese Rubrik ab und zu in die Sendung einzubauen.

Was auch mal wieder auffiel: In ALLEN Filmfällen waren die Täter Ausländer.

Fazit der Sendung:

Eine solide Sendung mit einigen Höhen (FF1 und 4) und wenigen Schwächen (FF3). Insgesamt würde ich die Sendung mit 3,5/5 bewerten.
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#9

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 06:26
von LD-X 733 • 116 Beiträge
Wow, eine der besten Sendungen seit langem. Warum? Weil fast alle Fälle im Gedächtnis bleiben.

Der erste (Mord an Klaus Kandaouroff) mit einer fast loriot-esken Textzeile: "Könnten Sie mir 40 Kilo Pute kaltlegen?" Das Sofa im Wohnzimmer lässt etwas 80er-Jahre-XY-Flair aufkommen. Darauf verfolgt die Gattin den Grand Prix, den das Mordopfer kurzerhand nach Hannover verlegt hat...

Fall 2 (Überfall auf Juwelier mit heftiger Gegenwehr der Opfer). Das gabs schon lange nicht mehr, dass Räubern von Opfern und Passanten so zugesetzt wurde. Entsprechend Action-packed ist der Filmfall. Erinnert an einen Bankraub in Thüringen zur Wendezeit (XY 231 FF 2). Foto und Namen des festgenommenen Täters hätte man ruhig zeigen sollen, da er sich ja ausgesprochen unkooperativ verhält. Vielleicht wissen andere was über seinen Umgang.

Fall 3: Rudi muss Schmuddelkram ansagen: "Damit zu ´ner ganz anderen Baustelle. Unser nächster Fall spielt in einem Lebensbereich, den die meisten wohl eher vom Hörensagen kennen, und wenn, dann redet man auch lieber nicht darüber - über den Besuch in einem Swinger-Club". Wobei er ungewöhnlich lange auf dem W in Swinger verharrt. Hatten wir das schonmal in XY? Einen Swinger-Club? Eine kleine Horror-Einlage schon am Anfang: Eine treusorgende Hausfrau und Mutter geht verdächtigen Geräuschen nach und findet im Schlafzimmer einen beleibten Herrn in Gummioutfit und -Maske. Der Schreck legt sich erst, als er sich als ihr Gatte entpuppt. Die anschließenden Versuche, ihn aus dem kleinen Schwarzen zu schälen, scheitern, so dass die Dame zur Schere greift - und in wenigen Sekunden Reizwäsche im Wert von 350 Euro unbrauchbar macht. Beste Szene des Rundgangs im Club: Ein männlicher Gast greift seiner Gespielin von hinten an die you know what - und grinst wie ein Honigkuchenpferd.

Im nächsten Fall wirds hochpolitisch - es geht um Menschenrechtsdefizite in der VR China. Eine dreifache Mutter will der Zwangssterilisation entgehen und flüchtet nach Deutschland. Schöner Dialog im Asylbewerberheim: als sie sich nach den Essenszeiten im Heim erkundigen will ("chi fan shen me shi hou chi a?") entgegnet die gutmütige bayrische Heimleiterin: "Stefan kenn i net, tut mer leid."
Der Fall erinnert an die Golfkatzen (XY 143 FF 1), nur dass die Frau hier nicht 24 Stunden sondern 17 Monate gefangengehalten wurde. Bei dem anschließenden Gespräch mit dem Kommissar wären chinesische Untertitel ganz hilfreich gewesen, wo doch ein Dolmetscher im Präsidium zur Verfügung steht. Mit der Zeichnung müsste das Haus eigentlich zu finden sein.

Beim Überfall auf den 93jährigen Pensionisten aus Innsbruck saß den XY-Machern wieder der Schalk im Nacken. Der rüstige alte Herr bekommt so oft Damenbesuch, dass es mitunter zu Überschneidungen kommt, wie Heidrun feststellen musste. Trotz des mitgebrachten Plüschteddys wird sie wieder hinauskomplimentiert, weil er "die Traudl" nicht warten lassen will. Charlotte hat da mehr Glück, als sie sich mit einer Torte bei dem vermögenden Privatier einschleimen will - und sie kann nicht verhehlen, dass sie von den Süßspeisen auch gerne selbst nascht.

Das Highlight im zweiten Juwelenraub des Abends ist ohne Frage das alberne Hütchen, das eine der Zeuginnen auf hat. Ansonsten ist der Fall wohl der konventionellste der heutigen Sendung.

Gut gemacht!
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#10

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 08:42
von Joerg • 176 Beiträge
Nachdem die letzen Sendungen mehr oder weniger den XY-Preis im Fokus hatten, war das mal wieder eine ganz gute Sendung. Alle Fälle wurden chronologisch einwandfrei dargestellt. Man hat sich, bis auf ein paar eher amüsante Einlagen – welche gemeint sind dürfte wohl bekannt sein – auf das Wesentliche konzentriert.
Und natürlich Dir Bernd besten Dank für die ausführliche Zusammenfassung . Es lohnt sich fast gar nicht mehr, meine im Vergleich wenigen Auffälligkeiten niederzuschreiben, da es nur einer Wiederholung gleichkäme.
Trotzdem ein paar Anmerkungen.
FF1- normalerweise gibt doch RC immer einen zeitlichen Denkanstoß. Z.B. „das war der Abend an dem die Fußballbegegnung zwischen dem SV Obertuntenbach und dem FC Was-weiss-ich stattfand.“. Ob man hinsichtlich des Grand Prix darauf verzichtet hatte, weil man glaubt der XY-Zuschauer im Allgemeinen schaltet nur das ZDF ein?
FF2- Zu Beginn des Films wurde als Datum der 17.November 2009 erwähnt. Aber nach dem Film fragte Frau Radke nach Zeugen für den 11. September 2009? Gut ich war kurz abgelenkt. Warum zwei unterschiedliche Daten?
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#11

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 09:11
von XY-Webmaster • 300 Beiträge
Kurz und knapp: sehr gute Sendung, die wir dank neuem Fernseher zum ersten Mal in HD genießen durften. Prägnante Filmfälle mit gutem Aufbau und ideenreicher Umsetzung - so soll es sein. Eine kleine Schelte gibt's nur für die beiden Vorbeuge-Filme wegen Wackelkameras und zu schnellen Schnitten.

Ansonsten: ein wirklich gelungener XY-Abend.
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#12

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 14:13
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
erfolgreich im Bezug auf Hinweise ist die November- Sendung nicht. So die richtige "heiße" Spur ist (noch) nicht dabei.

Aber die Quote läßt sich sehen. 4,85 Mio. Zuschauer sahen die Sendung gestern. Die Bayern hatten in der Champions League 4,73 Mio Zuschauer (SAT 1). Sieger der Prime Time war gestern der ARD- Spielfilm mit 5,37 Mio. Zuschauer.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=45597&p3=
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#13

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 14:58
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
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#14

Re[2]: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 16:19
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
xyzuschauerseit72>Die erste Festnahme (Ralf Müller) ist erfolgt:
xyzuschauerseit72>

xyzuschauerseit72>http://www.wochenblatt.de/nachrichten/traunstein/regionales/Mordverdaechtiger-wurde-festgenommen;art39,19533

In der Tat schon ein Erfolg. Hier noch eine ergänzende Meldung.
http://www.pnp.de/lokales/artikel_regionews.php?Ausgabe=ana&Ressort=ank&cid=29-30067732&BNR=0

Die Sendung fand ich übrigens todlangweilig, eine der schlechtesten in der XY Geschichte. Einzig der Mord an dem Hotel und Geflügelfarmbesitzer bleibt mir als Filmfall positiv in Erinnerung. Ist aber alles Geschamckssache.
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#15

Re: Sendung vom 03.11.2010

in XY-Hauptsendungen 04.11.2010 18:29
von bd-vogel • 570 Beiträge
Noch ein Artikel zur Festnahme des "Rosenmörders":
http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern/rosen-moerder-gefasst-meta-990934.html

Bernhard.
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