#31

Re: 19.05.2010 Studiofall (Kripo Heidenheim) Entführungsfall Maria Bögerl

in Studiofälle 04.09.2012 07:38
von Ludwig • 575 Beiträge
Hallo zusammen !

Es wird wohl einer der längsten Beiträge in der XY-Geschichte.
Wir dürfen gespannt sein....

http://www.swp.de/heidenheim/nachrichten/suedwestumschau/Fall-Boegerl-erneut-bei-XY;art4319,1617846

Viele Grüße
Ludwig
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#32

Re[2]: 19.05.2010 Studiofall (Kripo Heidenheim) Entführungsfall Maria Bögerl

in Studiofälle 05.09.2012 20:39
von TheWhite1961 • 1.160 Beiträge
Ludwig>Hallo zusammen !

Ludwig>Es wird wohl einer der längsten Beiträge in der XY-Geschichte.
Ludwig>Wir dürfen gespannt sein....

Ludwig>http://www.swp.de/heidenheim/nachrichten/suedwestumschau/Fall-Boegerl-erneut-bei-XY;art4319,1617846

Ludwig>Viele Grüße
Ludwig>Ludwig

In der Tat wurden die Nienburg Morde als längster Fimfall der XY Geschichte nun abgelöst. Der FF war - wie die gesamte Sendung übrigens - sehr gut inszeniert. Für meine Begriffe war es der beste Fimfall der Cerne Ära. Wäre schön wenn der Fall noch gelöst würde. ich habe da aber meine Zweifel. Etwas verständlich wurde auch warum der Sohn in Verdacht geriet. Dies war dem Zeitpunkt seines Eintreffens zu Hause geschuldet. die ganze Familie Bögerl hat wirkliches entsetzliches erlebt und mitgemacht.
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#33

19.05.2010 Studiofall (Kripo Heidenheim) Entführungsfall Maria Bögerl

in Studiofälle 22.05.2010 21:00
von Peter Poppy Köhler • 244 Beiträge
Zum Fall Bögerl:

Leider ist die Polizei offenbar nicht weitergekommen, und auch der Appell der Familie scheint (noch) nichts bewirkt zu haben:

http://www.stern.de/panorama/entfuehrte-maria-boegerl-polizei-stellt-suche-ein-1568134.html
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#34

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 22.05.2010 22:07
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Hallo PPK: Gute Idee, zu diesem Fall einen eigenen Thread aufzumachen.

Mittlerweile ist die 15. Pressemitteilung der Polizei veröffentlicht worden, alle hier lesbar:

http://www.polizei-heidenheim.de/PDHeidenheim/Presse/Seiten/default.aspx
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#35

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 22.05.2010 22:57
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Bastian hat ja schon im Sendungs-Thread berichtet, dass der Fall auch international in den TV-Nachrichten Beachtung findet. Hier mal ganz interessant zu lesen, wie detailliert die Leser in der heutigen New-Zealand-Herald-Ausgabe informiert werden:


Kidnapping baffles police team
4:00 AM Sunday May 23, 2010

Germany: Television was Thomas Boegerl's last resort. The provincial banker had dropped off a ransom payment in the hope of freeing his kidnapped wife but, mysteriously, it was not collected. After the police had spent nearly a week fruitlessly searching for her with tracker dogs, he went public with his ordeal.

Appearing with his two children on Germany's equivalent of Crimewatch during prime viewing time on Wednesday night, Boegerl's voice cracked as he appealed to the abductors for the release of his wife, Maria.

Flanked by his son Christoph, 24, and daughter Carina, 27, Boegerl looked utterly desperate. Imploring the kidnappers to release his 54-year-old spouse, he begged: "I am making a plea to your humanity: please, please, please let her go."

The couple's children, looking equally sleep-deprived and distressed, also faced the camera. "We beg you to help us end this terrible ordeal on a positive note," said Christoph. His sister asked the kidnappers to "at least give a sign" that her mother was alive.

The Boegerl family's 76-second video appeal was unusual, to say the least, for the crime-solving programme Aktenzeichen XY, and it shocked German viewers. The show normally asks for the public's help in finding the perpetrators, rather than the victims, of crimes. The family's strategy was a desperate last resort, yet appears to have been partially successful.

Yesterday police said they had received more than 200 phone calls with information that could help what is rapidly turning into one of the most baffling abduction cases in recent German criminal history.

The well-heeled banker's wife disappeared from her home in the southern German town of Heidenheim on the morning of May 12. Within hours, her husband, who is executive director of Sparkasse savings bank in the Heidenheim region, received a phone call in which a mystery voice demanded a €300,000 ($555,000) ransom for her release.

Thomas Boegerl was allowed to speak to his wife on the phone, and she told him her life was in danger. The banker immediately notified the police and then followed the kidnappers' instructions.

He collected the cash and placed it in a black rubbish bag which he drove to a specified location on Germany's A7 motorway, where he dumped it. The spot was marked with a German flag, as the mystery voice on the phone had demanded.

But the ransom was not collected and nothing has been heard of Maria Boegerl since her husband's brief phone conversation with her during the kidnapper's call.

Maria's black Mercedes A-class saloon was found abandoned on a road outside a convent on Friday last week, two days after her disappearance. Her mobile phone was recovered near the site of the abortive ransom-money drop.

Police have since deployed a force of 300 officers, backed up by tracker dogs and a helicopter equipped with a heat-sensitive camera, in their hunt for Maria, but so far their search has been fruitless.

The case was further complicated by a report in Bild newspaper which claimed that the sack containing the ransom money had been inadvertently collected by a motorway maintenance team 16 hours after it was dropped off. They apparently mistook the bag for rubbish and dumped it in the back of their pickup van.

Police confirmed yesterday that the bag had been mistakenly picked up, but insisted they had been able to recover all the cash soon afterwards.

Last year, the wife of another German banker was kidnapped and released after her husband paid a large ransom.

However, in the Boegerl case parallels are already being drawn with the kidnapping of Jakob von Metzler, the 11-year-old son of a prominent Frankfurt banker, who was abducted by a law student in 2002 while on his way to school. The student (who is now serving a life sentence) collected a €1m ransom after killing the boy and dumping his corpse in a pond.

- The Independent

Quelle: http://www.nzherald.co.nz/world/news/article.cfm?c_id=2&objectid=10646948
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#36

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 01:06
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Ganz allgemein noch zu Appellen dieser Art in XY: Ich meine, es gab schon mal einen Fall, wo ein Angehöriger in der Sendung einen Appell an einen Täter gerichtet hat. Das war vermutlich in der Endphase von Ede Zimmermann, evtl. aber auch zur Zeit von Butz Peters. Weiß ein User, um welchen Fall es sich handelte und wie er ausging?
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#37

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 01:13
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Dann noch was speziell zu diesem aktuellen Fall:

Da uns hier Fakten fehlen, kann man nur spekulieren, wie dieser Fall ausgeht. Die tagelange Sucherei im Gelände und die Zustimmung der Polizei zur Ausstrahlung des Familienappells in XY sprechen ganz klar dafür, dass es seit dem ersten Telefonat keinen Kontakt mehr zum Entführer gegeben hat. Wahrscheinlich hat er nicht weit von seiner Fahne gehockt, auf die Zusage des Ehemanns vertraut (Geldablage ohne Polizeieinschaltung), dann aber doch mitbekommen oder zumindest gespürt, dass die Polizei observiert. Und für eine neue Geldforderung mit einem weiteren Geldübergabevorschlag hatte er nicht die Intelligenz oder den Mut. So etwas unter Beteiligung der Polizei durchzuziehen, ist ja auch nahezu unmöglich. Wer garantiert dem Täter, dass das Geld sauber und nicht markiert/registriert ist? Oder dass nirgendwo ein Peilsender versteckt ist? Der Ehemann? Die Polizei? Also ging es für ihn nur noch darum, zu entkommen und dauerhaft unerkannt zu bleiben. Was dies für das Opfer bedeutet hat, kann man sich denken. Sofern der Täter keine Mitwisser hat, die sich durch den Appell zu einer Info über den Auffindeort der Frau durchringen, dürfte wohl alles so bleiben, wie es jetzt ist: Kein weiterer Kontakt, keine Rückkehr der Entführten, jedenfalls nicht lebend.

PS: Bei einer Diskussion im Familienkreis (wie würde ich mich als Ehemann verhalten, wenn meine entführte Frau mir am Telefon sagt, sie wird mit dem Tode bedroht: sofortige Polizeieinschaltung oder erstmal versuchen Geld zu organisieren und zahlen und zunächst auf die Rückkehr der lebenden Geisel hoffen und danach erst zur Polizei) meinten meine Kinder vorhin zu mir, mir niemals verzeihen zu können, wenn ich in einem solchen Fall sofort auf die Polizeikarte setzen und es am Ende zu einem dauerhaften Vermissten- oder Mordfall kommen würde.
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#38

Re[2]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 07:39
von Heimo • 1.414 Beiträge
xyzuschauerseit72>Ganz allgemein noch zu Appellen dieser Art in XY: Ich meine, es gab schon mal einen Fall, wo ein Angehöriger in der Sendung einen Appell an einen Täter gerichtet hat. Das war vermutlich in der Endphase von Ede Zimmermann, evtl. aber auch zur Zeit von Butz Peters. Weiß ein User, um welchen Fall es sich handelte und wie er ausging?

Ich kann mich entsinnen, dass es da mal was gab. Ich meine, dass nach einem Verbrecher gefahndet wurde und der Vater eine Botschaft übermittelte. Das wird zu Butz-Zeiten gewesen sein. Da müsste ich mal recherchieren.
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#39

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 10:26
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Wenn man mal von arg vielen Details zum Privatleben der Familie absieht: Eine recht informative Falldarstellung findet sich hier: http://www.bild.de/BILD/news/2010/05/23/entfuehrungsfall-maria-boegerl/seit-12-tagen-haus-ohne-hueterin.html
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#40

Re[3]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 12:14
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
xyzuschauerseit72>>Ganz allgemein noch zu Appellen dieser Art in XY: Ich meine, es gab schon mal einen Fall, wo ein Angehöriger in der Sendung einen Appell an einen Täter gerichtet hat. Das war vermutlich in der Endphase von Ede Zimmermann, evtl. aber auch zur Zeit von Butz Peters. Weiß ein User, um welchen Fall es sich handelte und wie er ausging?

Heimo>Ich kann mich entsinnen, dass es da mal was gab. Ich meine, dass nach einem Verbrecher gefahndet wurde und der Vater eine Botschaft übermittelte. Das wird zu Butz-Zeiten gewesen sein. Da müsste ich mal recherchieren.

Richtig, es ging um ein vermißtes bzw. ermordetes Mädchen. Der Appell des Vaters wurde an- und abmoderiert von Sabine Zimmermann in der Sendung vom 01.12.2000. Zitat aus der xywiki: "Vor dem letzten SF erschütternder Appell der Eltern der vermißten Alexandra Sophia Noack an den Täter."

Damit haben wir bereits zwei Sendungen mit derartigen Appellen gefunden.
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#41

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 14:10
von bastian2410 • 1.565 Beiträge
eine sehr gute Idee von euch, zu diesem Fall einen Thread aufzumachen. Dieser Fall wird uns- egal wie er ausgeht- noch eine gewisee Zeit beschäftigen.

Der Fall der kleinen Alexandra Sophia und der Appell des Vaters habe ich noch in Erinnerung. Die Leiche von Alexandra wurde ja vier Wochen später auf einem Friedhof versteckt in Leinfelden gefunden, der Täter lebenslang 2001 verurteilt. (dies nur by the way, gehört hier eigentlich nicht hin)

Zum Fall Bögerl:

Die Polizei in diesem Fall hat jetzt wohl den Weg eingeschlagen, nach dem Täter zu suchen, und nicht mehr nach dem Opfer. Ich frage mich auch die ganze Zeit, ob der Täter aus dem persönlichen oder beruflichen Umfeld der Familie kommt und aus Angst vor Entdeckung die Entführung abgebrochen hat. In diesem Fall könnte man zusätzlich von einem weiteren Motiv ausgegehen, nämlich Rache. In diese Richtung denkt auch die Polizei, wenn sie Konten der Kreisparkasse überprüft.
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#42

Re[2]: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 14:32
von bastian2410 • 1.565 Beiträge
xyzuschauerseit72>Dann noch was speziell zu diesem aktuellen Fall:

xyzuschauerseit72>Da uns hier Fakten fehlen, kann man nur spekulieren, wie dieser Fall ausgeht. Die tagelange Sucherei im Gelände und die Zustimmung der Polizei zur Ausstrahlung des Familienappells in XY sprechen ganz klar dafür, dass es seit dem ersten Telefonat keinen Kontakt mehr zum Entführer gegeben hat. Wahrscheinlich hat er nicht weit von seiner Fahne gehockt, auf die Zusage des Ehemanns vertraut (Geldablage ohne Polizeieinschaltung), dann aber doch mitbekommen oder zumindest gespürt, dass die Polizei observiert. Und für eine neue Geldforderung mit einem weiteren Geldübergabevorschlag hatte er nicht die Intelligenz oder den Mut. So etwas unter Beteiligung der Polizei durchzuziehen, ist ja auch nahezu unmöglich. Wer garantiert dem Täter, dass das Geld sauber und nicht markiert/registriert ist? Oder dass nirgendwo ein Peilsender versteckt ist? Der Ehemann? Die Polizei? Also ging es für ihn nur noch darum, zu entkommen und dauerhaft unerkannt zu bleiben. Was dies für das Opfer bedeutet hat, kann man sich denken. Sofern der Täter keine Mitwisser hat, die sich durch den Appell zu einer Info über den Auffindeort der Frau durchringen, dürfte wohl alles so bleiben, wie es jetzt ist: Kein weiterer Kontakt, keine Rückkehr der Entführten, jedenfalls nicht lebend.

Deine Ansicht deckt sich mich meiner, dass der Täter aus dem näheren Umfeld
der Familie stammen könnte und der Täter aus Angst vor Entdeckung die Tat abgebrochen hat. Das würde auch bedeuten, dass -neben Geld- auch Rache eine Rolle spielen würde. Ich glaube nicht dran, dass Maria B. ein Zufallsopfer ist und der Täter sich mit der Tat übernommen hat.

Ist natürlich reine Spekulation, da wir nähere Umstände der Ermittlungen nicht kennen (ist auch vollkommen richtig, die Öffentlichkeit nicht zu informieren), aber die Richtung der Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, das die Polizei diese Möglichkeit auch für möglich hält.

xyzuschauerseit72>PS: Bei einer Diskussion im Familienkreis (wie würde ich mich als Ehemann verhalten, wenn meine entführte Frau mir am Telefon sagt, sie wird mit dem Tode bedroht: sofortige Polizeieinschaltung oder erstmal versuchen Geld zu organisieren und zahlen und zunächst auf die Rückkehr der lebenden Geisel hoffen und danach erst zur Polizei) meinten meine Kinder vorhin zu mir, mir niemals verzeihen zu können, wenn ich in einem solchen Fall sofort auf die Polizeikarte setzen und es am Ende zu einem dauerhaften Vermissten- oder Mordfall kommen würde.

Ich rate in diesen Fällen dazu, die Polizei einzuschalten. Solange eine Gefahr für das Opfer besteht, handeln die Beamten eigentlich nicht. Opferschutz hat immer höchste Priorität, das ist kein Spruch, sondern ist wirklich so. Und in 95% der Fälle kommt das Opfer heil aus der Sache raus und in über 90% der Fälle werden diese Taten auch aufgeklärt.
Ich weiß auch nicht 100%, wie ich handeln würde, wenn meine Familie in Gefahr ist. Ich würde aber raten in den Fällen, bei denen ich nicht Polizei einschalten möchte, auf jeden Fall eine Vetrauensperson einzuschalten und zwar eine Person, die gesetzlich zum Schweigen verpflichtet ist. Das kann der Anwalt oder ein Geistlicher sein.
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#43

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 19:23
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Ich hoffe, man versteht mein Posting nicht so, dass ich pauschal empfehle, in einem solchen Fall wäre ein sofortiges Einschalten der Polizei zu gefährlich für das Opfer und deshalb falsch. Letztlich muss ein Betroffener das immer nach seinem eigenen Gefühl entscheiden.

Ich selbst würde das wohl von der Höhe des geforderten Lösegeldes abhängig machen. Wenn die Summe in der mir zur Verfügung stehenden Zeit halbwegs auftreibbar erscheint, würde ich wohl erstmal einen Alleingang machen ohne Einschaltung der Polizei, ohne Info an meine Kinder und auch ohne einen privaten Vetrauten/Vermittler.

Ich will den Herrn B. nicht kritisieren, aber in diesem Fall habe ich den Eindruck, dass die Chance auf eine glückliche Heimkehr seiner Frau größer gewesen wäre, wenn der Ehemann zunächst mal einen kompletten Alleingang gemacht hätte anstatt Hinz und Kunz zu informieren.
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#44

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 23.05.2010 22:24
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Bei den Ermittlungen gab es offenbar Probleme mit dem Telefonanbieter des Opfers.

Quelle: http://www.finanzzeug.de/archives/entfuehrung-bankiersfrau-telefonanbieter-bremste-ermittlungen-aus-15372
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#45

Re: Entführung Maria Bögerl / Studiofall vom 19.05.2010

in Studiofälle 25.05.2010 08:35
von xyzuschauerseit72 • 1.079 Beiträge
Interview mit Konrad Toenz zum Fall:


Bringt ein TV-Appell überhaupt etwas?

ZÜRICH - Der Entführungsfall Maria Bögerl beschäftigt auch den ehemaligen «Aktenzeichen XY»-Moderator Konrad Toenz. Wie er den Fall und Entführer einschätzt, lesen Sie hier.
Von Natascha Eichholz | Aktualisiert um 14:44 | 20.05.2010

Blick.ch: Herr Toenz, bringt ein solcher Appell etwas?

Konrad Toenz: Durch ihn wird der Druck auf den Entführer immens erhöht. Immerhin sehen die Sendung «Aktenzeichen XY» Millionen von Zuschauern.

Kann man 100 Hinweise nach der Sendung als Erfolg verbuchen?

Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass das eine stattliche Summe ist. Die Sendung macht den Leuten klar, dass auch die kleinste Beobachtung zur Lösung eines Falls führen kann.

Wieso holt ein Entführer seine 300´000 Euro Lösegeld nicht ab?

Das weiss ich nicht. Aber dass er von einer Bankiersfamilie nur 300´000 Euro Lösegeld verlangt, lässt darauf schliessen, dass er sich nicht mit Entführungen auskennt. Er wirkt sehr unprofessionell auf mich, weil er nicht weiss, wie viel Geld er in diesem Fall hätte verlangen können.

Das könnte für das Opfer gefährlich werden...

Ja, ein solcher Entführer verliert vielleicht schneller die Nerven.

Wieso meldet sich der Entführer nicht?

Die Funkstille ist bedrohlich. Bei unprofessionellen Tätern kommt es oft zu «Betriebsunfällen», bei denen sie die Opfer, auch aus Unsorgfalt, töten. Schliesslich muss der Entführer die Frau irgendwo unterbringen, sie ernähren, schlafen lassen und ständig überwachen. Mit jedem Tag, an dem sich der Entführer nicht meldet, sinken die Chancen, die Frau noch lebend zu finden.

http://www.blick.ch/news/ausland/bringt-ein-tv-appell-ueberhaupt-etwas-147232
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