#16

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 02:19
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Im Gegensatz meiner Vorredner stehe ich in der Mitte: Die Sendung war auf jeden Fall nicht perfekt, aber auch nicht schwach ausreichend. Sie war befriedigend, mit den Worten von Punker gesprochen nach Schulnoten eine glatte 3.

Wir haben dieses Jahr, gerade in den Sommermonaten, bessere Sendungen gesehen. Das hat meines Erachtens auch viel mit der Dramaturgie der Hintergründe der Fälle zu tun. Wir hatten dieses Jahr eine Reihe von spektakulären Kriminalfällen, die vielleicht über das eine oder andere Manko der Sendung hinweg getäuscht haben.

Der Trampermord, der Hokuspokus- Mord und auch der Überfall in Fechenheim waren sehr gut nachgestellt (FF 1 habe ich noch nicht gesehen). Positiv waren die Studiofälle, auch der z. Zt. bekannteste Kriminalfall in den Medien nach dem Ereignissen um den rechten Terror: der Tochtermord von Nienburg.

Sehr interessant ist der Hinweis von Matthias: Das ZDF hat ab August die Rechte an der Champions League. Ich hoffe doch sehr- gerade weil auch Rudi Cerne ein Sportmoderator ist- es bleibt bei dem 10 Ausgaben pro Jahr. Irgendwie brauche ich die Sendung, auch wenn ich in der letzten Zeit viel auf die Wiederholungen im Nachtprogramm oder auf ZDF Neo ausgewichen bin.

Ein kleines Fazit für 2011: Ich glaube, wir können sehr zufrieden mit der Entwicklung der Sendung sein. Viele spektakuläre Fälle konnten 2011 dank Aktenzeichen xy gelöst werden, gerade die Fälle Brieger und Kampa.

Diese Sendung hat- unabhängig von der Bewertung dieser Sendung- ihre Daseinsberechtigung im Jahre 2011 im deutschen TV erneut bewiesen. Solange dank Aktenzeichen xy nur ein Verbrechen aufgeklärt und somit evt. ein Opfer vor einem weiteren Verbrechen bewahrt wird, muß dieses Format einen Platz im deutschen TV haben.

Ich freue mich auf das Jahr 2012 und auf weitere 10 Sendungen von Aktenzeichen xy.
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#17

Re[2]: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 06:20
von Matthias OS • 13 Beiträge
bastian2410>Ich freue mich auf das Jahr 2012 und auf weitere 10 Sendungen von Aktenzeichen xy.

Seit 2005 gibt es nicht mehr 10, sondern 12 Folgen pro Jahr... Mir haben die traditionellen 10 Folgen immer gereicht; so war klar, dass im November immer die "Jubiläums-Folgen" ausgestrahlt werden und man konnte sich leicht ausrechnen, dass es im November 2017 die 500. Folge geben würde. Dann hat man es leider erhöht und mehr unspektakluläre Fälle aufgenommen.

In 2012 wird es trotz CL-Rechteerwerb wohl erneut 12 Folgen geben.
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#18

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 08:01
von Jiri Brei • 514 Beiträge
Nach den recht durchwachsenen letzten Sendungen gefiel die gestrige Sendung recht gut. Gute Sprechertexte, gute Fallaufarbeitung, kaum filmerischer Schnickschnack (die letzte Szene im Schwarze-Rose-Fall war völlig unnötig!).
Wenn man es jetzt noch schafft, der Darstellung der (echten!) Fahndungsansätze mehr Raum zu geben und hier detaillierter und strukturierter darauf eingeht (im Uralt-Fall wollte man wohl das Heim-Gebäude zeigen, es blieb aber bei einem Foto im Hintergrund, auf der anderen Seite war der schwarze Porsche im Studio völlig zweckfrei), dann lässt das Jahr 2012 hoffen!

Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass nach einer guten Sendung oft wieder ein Absturz kam. Dass man bei der Sekuritel prinzipiel noch weiss, wie es geht, hat die gestrige Sendung gezeigt.

Schau mer mal...
JB
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#19

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 09:49
von bd-vogel • 570 Beiträge
Hallo liebe XY-Freunde,
gestern abend konnte ich die Sendung leider nicht Live gucken und mußte daher auf die "Spätausgabe" warten, daher erst heute meine Eindrücke zu sieben(!) Filmfällen und drei Studiofällen.

453. XY-SENDUNG vom 14.12.2011
(Filmfallregie: Philipp Osthus, Tom Zenker;
Studioregie: Michael Bentele)


“Mord” sei heute der “absolute Schwerpunkt”, kündigt Rudi Cerne zu Beginn der Sendung an, und präsentiert schonmal die ominöse „Schwarze Rose“... und wie’s am Ende ausschaute, leitete er damit tatsächlich eine der besten XY-Sendungen seit langem ein!

Auch wenn’s nicht immer um Mord ging: Durchweg konsistente und spannende Dramaturgie ohne sentimentale Mätzchen, dazu tolle und gehäufte Sprechertexte, in allen FF! Ich war von der Sendung schwer begeistert!
Und: Zweimal wurde sogar die gute alte Wischblende wieder eingesetzt....


Dazu prägnante Studiofälle (bei denen allerdings ausgerechnet die zum kürzlich aufgedeckten „NSU“-Naziterroristennetzwerk eher flach ausfiel).

Hier die gewohnte Übersicht für die Doku (auch zur Verwendung in der FF-Netakte) und ein paar kurze Bemerkungen von mir (nur kurz, aus Zeitmangel):

++

FF1 (Kripo Mayen) Rock am Ring
(Vergewaltigung am Gitterzaun während des Rockfestivals am Nürburgring)
(Sprecher: Michael Brennicke) ***

Im Studio: KHK Rudolf Schäfer, Kripo Mayen

Exzellente Sprechertexte von Michael begleiten diesen Fall. Chronologischer Aufbau, der dem Zuschauer zunächst die Lebensumstände des späteren Opfers illustriert.
Kultige Szenen vom Rock-am-Ring-Festival (Musiktracks fürs XY-Songbook müssen andere nachtragen, beim gezeigten kenn ich mich nicht sehr gut aus).
Bei der Szene an der Würstchenbude, als das Opfer zum verhämngnisvollen Toilettengang aufbricht, kommt eine geniale Wischblende zum Einsatz!

Clever und schwarzhumorig auch der Schnitt zum Festivalbühnengeschehen unmittelbar vor der Tat: Auf der Bühnenleinwand ist eine große „zupackende Hand“ zu sehen...
Unter Verzicht auf „Tränendrüsenszenen“, wie wir sie in vergangenen XY-FF hatten, und stattdessen mit guten Michael-Begleittexten wird die Tatsache dargestellt, daß das Opfer sich erst einige Tage später ihrem Freund anvertraute.

Für den Film: Drei Sterne!

Vielleicht fürs XY-Poesiealbum Rudi Cernes etwas unglückliche Formulierung am Ende des Fahndungsgesprächs: Es ginge um die „Vergewaltigung an einem 19jährigen, ja ich muß schon sagen, Mädchen.“
Hätte auch Ede so sagen können.

++

Studiofall 1 (Kripo Detmold) Entführungsfall/Vermißtenfall Arzu Özmen
(Martyrium: Mißhandlung durch Familienangehörige, dann gewaltsame Entführung, seither verschwunden)


Alle fünf Geschwister der Vermißten sind, so Rudi Cerne, inzwischen in Untersuchungshaft; es besteht der Verdacht, daß die Vermißte von ihnen ermordet worden ist. Man ahnt gruselige Hintergründe, aber erfreut sich an Rudis streng sachlicher Präsentation, die ohne Stammtischvokabular auskommt, gut gemacht!

++

FF2 (Kripo Berlin) “MP-Flair” (Bewaffneter Überfall & Mordanschlag auf Musiker)
(Überfall auf Spielothek 2011 & Attentat auf Gangsta-Rapper „Fler“ aka Frank White 2009 mit derselben Maschinenpistole) )
(Sprecher: Michael Brennicke) ***

Im Studio: KOK Gerd Kleeberg, Kripo Berlin
(Laut Rudi Cerne war auch die Anwesenheit des Rappers Fler geplant, der aber wegen einer „Knieverletzung“ kurzfristig habe absagen müssen.)

Und schon wieder drei FF-Sterne: Für die dramaturgisch gut gemachte Synthese zweier Fälle, deren Zusammenhang (wie Michael in seinen wiederum exzellenten Sprechertexten ganz am Ende betont) bislang nur auf die verwendete Maschinenpistole hin bewiesen ist.
Spannend gemacht, erst der Überfall 2011, dann aufgrund der ballistischen Ermittlungen (hervorragend von Michael-Texten erläuternd begleitet und geschickt als filmische „Brücke“ eingesetzt) der Rapper-Überfall 2009. Überhaupt sind die Sprechertexte klasse, ebenso wie die rasanten Szenen der „Ballerei“ (Erinnerungen an MG-Salven aus XY 20.2.1981 oder 9.7.1993 - die Teilnehmer am XY-Treffen 2010 wissen, was ich meine...)

Bei der Fallpräsentation wird ein Musikvideo von Fler eingeblendet (sprich, Eintrag ins XY-Musikalbum ist fällig – welcher Song das ist, müssen aber wieder andere notieren, das ist so gar nicht mein Genre).


++

FF3 (Kripo München) Mordfall Karl Heinz Radmiller
(81jähriger auf der Suche nach homosexuellen Kontakten; Leichenfund zwei Monate nach Verschwinden)
(nur sehr kurzer Einspielfilm im Doku-Style; Sprecher: Michael Brennicke) **

Im Studio: KHK Alexander Platten, Kripo München

Beinahe eigentlich kein richtiger XY-Filmfall – denn trotz des spannenden Stoffes wird nur ein sehr kurzer, eher im „RTL-Ungeklärte Morde“-Stil gehaltener zweiminütiger Einspielfilm gezeigt. Der aber hat tolle Texte von Michael (der ja jüngst auch bei RTL-UM spricht), und alleine das bringt den zweiten (von 2) Sternen – Michaels Schlußtext: „Wie er starb, möchte die Polizei nicht preisgeben, denn dieses Wissen teilt sie nur mit einem: dem Mörder.“

Trotzdem mit einem weinenden Auge: Warum wurde aus diesem Fall kein „richtiger“ FF gemacht? Es mag Gründe haben, die in der polizeilichen Ermittlungsarbeit liegen (wie im Sprechertext angedeutet), aber die ganzen Umstände wären eigentlich sonst eine Einladung gewesen, mal wieder quasi exemplarisch (wie so oft zuvor zumal im alten XY) den Lebensweg eines Opfers darzustellen, das sich durch seine „Neigungen“ ungewollt selbst in Gefahr brachte. In diesem Fall mit 81 Jahren – das dürfte in der XY-Geschichte einzigartig sein, und hätte einen Anlaß geboten, die Tragik genauer zu portraitieren, in der Homosexuelle dieser alten Generation stecken.

Studiogast KHK Platten ist äußerst eloquent-sachlich, fiel mir auf, tolle Präsentation. Rudi hingegen vergißt offenbar, auf verschwundene Gegenstände (Handy!) aus dem Besitz des Toten hinzuweisen (muß er später in der „Zwischenabfrage“ nachholen).

++

FF4 (Kripo Eberswalde) Mordfall Andrea Steffen (von 1991)
(Heimkind will von Neubrandenburg nach Berlin trampen)
(Sprecher: Michael Brennicke) ***

Im Studio: KOK Frank Schneider, Kripo Eberswalde
„Mord verjährt nie“, sagt Rudi als Einleitung zu diesem 20 Jahre alten Fall, womit er Recht hat: Man soll es versuchen!

Klassischer Tramperfall, der genial-behutsam hergeleitet wird, wieder mit guten Sprechertexten und guter „Milieuschilderung“ des späteren Opfers. Und wieder streng chronologisch erzählt, was dem FF sofort zu gehöriger Spannung verhilft, mit jener Mischung aus „böser Ahnung“ (beim Zuschauer), die wirklich gutes XY seit jeher einsetzt. Sehr gute Sprechertexte. Unausweichliche Konsequenz:
„Fünf Tage später, in einem Waldstück...“

Nach dem Leichenfund durch die Spaziergänger kommt wieder die neue Wischblende zum Einsatz!
Spannend erzählt = drei Sterne!

Fürs XY-Musikalbum: Am Anfang Musik von Metal-Queen Doro Pesch (welche Lieder genau, überlaß ich wieder anderen festzustellen).

++

Zwischenabfrage
Hinweise zu FF1 (Rock am Ring) sind eingegangen
Hektischer Nachtrag zu FF3 (Mordfall Radmiller): Seit der Tat fehlende Gegenstände aus dem Besitz des Vermißten, ein Bild des Handys wird nachgereicht.

RC fürs Poesiealbum in bestem Zimmermann-Scharubdeutsch:
„Es gibt noch ein paar Teile, die abgängig sind beziehungsweise fehlen, das wollen wir noch erwähnen beziehungsweise zeigen.“
Danke für diesen Satz, Rudi, er hätte von Ede sein können!

++

FF5 (Kripo Darmstadt) Mordfall Nilüfer Görgü (“Schwarze Rose”)
(von Wahrsagerei und Okkultismus faszinierte Frau sucht Internetbekanntschaften; schwarze Rose am Grab)
(Sprecher: Michael Brennicke) *** plus *

Im Studio: KOK Markus Görger, Kripo Darmstadt

Dieser Fall, da geb ich den Vorrednern recht, wird lange im XY-Gedächtnis bleiben! Fabelhaft!


Prägnante und eindrückliche Michael-Sprechertexte begleiten die Schilderung der Lebenswirklichkeit des späteren Opfers, das sich vom Okkultismus beeinflussen, sich sogar deswegen scheiden läßt und auch noch als Hartz4-Bezieherin bereitwillig Geld für Wahrsagerinnen ausgibt, nebenher im Internet neue Bekanntschaften sucht und teils mehrere Beziehungen gleichzeitig aufnimmt.

Der FF verzichtet hier konsequent auf Wertungen und stellt es dar, wie es aus Sicht der Frau wohl war, Michael erläutert dazu. Klasse gemacht! Zitat, das auch Wolfgang nicht besser hätte sagen können: „Heute hält es die Kripo für wahrscheinlich, daß sich [das Opfer] durch eine Liebschaft in Gefahr gebracht hat“.

Überhaupt, schon ganz lange habe ich nicht mehr so viele exzellente Sprechertextzeilen in einem FF versammelt gehört wie in diesem. Dazu die knallharte, dramaturgisch durch die chronologische Erzählweise perfekt vorbereitete Mordszene – so werden klassische XY-Filmfälle gemacht.
Drei Sterne (nach den Maßstäben der letzten Jahre sogar mit Zusatzstern).

Kleines Manko bei der Fahndung: Die in der Sendung gezeigte Übersichtskarte zum Tatort findet sich nicht auf den XY-Fahndungsseiten bei e110. Ein Versehen?

++

Studiofall 2 (BKA Wiesbaden) Rechtsradikale Mordserie der „NSU“
(Enttarntes Trio der „Ceska“-Morde )
,
zugleich
UPDATE: 28.5.2008 FF4 (Kripo Heilbronn) Mordfall Michèle Kiesewetter
UPDATE: 27.4.2001 FF3 (Soko Bosporus) “Döner”-Mordserie

Wohl der “prominenteste” Fall der Sendung, und seit RAF-Zeiten der 1970er Jahre sicher auch der größte Terroristenfall, der jemals bei XY Thema war. Aber ausgerechnet hier ein Tiefpunkt der ansonsten guten Sendung an diesem Abend: Viel zu kurz, viel zu wenig konkret wird abgehandelt, worin derzeit genau die Fahndungsfragen zum „NSU“-Trio bestehen.
Jede Wette, Ede Zimmermann wäre sich seiner Verantwortung als „Sendepersönlichkeit“ hier erheblich bewußt gewesen und hätte passende allgemeine-programmatische Worte gefunden.

++

FF6 (Kripo Lingen/Emsland) Autoschieberbande
(Gezielter Diebstahl hochpreisiger PKW; professionell gefertigte Kennzeichendubletten)
(Sprecher: Michael Brennicke) **

Im Studio: KHK Achim van Remmerden, Kripo Lingen

Mensch – selbst so „übliche“ Sachen wie Fahndungen nach professionellen Autoknacker-/Autoschieberbanden kann XY also doch noch spannend aufbereiten, wenn es will! Hier geschehen: Der sündteure „Porsche Panamera“ im Studio ist zwar wieder Mätzchen-Deko, aber der FF selbst ist dank wiederum schörkelloser Erzählweise mehr als solide: Der Betontresor stellt die Bande auf eine (im wahrsten Sinne des Wortes) „harte“ Probe, einer von ihnen läßt sich derweil beim Stopp an einer Tankstelle filmen, „doch dann kommt die Putzfrau“ (Michael-Text), die wohl nur knapp einem schlimmen Schicksal entgeht.

Putzfrau-Zitat am Schluß des FF fürs XY-Poesiealbum: „Ach du dickes Ei!“


Fürs Kuriositätenkabinett: Die Putzfrau ruft sehr früh am morgen, als sie die „Bescherung“ entdeckt, ihren Chef an, und der ist nach 2 Sekunden=einmal klingeln offenbar sofort am Telefon LOL.

++

Studiofall 3 (Kripo Nienburg) Mordfall Souzan Barakat/Fahndung nach Ali Barakat
(Souzan Barakat vom eigenen Vater auf offener Straße erschossen)


Ein Fall, der in den letzten Tagen vor der Sendung bundesweit Schlagzeilen machte und Betroffenheit auslöste; der Vater=Schütze ist flüchtig.

Nicht entschuldbare (aus meiner Sicht) Panne bei der Studiofahndung: Der Name des Gesuchten wird nicht eingeblendet! Rudis rasches Runterratteln des fremdsprachigen Namens kann sich kein Zuschauer merken.

++

FF7 (Kripo Frankfurt/Main) Überfall auf Supermarkt
(Zwei Frauen mit Hund beobachten die Ereignisse und die Flucht der Täter)
(Sprecher: Michael Brennicke) * *

Im Studio: KOK Lars Mertner, Kripo Frankfurt/Main

Rätselhaft: Die Zeuginnen beobachten das wartende Fluchtfahrzeug (und rufen währenddessen schon die Polizei) und dann die Flucht der Täter mit diesem Wagen, haben aber offenbar nichtmal einen Buchstaben des Kennzeichens erkannt?
Wie auch immer: In der wiederum schnörkellosen Dramaturgie trotzdem ein solider Fall. Ein Stern für den FF, und einen für den neuen XY-Hund, der Täter schon wittert, bevor die irgendwas getan haben! J

++

Schlußabfrage
Im Studio: Alfred Hettmer, LKA München
Konkrete Hinweise sind vor allem zu FF1, FF2 und FF4 eingegangen.

++

Soweit mein kurzes Fazit.

Bernhard.

PS: Hier noch die ersten Zuschauerreaktionen:

Hoffnungsschimmer im Fall der entführten 18-jährigen Arzu Özmen: Ein XY-Zuschauer will sie am Mittwochmittag in Heppenheim an der Bergstraße noch gesehen haben. Die 18-Jährige hatte einen deutschen Freund und war dadurch bei ihrer Familie in Ungnade gefallen. Sie hatte Schutz in einem Frauenhaus gesucht. Am 1. November war sie dann mitten in der Nacht aus der Wohnung ihres Freundes entführt worden.

Konkrete Hinweise bekam die Polizei am Abend auch in zwei weiteren Fällen: dem Mord an der 15-jährigen Andrea Steffen aus dem Jahr 1991 und der Vergewaltigung einer jungen Frau bei Rock am Ring. In beiden Fällen wurden konkrete Namen und sogar die dazugehörigen Adressen genannt. Die Polizei geht diesen Hinweisen bereits nach.

Einen anonymen Anruf zu einem weiteren gesuchten Täter erhielt die Kripo in Berlin. Oberkommissar Gerd Kleeberg war mit einem Fall in die Sendung gekommen, bei dem ein bekannter Musiker Opfer eines Überfalls mit einer Maschinenpistole wurde. Genau diese Waffe war in einem weiteren Überfall auf ein Spielcasino aufgetaucht. Kleeberg ist verhalten optimistisch: "Mal sehen, ob wir damit weiterkommen. Meine Kollegen sind dran an der Sache."

Markus Görger von der Kripo Darmstadt ist guter Dinge, den Mord an Nilüfer Görgü bald aufklären zu können. "Wir haben einen besonders viel versprechenden Anruf erhalten." Kommissar Görger und seine Kollegen hatten in der Sendung Fragen in Bezug auf die Tatwaffe, eine Cvrena Zastava 99 und eine sichergestellte Ceska 75, an die Zuschauer gerichtet. Nilüfer Görgü war am 25. Januar 2007 in Eppertshausen erschossen worden. Auf ihrem Grab fand die Polizei eine schwarze Rose. Ein makaberer Gruß des Mörders an Nilüfer Görgü, vermutet die Polizei.

14.12.2011 nic / wel

(Quelle: www.e110.de)
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#20

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 12:21
von Andelko • 127 Beiträge
XY war gestern die meistgesehene Sendung! In der Zielgruppe erreichte die Sendung einen starken Marktanteil von 13,3 %
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#21

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 14:06
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
@Matthias

du hast absolut Recht, es sind 12 Sendungen pro Jahr. Man kann darüber streiten, ob 10 Ausgaben pro Jahr ausreichend sind. Fest steht, ich habe 2 Ausgaben pro Jahr aus Versehen unterschlagen, man verliert auch leicht den Überblick bei den zusätzlichen Sonderausgaben von xy.

@Andelko

Die Quote war top am Mittwoch abend. 5,23 Mio sind auch für das Jahr 2011 ein absoluter Topwert, die privaten Sender klar geschlagen.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=53821&p3=
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#22

Re[2]: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 14:18
von Matthias OS • 13 Beiträge
bastian2410>@Matthias

bastian2410>du hast absolut Recht, es sind 12 Sendungen pro Jahr. Man kann darüber streiten, ob 10 Ausgaben pro Jahr ausreichend sind. Fest steht, ich habe 2 Ausgaben pro Jahr aus Versehen unterschlagen, man verliert auch leicht den Überblick bei den zusätzlichen Sonderausgaben von xy.

Wenn ich mir die Vorschau der FF für die nächste Sendung am 11.01. (454) anschaue, schwant mir schon wieder Böses in Bezug auf das Gefallen der Sendung. Mir genügen daher 10 Sendungen vollkommen, die dann aber auch hochwertige Fälle enthalten müssen und insgesamt lohnenswert sind. Für diverse Supermarktfälle wäre dann vermutlich weniger Platz, was für die zuständigen Polizeidienststellen aber kein Nachteil wäre, da man die Fragen an die Öffentlichkeit auch via SF abhandeln kann.

Bemerkenswert zur gestrigen Folge wäre noch, dass es keinerlei "XY gelöst" oder "XY update" gab. Ich würde mir wünschen, dass dies wieder zur festen Einrichtung wird und unabhängig von möglichen Zwischenergebnissen noch einmal auf die vorhergehende Sendung zurückgeblickt wird (inclusive erneuter Einblendung der einzelnen Fahndungsfotos wie es vor allem in den beiden Außenstudius zu der Ede-Zeit auch immer praktiziert wurde). Kostet wenig Zeit und würde der Polizei sicherlich weitere Hinweise bringen.
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#23

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 14:55
von Ludwig • 523 Beiträge
Hallo zusammen !

Auch ich möchte einige wenige kurze Anmerkungen beitragen. Nach drei Stunden Konditionstraining war ich vor der Wiederholung auf ZDFneo eigentlich richtig bettreif, aber ich war von der Sendung gefesselt bis zum Schluß, und daher schließe ich mich den überwiegend sehr positiven Zensuren an; von mir gibt es eine glatte 2.

Im Einzelnen:
FF 1: Beschränkung auf das Wesentliche, keine unnötigen Längen; das Leiden des Opfers wurde auf eine angenehm zurückhaltende Weise thematisiert und wirkte dadurch umso prägnanter (dies gilt auch im FF 6 für die überfallene Verkäuferin); vermisst habe ich aber eine Lageskizze des Tatorts als Erinnerungshilfe für mögliche Zeugen.
FF 2: Schon eine recht außergewöhnliche Tatkonstellation.....
Wobei die Täter bzw. vielmehr deren Auftraggeber bei dem Überfall auf den "Gangsta-Rapper" -welch' treffende Berufsbezeichnung- Insider-Kenntnisse gehabt haben müssen....
FF 3: Der Anhalter-Mord als spezifische Deliktsform ist geradezu prädestiniert für ein filmisches highlight, und diese Erwartungen wurden bestimmt nicht enttäuscht! Unverkennbar auch das Bemühen der Requisite um eine möglichst authentische Darstellung. Die Präsentation der Übersichtskarte war aber doch sehr zügig und daher schwer nachvollziehbar.
FF 4: Sicherlich eine interessante Verfilmung dieses mysteriösen Falles, aber für meinen Geschmack etwas zuviel Okkultismus (noch dazu hatte die Magierin mit ihren Voraussagen auch immer recht...) bei einer mutmasslichen Beziehungstat, und der Übergang zur Nachbetrachtung im Studio war für mich wenig überzeugend. Für mich ist der Fall zwar sehenswert, aber nicht denkwürdig.
FF 5: Der Autohaus-Tresorknacker-Fall war für mich der beste Beweis, dass es nicht unbedingt eines Mord-/Vermisstenfalles bedarf, um richtig Spannung zu erzeugen. Auch wenn die Putzfrau-Szene etwas arg konstruiert wirkte, so überzeugte mich die Darstellung dieses akribisch vorbereiteten Verbrechens vorbehaltlos, für mich der beste Filmfall dieser Sendung (auch wenn ich diese Ansicht vermutlich exklusiv für mich habe...). Wobei eines anzumerken ist: Die Täter müssen die Tat auch vor Ort umfassend vorbereitet haben, und dergleichen könnte aufmerksamen Mitarbeitern durchaus mal auffallen....
FF 6: Der Supermarkt-Überfall war solide und ansprechend umgesetzt, im Gegensatz zu manchen vergleichbaren Fällen in der jüngeren XY-Historie. Allerdings wäre inflationäre Zunahme dieses "Mode-Verbrechens" mal einer eingehenden kriminalsoziologischen Betrachtung wert.
Einschlägige Thesen sind gerne willkommen!

Die Studiofälle: am besten war der "Rentner-Homo-Mord", mustergültig präsentiert, hätte aber auch das Potential zum Filmfall gehabt (wobei für mich am bemerkenswertesten die Vitalität des Opfers in diesem hohen Alter ist...). Einzige richtige Schwäche der gesamten Sendung war der "NSU-Fall", der doch sehr nach Pflichtübung aussah. Und ob es den Ermittlungen weiterhilft, wenn für den Fall die scheusslichsten verfügbaren Fotos des Trios verwendet werden, möchte ich mal offen lassen.

Insgesamt: die Texte waren samt und sonders überzeugend, ein Sonderlob hierfür ! Jetzt wünsche ich mir nur noch etwas mehr Präzision bei der Präsentation der Fahndungsansätze.
Es wäre schön, wenn es im Neuen Jahr auf diesem Niveau weiterginge !

viele Grüße
Ludwig
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#24

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 15.12.2011 15:48
von Laniol • 130 Beiträge
Ich möchte mich den positiven Stimmen der Sendung anschließen. Cerne hielt sich mit flapsigen Sprüchen sehr angenehm zurück.
Es wurden einprägsamme Filme präsentiert, lediglich der Spannungs- und Gruselfaktor in den Filmen fehlt mir noch.
Insgesamt würde ich der Sendung die Schulnote 2- geben.

Sehr interessant würde eine Sondersendung finden, in der präsentiert wird, wie bestimmte XY-Fälle aufgeklärt wurden. Zu Edes Zeit gab es eine solche mal.
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#25

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 16.12.2011 10:02
von voreifelrambo • 7 Beiträge
Also ich löse schon mal das Rätsel um den Doro Song:

Er nennt sich All we are
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#26

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 16.12.2011 10:15
von Litzelwalchen • 113 Beiträge
Ball mal wieder flach halten!

Ein guter Fall (Tramper), der Rest Langeweile pur. Vor allem dieser Rapper-Fall war peinlich. Verstehe die ganze Konstruktion nicht, weil wer wurde denn da beschossen? Da wollte jemand n billigen Promo-Stunt initiieren, doch erwartungsgemäß sind diese Leute zu dumm, um zu wissen, dass die Polizei durch die Ballistik Parallel-Verbrechen herausfiltern kann, die mit einer Waffe begangen wurde.

Warum sonst sollte dieser mediengeile Typ da nicht auftauchen wollen, dort bot sich doch die Möglichkeit eines Millionen-Publikums. Diese fadenscheinige Absage lässt tief blicken.

Der Rest war eher.. na ja..

Soll sich diese Multi-Kulti-Verklärung nun sogar schon bei XY fortsetzen. Es ist doch wohl naiv zu glauben, dass bei der ermordeten Türkin irgendetwas mit Esoterik zu tun hatte. Die ist aus der Reihe getanzt und ist wahrscheinlich von irgendeinem (entfernten) Verwandten abgestraft worden. Ob solche primitiven Aggressivlinge in der Lage sind, um solche Rituale vorzutäuschen, das wage ich zu bezweifeln.
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#27

Re[2]: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 16.12.2011 13:05
von Punker • 321 Beiträge
Litzelwalchen>Ball mal wieder flach halten!

Litzelwalchen>Ein guter Fall (Tramper), der Rest Langeweile pur. Vor allem dieser Rapper-Fall war peinlich. Verstehe die ganze Konstruktion nicht, weil wer wurde denn da beschossen?

Ich finde es einerseits gut (!), dass die Sendung (hier im Forum) anscheinend vielen 'überdurchschnittlich' gefallen hat.

Wundere mich auf der einen Seite doch sehr, weil ich im 'Real-Life' keinen vorgefunden habe, der dieser Sendung viel abgewinnen konnte. Auch an anderen Stellen findet die Sendung wenig Anklang und bekommt unterdurchschnittliche Bewertungen.

Aber die Geschmäcker & Meinungen sind zum Glück verschieden!

Wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bis dann mal...

VG
P.
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#28

Re[2]: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 16.12.2011 15:08
von Heimo • 1.262 Beiträge
voreifelrambo>Also ich löse schon mal das Rätsel um den Doro Song:

voreifelrambo>Er nennt sich All we are

Der Song war streng genommen auch nicht von Doro sondern von der Band Warlock, wo sie die Frontfrau war.

"All We Are" ist auf der LP/CD "Triumph And Agony" enthalten.
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#29

Re[2]: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 16.12.2011 17:23
von calux • 58 Beiträge
Moin zusammen,

ich bin echt überrascht, wie unglaublich positiv die Sendung von den meisten hier gesehen wird. Für mich war es eine zwar leicht überdurchschnittliche, aber keinesfalls "gute" Sendung. Ich weiß nicht, ob überhaupt ein Fall aus der Sendung mir in Erinnerung bleiben wird. Aber der Reihe nach:


FF1 (Vergewaltigung bei Rock am Ring): Es ist mir völlig unbegreiflich, warum auf den Tatort in keinster Weise eingegangen wurde. Da ich mir nicht vorstellen kann daß der genaue Tatort nicht bekannt ist spielen vielleicht mal wieder die sogenannten "ermittlungstaktischen Gründe" eine Rolle ? Aber wie will man ohne Erwähnung des Tatorts unter Tausenden von Festivalteilnehmern Zeugen finden ? Das zieht diesen von der Darstellung zumindest mittelmäßigen Fall komplett runter.

FF2 Überfälle auf eine Spielhalle und einen Rapper: Spielhallenüberfall völlig belanglos und unspektakulär. Überfall auf den Rapper wie aus einer x-beliebigen amerikanischen Billig-Actionserie entnommen. Hätte als Studiofall mehr als ausgereicht.

Pseudo-FF 3 (Mord an einem Rentner): Da habe ich den Aussagen von Punker nichts hinzuzufügen..
Punker> Es geht um einen kurzen FF, den Mord an einen Rentner. Klassischer ‘Ungeklärte-Morde’ RTL -Stil mit Polizei-Aussagen am Tatort. Klaviergeklimper im Hintergrund. Ganz mies! 0 Sterne...

FF4 (Trampermord): Der Höhepunkt der Sendung und der Grund, warum ich diese Sendung als "leicht überdurchschnittlich" klassifiziere. Glaubwürdig und atmosphärisch umgesetzt. Kein Hightlight, was mir ewig in Erinnerung bleiben wird - also kein "xy-Klassiker". Ein solider Fall - und das kommt heutzutage ja nicht mehr in jeder xy-Folge vor.

FF5 (Rose): Völlig überflüssig, der Wahrsagerin soviel Sendezeit einzuräumen. Da hätte es ein Hinweis "Frau x suchte häufiger Wahrsager auf" absolut ausgereicht. Stattdessen wird mit diesen tatunrelevanten Ereignissen die Länge des FF unnötig und erheblich aufgebläht. Der Fall selbst hätte sicher mehr hergegeben, aber ausgerechnet die Rose, die auch aus einem ganz anderen Grund dort liegen konnte in den Mittelpunkt zu rücken macht in meinen Augen wenig Sinn. Stattdessen hätte man mehr auf die Internetbekanntschaften eingehen können - ich glaube kaum, daß man da nicht mehr ermitteln konnte als diese vagen im FF gemachten Aussagen. Daher: Chance vertan.

FF6 (Autoklau): Der FF hat mir auch ganz gut gefallen. Spannend, da sich das Aufschweißen des Tresors doch sehr in die Länge gezogen hat und man jederzeit mit Entdeckung der Täter rechnen mußte. Für mich der Höhepunkt, als die Putzfrau reinkommt und laut "neee, das mache ich jetzt aber nicht sauber" ruft - kaum vorstellbar, daß sie das zurückgelassene Einbruchswerkzeug tatsächlich für normale Unordnung gehalten hat.

FF7 (Supermarktüberfall): Die Zeuginnen telefonieren mit der Polizei, beobachten das Fluchtauto und können den Fahrer so gut beschreiben, daß ein Phantombild angefertigt werden konnte - aber sie haben nicht den geringsten Teil des Autokennzeichens erkannt ? Hanebüchen und völlig an den Haaren herbeigezogen. Das macht aus diesem ohnehin mäßigem FF eine echte Nullnummer.


Fazit: Zwei brauchbare FF, der Rest mäßig bis grausig. Studiofälle (Nazi-Trio, erschossene Tochter) unterirdisch. Insgesamt leicht überdurchschnittlich wie gesagt - aber das auch nur deshalb, weil der "Durchschnitt" mittlerweile schon recht niedrig ist. Wenn ich da mal eine Sendung aus den 80ern dagegenhalte... da liegen Welten dazwischen.
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#30

Re: Sendung vom 14.12.2011

in XY-Hauptsendungen 02.01.2012 18:24
von bastian2410 • 1.543 Beiträge
Neue Nachrichten im Fall Arzu Özmen:

Die Staatsanwaltschaft hat die Räume der Rechtsanwaltskanzlei der Verteidiger der inhaftierten Geschwister von Arzu durchsucht. Die Anwälte sollen angeblich von ihren Mandanten wissen, wo Arzu festgehalten werde.

Eine ziemlich ungewöhnliche Aktion. Anwälte genießen durch die StPO einen besonderen Schutz und unterliegen grds. der Verschwiegenheitspflicht zum Schutz ihrer Mandanten. Nur bei sehr schweren Straftaten und beim Verdacht der Mittäterschaft sind diese Art der polizeilichen Maßnahmen rechtlich zulässig.

http://www.nw-news.de/owl/5682148_Fall_Arzu_Oezmen_Razzia_bei_Rechtsanwaelten.html
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